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Der Deutsche Bundestag hat am 15. Dezember 2011 in zweiter und dritter Lesung das Mediationsgesetz (Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung) einstimmig beschlossen.

21.12.2011

Unsere Dozentin Anita von Hertel war am 15. Dezember 2011 bei der Abstimmung über das Mediationsgesetz im Bundestag live dabei. Sie beschreibt die Atmosphäre so: „...wertschätzend, mit parteiübergreifendem Applaus, mit spürbarem Meilensteincharakter...“ – somit als ganz besonders und dem Mediationsgedanken sehr angemessen!

Dem Gesetz geht eine dreijährige, gemeinsame Arbeit voraus: Viele Mediatorinnen und Mediatoren, Politikerinnen und Politiker, Personen aus Wissenschaft, Forschung, Verbänden und Praxis haben daran mit großem Engagement mitgewirkt und es zu einem guten Abschluss gebracht, wie aus der offiziellen Mitteilung des Deutschen Bundestages deutlich wird: „...Ziel des Gesetzes ist, die Mediation und andere Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung zu fördern, indem unter anderem die Vertraulichkeit des Mediationsverfahrens durch eine Verschwiegenheitspflicht von Mediatorinnen und Mediatoren geschützt wird und die Vollstreckbarkeit von Vereinbarungen, die in der Mediation getroffen wurden, erleichtert wird. Gestrichen hat der Rechtsausschuss die Bestimmung zur gerichtsinternen Mediation...“.

Das Mediationsgesetz umfasst neun Artikel, eine Begriffsbestimmung, die Aufgaben der Mediatorin, des Mediators und einige Bestimmungen zu Aus- und Fortbildung der Mediatoren.

Die Weiterbildung zum Mediator wie sie bei uns, der wissenschaftlichen Weiterbildung in Kooperation mit dem Heidelberger Institut für Mediation angeboten wird, deckt bereits seit langem die jetzt vom Mediationsgesetz geforderten Ausbildungsinhalte ab. Dabei gilt: Die Mediation bietet mehr als die Lösung im konkreten Konfliktfall: persönliches Wachstum aller der am Mediationsgedanken interessierten Personen und Veränderung des Umgangs miteinander.

  • Wer sich weiter über das Gesetzgebungsverfahren informieren will, dem seien folgende Links empfohlen:

http://dbtg.tv/fvid/1465479
http://dbtg.tv/fvid/1465485
http://dbtg.tv/fvid/1465489
http://dbtg.tv/fvid/1465493
http://dbtg.tv/fvid/1465495
http://dbtg.tv/fvid/1465496
http://dbtg.tv/fvid/1465500

 

Nun folgt das Verfahren vor dem Bundesrat, wir berichten weiter!

Lis Ripke
Studienleiterin des Weiterbildungsprogamms

E-Mail: wisswb@uni-hd.de
Letzte Änderung: 17.02.2012
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