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Lehrkapazitätstrichter

Mit einer Lehrkapazitätstrichter (LKT) - Analyse können verschiedene Fragen beantwortet werden, die für die Bewertung der Bedingungen in Studium und Lehre relevant sind:

  • Kann eine Lehreinheit bei gegebener Studierendenzahl, mit dem vorhandenen/verfügbaren Lehrpersonal alle Pflicht-/ Wahlpflichtveranstaltungen anbieten?
  • Ist das Studienangebot bei gegebenem / geplanten Curriculum in adäquater Betreuungsrelation (Teilnehmerzahl je Veranstaltung) durchführbar?
  • Wie abhängig ist die Lehreinheit / das Pflichtangebot von Studienbeiträgen / Qualitätssicherungs-Mitteln oder Drittmittelbeschäftigten?
  • Wie wirkt sich der Studierendenanstieg des doppelten Abiturjahrgangs 2012/2013 aus?
  • Gibt es besonders viele „freiwillige Lehrveranstaltungsangebote“ der Lehreinheit, die zur fachlichen Breite beitragen?
  • Welche Handlungsoptionen hat die Lehreinheit, wenn Ressourcen (z.B. Studienbeiträge / Qualitätssicherungsmittel) teilweise wegfallen und wie wirken sich diese konkret aus?
  • Welche Veranstaltungstypen müssen ggf. vermehrt angeboten werden und in welchen Modulen?

Hierfür werden aktuelle Studierendenzahlen (Studierendenstatistik) sowie in Szenariobetrachtungen auch potentielle zukünftige Entwicklungen des Einschreibeverhaltens berücksichtigt. Der LKT nimmt eine Gegenüberstellung der mit der konkreten Studierendennachfrage modellierten Veranstaltungszahl (in SWS) zu den in der Lehreinheit verfügbaren Lehrressourcen (in SWS) vor. Dabei werden die Verflechtungsstrukturen aus Lehrimporten und -exporten der Einheit berücksichtigt. Darüber hinaus wird durch Erhebung der benötigten Raumtypen je Veranstaltung (z.B. Hörsaal groß, Hörsaal klein, Seminarraum, Labor, etc.) ermittelt, wie viele Raumstunden für die anzubietenden „Pflicht“-Lehrveranstaltungen benötigt werden:

 

Abbildung Lkt

(Bitte Grafik anklicken, um diese als Vollbild zu betrachten)

 

In den LKT-Analysen (excelbasiert und daher fachindividuell adaptierbar) werden sowohl der aktuelle Zustand einer Lehreinheit betrachtet als auch verschiedene künftige Szenarien (z. B. Anstieg der Studierendenzahlen in den bestehenden Studiengängen, Einführung eines neuen Studiengangs, Veränderungen in den Gruppengrößen bzw. maximalen Teilnehmerzahlen in Lehrveranstaltungen). Auch Auswirkungen bestimmter Handlungsoptionen der Lehreinheit können simuliert und hochgerechnet werden. Somit ist der LKT als Instrument zur Abbildung bestehender Studienstrukturen und Ressourcen und darüber hinaus auch als ein Planungs- und Optimierungsinstrument einsetzbar. Lehreinheiten können mit einer LKT-Analyse ihre Lehrressourcen und Curricula besser aufeinander abstimmen und mögliche curriculare Veränderungen oder Auswirkungen realistischer Szenarien auf ihren Lehrbetrieb bewerten.

Die Berichte und Bewertungen zu den LKT-Analysen werden an die Verantwortlichen in der Lehreinheit, an die Mitglieder des Senatsausschusses für die Lehre (SAL) sowie im Rahmen des Q+Ampel-Verfahrens an die Senatsbeauftragten für Qualitätsentwicklung kommuniziert. In bestimmten Fällen sowie anlässlich der Budgetverhandlungen des Rektorats mit den wissenschaftlichen Einrichtungen, erhält auch das Rektorat die LKT-Auswertungen.

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Letzte Änderung: 17.10.2017
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