PD Dr. Claudia Brosseder

Claudia Brosseder befasst sich als Historikerin mit den Forschungsschwerpunkten „Geistesgeschichte der europäischen Frühen Neuzeit“ sowie „Kultur- und Geistesgeschichte Lateinamerikas, insbesondere Perus.“
Nach dem Studium der Geschichte, Philosophie und Alter Geschichte in München und Princeton, USA, promovierte sie 2002 an der Universität München im Fach Geschichte der Frühen Neuzeit. Von 2003 bis 2007 war sie als Postdoc in Peru und Stanford, USA, und ab 2007 als Visiting Assistant Professor an der Stetson University in Florida tätig.
2008 kam sie nach Heidelberg, um dort Doktoranden im Rahmen der Exzellenzinitiative „Transcultural Studies“ zu betreuen. 2009 wurde sie von der Universität München für das Fach Neuere Geschichte habilitiert.
Ihre wissenschaftliche Leidenschaft gilt derzeit der Erforschung des Dialogs der Kulturen in den Anden, einem an der Heidelberger Universität neuen Forschungsfeld. Sie will den Blick Ihrer Studenten für die transkulturellen Aspekte der Geschichten Lateinamerikas und Europas schärfen.
Ihrem breit gefächerten, über Europa hinausgehenden Interesse an anderen Kulturen konnte Sie Dank zahlreicher Stipendien nachgehen: darunter waren die Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Bayerische Habilitationsförderpreis, ein Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung und das Kalkhof-Rose-Stipendium der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz.