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Information für sehbehinderte Studierende

Studentischer Ansprechpartner
Studienassistenz
Literaturbeschaffung
Computerarbeitsplätze
Technische Sehhilfen
Mobilitätshilfen
Fernstudium
Presseangebote


Studentischer Ansprechpartner

Sehr nützlich kann es sein, mit Studenten in Kontakt zu treten, die in einer ähnlichen Situation sind oder waren, wie man es selbst gerade ist. Zu Fragen rund um den Studierendenalltag hat sich als Ansprechpartner für sehbehinderte Studenten bereit erklärt:


Dr. Felix Berschin, Wieblinger Weg 31, 69123 Heidelberg,
studierte Rechtswissenschaften
e-Mail: Berschin@nahverkehrsberatung.de

 

Studienassistenz

Studierende können, insofern sie z. B. Hilfe bei der Literaturaufbereitung benötigen, auf eine Studienassistenz zurückgreifen, die über die Eingliederungshilfe finanziert werden kann. Bei der Antragsstellung sind wir gerne bhilflich.
 

Literaturbeschaffung

Verschiedene Institutionen und Organisationen  haben sich zum Ziel gesetzt, Blinden und Sehbehinderten bei der Suche und Aufbereitung von Literatur behilflich zu sein. Von diesen möchten wir Ihnen auszugsweise die folgenden kurz vorstellen:

- Universitätsbibliothek Heidelberg: hier können vielfältige Kataloge, Datenbanken, e-Journals und CD-Roms auch online abgefragt werden (www.ub.uni-heidelberg.de), mit dem Heidelberger Dokumentenserver (HeiDok) können wissenschaftliche Publikationen heruntergeladen werden.

- Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS): unterhält einen "Aufsprachedienst für wissenschaftliche Fachliteratur (ADW)" und veranstaltet bundesweite Treffen blinder und sehbehinderter Studie-render. www.dvbs-online.de, e-Mail: info@dvbs-online.de

- Süddeutsche Blindenhör- und Punktschriftbücherei e.V. (SBH): nächstgelegene Hörbibliothek: Siemensstraße 52a, 70469 Stuttgart, Tel: (0 71 1) 13 53 10 0, Fax: (0 71 1) 13 53 10 20.

- Emil-Krückmann-Bibliothek (der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V.): verleiht sowohl Hörbücher als auch Bücher in Punktschrift. Postfach 1160, 35001 Marburg, Tel: (0 64 21) 60 60, Fax: (0 64 21) 60 62 29, E-Mail: info@blista.de, Homepage: http://www.blista.de 

- Universitätsbibliothek Dortmund: betreibt den  maßgeblichen Katalog für sehgeschädigtengerecht umgesetzte Literatur (SehKOn) im deutschsprachigen Raum (www.ub.uni-dortmund.de/sehkon), Vogelpothsweg 76, 44227 Dortmund,
Tel: (0 23 1) 75 54 0 17, E-Mail: SfBS@ub.uni-dortmund.de, Internet: http://www.ub.uni-dortmund.de/sfbs/sehkon.html.    

- Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.: bietet auch einen Textumsetzungsservice (in Blindenschrift, auf Hörkassette oder in Großdruck) an.
Arnulfstr. 22, 80335 München, Tel: (0 89) 55 98 80, rund-um-die-Uhr-Service (0 89) 55 98 81 44, Fax: (0 89) 55 98 83 36,
E-Mail: bit@bbsb.org, Internet: http://www.bbsb.org/

- Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) an der Universität Karlsruhe: bietet neben einer umfangreichen Mediathek, deren Bestand auch per Fernleihe bezogen werden kann, auch die (kostenpflichtige) Aufbereitung von Studienliteratur in elektronischer Form an.
Universität Karlsruhe (TH), Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS), Engesserstr.4, 76131 Karlsruhe, Tel.: (0 72 1) 60 84 27 60, Fax: (0 72 1) 60 84 20 20, Internet: http://www.szs.uni-karlsruhe.de, E-Mail: szsinfo@szs.uni-karlsruhe.de

-    Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS) der Universität Dortmund: hat verschiedene Publikationen herausgebracht, die auf www.dobus.uni-dortmund.de (-> Veröffentlichungen) bestellt werden können.
(Hinweisen möchten wir vor allem auf den unter Punkt 9 bei "Aus der Arbeit der IbS" zu findenden Titel "Probleme Sehgeschädigter bei der Literaturbeschaffung im Studium").
DoBus Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium, Emil-Figge-Straße 50, 44221 Dortmund, Tel. (02 31)7 55 28 48.

