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Kontakt

Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende

Dania Hollmann und
Carolin Pfisterer-Weik

Seminarstraße 2
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/54-3840 oder
Tel.: 06221/54-2362

E-Mail
Bitte stellen Sie Ihre Anfrage per E-Mail. Sie müssen selbstverständlich keine Diagnose nennen, gerne aber Ihr Studienfach. Schildern Sie kurz konkrete Situationen oder Fragen. Wir werden Ihnen hierzu zeitnah Rückmeldung geben.
In dringenden Fällen vereinbaren wir telefonische oder persönliche Beratungstermine.

 
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Studienfinanzierung

BAföG
Eingliederungshilfe
Persönliches Budget
Wohngeld
Stiftungen / Stipendien

Im Folgenden haben wir einige Informationen zur Studienfinanzierung für Sie zusammengestellt. Die beste Auskünfte können Ihnen die jeweiligen Ansprechpartner nennen.

Für Fragen zur Studienfinanierung und Lebensplaung im Allgemeinen ist Frau Doris Gärtner-Dewald von der Sozialberatung des Studierendenwerks zuständig:

Gartenstraße 2, 69115 Heidelberg
Tel.: 06221 54-3758
Fax: 06221 54-3760

Eine gute Übersicht finden Sie außerdem auf der Internetseite des Deutschen Studierendenwerks.

BAföG

Das BAföG ist eine staatliche Finanzierungshilfe während der Ausbildung und besteht zur Hälfte aus einem Staatsdarlehen und zur Hälfte aus einem Zuschuss. Bei Studierenden mit Behinderung können auch Leistungen über die Forderungshöchstdauer hinaus gewährleistet werden.

Informationen zur Antragsstellung, Förderhöhe und Förderbedingungen findet Sie im Internet unter http://www.bafoeg.bmbf.de/

Wenn Sie lieber persönlich beraten werden möchten, gibt es auch in Heidelberg Ansprechpartner:

Studentenwerk Heidelberg
Abteilung Studienfinanzierung

Marstallhof 3
69117 Heidelberg
E-Mail: foe@stw.uni-heidelberg.de
Fax: (0 62 21) 54 35 24
Tel: (0 62 21) 54 54 04

Offene Sprechstunde im Foyer der Abteilung
Mo – Fr: 8 – 18 Uhr
Zugang über die Wendeltreppe rechts neben dem Eingang zur zeughaus-Mensa.
Mehr Infos hier.

Für handicap-spezifische Fragen zum BAföG können Sie sich gerne an Herrn Baier wenden: foe33@stw.uni-heidelberg.de

Eingliederungshilfe

Eingliederungshilfe (nach §§ 53 ff. i. V. m. § 97 SGB XII) können Sie beantragen, wenn Sie als behinderter Mensch wesentlich in Ihrer Fähigkeit zur Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben beeinträchtigt sind.

Leistungen können unter anderem gewährt werden
-    für stationäre Wohnheimversorgung
-    für ambulant betreutes Wohnen
-    zur Integration behinderter Studenten an der Hochschule
-    für eine Wohnungsausstattung, die den besonderen Bedürfnissen der behinderten Menschen entspricht

Die Träger der überörtlichen Sozialhilfe erwarten oft bei Beschaffungswünschen eine Stellungnahme der Universität, bei der wir Ihnen gerne behilflich sind.

Für Studierende, die in der Stadt Heidelberg mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, ist zuständig das

Amt für Soziales und Senioren
Fischmarkt 2
69117 Heidelberg
(0 62 21) 58 37 010 oder 58 38 00
E-Mail: sozialamt@heidelberg.de
Öffnungszeiten sind Di, Do und Fr 8-12 Uhr und nach Terminvereinbarung

Studierende mit anderem Hauptwohnsitz wenden sich an den jeweils zuständigen überörtlichen Sozialhilfeträger, der oftmals beim Landratsamt angesiedelt ist.

Persönliches Budget

Seit dem 1. Januar 2008 ist der Rechtsanspruch zur neuen Leistungsform des persönlichen Budgets in Deutschland gültig. Das bedeutet, dass dem Wunsch- und Wahlrecht der Antragsteller in vollem Umfang entsprochen wird und dass bei Vorliegen der rechtlichen Grundlagen grundsätzlich alle Anträge auf Bewilligung eines persönlichen Budgets zu gewähren sind.

Was genau ist das persönliche Budget?
Mit dem persönlichen Budget können behinderte Menschen ihren Bedarf an Leistungen zur Teilhabe selbstständig einkaufen und bezahlen. Nach § 17 Abs. 2 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) ist Ziel des persönlichen Budgets, behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben in eigener Verantwortung zu ermöglichen. Das persönliche Budget ist aber keine neue Leistung, sondern eine neue Art der Leistung: Aus der bisher üblichen Sachleistung wird eine Geldleistung; insofern entstehen durch das persönliche Budget keine neuen Leistungsansprüche.

