Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Ausgabe 12/07 vom 31. Juli 2007



Ranking fußt auf den Einschätzungen der Gutachter von Wissenschaftsjournalen weiter
Auch an der Uni ist der Geschmack von Freiheit und Abenteuer in Zukunft tabu weiter
Münchner Architekten gewannen Wettbewerb des Studentenwerks Heidelberg weiter
Unibücherei stellte sich erneut dem freiwilligen Leistungsvergleich des Bibliotheksverbandes weiter
 
Studienfinanzierung:

DSW-Generalsekretär Meyer auf der Heyde: BAföG muss angehoben werden!

Von Alexander Werschak

Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht von neuerlichen Preissteigerungen überrascht wird – wird heute die Butter teurer, so ist es morgen der Strom. Höhere Kosten bei den elementaren Ausgaben des Lebens treffen indes jene besonders hart, die ohnehin wenig Geld im Portemonnaie haben: die Studierenden, und darunter besonders die BAföG-Empfänger. Die Forderungen nach einer Erhöhung der staatlichen Ausbildungshilfe, die seit 2001 nicht mehr aufgestockt wurde, sind daher immer lauter zu vernehmen. Journal@RupertoCarola interviewte dazu den 54-jährigen Achim Meyer auf der Heyde (Foto: DSW), seit knapp vier Jahren Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW):

Herr Meyer auf der Heyde, hätten Sie heute noch Lust zu studieren, wenn Sie auf BAföG angewiesen wären? weiter

 


Internationales:
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Heimweh ins Ausland

Von Nils Birschmann

Mit einem langweiligen Lebenslauf macht heute niemand mehr Karriere. Nicht nur die Personalchefs in den Unternehmen schauen genau nach, ob ein Bewerber beispielsweise mal eine Zeit im Ausland war. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) hat die Universität Heidelberg daher eine Kampagne gestartet, die Studierenden ein Auslandssemester schmackhaft machen soll.

Janine Luth wirkt noch etwas wehmütig. Vor einigen Wochen erst ist sie aus dem sonnigen Italien nach Heidelberg zurückgekehrt. Ein Semester lang studierte sie an der Uni in Cassino, einer kleinen Stadt mit 15 000 Studierenden zwischen Rom und Neapel. „Es ist einfach toll: Der interkulturelle Austausch, sich kennenzulernen und sich mit anderen anzufreunden. Die Menschen dort sind sehr liebenswert und freundlich“, erzählt die Studentin und schwärmt von ihrem sechsmonatigen Aufenthalt. weiter

 


Internationales:

Heidelberg – eine internationale Hochschule?!

Von Prorektorin Prof. Vera Nünning (Foto: privat)

Internationalität ist zweifellos ein Pluspunkt, sei es in der Hochschule oder in der Wirtschaft. Zudem gehört Internationalität zu einer Spitzenuniversität einfach dazu, und so ist es sehr begrüßenswert, dass der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD die Hochschulen mit einem groß angelegten Programm auf ihrem „Weg zur internationalen Hochschule“ unterstützen möchte.

Dieser Plan klingt gut, vor allem in den Ohren einer Prorektorin für Internationale Beziehungen, und auch die Initiative „go out!“ des DAAD ist sicherlich positiv zu bewerten. Gleichzeitig fragt man sich, was denn eigentlich die Internationalität einer Hochschule ausmacht. Handelt es sich dabei wieder um eine gut klingende und dauernd im Mund geführte, letztlich jedoch bedeutungslose Floskel? Und wie ist die Position Heidelbergs in Bezug auf das Kriterium „Internationalität“ zu bewerten? Wie weit sind wir „auf dem Weg zur internationalen Hochschule“? weiter

 


Studium:

Blick ins Innere des Kommilitonen

Wo ist die Gallenblase? Wo liegen die großen Blutgefäße? Und was kann man von der Bauchspeicheldrüse, die versteckt im Bauchraum liegt, überhaupt erkennen? Antworten auf diese Fragen bekamen 280 Heidelberger Studierende des zweiten Semesters, die in diesem Jahr erstmals eine praxisnahe Zusatzausbildung zum Anatomiekurs absolvierten.

Bei gegenseitigen Ultraschalluntersuchungen konnten die Medizinstudenten Anatomie am lebenden Körper studieren. So wurden die im Präparierkurs und aus Büchern erarbeiteten Kenntnisse vertieft, gleichzeitig wurde in diesem frühen Abschnitt des Studiums eine Verbindung zur späteren klinischen Tätigkeit hergestellt. Ähnliche Kurse werden bislang nur an wenigen Medizinischen Fakultäten in Deutschland angeboten. weiter

 


Sozialberatung:

Wenn der finanzielle Kollaps droht

Von Sarah Wüst (Text und Foto)

Studiengebühren, Semesterbeitrag, Bücher, Miete und Essen: Studieren ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich teurer geworden. Durchschnittlich 800 Euro brauchen die Heidelberger Studierenden mittlerweile im Monat, um ihren Lebensunterhalt zu decken. Wird das Geld über längere Zeit hinweg knapp, gerät meist auch der Studienerfolg ins Stocken. Im Extremfall ist die finanzielle Not so gravierend, dass sich die Frage des Studienabbruchs stellt.