-    Leihfristen der Universitätsbibliothek (UB): Die reguläre Leihfrist von vier Wochen zuzüglich der zweimaligen Verlängerung muss auch von sehbehinderten Studierenden eingehalten werden. Wenn die Verlängerung aber wegen einer Vormerkung nicht möglich ist, bietet die UB an, die benötigten Bücher auf Wunsch zusätzlich zu beschaffen.
Anschaffungsvorschläge können unter www.ub.uni-heidelberg.de/allg/benutzung/bereiche/vorschlag.html abgegeben werden. Als Begründung für die Anschaffung können Sie auf Ihre Sehbehinderung hinweisen.

 

Computerarbeitsplätze

-Lesesaal der Universitätsbibliothek Altstadt: dort befindet sich ein PC mit Internetanschluss, der mit einem 21-Zoll-Monitor ausgerüstet ist, so dass ihn auch Studierende mit Sehbehinderung benutzen können. Darüber hinaus steht im selben Raum ein Bildschirmlesegerät der Firma Reinecker Reha-Technik,Typus "Videomatic Eg", mit dem Texte vielfältiger Art wie Bücher, Kopien, Zeitschriften stark vergrößert werden können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Personal der Lesesaaltheke.

- Juristisches Seminar: dort befindet sich ebenfalls ein Bildschirmlesegerät. Fragt an der Pforte nach dem genauen Standort.

- Psychologisches Institut: es befindet sich ein Bildschirmlesegerät in der Institutsbibliothek

Gut möglich, dass es auch in anderen Instituten und deren Bibliotheken Lesegeräte gibt, zögern Sie nicht, danach zu fragen!

Es gibt auch die Möglichkeit, sich mit dem Laptop (Kabel oder W-Lan) an das LAN-Netzwerk anzuschließen, um ins Internet zu kommen. In den Lesesälen der Unibibliotheken Altstadt und Neuenheimer Feld können probeweise Funk- oder Festnetzkarten ausgeliehen werden. Bei Fragen hierzu kann man sich an Herrn Joachim Peeck, URZ, INF 293, Zimmer 4, 69120 Heidelberg wenden (e-Mail: Joachim.Peeck@urz.uni-heidelberg.de oder (06221) 54 53 0). Internet: http://web.urz.uni-heidelberg.de. Dort finden Sie auch alle Orte, an denen der Zugang über die Universität möglich ist. 

 

Technische Sehhilfen

An der Universitätsaugenklinik, Sektion ophthalmologische Rehabilitation, Im Neuenheimer Feld 400, können Sehbehinderte vergrößernde Sehhilfen sowie entsprechende elektronische Hilfsmittel erproben und sich ggf. verordnen lassen. Terminvereinbarungen unter Tel: (0 62 21) 56 66 43, Fax: (0 62 21) 56 25 24 und E-Mail: kr@uni-hd.de (http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Low-Vision.344.0.html).

Auf unserer Homepage finden Sie den Erfahrungsbericht einer blinden Studentin über die Beantragung eines speziellen Computersystems, das für hochgradig sehbehinderte und blinde Studenten geeignet ist.

 

Mobilitätshilfen

Ein Stadtführer für Heidelberg auf Kassette sowie ein schematischer Plan speziell für den Heidelberger Hauptbahnhof können bei uns ausgeliehen werden. Ferner kann ein großer, mehrblättriger für Blinde und Sehbehinderte konzipierter Stadtplan bei Interesse zur Verfügung gestellt werden.
Zur leichteren Orientierung als neuer Student im Raum HD/MA stehen Ihnen Herr Kappen und Frau Lang, zwei ausgebildete Mobilitätstrainer, gerne zur Seite. Sie sind unter Tel: (0 70 00) 73 49 375 oder unter Kappen@sehwerk.com (www.sehwerk.com) zu erreichen.

 

Fernstudium

Die Studienangebote der Fernuniversität Hagen können prinzipiell auch von sehbehinderten und blinden Studierenden wahrgenommen werden, die regulär an einer anderen Universität eingeschrieben sind. Die meisten Kurse können wahlweise in Punktschrift, auf Audiokassette oder auf Diskette bezogen werden.
Kontakt: FernUniversität Hagen-ZMI, Zentrum für Medien und IT, Arbeitsbereich "Audiotaktile Medien", Universitätsstraße 21/ AVZ, 58084 Hagen, Tel.: (0 23 31) 98 74 21 8 (Hr. Heuer), e-Mail: at-medien@FernUni-Hagen.de. Internet: www.fernuni-hagen.de/at-medien.

 

Presseangebote

Zahlreiche renommierte Tages- und Wochenzeitungen, wie beispielsweise Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, Der SPIEGEL und FOCUS, können  in elektronischem Format von der Stiftung Blindenanstalt Frankfurt a. M. bezogen werden. Die elektronische Zeitung wird anschließend vom Computer mit Hilfe einer speziellen Software vorgelesen. Nähere Informationen unter: http://www.sbs-frankfurt.de/portal/alias__sbs/lang__de-DE/tabid__5818/default.aspx.

 

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Letzte Änderung: 20.01.2016