Erfassung und Bewertung von Forschungsoutput
Bibliometrische Auswertungen
Bibliometrische Auswertungen umfassen üblicherweise Analysen zur Publikationsquantität und zur Zitationshäufigkeit, dabei konzentrieren sich die Analysen auf Aufsätze in wissenschaftlichen Journals. Monographien und andere Buchformate werden im Allgemeinen nicht berücksichtigt, zudem benachteiligen die Analysen häufig nicht englischsprachige Publikationen sowie Veröffentlichungen mit einer erheblich zeitverzögerten Perzeption in der Wissenschaftsgemeinde. Aus diesen Gründen lassen sich bibliometrische Analysen nicht für alle Fachrichtungen gleichermaßen aussagekräftig verwenden, für einige Fachbereiche sind sie sogar gänzlich ungeeignet. Neuere Projekte versuchen hier eine Lösung zu finden, vgl. dazu die Hinweise unter „Aktuelle Entwicklungen“ in der rechten Spalte. Anlassbezogen kauft die Universität Heidelberg fachspezifische bibliometrische Benchmark-Analysen an und wertet diese zweckorientiert aus.
Patente, Ausgründungen und Industriekooperationen
Patente, Ausgründungen und Industriekooperationen werden von der Universität als erfolgreicher Forschungsoutput unterstützt, mit Ausnahme der Patente findet diese Form des Forschungsoutputs bislang aber nur selten in Forschungsevaluationen oder Rankings Berücksichtigung. Die Serviceseiten des Forschungsdezernates geben einen Überblick über den Output der Universität in diesen Bereichen: