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Mutterschutz

Was bedeutet es, wenn eine Mitarbeiterin schwanger wird? Kann sie dann bis zur Geburt des Kindes ohne Einschränkungen weiterarbeiten? Gibt es hier Regelungen und wo kann man sich informieren? Welche Bestimmungen sind zu beachten und welche Formalitäten zu berücksichtigen? Diese Fragen stellen sich jeder werdenden Mutter und ihrem/ihrer Vorgesetzen gleichermaßen, sobald sie von der Schwangerschaft erfahren. Auch wenn die Perspektiven ganz unterschiedlich sind, stehen beide Seiten in der Verantwortung für den Schutz der Schwangeren und besonders des ungeborenen Kindes.

Der Schutzbedarf des ungeborenen Kindes ist in den ersten Monaten einer Schwangerschaft am höchsten. Um diesen Schutz von Anfang an zu gewährleisten ist es daher wichtig, dass die werdende Mutter ihren Vorgesetzten möglichst früh über die Schwangerschaft unterrichtet. Gemeinsam sind nun all die Tätigkeiten zu erkennen und zu vermeiden, von denen konkrete Gefährdungen für die Gesundheit der werdenden Mutter und ihres ungeborenen Kindes ausgehen könnten.

Unter diesen Umständen kann es Beschäftigungseinschränkungen geben:

  • Müssen schwere Lasten gehoben und getragen werden?
  • Bestehen belastende klimatische Bedingungen (hohe Luftfeuchtigkeit, hohe oder niedrige Temperaturen)?
  • Herrscht am Arbeitsplatz ein hoher Schallpegel?
  • Wird mit Gefahrstoffen, Isotopen, gentechnisch veränderten Organismen und/oder Krankheitserregern umgegangen?
  • Wird im Schichtbetrieb gearbeitet?

Möglicherweise muss der Vorgesetzte die Schwangere zunächst, d.h. bis zur umfassenden Klärung etwaiger Gefährdungen an einen anderen Arbeitsplatz versetzen. In einigen Fällen muss er vielleicht sogar ein Beschäftigungsverbot für den Arbeitsplatz aussprechen. Gerne beraten Sie hier der Betriebsärztliche Dienst und die Mitarbeiter/innen aus der Abteilung Arbeitssicherheit sowie die Beauftragten für die Biologische Sicherheit.

Im Übrigen ist der werdenden Mutter eine jederzeit zugängliche und nutzbare Liegemöglichkeit in zumutbarer Entfernung zur Verfügung zu stellen.

Meldung einer Schwangerschaft

Nach diesen „Erstmaßnahmen“ muss der/die Vorgesetzte die zuständige Personalverwaltung über die Schwangerschaft informieren. Das entsprechende Formular ist über den Betriebsärztlichen Dienst  erhältlich.

Die Verwaltung schickt eine Mitteilung über die Beschäftigung einer werdenden Mutter an das Regierungspräsidium als die dafür zuständige Behörde und unterrichtet gleichzeitig den Betriebsärztlichen Dienst. Dieser wiederum prüft dann anhand der Angaben, ob eine sicherheitstechnische Überprüfung des Arbeitsplatzes notwendig ist und veranlasst diese gegebenenfalls.

Mutterschutzbegehung

Bei dieser Arbeitsplatzbegehung werden der Arbeitsplatz und sein näheres Umfeld durch den Betriebsarzt, den Gefahrstoff-, Biostoff- und/oder den Gentechnik-Beauftragten, die Sicherheitsfachkraft und, falls die Schwangere das wünscht, auch durch den Personalrat in Augenschein genommen. Arbeitgeber und werdende Mutter werden ausführlich beraten, wie der künftige Einsatz der werdenden Mutter an diesem Arbeitsplatz sicher für die Mutter und das werdende Kind gestaltet werden kann. Die getroffenen Vereinbarungen werden in einem Protokoll dokumentiert und an alle Beteiligten verschickt.

Hinweise für schwangere und stillende Mütter

Leitfaden zum Mutterschutz

Arbeit mit Gefahrstoffen

 

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Verantwortlich: Sicherheit
Letzte Änderung: 17.07.2017
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