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Mediation

Co-Mediation

Zielgruppe

Das Seminar wendet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Mediation als Co-Mediatoren anbieten wollen.

Inhalt des Seminars

„Vier Augen sehen mehr als zwei!“

Krisensituationen bringen eine komplexe Mischung von Problemen mit sich. Bei Menschen in Trennung oder Scheidung z.B. kommen zur Paarproblematik regelmäßig auch elterliche, finanzielle und juristische Aspekte hinzu. Bei Mediationen in Organisationen ist oftmals eine größere Anzahl von Personen, Gruppen, Institutionen und Unternehmens- bzw. Organisationseinheiten in den Konflikt involviert und deshalb entsprechend zu beteiligen. Zudem spielt Hiercharchie eine große Rolle.

Aufgrund dieser Komplexität kann Co-Mediation große Vorteile bieten:

  • eine breitere Perspektive
  • Vielfalt unterschiedlicher Herkunftsberufe
  • gegenseitige Hilfe
  • ergänzende Stile und Handwerkzeuge
  • Geschlechterbalance
  • Entlastung und Qualitätssteigerung durch gemeinsame Reflexion

Im Seminar werden Chancen und Gefahren der Co-Mediation behandelt.

  • Wie schafft man günstige Bedingungen?
  • Sind mögliche Probleme vorauszusehen?
  • Gibt es besonders geeignete Vorgehensweisen?
  • Was sollte generell bei der Arbeit im Team beachtet werden?

Methodisch basiert das Seminar auf dem Wechselspiel von theoretischen Inputs, Rollenspielen, Übungen und Reflexionen, um den Transfer in das eigene Handeln zu unterstützen.

 

Seminarleitung

Literaturempfehlungen

  • Hansmann, Thomas: Der meta-Dialog in der Co-Mediation und beim „Mediieren alleine zu zweit“. In: ZKM 2/2004, S. 65 ff.
  • Haynes, John M. / Bastine, Reiner / Link, Gabriele / Mecke, Axel: Scheidung ohne Verlierer. 5. Auflage München 2002
  • Keydel, Birgit / Knapp, Peter: Zwei plus zwei gleich fünf — Praxisbericht zum Thema Co-Mediation. In: ZKM 2/2003, S. 57 ff.
  • Troja, Markus: Lehrmodul 3: Co-Mediation — Kategorie: „Mediative Berufspraxis“. In: ZKM 5/2005, S. 161 ff.
E-Mail: wisswb@uni-hd.de
Letzte Änderung: 26.03.2013
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