Damit es nicht soweit kommt, gibt es die Sozialberatung des Studentenwerks. Einmal wöchentlich steht Soziotherapeutin Inge Rehling ratsuchenden Studierenden für persönliche Gespräche zur Verfügung. „Fragen der Lebensabsicherung und der Studienfinanzierung spielen eine große Rolle“, sagt Inge Rehling. weiter

 


Das Porträt:

Stern am Hochschulhimmel: Astronomieprofessorin Eva Grebel

Von Katinka Krug (Text und Foto)

Veranstaltungen in Heidelberg, im europäischen Ausland und Amerika innerhalb einer Woche sind für die Astrophysikerin Eva Grebel normal. Sie gehört zu den absoluten Spitzenkräften ihres Faches, was zahlreiche Preise und Ehrungen zeigen. Auf die Zeit als Studentin – unter anderem an der Europäischen Südsternwarte (ESO) auf La Silla (1992 bis 1994) – folgte die Promotion 1995 in Bonn. Heute lehrt sie in Heidelberg.

Als Postdoc kam Eva Grebel nach Würzburg, später ging sie in die USA, wo sie durch eines der sehr begehrten Hubble Fellowships in Seattle forschen konnte. Zuletzt war sie Direktorin des Astronomischen Instituts der Universität Basel. Die Arbeitsbedingungen in der Neckarstadt hat Eva Grebel bereits während ihrer Zeit am hiesigen Max-Planck-Institut für Astronomie schätzen gelernt, wo sie von 2000 bis 2003 Leiterin einer Forschungsgruppe war. weiter

 


Aus der Forschung:

Vom All(-)tag eines Weltraumforschers

Wer sich auf dem weitläufigen Areal der Landessternwarte auf dem Königstuhl umsieht, dem springen sieben Türmchen mit kleinen Kuppeldächern ins Auge. Sie scheinen wie Pilze aus dem Boden zu sprießen. In den Kuppeln sind die Teleskope, mit denen der Astronom nachts in den Sternenhimmel schaut.

„Die sind allerdings nicht mehr so wichtig für uns. Diese Fernrohre mit einem Durchmesser von maximal 75 Zentimetern sind mittlerweile viel zu klein geworden. Außerdem ist der Himmel über Heidelberg oft bewölkt, nur manchmal sternenklar“, erklärt Prof. Joachim Krautter, stellvertretender Direktor der Sternwarte. Die größten Teleskope der Welt haben, so Krautter, einen Durchmesser von acht bis zehn Metern. weiter

 


Frisch gebunden:

Uralte Menschheitsfragen

Von Stefan Zeeh

„Ein Fach mit dramatischem Fortschritt“ hieß es schon vor sechs Jahren, als die erste Auflage des Lehrbuchs „Evolutionsbiologie“ der Professoren Volker Storch, der an der Ruperto Carola lehrt, Ulrich Welsch und Michael Wink erschien. Seitdem hat sich das Verständnis über die Vorgänge bei der Evolution von der Entstehung der ersten Lebewesen bis zu der des Menschen ständig weiter entwickelt, so dass die gerade erschienene zweite Auflage des Lehrbuchs nicht nur gründlich überarbeitet sondern in vielen Bereichen auch aktualisiert wurde.

Dabei geht die „Evolutionsbiologie“, wie bereits in der ersten Auflage, einen fachübergreifenden Weg. „Die wissenschaftlichen Probleme beim Verständnis der Evolution lassen sich am besten begreifen, wenn man in die Vergangenheit schaut“, betont Prof. Volker Storch vom Zoologischen Institut der Heidelberger Uni. weiter

 


Veranstaltungskalender
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Angerichtet
Hier steht, was es tagtäglich zu essen gibt weiter

 

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Termine & Tipps
Die Universitätsbibliothek hat HEIDI technisch aufgehübscht weiter

 

"Krazy Karaoke" im Marstallcafé weiter

 

Herbstuniversität des Heidelberger Forums für kritische Theorie und Wissenschaft weiter

 

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Internationales
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CHE-Studie zur Finanzierung des Studiums im Ausland (2,5 MB) weiter

 

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Kostenlose Broschüre über berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten im Ausland weiter

 

Ausgezeichnet
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