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Kontakt

Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende

Dania Hollmann und
Carolin Pfisterer-Weik

Seminarstraße 2
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/54-3840 oder
Tel.: 06221/54-2362

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Bitte stellen Sie Ihre Anfrage per E-Mail. Sie müssen selbstverständlich keine Diagnose nennen, gerne aber Ihr Studienfach. Schildern Sie kurz konkrete Situationen oder Fragen. Wir werden Ihnen hierzu zeitnah Rückmeldung geben.
In dringenden Fällen vereinbaren wir telefonische oder persönliche Beratungstermine.

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Mobilität in Heidelberg und Umgebung

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Bus und S - Bahn

Der Öffentliche Personen-Nahverkehr in Heidelberg wird hauptsächlich von dem Verkehrsunternehmen rnv (Rhein-Neckar-Verkehr-GmbH) angeboten.

Sind Busse und Bahnen im Stadtverkehr rollstuhlgerecht?

Die Busse sind technisch 100% rollstuhlgerecht, da jeder Bus mit einer Rampe für Rollstuhlfahrer ausgerüstet ist. Diese kann bei Bedarf vom Fahrpersonal bedient werden und ermöglicht somit selbst bei geringer Bordsteinhöhe einen rollstuhlgerechten Zugang.

In Heidelberg fahren nach wie vor noch unterschiedliche Straßenbahngenerationen. Bei den neuesten Bahnen ist dank der Niederflurtechnik an den Haltestellen mit Hochbahnsteigen (30cm) ein barrierefreier Ein- und Ausstieg mit dem Rollstuhl möglich. Der Zugang zu den Fahrzeugen bei niedrigen Bordsteinen erfolgt über Rampen. Die älteren Generationen werden teilweise umgebaut und mit einem Niederflurmittelteil versehen. Für die Linie 5 (ehemals OEG) wurden neue Niederflurfahrzeuge beschafft.

Wo findet man im Internet Informationen dazu?

Auf der Homepage des RNV www.rnv-online.de steht unter dem Menüpunkt Mobilität (à Mobilität à Mobil mit dem Rollstuhl) ein Haltestellenplan für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zur Verfügung. Dieser informiert über Haltestellen für Busse und Bahnen im RNV-Streckennetz, die mit erhöhten Bahnsteigen ausgestattet sind und somit den Ein- und Ausstieg zu den niederflurigen Fahrzeugen erleichtern.

Werden Haltestellen angesagt? 

Prinzipiell sind in allen RNV-Fahrzeugen Ansagesysteme vorhanden und die Haltestellen werden automatisch angesagt. In den alten Straßenbahnen werden die Ansagen noch von Fahrern gemacht. Außerdem werden an größeren Haltestellen elektronische Anzeigetafeln eingesetzt.

Gibt es Kostenvergünstigungen für Behinderte?

Grundsätzlich gibt es den Schwerbehindertenausweis, bei dem es sich folgendermaßen gestaltet: wenn er mit einem „B“ versehen ist, darf die Begleitperson des Behinderten kostenlos mitfahren, der Behinderte aber nicht.

Dazu kann man bei einem hohen Behinderungsgrad (100%, 80%...) für ca. 60 € eine Wertmarke kaufen, die für das ganze Jahr gilt. Damit fährt man dann als Behinderter komplett kostenfrei. Mit einem „B“- Schwerbehindertenausweis und einer Wertmarke fahren also beide, der Behinderte und sein Begleiter, umsonst.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass die Fahrkartenpreise von der „Dachfirma“ urn/vrn gestaltet und festgelegt werden, die rnv als eines von vielen angeschlossenen Verkehrsunternehmen kann nur Vorschläge einbringen.

Gibt es spezielle Hilfen für Blinde?

Alle neuen Haltestellen haben Blindenleitstreifen; die Fahrer wurden darauf hingewiesen und halten entsprechend an der richtigen Stelle. Die Blindenkennzeichnung ist in Zusammenarbeit mit dem deutschen Blindenverband entwickelt und flächendeckend abgestimmt worden.

Problematisch ist hier, dass Heidelberg verkehrstechnisch sehr eng ist. Oft verläuft ein Fahrradweg zwischen der Bahn und der Haltestelle oder direkt hinter der Haltestelle. Da kann man einem Blinden natürlich keine falsche Sicherheit vorgaukeln, indem man einen normalen Leitstreifen über den Fahrradweg legt. Daher sind alle Leitstreifenabschnitte, die sich mit den Wegen anderer Verkehrsteilnehmer kreuzen, genoppt und nicht wie üblich gestreift.

