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Personalentwicklung und Dual Career Service, Berufsausbildung
Oliver Orth
Tel.: +49 6221 54-12530
oliver.orth@zuv.uni-heidelberg.de

Team Abteilung 5.3

 
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Weiterführende Informationen

Bildungszeit (Regierungspräsidien Baden-Württemberg)
- einschließlich Liste der  
  anerkannten Bildungsträger

 
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Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW)

Am 1. Juli 2015 trat das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW) in Kraft. Beschäftigte in Baden-Württemberg haben einen Anspruch darauf, sich zur Weiterbildung von ihrem Arbeitgeber an bis zu fünf Tagen pro Jahr freistellen zu lassen. Die Freistellung erfolgt unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes. Die Kosten der Bildungsmaßnahme (Kursgebühr) und ggf. die Anreise tragen regelmäßig die Beschäftigten selbst.

 

  Die Bildungsfreistellung kann genutzt werden für:

  • die berufliche Weiterbildung,
  • die politische Weiterbildung sowie für
  • die Qualifizierung zur Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten

 

Der Anspruch auf Bildungszeit besteht für alle Beschäftigten der Universität sowie Auszubildende, deren Beschäftigungs- bzw. Ausbildungsverhältnis seit mindestens zwölf Monaten besteht.

Für Beschäftigte beträgt der Freistellungsanspruch fünf Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres. Wird regelmäßig an weniger als fünf Tagen gearbeitet, verringert sich der Anspruch entsprechend. Für Auszubildende beträgt der Anspruch fünf Arbeitstage für die gesamte Ausbildungszeit.

Eine Übertragungung nicht aufgebrauchter Bildungszeit in das folgende Kalenderjahr ist nicht möglich.

 

Bitte unbedingt das Vorgehen zur korrekten Beantragung und Genehmigung beachten!

 

Anträge auf Bildungszeit müssen spätestens acht Wochen vor Beginn der Maßnahme bei dem/der Dienstvorgesetzten schriftlich mit Informationen zur Bildungsmaßnahme (Termin, Inhalt) und zum Anbieter (insbesondere, ob eine Anerkennung nach dem BzG BW vorliegt) eingereicht werden. Der Antrag wird schriftlich gestellt, enthält die erforderlichen Angaben, die aufklären, ob es sich um eine Bildungsveranstaltung im Sinne des BzG BW handelt. Es sind dies Informationen:

  • zu Lernzielen und Lerninhalten der Bildungsveranstaltung, die Auskunft geben, ob es sich um eine berufliche oder politische Weiterbildung oder um die Qualifizierung zur Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten handelt
  • zur Zielgruppe der Veranstaltung (die Veranstaltung muss frei zugänglich sein)
  • zum zeitlichen Ablauf (zur Überprüfung, ob die Veranstaltung im Durchschnitt mindestens sechs Zeitstunden pro Tag umfasst, wobei bei mehrtägigen Veranstaltungen auch e-Learning zulässig ist, wenn die Präsenzzeit überwiegt)
  • zum Namen der Bildungseinrichtung mit Angaben zu ihrer Anerkennung

Das weitere Vorgehen:

Die/der Dienstvorgesetzte bestätigt den Antragseingang und entscheidet dann unverzüglich, spätestens bis vier Wochen vor Beginn der Maßnahme. Erfolgt die Entscheidung nicht fristgerecht bis zu vier Wochen vor Beginn der Bildungsmaßnahme, gilt der Antrag als bewilligt. Eine Ablehnung kann die/der Dienstvorgesetzte in bestimmten Fällen vornehmen, beispielsweise aus dringenden betrieblichen Belangen, wenn bereits Urlaub und/oder Krankheit anderer Kolleginnen und Kollegen zu nicht unwesentlichen Beeinträchtigungen im Betriebsablauf führen.

Bildungszeit kann nur für Weiterbildungen bei bereits anerkannten Bildungseinrichtungen beantragt werden. Sollte das Anerkennungsverfahren des Bildungsträgers beim RP noch nicht begonnen oder noch nicht abgeschlossen sein, ist der Antrag durch die/den Dienstvorgesetzten abzulehnen. Eine Liste der anerkannten Bildungsträger finden Sie auf den Seiten des Regierungspräsidiums (siehe Link in der rechten Spalte unter „Weiterführende Informationen“).

Eine Kopie des Antrags auf Bildungszeit wird nachrichtlich durch die/den Dienstvorgesetzten an das Personaldezernat der Universität, Abt. 5.3, zum Zwecke der Dokumentation gemäß § 11 Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW) gesendet. Dies erfolgt grundsätzlich bei Genehmigung und Ablehnung.

Die/der  Dienstvorgesetze veranlasst bei Genehmigung, dass die genehmigte Bildungszeit auf der Rückseite der Urlaubskarte unter Sonderurlaub/ Arbeitsbefreiung nach bekanntem Vorgehen eingetragen wird - in der Spalte "Grund" wird nun  "Bildungszeit" eingetragen. So wird gewährleistet, dass der Bildungszeitanspruch pro Kalenderjahr (max. 5 Tage) in der eigenen Einrichtung dokumentiert wird.

 

Den Antrag auf Bildungszeit nach dem BzG BW sowie weiterführende Informationen finden Sie in der rechten Spalte auf dieser Seite.

 

Veranstaltungen des Internen Bildungsprogramms der Universität Heidelberg:

Diese können unter Umständen auf die Bildungszeit angerechnet werden, wenn sie Themen zum Gegenstand haben, die auch das BzG BW erfasst: www.uni-heidelberg.de/bildungsprogramm .

Die erforderliche Zertifizierung der Universität Heidelberg als anerkannte Bildungseinrichtung nach § 10 Absatz 3 Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg ist seitens des zuständigen Regierungspräsidiums Karlsruhe am 02.09.2015 erfolgt.

 

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 14.09.2017
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