Lebenslauf

Prof. Dr. Matthias Weidemüller

Prorektor für Innovation und Transfer

 

Prof. Dr. Matthias Weidemüller ist Ordinarius für Experimentalphysik an der Universität Heidelberg und leitet als Gründungsdirektor das Heidelberger Zentrum für Quantendynamik. Nach dem Studium der Physik, Philosophie und Geschichte an den Universitäten Bonn und München von 1984 bis 1990, forschte er bei Serge Haroche (Nobelpreis 2012) an der Ecole Normale Supérieure in Paris und Theodor W. Hänsch (Nobelpreis 2005) am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München. Im Jahre 1995 wurde er an der Universität München im Fach Physik promoviert. Als EU Marie-Curie-Fellow arbeitete er anschließend an der Universität von Amsterdam und dem dortigen FOM-Institut für Atom- und Molekülphysik. Im Jahre 1997 übernahm er eine Stelle als Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg und habilitierte sich an der Universität Heidelberg im Jahre 2000. Im Jahre 2003 wechselte er auf einen Lehrstuhl für Experimentalphysik an der Universität Freiburg, wo er bis zu seiner Berufung an die Universität Heidelberg im Jahre 2008 lehrte und forschte. Neben seiner Tätigkeit in Heidelberg baut er in Shanghai als 1000Talent-Plan Chair Professor seit 2013 eine internationale Forschungsgruppe an der University of Science and Technology of China auf. Er ist Fellow der American Physical Society, war Sprecher der Sektion Atome, Moleküle, Quantenoptik und Plasmen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und leitete von 2015-2017 als Dekan die Fakultät für Physik und Astronomie. In verschiedenen Funktionen engagiert er sich für die Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie die Vermittlung von Wissenschaft in der Öffentlichkeit. Seine Forschungsinteressen umfassen Grundlagenfragen der modernen Quantenphysik auf verschiedenen Ebenen der Komplexität und die Entwicklung von Quantentechnologien. 

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