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Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende

Anja Maria Münz und
Dania Hollmann

Seminarstraße 2
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/54 23 62 oder
Tel.: 06221/54 38 40

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In dringenden Fällen können auch Beratungstermine an anderen Tagen vereinbart werden.

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Bewerbung und Zulassung

Allgemeine Information
Härtefall - Härtefallantrag
Verbesserung der Durchschnittsnote
Verbesserung der Wartezeit

Bewerbung und Zulassung - allgemein

Auf der Homepage der Uni Heidelberg befinden sich ausführliche Informationen zum Thema Bewerbung und Zulassung.

Antrag auf Nachteilsausgleich

Härtefall - Härtefallantrag

Die Universität Heidelberg hält je nach Studiengang bis zu zwei Prozent der Studienplätze für Fälle außergewöhnlicher Härte vor. Das bedeutet, dass man bei Anerkennung eines Härtefallantrages ohne Berücksichtigung der Auswahlkriterien (z.B. Durchschnittsnote, Wartezeit) vor allen anderen Bewerberinnen und Bewerbern zum Studium zugelassen wird.

Nicht jede Beeinträchtigung, mag sie auch als hart empfunden werden, rechtfertigt eine Zulassung als Härtefall. Vielmehr muss eine besondere Ausnahmesituation (schwerwiegende gesundheitliche, soziale und familiäre Gründe) vorliegen, dass es bei Anlegung besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur ein Semester auf die Zulassung zu warten. Der Härtefallantrag kommt daher nur für wenige Personen in Betracht und wird nach vorgetragener Begründung und dem vorgelegten Nachweis kritisch geprüft. Für Sonderanträge existiert kein gesondertes Formular. Fügen Sie deshalb dem normalen Antragsformular die auf der Homepage genannten Unterlagen bei und darüber hinaus alle Belege, die geeignet sind, den Härtegrund zu begründen. Am besten führen Sie Ihre Gründe auf einem gesonderten Blatt auf.
 

Verbesserung der Durchschnittsnote

Bei der Vergabe der Studienplätze in bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen (sogenannter „bundesweiter NC“) – bezogen auf die Universität Heidelberg sind dies die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie – werden rund 20% der Studienplätze an die Abiturbesten vergeben. Wer nachweisen kann, dass er/sie aus persönlichen, nicht selbst zu vertretenden Gründen gehindert war, eine bessere Abiturdurchschnittsnote zu erreichen, wird auf Antrag mit einer verbesserten Durchschnittsnote am Vergabeverfahren in dieser Abiturbestenquote beteiligt.

Im Anhang sind Umstände aufgeführt, die zur Verbesserung führen können. Beachten Sie dabei bitte, dass Sie nicht nur den zutreffenden Antragsgrund nachweisen müssen (die verlangten Belege sind jeweils in Klammer genannt), sondern auch die Auswirkungen des Grundes auf Ihre Durchschnittsnote. Zum Nachweis des Leistungsabfalls müssen beglaubigte Kopien der Schulzeugnisse beigefügt werden. In der Regel muss zudem ein Gutachten der Schule beigebracht werden. Denn nur die Schule kann beurteilen, ob und in welchem Umfang sich die belastenden Umstände auf die schulischen Leistungen ausgewirkt haben.

Der Antrag auf Verbesserung der Durchschnittnote ist mit dem Antrag auf Zulassung direkt bei der Stiftung Hochschulzulassung zu stellen.

In den bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen ist die Möglichkeit zur Verbesserung der Durchschnittsnote nur in der Abiturbestenquote vorgesehen. Das heißt, dass für diejenigen Studienplätze, die in der Quote des Auswahlverfahrens der Hochschulen vergeben werden (rund 60% der Studienplätze), keine Verbesserungsmöglichkeit für die Durchschnittsnote vorgesehen ist.

In Studiengängen, die nicht bundesweit, sondern nur an einzelnen Hochschulen – so auch an der Universität Heidelberg – zulassungsbeschränkt sind (sogenannter „örtlicher NC“) ist eine Verbesserung der Abiturdurchschnittsnote inzwischen nicht mehr vorgesehen.
 

Verbesserung der Wartezeit

Mit dem Antrag auf Verbesserung der Wartezeit können Sie - in bundesweit wie in örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen – Umstände geltend machen, die Sie gehindert haben, die Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel das Abitur) früher zu erwerben, sofern Sie diese Verzögerung nicht selbst zu vertreten haben.

Für die Anerkennung eines Antrages reicht der Nachweis des Antragsgrundes allein nicht aus. Es muss zusätzlich nachgewiesen werden, dass sich durch den belastenden Umstand der Erwerb der Studienberechtigung verzögert hat. Dieser Nachweis kann erbracht werden durch eine Bescheinigung der Schule über Grund und Dauer der Verzögerung beim Erwerb der Studienberechtigung sowie sonstige zum Nachweis des Verzögerungsgrundes geeignete Belege.

 

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 10.05.2017
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