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heiQUALITY-Büro             Manuela Büch
Tel. 06221 54-19073
manuela.buech@heiquality.uni-heidelberg.de

 
Berichte an Lehrende
Berichte an Studiendekane
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Berichtswesen

Je nach Empfängerkreis gestaltet sich das Berichtswesen unterschiedlich. Die einzelne Lehrperson erhält immer Rückmeldung über die Ergebnisse aus dem gesamten Fragebogen. Studiendekane, Studienkommissionen und Fakultätsvorstände hingegen erhalten zunächst nur die Ergebnisse aus dem Kernfragebogenteil. SAL und Rektorat erhalten einen jährlichen Bericht zur Lehre aus den Fakultäten, allerdings auf höher aggregiertem Niveau ohne Bezug zu einzelnen Lehrpersonen oder Lehrveranstaltungen.

Auswertungsbericht an die Lehrperson

Die Ergebnisse erhält der/die Dozent/in in der Regel per E-Mail, sobald sie ausgewertet wurden. Alle im Fragebogen abgefragten Bereiche und erfassten Kriterien werden in diesem Bericht rückgemeldet. Diesen Bericht erhält nur der/die einzelne Lehrende.

Optimalerweise tauschen sich Lehrende und Studierende über die Evaluationsergebnisse noch im laufenden Semester aus. Auf diese Weise können Ergebnisse analysiert werden, die für die Lehrenden nicht nachvollziehbar oder unerwartet sind. Zudem erfahren die Studierenden, wie die Lehrveranstaltung insgesamt evaluiert wurde und können noch einmal persönlich Rückmeldung geben.

Die Interpretation von Ergebnissen im Allgemeinen und der Umgang mit kritischen Rückmeldungen sind evtl. manchmal schwierig. Aus diesem Grund erhalten die Lehrenden zusammen mit dem Auswertungsbericht eine kurze Handreichung hierzu.

Auswertungbericht an Studiendekan/in, Studienkommission und Fakultätsvorstand

Gemäß §9 (3) der Evaluationsordnung der Universität Heidelberg berichten die Fakultäten einmal pro Jahr an SAL und Rektorat über die Qualität ihrer Lehre. Der Bericht enthält Ergebnisse aus den Lehrveranstaltungsbefragungen, die folgendermaßen aufbereitet sind:

  • ­Befragungsergebnisse der Lehrveranstaltungen, die zeitlich vor der Orientierungsprüfung besucht werden sollen,
  • Befragungsergebnisse der Lehrveranstaltungen, die zeitlich nach der Orientierungsprüfung besucht werden sollen,
  • Befragungsergebnisse der Lehrveranstaltungen getrennt nach Lehrveranstaltungstypen (z.B. Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc.).
     

Darüber hinaus enthält der Fakultätsbericht zur Lehre bezogen auf einzelne Studiengänge oder das Studienfach:

  • ­ eine Bewertung der Stärken und Schwächen sowie auf dieser Grundlage beschlossene bzw. bereits umgesetzte Maßnahmen zur Qualitätssicherung und –verbesserung,
  • einen Bericht über den Erfolg der bereits umgesetzten Maßnahmen.
     

Das heiQUALITY-Büro hat eine Handreichung entwickelt, wie die Fakultätsberichte zur Lehre gestaltet werden können. Bei Bedarf erstellen wir gerne entsprechende Berichte für die Fakultäten. Bitte wenden Sie sich hierfür an Frau Manuela Büch.

Anhand des allgemeinen Kernfragebogenteils erhalten die betreffenden Personen einen Auswertungsbericht über die Lehrveranstaltungsergebnisse eines Fachs im jeweiligen Semester oder Studienjahr. Für jede einzelne Lehrveranstaltung werden so die wichtigsten Ergebnisse dargestellt.
 

Tabelle Lv

(Bitte Grafik anklicken, um diese als Vollbild zu betrachten)
 

Ziel hierbei ist es, auf einen Blick die wichtigsten Informationen zusammenzufassen:

  • Wie beurteilen die Studierenden relevante Kriterien guter universitärer Lehre in der betreffenden Lehrveranstaltung?
  • Welche relevanten Kontextvariablen sollten bei der qualitativen Einordnung dieser Ergebnisse berücksichtigt werden, z.B. wie hoch war das Interesse der Studierenden am Thema der Lehrveranstaltung oder wie hoch schätzen sie ihren Arbeitsaufwand ein?

Darüber hinaus kann man gut erkennen, ob es bestimmte Muster in den Bewertungen gibt:

  • Werden in einem Fach bestimmte Qualitätskriterien durchweg positiv, andere eher negativ beurteilt?
  • Bestehen Zusammenhänge, z.B.: Wird in Lehrveranstaltungen, die eher kritisch bewertet wurden, besonders deutlich der subjektive Lernzuwachs und gleichzeitig die Strukturiertheit der Lehrveranstaltung bemängelt?


Aus der Interpretation der Ergebnisse sollten dann geeignete Maßnahmen in die Wege geleitet werden, deren Erfolg wiederum in der nächsten Befragungsphase nachgeprüft werden kann.

Ausschlaggebend ist die Entwicklungsperspektive: Wichtig ist also nicht nur, wie aktuelle Bewertungen ausfallen, sondern in erster Linie, wie sich Bewertungen über die Zeit hinweg verändern: Verbessern sich die Ergebnisse, nachdem Maßnahmen umgesetzt wurden, um die Qualität der Lehrveranstaltungen weiterzuentwickeln? Dies kann man nicht nur auf der Ebene der einzelnen Lehrveranstaltung nachvollziehen, sondern auch in der Gesamtschau der Ergebnisse eines Fachs:

Beispieltorten 2010 2011

(Bitte Grafik anklicken, um diese als Vollbild zu betrachten)

Diese Darstellung eignet sich auch, um die Ergebnisse einer gesamten Fakultät oder der Universität auf einen Blick darzustellen und im zeitlichen Längsschnitt zu verfolgen.

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 22.09.2017
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