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Lehrveranstaltungen
Aktuelles

Der Ruf des Schneckenhorns: Hermann Klaatsch (1863-1916) - Ein Heidelberger
Wissenschaftler in Australien

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Eine Ausstellung der Nachwuchsforschergruppe
"Das transkulturelle Erbe
Nordwestaustraliens: Dynamiken und Resistenzen"

Ort: Universitätsmuseum Heidelberg

Zeit: 21. Juli bis 14. Oktober 2017, Di-So 10-18h

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Vortrag

Anthropology in/of Australia Past and Present

im Rahmen der Lecture Series
Introduction to Australian Studies:
(Trans-)Disciplinary Perspectives

Dr. Carsten Wergin

20 Juni 2017, University of Cologne


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Vortrag

The Trouble with Representation: Australian Indigenous World(view)s and the "White Magic" of Modernity
 

Dr. Carsten Wergin
 

06 April 2017, University of Western Australia

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Curtin Indigenous Research Network Lecture Series

Heritage, Transculturality and Collections: New Research from Germany and the Kimberley,
WA

30 March 2017, Curtin University, Perth

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International Workshop:

"Refugee transfers in the Euro- Arab Mediterranean zone:
Tying the past with the present
Towards a transregional and transhistorical understanding in times of crises"

(10-12 April 2017 Lebanese American University, Byblos, Lebanon)

organized by

Dr. Jenny Oesterle (Research Group "Protection in Periods of Political and Religious Expansion) in cooperation with Dr. Tamirace Fakhoury (Lebanese American
University, Byblos) and the Arab German Young Academy of Sciences and Humanities

 

Collaborations of Biocultural Hope: Community Science Against Industrialisation in Northwest Australia

Ethnos


Dr. Carsten Wergin


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Expansion und Aktivitäten des Mercedarier-Ordens im Andenraum des 16. Jahrhunderts

Dr. Maret Keller

Anden Diss - Keller

​(Dissertationsschrift Universität Heidelberg 2013), URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-187295

 

Dancehall und Homophobie
Postkoloniale Perspektiven auf die Geschichte und Kultur Jamaikas
Patrick HelberDancehall

​05/2015, 304 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3109-8

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Materialities of Tourism
Special Issue of Tourist Studies (2014, 14/3)Guest-editors Stephen Muecke and Carsten Wergin

Tourist


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Personifikation, Poetik und Geschlecht

Wenn Frau Aventiure an das Herz der Erzählerfigur des Parzival klopft oder die personifizierte Natur den Körper der Protagonistin des altfranzösischen Roman de Silence modelliert, verweisen diese beiden Personifikationen möglicherweise auf das Dichten selbst.


Die Autorität des Dichtens war vor allem männlichen Dichtern bzw. Erzählern vorbehalten – in langer Tradition der Autorität des göttlichen Wortes und der auctores. Wie aber steht ein dezidiert männlicher Erzähler zu solchen weiblichen Personifikationen, mit denen er in einen Dialog tritt bzw. die offensichtlich einen Zugriff auf seine Dichtung besitzen, und was geschieht, wenn eine Dichterin wie Christine de Pizan sie einsetzt?


Anhand verschiedener mittelalterlicher Texte sollen die Gestaltung der Personifikationen und ihre Funktion für poetologische Selbstaussagen untersucht werden. Dabei interessiert, ob und inwiefern ein Zusammenhang von Dichtung, im weiteren Sinne Sprache, und Geschlecht besteht. Das Projekt fragt also mittels des Prinzips ‚Personifikation’ nach dem Verhältnis von Poetik und Geschlecht, Sprache und Körper. Es nimmt in einem komparatistischen Ansatz sowohl deutsche als auch französische Werke vor allem des 13. Jahrhunderts in den Blick.

 

 

Ruethemann

 

Zur Person

Julia Rüthemann (assoziiertes Mitglied)
Universität Heidelberg
Transcultural Studies
Marstallstraße 6
69117 Heidelberg
Tel.: 06221 54- 7857
Fax 06221/5478-62

ruethemann@uni-heidelberg.de

 

 

 

 

Vita

Studium der Germanistik (Mediävistik, neuere Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft) und Biologie an der Georg-August-Universität Göttingen, Lunds Universitet (Schweden) und der Université de Franche-Comté, Besançon (Frankreich). 1. Staatsexamen im Juli 2007 mit Staatsexamensarbeit im Fach Mediävistik: Das Herz als imaginärer Raum. Aspekte einer Minnesangmetapher. Anschließend einjähriges Master-Studium im Fach Medieval Studies am Centre for Medieval Studies der University of Toronto (Kanada), im Rahmen eines Fellow- und Teaching-Assistantship und des Connaught Tuition Award. Von Oktober 2008 bis August 2011 Wissenschaftliche Mitarbeitern der Nachwuchsgruppe ‚Prinzip Personifikation'.

 

 

 

Vorträge

 

  • „Space and Person(i)fic(a)tion“, 46th International Congress on Medieval Studies, Kalamazoo, Michigan, USA, 12.-15. Mai 2011.
  • „Der Troubadour und die America – Das Prinzip Personifikation und Geschlechtercodes“ im Rahmen der Tagung „Verflochtene Lebenswelten – 16. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit“, Stuttgart Hohenheim 4.-6. November 2010 (zusammen mit Miriam Oesterreich).
  • „Flackernde Bilder und Körper, die keine sind. Gender-poetologische Aspekte der Personifikation“ im Rahmen der Tagung „(De)formierte Körper. Wahrnehmung des Anderen im Mittelalter“, Universität Göttingen 1.-3. Oktober 2010.
  • “From Space to Personification and Back. Reading Gender into Wolfram’s aventiure” im Rahmen des “German Studies Symposium: Spatial Practices – Medieval Modern”, University of Toronto 8.-9. April 2010.
  • „Personifikation, Poetik und Geschlecht im Roman de Silence“ im Rahmen des Seminars „Der weibliche Körper in allegorischen Projektionen: Vom Rosenroman zur Lady Liberty“ (Leitung Dr. Cornelia Logemann), Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg 13. Mai 2009.
     
Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 28.11.2013
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