Bereichsbild
Kontakt

Dr. Sigurd Weinreich

Dezernatsleiter, Projektleitung QM Forschung
Dezernat für Forschung und Projektmanagement (D6)
Tel. 06221-54-2145
sigurd.weinreich@zuv.uni-heidelberg.de

 

Rebekka Weinel

Konzept und Umsetzung Evaluationszyklen Forschung, Kennzahlenmonitoring
Abt. 3.1 Planung und Qualitätsförderung
Tel. 06221-54-3423
rebekka.weinel@zuv.uni-heidelberg.de

 

Dr. Anita Wolf-Niedermaier

Konzept und Umsetzung Evaluationszyklen Forschung, Kennzahlenmonitoring
Abt. 3.1 Planung und Qualitätsförderung
Tel. 06221-54-3448
anita.niedermaier@zuv.uni-heidelberg.de

 

Dr. Simon Kopp

Heidelberg Research Service, Projektmanagement mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften
Tel. 06221-54-3863
simon.kopp@zuv.uni-heidelberg.de

 

Die weiteren Kolleginnen und Kollegen des Heidelberg Research Service finden Sie auf der entsprechenden Seite des Forschungsdezernats.

 
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Qualitätsentwicklung Forschung

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Ziele des Qualitätsmanagement in der Forschung

Im Zukunftskonzept der zweiten Förderrunde der Exzellenzinitiative hat die Universität Heidelberg vier übergreifende Ziele identifiziert, die in den einzelnen Exzellenzprojekten, aber auch in der gesamten Forschung der Volluniversität verfolgt werden sollen:

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit jeweils innerhalb der vier ausgewiesenen Forschungsfelder sowie die Integration und Zusammenarbeit aller Forschungsfelder im Gesamtkontext der Volluniversität
  • Kooperationen mit externen Partnern aus den Bereichen nicht-universitäre Forschung, Industrie und nationale wie internationale Forschungsverbünde
  • Stärkung des internationalen Austauschs
  • Optimierung der Rahmenbedingungen

 

Aus Gesichtspunkten der Qualitätsentwicklung sowie der elementaren Konzeption von heiQUALITY zielt Forschungsevaluation an der Universität Heidelberg daher auf eine Optimierung eben jener Rahmenbedingungen ab, die besonderen Einfluss auf forschungs- und wissenschaftsbegleitende Prozesse haben. Verstanden als Serviceleistung werden im Qualitätsmanagement Forschung bestmögliche Voraussetzungen für qualitativ herausragende Forschung identifiziert, insbesondere in der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit, aber auch im Bereich der Infrastrukturen. Gemeinsam mit den betreffenden Einheiten werden dann Strategien zu deren Gewährleistung und Sicherung entwickelt, die sowohl die Gestaltung dezentraler Organisationsstrukturen und Prozesse betreffen als auch auf die eigentlichen Serviceleistungen der Zentralen Universitätsverwaltung zugreifen. Das Qualitätsmanagement Forschung versteht sich hierbei als Schnittstelle, die die operative Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen initiiert und koordiniert und die Datenerhebung in den einzelnen Projekten unterstützt. Zu den Maßnahmen gehören die Angebote der Fachdezernate und Serviceeinrichtungen der Zentralen Universitätsverwaltung, z.B. die Beratungstätigkeit des Heidelberg Research Service.

Die Steuerung forschungsbezogener Hochschulprozesse ist daher nur nachgeordnetes Ziel der Forschungsevaluation. Im Sinne effizienter Datenerhebung und aufwandsreduzierender Prozesse sollen die Forschungsevaluationen auch der Erfüllung der Berichtspflicht insbesondere der Exzellenz-geförderten Projekte gegenüber dem Drittmittelgeber dienen.

 

Geplantes Vorgehen

Mit diesem Ziel wird ab Sommer 2013 die mit der zweiten Exzellenzphase neu gegründete Forschungs- und Strategiekommission ihrer Verantwortung für die Qualitätssicherung des gesamten Zukunftskonzeptes sowie zunehmend auch der Projekte der anderen beiden Förderlinien der Exzellenzinitiative nachkommen. Geplant ist zunächst eine systematische Befragung der Wissenschaftler der Exzellenzprojekte zum Fortschritt der jeweiligen Projekte sowie zu den genannten übergreifenden Zielen.

Die Ergebnisse der Forschungsevaluation sollen darüber hinaus allen Mitgliedern der Universität – vom forschenden Studierenden bis hin zum lehrenden Forscher –, den einzelnen Projekten, Instituten, Zentren, interdisziplinären Forschungsfeldern unter Koordination der Research Council bis hin zur Hochschulleitung zur (fachdisziplinspezifischen) Standortbestimmung dienen. Diese soll sowohl im universitätsinternen chronologischen Längsschnitt als auch im bewertenden Vergleich mit adäquaten nationalen wie internationalen Wettbewerbern erfolgen.

Die Mitarbeiter im Bereich des Qualitätsmanagements Forschung erarbeiten derzeit einen entsprechenden projektbezogenen Fragebogen, der die Ziele des Exzellenzantrags und die damit verbundenen Berichtspflichten an den Drittmittelgeber berücksichtigt, den befragten Wissenschaftlern aber auch ausreichend Möglichkeit zur Kontextualisierung ihrer Angaben bietet.

 

Weitere Prozesse

Parallel wird zudem eine Informationsgrundlage an fach- bzw. heidelbergspezifischen Kennzahlen geschaffen, die die Forschungsevaluation per Fragebogenerhebung stützen soll. Bei der kennzahlenbasierten Einschätzung stehen jedoch entsprechend weder die expliziten Inhalte noch die faktische Wertigkeit von Forschungsinput, -output oder –outcome zur Diskussion, deren Bewertung ohnehin nur von Fachgutachtern durchgeführt werden sollte (u.a. peer-review von Publikationen, Projektanträgen, etc.). Vielmehr zielt das Verfahren darauf ab, auch kennzahlenbasiert entweder herausragende Leistungen oder Verbesserungspotentiale aufzuzeigen, die durch eine Optimierung interner Prozessketten gesichert bzw. ausgeschöpft werden können. Die Einschätzung der Kennzahlen – wie auch die Kontextualisierung aller Informationen – wird mit fachaffiner Expertise unter Führung der Forschungs- und Strategiekommission vorgenommen.

 

Die Universität Heidelberg verpflichtet sich selbst mit einem möglichst effizienten, aufwandsökonomischen und zweckorientierten Verfahren eine nachhaltige Qualitätsentwicklung zu forcieren und eine Qualitätskultur in allen wissenschaftlichen Einrichtungen zu etablieren.

 

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Letzte Änderung: 09.01.2013
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