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Wie Sie Kosten für berufliche Weiterbildungen schultern können …

Attraktive staatliche Förderprogramme, Stipendienprogramme und Arbeitgeber können bei Weiterbildungsausgaben helfen

16.01.2013

Die Bedeutung beruflicher Weiterbildung ist in unserer Gesellschaft unbestritten. Weiterbildungen haben jedoch ihren Preis, so dass die Finanzierung oft zur entscheidenden Frage wird. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie die Kosten tragbar werden.

KfW-Studienkredite

Ab April 2013 erweitert die KfW-Bankengruppe die Zugangsvoraussetzungen für ihre Studienkredite. Dies bedeutet, dass Sie einkommensunabhängig künftig auch einen Antrag auf Studienkredit stellen können, wenn Sie sich für ein Zweitstudium, eine Promotion oder einen Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau- und Zweitstudiengang entschieden haben. Sie wählen, ob der Kredit für einen Teilzeitstudiengang oder ein Vollzeitstudium gewährt werden soll. Das Höchstalter für Antragstellende wurde in Zusammenhang mit der Finanzierungsdauer angehoben.

Weitere Informationen zu den KfW-Studienkrediten finden Sie unter
www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Aktuell_im_Fokus/November_2012/20121116_59204.jsp

Bildungsprämie

Mit der 2. Förderphase der Bildungsprämie unterstützt Sie das Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds insbesondere bei Seminaren, Lehrgängen und Kursen zur Weiterbildung. Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist, dass Sie eine kostenlose Beratung wahrnehmen, dass Sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und dass Ihr jährlich zu versteuerndes Einkommen maximal 20.000 Euro(bei gemeinsam Veranlagten 40.000 Euro) beträgt.

Mit dem Weiterbildungssparen kann der Prämiengutschein ergänzt werden, das heißt, dass beide Komponenten zusammen genutzt und in Anspruch genommen werden können. Im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) wird zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus den angesparten Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Vorteile des Weiterbildungssparens können all diejenigen in Anspruch nehmen, die über ein mit Arbeitnehmersparzulage gefördertes Ansparguthaben verfügen. Dies gilt unabhängig vom derzeitigen Einkommen.

Informationen erhalten Sie auf der Website zur Bildungsprämie
www.bildungspraemie.info oder über die kostenlose Telefon-Hotline 0800-2623000.

Stipendien

Stipendien gibt es nicht nur für grundständige, sondern auch für weitbildende und berufsbegleitende Studiengänge. Der „Stipendienlotse“ des BMBF ermöglicht eine Abfrage nach Bildungsphase, Zielregion, Studienfach und Zielgruppe. Die Suchergebnisse informieren über Stipendienanbieter, die Art der Förderung und Voraussetzungen zur Förderung. Mit derzeit 939 Einträgen bietet die Datenbank eine leicht zu bedienende Unterstützung bei der Suche nach unterschiedlichsten Stipendiengebern.

Im Internet finden Sie den Stipendienlotsen unter
www.stipendienlotse.de

Steuerliche Absetzbarkeit

Weiterbildungskosten können unter bestimmten Voraussetzungen vollständig als Werbungskosten abgesetzt werden. Wichtig dabei ist unter anderem, dass die Weiterbildung in einem konkreten Zusammenhang mit der Berufstätigkeit steht bzw. beruflich veranlasst ist. Relevant sind dabei Seminargebühren und –entgelte, Lehrmaterial, Prüfungsgebühren, Fahrtkosten, Übernachtungen und vieles mehr. Je nachdem ist auch die Möglichkeit zum Verlustvortrag gegeben.

www.abendblatt.de/wirtschaft/weiterbildung-in-hamburg/article2252926/Fortbildung-von- der-Steuer-absetzen.html

Arbeitgeber

Viele Arbeitgeber sind heute bereit, Investitionen in die berufliche Fort- und Weiterbildung mitzutragen, denn sie stellen eine wichtige Investition in seine Personalressource dar. Gerade in Zeiten, in denen verstärkt über demographischen Wandel und drohenden Fachkräftemangel diskutiert wird, ermutigen Unternehmen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Weiterbildung. Es lohnt sich also, auf jeden Fall nachzuhaken.

E-Mail: wisswb@uni-hd.de
Letzte Änderung: 21.05.2014
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