Wozu das alles?
Ziel des persönlichen Budgets ist es, dem behinderten Antragsteller die Freiheit zu geben, selbst über seine benötigten Hilfen zu entscheiden. Der Antragsteller wird so zum Experten in eigener Sache und kann als Käufer, Kunde und Arbeitgeber selbst-bestimmt über seine finanziellen Mittel verfügen.

Wie hoch ist das persönliche Budget?
Das Budget soll den individuell festgelegten Bedarf eines behinderten Menschen decken.
In Modellversuchen lag die Mehrheit der bewilligten Summen zwischen 200 und 800 € im Monat.

Wie und wo kann ich einen Antrag stellen?
Im Prinzip kann jeder Mensch mit Behinderung einen Antrag stellen.
Zuständig sind Servicestellen, die von den Rehabilitationsträgern eingerichtet wurden. Diese sind im Internet unter www.reha-servicestellen.de zu finden.

Für Heidelberg ist es folgende Adresse:
Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation in Mannheim
Regionalzentrum Mannheim

Mozartstr. 3
68161 Mannheim
Telefon: (06 21) 82 00 5 - 201
Telefax: (06 21) 82 00 5 - 220
E-Mail: servicestelle.ma@drv-bw.de
Öffnungszeiten: Mo und Do 8 – 18 Uhr; Di und Mi 8 – 16 Uhr; Fr 8 – 12 Uhr, Termine auch nach Vereinbarung.

Zudem kann man als Studierender auch einen Antrag bei folgenden Einrichtungen stellen: Rentenversicherungsträger, Sozialhilfeträger sowie bei der Bundesagentur für Arbeit.

Dabei ist bei den Sozialhilfeträgern Voraussetzung:

  • Vorliegen einer wesentlichen Behinderung
  • keine vorrangige Leistungspflicht durch andere Rehabilitationsträger
  • gewöhnlicher Aufenthaltsort im jeweiligen Stadt- oder Landkreis
  • Anspruch auf mindstens eine Leistung der Eingliederungshilfe oder der Hilfe zur Pflege
  • monatliches Einkommen des/der Antragssteller/in liegt unter 694 €
  • Vermögen des/der Antragssteller/in liegt unter 2.600 €
  • die mit dem persönlichen Budget angestrebte Lebensgestaltung entspricht den oben genannten Zielen des persönlichen Budgets
  • das Persönliche Budget darf nur zur Verwirklichung der mit dem Sozialhilfeträger vereinbarten Ziele verwendet werden
  • das Erreichen der Ziele wird in der Regel halbjährlich im Rahmen eines Gesprächs überprüft


Bei den Serviceträgern muss ein formloser Antrag gestellt werden. In einem Gespräch wird dann geklärt, für welche Hilfen man ein Budget haben möchte und inwieweit einem wie viel Geld zusteht. Die Servicestelle nimmt dann mit dem/den zuständigen Leistungsträgern Kontakt auf.
In einer "Zielvereinbarung" werden die benötigten Mittel aufgeführt und unterschrieben.
Der Antragsteller erhält dann einen Bescheid, gegen den er, falls er nicht einverstanden sein sollte, Rechtsmittel einlegen kann.

Wo bekomme ich Hilfe für die Antragsstellung?
Im Grunde bei jeder Servicestelle oder bei verschiedenen Initiativen, wie dem Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen (http://www.budget.paritaet.org/). 

Wohngeld

Wohngeld ist wie das BAföG eine staatliche Förderung im Sinne eines Mietzuschusses. Es wird  jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern finanziert und muss in der Regel nicht zurückerstattet werden. Im Grunde ist jeder Bürger berechtigt Wohngeld zu beantragen, für Studenten sieht es allerdings etwas komplizierter aus, da diese in der Erstausbildung unterhaltungsberechtigt sind. Es wird deshalb nur in speziellen Fällen gewährt.
 

Stiftungen / Stipendien

Eine andere Möglichkeit, sich das Studium zu finanzieren, sind Stiftungen und Stipendien. Es gibt eine Vielzahl von Stipendien und bei guten bis sehr guten Studienleistungen lohnt es sich auf alle Fälle sich zu bewerben, da man bis zum BAföG -Höchstsatz gefördert werden kann – und das ohne Rückzahlung! Einen Überblick über die 1600 Fördernöglichkeiten für Studierende mit Behinderung finden Sie auf www.barrierefrei-studieren.de.
Auf der Seite der Universität Heidelberg finden Sie mehr Informationen zu Begabtenförderung, politischen und kirchlichen Stiftungen.

 

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Letzte Änderung: 09.06.2017
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