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat auf Anregung und mit Unterstützung des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins erstmals ein neues Linienverzeichnis für Blinde und Sehbehinderte erstellt. Es handelt sich um eine Haltestellenaufstellung mit Umsteigerelationen der S-Bahnen und Stadtbahnen in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg.
Das Verzeichnis kann in Großschrift oder Punktschrift gegen eine Schutzgebühr von drei Euro bestellt werden bei:
Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein
Augartenstraße 55
68165 Mannheim,
Telefon (0 62 1) 40 20 31
Fax (0 62 1) 40 23 04
E-Mail: info@bbsvvmk.de.
Das Linienverzeichnis für Blinde und Sehbehinderte kann auch im Bürgeramt Mitte eingesehen werden.

Ist nachts ein Sonderausstieg auch zwischen zwei Haltestellen möglich?

Bei Moonlinern (Sonderbuslinien, die Freitag- und Samstagnachts fahren) immer, wenn man rechtzeitig Bescheid sagt. Das Personal ist entsprechend geschult worden. Sollte das einmal doch nicht der Fall sein: Datum, Uhrzeit und am besten das Kennzeichen, die Wagennummer oder die Linie notieren und bei der Beschwerde-Hotline anrufen.

Im Internet findet man Informationen über Niederflurfahrzeuge und andere Einstiegsmöglichkeiten in die Fahrzeuge der Heidelberger Verkehrsbetriebe für gehbehinderte Menschen. Die Servicenummer lautet (0 18 05) 55 54 65, die e-Mail-Adresse: barrierefreiheit@rnv-online.de. In der gebundenen Ausgabe des Fahrplans zeigen Symbole die Rollstuhlgerechtigkeit der Fahrzeuge an.

Bahnfahren

HelferInnen der Bahnhofsmission Heidelberg unterstützen RollstuhlfahrerInnen montags bis freitags von 7 - 19 Uhr und am Wochenende von 9 - 19 Uhr beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Voranmeldungen sind unter der Telefonnummer (0 62 21) 2 38 24 zu machen, aber auch spontan stehen die Damen und Herren in blauen Jacken an den Gleisen bereit. (http://www.caritas-heidelberg.de/cms/dienste-und-einrichtungen/bahnhofsmission.html).

Unter der Rufnummer 0 18 05 51 25 12 bietet die Bahn einen speziellen Mobilitätsservice an (14 Ct./Min.): Montag bis Freitag von 8 – 20 Uhr, Samstag von 8 - 16 Uhr.

Kostenloser Fahrdienst für schwerbehinderte Menschen

Das DRK hat mit der Stadt Heidelberg eine Vereinbarung über den Beförderungsdienst für schwerbehinderte Menschen abgeschlossen, zuständig ist Frau Herbold (0 62 21) 90 10 32.
Der Fahrdienst ist jetzt einkommens- und vermögensabhängig, was bedeutet, dass für einen Antrag beim Amt für Soziale Angelegenheiten und Altenarbeit (Sachgebiet Eingliederungshilfe) entsprechende Nachweise erbracht werden müssen. Grundsätzlich stehen behinderten Menschen aus dem Stadtkreis Heidelberg, die aufgrund ihrer Behinderung keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können (wird mit Schwerbehindertenausweis „aG“ oder entsprechender Bestätigung des Gesundheitsamtes nachgewiesen), acht kostenlose Hin- und Rückfahrten monatlich im Stadtgebiet zur Verfügung. Die Vereinbarung umfasst Fahrten für alle möglichen Zwecke (Theater, Besuche, Behördengänge...), ausgenommen sind Wege zum Einkaufen und zum Arzt.

Kontakt:
Amt für soziale Angelegenheiten und Senioren
Fischmarkt 2
69117 Heidelberg
Telefon (0 62 21) 58 37 000.

Taxi

In Heidelberg gibt es Taxen (VW-Busse), in denen ein E Rollstuhl transportiert werden kann. Sie können bei der Funktaxi-Vermittlungszentrale Telefon (0 62 21) 30 20 30 bestellt werden, stehen aber eher für längere und geplante Ausflugsfahrten als für spontane Kurzstrecken in der Stadt zur Verfügung, weil die Autos umgebaut werden müssen.

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Letzte Änderung: 19.07.2017
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