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Gefördert: Dietmar Hopp Stiftung unterstützt wegweisende Initiative am NCT mit 15 Millionen Euro weiter
Gewürdigt: Ruprecht-Karls-, Fritz Grunebaum- und Umweltpreis der Dulger-Stiftung verliehen weiter
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Gesichert: MPI für Psycholinguistik übernahm Tonbänder und Kassetten vom Universitätsarchiv weiter
Fußball-WM
Marstall zeigt alle Spiele (pdf) weiter

 

Großbildleinwände in Heidelberg weiter

 

HAI sucht Fan-Fotos und Lieder weiter

 

Karriere
Angebote des Career Service weiter

 

Beratungsstunden von Career Service und Hochschulteam weiter

 

Seminarangebot von Uni und PH weiter

 

Bewerben ab dem 15. Juli für das Deutschlandstipendium weiter

 

Heidelberger Votum-Stipendium weiter

 

Friedrich-Reutner-Preis verstetigt weiter

 

Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm weiter

 

Uni-Nachwuchs in Lindau dabei weiter

 

Studentische Talente gesucht weiter

 

Wissenschaftspreis der GDD weiter

 

Im Film
Campus-TV war in Burkina Faso weiter

 

Raucherprävention für Schüler weiter

 

Studentenleben im "Roten Ochsen" dokumentiert das Uniarchiv weiter

 

Natur und Kultur im Spiegel des Wissens weiter

 

Interview mit Prof. Jochen Cornelius-Bundschuh weiter

 

Workshop der Schnee-Forscher weiter

 

Die erste Santander International Summer School (Englisch) weiter

 

Prof. Markus Leweke vom Zentralinstitut bei "nano" weiter

 

RTL fragte Dr. Martina Pötschke-Langer vom DKFZ weiter

 

Dr. Martin Großhans vom ZI über Zucker und -ersatzstoffe weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Ausstellung im Triplex-Gebäude (Bild: Sarah Hähnle) weiter

 

Fotografien von Hermann Wagner in der Abguss-Sammlung weiter

 

Mannheimer Mediziner beim SAP Arena Marathon weiter

 

Zeitschrift der Japanologie weiter

 

Aufbau einer Koordinierungsstelle weiter

 

Online-Befragung (pdf) weiter

 

ZI sucht Probanden mit früherer Depression (pdf) weiter

 

Aufführungen von "Vogelfrei" im Germanistischen Seminar weiter

 

Podcasts
Prof. Ralf Klessen über Sterne und ihre Entwicklung (mp3) weiter

 

Stammzellforscher Prof. Jan Lohmann im Interview (mp3) weiter

 

Prof. Johannes Eurich beim Campus-Report (mp3) weiter

 

Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh ist auch Prof. (mp3) weiter

 

Bildung in Zahlen
Allensbachstudie zu den Studienbedingungen 2014 (pdf) weiter

 

Aber nur jeder zehnte Masterstudierende bricht ab (pdf) weiter

 

"Bildungsentscheidungen" (pdf) weiter

 

Schlechte Noten für die Lehrerbildung (pdf) weiter

 

Bildungsbericht 2014 (pdf) weiter

 

... Forschung und Innovation (pdf) weiter

 

Bildungsfinanzbericht (pdf) weiter

 

EFI-Jahresgutachten (pdf) weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 5/14 vom 24. Juni 2014
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Freitag, 24.11.2017

18:00
Uhr

Prof. Bernhard Führer (SOAS)
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Angerichtet
Was gibt es heute zu essen ... weiter

 

Anlaufstellen
Von den Beauftragten für Behinderte bis zur Zentralen Studienberatung weiter

 

Termine & Tipps
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Kursprogramm der ZSB weiter

 

UB erfüllt Digitalisierungsbitten weiter

 

Heidelberg macht mobil weiter

 

Senat und Fakultätsräte weiter

 

Zeichnungen Wilhelm Webers von der Westfront im UB-Foyer weiter

 

Rathaus-Ausstellung (pdf) weiter

 

Offene Liste im Marstallcafé weiter

 

Die Notfallpraxis für Kinder weiter

 

Spendenlauf des NCT weiter

 

Internationales
Und Infos zum Auslandsstudium weiter

 

Positionspapier der LERU weiter

 

Auszeichnung für Motomu Tanaka weiter

 

DAAD zog positive Bilanz weiter

 

Griechenland nicht kaputtsparen weiter

 

Heidelberger Begrüßung weiter

 

Nützliche Infos über die Insel weiter

 

Ausgezeichnet
Dritter Platz für Jura-Studierende bei Zivilrechtswettbewerb weiter

 

Rechenzentrumspreis fürs URZ weiter

 

Hochdotiertes Stipendium ging an Chemikerin Dr. Annika Bande weiter

 

Dr. Johanna Kaufmann bekam Wilma Moser-Preis weiter

 

Zonta Club vergab Förderpreis an Dr. Viktoria Adam weiter

 

Rolf und Lucia Serick Preis für Dr. Rudolf Hübner weiter

 

Dr. Albrecht Franz erhielt Südwestmetall-Förderpreis weiter

 

Prof. Andreas Meyer-Lindenberg mit Prix Roger de Spoelberch bedacht weiter

 

... zeichnete auch junge Forscher der Ruperto Carola aus weiter

 

Kinderuni belohnte Zwölfjährige weiter

 

