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Lehrveranstaltungen
Aktuelles

Key Debates in Environmental Anthropology

Inaugural conference of the Environmental Anthropology Working Group, German Anthropological Association (GAA)


Date: 26.09.2016 - 27.09.2016

Place: Rachel Carson Center, Munich, Germany

Conveners: Carsten Wergin, Ursula Münster und Rebecca Hofmann

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Collaborations of Biocultural Hope: Community Science Against Industrialisation in Northwest Australia

Ethnos


Dr. Carsten Wergin


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Internationale Vortragsreihe

"A universal, uniform humanity"
The German newspaper "Der Kosmopolit" and entangled nation-building in nineteenth century Australia

Dr. Dennis Mischke

June 21, 2016, 16h
Transcultural Studies, Room 413 (4. Floor)
Marstallstrasse 6, 69117 Heidelberg

Organizer: Dr. Jenny Oesterle, Dr. Carstin Wergin

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Expansion und Aktivitäten des Mercedarier-Ordens im Andenraum des 16. Jahrhunderts

Dr. Maret Keller

Anden Diss - Keller

​(Dissertationsschrift Universität Heidelberg 2013), URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-187295

 

Dancehall und Homophobie
Postkoloniale Perspektiven auf die Geschichte und Kultur Jamaikas
Patrick HelberDancehall

​05/2015, 304 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3109-8

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Materialities of Tourism
Special Issue of Tourist Studies (2014, 14/3)Guest-editors Stephen Muecke and Carsten Wergin

Tourist


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Kooperationen
‚Das wissende Bild: Epistemologische Grundlagen profaner Bildlichkeit vom 15. bis 19. Jahrhundert’
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Prinzip 'Personifikation'

Kaum ein bildgebendes Verfahren war in der Frühen Neuzeit erfolgreicher als die Personifikation. Allegorische Deutungszusammenhänge, die sich großenteils aus diesen Verkörperungen zusammensetzten, beherrschten die Künste – wobei nicht selten die umfangreichen und immer komplexeren Bildprogramme für den Betrachterblick ambivalent zu oszillieren begannen. Zeigte sich bereits im ausgehenden Mittelalter ein neues Interesse an dieser zentralen Kulturtechnik, so erhielt das Prinzip ‚Personifikation’ einen weiteren Impuls aus der ‚Wiederentdeckung’ und Verbindung mit mythologischen Elementen seit dem späten 14. und 15. Jahrhundert. In ganz Europa feierte man die Wiederkehr der antiken Götter, die nun, aus ihren Zusammenhängen herausgelöst, für den zeitgenössischen Betrachter vorrangig abstrakte Eigenschaften und Prinzipien verkörperten. Die Diskrepanz zwischen der ‚körperlosen Projektion’ des Mittelalters und den körperhaften Götterfiguren, die die Renaissance für ihre Zwecke neu entdeckte, beschrieb bereits Walter Benjamin – und nicht zuletzt aus diesem Spannungsverhältnis scheint sich der Erfolg dieser neuen Darstellungsform zu erklären. Das Ziel der Nachwuchsgruppe ist es, aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln die Formen und Funktionen dieser zentralen Kulturtechnik in der entscheidenden Frühphase vom ausgehenden Mittelalter bis ins 18 Jh. aufzuzeigen, die als grundlegend für die Rekonstruktion des neuzeitlichen Bildverständnisses gelten muß.

 

 Homepagebildallgemein

 

I. Prinzip ‚Personifikation’. Visuelle Intelligenz und epistemische Tradition, 1300 – 1800

Dr. Cornelia Logemann, Nachwuchsgruppenleiterin


II. Unsittliche Frauen – Konzepte von Weiblichkeit in der Druckgraphik der Frühen Neuzeit

Nicole Sobriel M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

III. Quellen zur außereuropäischen Kunst in der Frühen Neuzeit

Susanne Thürigen M. A., Projektmitarbeiterin

 

IV. Erdteilallegorien und 'Bananenmädchen' - Zu Repräsentationen des 'Exotischen' am menschlichen Körper

Miriam Oesterreich M.A., (assoziiertes Mitglied)

 

V. Personifikation, Poetik und Geschlecht

Julia Rüthemann M.A., (assoziiertes Mitglied)

 

VI. Dämonen, Trickster und orixás: Koloniale und post-koloniale Mythopoeisis im brasilianischen Theater. Afrobrasilianische und indigene mythische Personifikationen und Allegorien

Dania Schüürmann M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

VII. Allegorische Verkörperungen politischer Ordnung in Großbritannien und im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation

Michael Mohr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 28.11.2013
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