SUCHE

Promovieren an der Ruperto Carola

Promovierende

Mit einer umfangreichen Infrastruktur für Promotionen bietet die Universität Heidelberg ein exzellentes Forschungsumfeld für Nachwuchswissenschaftler nicht nur aus Deutschland. Der Anteil internationaler Promotionen lag im Jahr 2012 bei 22 Prozent, womit die Ruperto Carola einen der höchsten Werte deutschlandweit erreichte. Neben drei Graduiertenschulen in den Natur- und Lebenswissenschaften, die aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert werden, gibt es das Promotionsprogramm des Exzellenzclusters „Asien und Europa“ sowie die Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS). Darüber hinaus existieren mehr als 30 weitere strukturierte Promotionsprogramme sowie Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Heidelberg. Eine Graduiertenakademie dient zudem als zentrale Koordinationsstelle für alle überfachlichen Beratungs-, Weiterbildungs- und Förderangebote für Doktorandinnen und Doktoranden.

 

Vor allem in den Natur- und Lebenswissenschaften gibt es eine große Anzahl an strukturierten Promotionsprogrammen. Aber auch in den Geistes-, Sozial-, und Rechtswissenschaften, deren traditionelles Modell die Individualpromotion ist, werden zunehmend strukturierte Programmangebote aufgebaut. In Heidelberg wird zwischen drei Formen unterschieden: Graduiertenschulen mit 100 bis 300 Doktoranden, die breite Bereiche in der Forschung abdecken, Graduiertenkollegs mit 15 bis 30 Doktoranden, die sich mit stärker eingegrenzten Forschungsfragen beschäftigen, sowie Promotionskollegs mit fünf bis sieben Doktoranden und sehr speziellen wissenschaftlichen Fragestellungen.

 

Auch Nachwuchswissenschaftler außeruniversitärer Forschungseinrichtungen wie beispielsweise der Max-Planck-Institute vor Ort oder des Deutschen Krebsforschungszentrums sind über vielfältige Kooperationen Doktoranden der Universität Heidelberg. Dazu gehören als besonders erfolgreiche Einrichtungen die International Max Planck Research Schools, von denen an der Universität Heidelberg vier eingerichtet worden sind. Zusammen mit der Hochschule Mannheim betreibt die Ruperto Carola das Kooperative Promotionskolleg „Krankheitsmodelle und Wirkstoffe“. Zu den internationalen Promotionen mit binationaler Betreuung gehören die sogenannten „Cotutelle de thèse“- Verfahren, die in Zusammenarbeit mit Partneruniversitäten im Ausland durchgeführt werden.

 

Die Graduiertenakademie fungiert als Dachorganisation für alle Promotionsprogramme und als zentrale Koordinationsstelle der überfachlichen Beratungs-, Weiterbildungs- und Förderangebote. Es gibt ein Servicecenter, insbesondere auch für Doktoranden aus dem Ausland, und die Akademie organisiert Kurse und Seminare für fächerübergreifende Zusatzqualifikationen. Sie unterstützt Doktoranden finanziell mit Stipendien, Abschlussbeihilfen und Reisekostenzuschüssen, berät die Fakultäten bei der Einführung von Promotionsprogrammen und wirbt im Ausland um den wissenschaftlichen Nachwuchs. Im Jahr 2005 eingerichtet, konnte die Graduiertenakademie 2007 mit Mitteln für das in der Exzellenzinitiative erfolgreiche „Zukunftskonzept“ ausgebaut werden.

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 25.07.2014
zum Seitenanfang/up