Bereichsbild
Kontakt

Prorektor für Qualitätsentwicklung
Prof. Dr. Karlheinz Sonntag
Tel. +49 6221-54-2312
sonntag@rektorat.uni-heidelberg.de

 

Q+Team Gesamtkoordination

Q+Team Studium und Lehre

Q+Team Forschung

 
SUCHE

Qualitätsentwicklung an der Universität Heidelberg

Bogenfeld-au 460x175


Die Universität Heidelberg versteht sich als forschungsorientierte Volluniversität – ausgerichtet auf wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und gesellschaftlichen Nutzen. Für die Erreichung ihres Ziels, sich zu einer weltweit führenden Institution in Forschung und forschungsbasierter Lehre weiterzuentwickeln, ist die Umsetzung eines entsprechend ganzheitlichen QM-Systems ein zentrales Instrument. Das QM-System umfasst die drei universitären Leistungsbereiche Studium und Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung, Service und Administration. Auch im Zukunftskonzept im Rahmen der Exzellenzinitiative ist das umfassende QM-System fest verankert.
 

Um den Hauptzweck unseres QM-Systems, nämlich den mittel- und langfristigen Erfolg in den zentralen universitären Leistungsbereichen zu sichern, bedarf es einer eindeutigen Qualitätspolitik und normativer Setzungen, strategischer Konzepte und vielfältiger Methoden und Instrumente bei der Umsetzung. Auf der Grundlage der eingesetzten Methoden und Instrumente werden im Sinne eines Qualitätsregelkreises die Ergebnisse an die Fächer und Institute, an Lehrende und Forschende zurückgemeldet.
 

Dimensionen Heiquality

Die Dimensionen des Qualitätssystems „heiQUALITY“


Die konsequente Implementierung dieser Vorgaben auf allen drei Ebenen ist Ergebnis aber auch Voraussetzung des Qualitätsbewusstseins der Universitätsmitglieder, das sich in seiner Gesamtheit als Qualitätskultur etabliert. Das Heidelberger QM-System setzt stark auf Kommunikation, Partizipation, prozessbegleitende Elemente sowie auf Eigenverantwortung der Einheiten und der einzelnen Universitätsmitglieder.

 

Grundsätze

Das QM-System „heiQUALITY“, das die Universität Heidelberg derzeit umsetzt,

  • richtet sich nach dem Prinzip der Freiheit in Forschung und Lehre und ist stets offen gegenüber einer kritischen Außenperspektive;

  • betreibt eine wettbewerbsfähige Profilbildung durch die Balance zwischen zentralen Interessen einer zukunftsorientierten Wissenschaftseinrichtung, dezentralen fächerspezifischen Forschungs- und Lehrprofilen sowie strukturinnovativen Forschungszentren;

  • betont und stärkt als internes System die Autonomie der Universität Heidelberg bei der Beurteilung ihrer Leistungsfähigkeit;

  • ist festzuschreiben in den Leitsätzen, einzubetten in die strategischen Überlegungen und umzusetzen in den zentralen universitären Leistungs­bereichen Studium & Lehre, Forschung & Nachwuchsförderung, Strukturen & Dienstleistungen, um die stetige Verbesserung und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Universität insgesamt zu sichern;

  • dient als Grundlage und ist notwendige Voraussetzung für die beantragte Systemakkreditierung;

  • versucht, den zeitlichen Aufwand und die Arbeitsbelastung durch Evaluationen für alle Beteiligten möglichst gering zu halten;

  • berücksichtigt den Grundsatz der Gleichberechtigung von Männern und Frauen und der Förderung von Diversity in allen Leistungs­bereichen der Universität und ist somit der Einhaltung des Gleichstellungs­konzepts und dem 2010 von der Universität erworbenen Zertifikat als „familiengerechte Hochschule“ verpflichtet.

 

Der heiQUALITY-Beirat

Die Universität Heidelberg hat im Rahmen der Etablierung ihres universitäts-internen Qualitätsmanagementsystem heiQUALITY einen Beirat mit ausgewiesenen Hochschulexpert/inn/en einberufen. Die Beiratsmitglieder beraten die Universität bei der Entwicklung und Erprobung ihrer QM-Konzepte, -Instrumente und -Verfahren sowohl im Bereich der internen als auch der externen Evaluation.

 

Die Mitglieder des Beirats werden durch das Rektorat für jeweils fünf Jahre bestimmt. Die konstituierende Sitzung findet im Februar 2013 statt. Gründungsmitglieder sind:

  • Rudolf Bauer, Beauftragter für Qualitätsmanagement an der TU München
  • Dr. Thomas Kathöfer, Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Bonn
  • Dr. Dorothea Rüland, Generalsekretärin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Bonn
  • Prof. Dr. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld
  • Prof. Dr. Hans Weder, ehem. Rektor der Universität Zürich, stellv. Vorsitzender im Universitätsrat der Universität Jena, Stiftungsrat-Vorsitzender der baden-württembergischen Evaluationsagentur Evalag, Mitglied der unabhängigen Schweizer Evaluationsagentur EvalueScience

 

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 06.02.2013
zum Seitenanfang/up