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Announcements

Call for Papers


Caribbean Food Cultures:
Representations & Performances of Eating, Drinking and Consumption in the Caribbean and Its Diasporas
(28th – 29th September 2012)

Deadline for abstracts:
1st February 2012

Contact:
foodcultures@googlemail.com

 

 

Exhibition

Götterbilder und Götzendiener in der Frühen Neuzeit – Europas Blick auf fremde Religionen

15. Februar - 25. November 2012

The Exhibition takes place at
Universitätsbibliothek Heidelberg

 

International Conference

Marginalized Masculinities and the Nation: Global Comparisons, 1800-1945

15th - 17th March of 2012

Heidelberg Center for American Studies
 

 

Unsittliche Frauen – Konzepte von Weiblichkeit in der Druckgraphik der Frühen Neuzeit

Mit dem neuen Medium der Druckgraphik entwickeln sich zu Beginn der Frühen Neuzeit profane Bildwelten, die den Blick auf das weibliche Geschlecht richten und in ihrer Vielfalt und Gestaltung neue Konzepte von Weiblichkeit vermuten lassen. Die Frau erscheint unsittlich: Ob in der Ehe als herrschsüchtige Furie, die ihren Mann verprügelt und sich im Kampf seiner ‚brouch’ bemächtigt, als Dirne, die den äußerst virilen Landsknechten käufliche Liebe anbietet oder als Nonne, die sich mit einem Mönch im Gebüsch vergnügt.

Auffällig ist die bewusst gewählte erotische Inszenierung, die von sinnlicher Verlockung bis hin zu obszön anmutenden Hexendarstellungen reicht.

Dem weiblichen, nackten Körper wird eine bedrohliche Macht attestiert. So werden Verführung und sexuelle Reize als Gefahr für patriarchale Strukturen insbesondere bei dem Themenkomplex der Weibermacht diskutiert. Die Frage, ob es sich bei den Drucken nur um Mahnbilder handelt oder eher der voyeuristische Blick und die Lust des Mannes an der Sinnlichkeit des weiblichen Körpers bedient werden, steht im Mittelpunkt der Arbeit.

Neben einer erotischen Akzentuierung bestimmen Groteske und Ironie die Bildsprache, die auf einen satirischen Gehalt verweisen. Wie Satire eingesetzt wird und welche Funktionen sie erfüllt, stellt einen weiteren Untersuchungsschwerpunkt dar.

 

Zur PersonNicole Hp

Nicole Sobriel 

Universität Heidelberg
Transcultural Studies
Marstallstraße 6
69117 Heidelberg

Tel.: 06221 54-7857
Fax: 06221/54-7862
nicole.sobriel@gmx.de

 

  

Vita

  • Oktober 2003 – Juli 2010
    Studium der Europäischen Kunstgeschichte und der Soziologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
     
  • Magisterarbeit in Kunstgeschichte zu dem Thema „Das Todesalphabet von Hans Holbein d. J. - Funktion- und Aussagevielfalt - Einblicke in seine Zeit".
     
  • September 2008 – Oktober 2011
    Wissenschaftliche Hilfskraft der Nachwuchsgruppe ‚Prinzip Personifikation’.
     
  • Oktober 2010 – März 2011
    Tutorin für Ikonographie am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg
     
  • seit Oktober 2011
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nachwuchsgruppe ‚Prinzip Personifikation’

 

 

Editor: Email
Latest Revision: 2011-11-22
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