Blick zurück
Studentenwerk Heidelberg fördert Kreativität in der Kita (pdf) weiter

 

Semmelweis-Statue hat neuen Standort auf dem Campus weiter

 

Griechenland erhält prähistorische Fundstücke zurück weiter

 

Deutscher Hochschulverband lehnt "Gesinnungsvorbehalt" ab (pdf) weiter

 

Studium-Interessentest von HRK und Zeit Online ein Erfolg weiter

 

Beispielgebendes Projekt der Mannheimer Medizin weiter

 

Hopp Stiftung unterstützt Forscher der Chirurgischen Klinik weiter

 

Spende der Hays AG weiter

 

Mitarbeiter der Deutschen Bank teilten Tombolaerlös weiter

 

Universität Heidelberg erneut bei Audit erfolgreich weiter

 

Im Porträt:

Spezialistin für den Krisenherd Ukraine

Von Mirjam Mohr (Text) und Oliver Fink (Foto)

Prof. Tanja Penter

Manchmal wird Geschichte überraschend aktuell. Das erlebt gerade Tanja Penter, die im vergangenen Herbst die Professur für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Ruperto Carola übernommen hat. Die Expertin für Russland und die Ukraine fühlt sich durch die schweren Unruhen in dieser Region „an eine Rückkehr der Geschichte erinnert, nämlich an das, was 1917 und in den Jahren des Bürgerkriegs in der Ukraine passierte“. Positiv wertet sie das große Interesse der Heidelberger an dem Thema – vor allem der Studierenden, von denen sie generell begeistert ist.

In ihrer Dissertation beschäftigte sich Tanja Penter mit der Geschichte der sozialen und nationalen Bewegungen im Zuge der Russischen Revolution von 1917, in ihrer Habilitation untersuchte sie die Arbeits- und Alltagserfahrungen der Bevölkerung im ukrainischen Donezbecken während des Stalinismus und der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Diese Donbass-Region, in der die Historikerin Zeitzeugen befragte und der sie sich bis heute verbunden fühlt, ist einer der aktuellen Krisenbrennpunkte; und nicht nur deswegen verfolgt sie „geradezu paralysiert“ das Geschehen. weiter


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Im Gestein:

Friedhof der Fischsaurier

Versteinerter Fischsaurier

Das Zurückweichen des patagonischen Eisfeldes hatte hier etwas Gutes: Es gab 40 nahezu vollständige Skelette von ausgewachsenen Tieren, Jungtieren und Embryos frei. Bei diesen vor zehn Jahren in Chile zufällig entdeckten Versteinerungen von Fischsauriern (Foto: Stinnesbeck) handelt es sich um eine der weltweit bedeutendsten Fossilienfundstellen für marine Reptilien aus der Kreidezeit, die neben der Vielzahl nahezu vollständig erhaltener Ichthyosaurier-Skelette zahlreiche weitere Fossilien umfasst. Das zeigen die Untersuchungen eines deutsch-chilenischen Forscherteams um den Geowissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck von der Universität Heidelberg und den Paläontologen Prof. Dr. Eberhard Frey vom Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe.

Die Wissenschaftler haben erstmals die Funde komplett erfasst und zugleich die Bedingungen rekonstruiert, die zum hervorragenden Erhalt und der ungewöhnlichen Konzentration der Fischsaurier-Leichen geführt haben. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden in der Fachzeitschrift „Geological Society of America Bulletin“ veröffentlicht. weiter


Im Interview:

„Finde heraus, was du wirklich willst“

Thomas Roth

Thomas Roth (Foto: NDR/neuundsachlich) studierte ab 1971 Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg. Nach einem Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart startete er 1984 seine Karriere als Fernseh- und Hörfunkjournalist. Als Spezialist für politische Berichterstattung moderierte er das Magazin „Weltspiegel“ und berichtete als Korrespondent in Kairo über den Golfkrieg. Zwischen 1988 und 2013 leitete Roth die ARD-Studios in Johannesburg, Moskau und New York sowie das Hauptstadtstudio in Berlin. Von 1995 bis 1998 wirkte er zudem als Hörfunkdirektor beim WDR. Größere Bekanntheit erlangte Roth durch sein „Russisches Tagebuch“, ein filmisches Porträt der russischen Gesellschaft, Kultur und Politik. Für seine journalistische Berichterstattung wurde er unter anderem mit dem „Dr. Friedrich Joseph Haass-Preis“ für besondere Verdienste um die deutsch-russische Verständigung ausgezeichnet. Seit August 2013 ist Thomas Roth „Erster Moderator“ der ARD-„Tagesthemen“. Uni-Redakteurin Mirjam Mohr interviewte den Journalisten:

Herr Roth, Sie haben in Heidelberg Anglistik und Germanistik studiert – hatten Sie denn zu Studienbeginn schon Ihren jetzigen Beruf vor Augen, oder hatten Sie andere Gründe für die Wahl Ihrer Studienfächer? weiter


Im Labor:

HULC – Grün überrascht

Stroop-Test

Wie verstehen, produzieren und lernen Menschen Sprache – und wie kann man die dabei ablaufenden kognitiven Prozesse erforschen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Sprachwissenschaftler der Ruperto Carola im 2011 gegründeten Heidelberg University Language and Cognition Lab (HULC Lab). Die Einrichtung, in der die Wissenschaftler mit Probanden arbeiten, ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie und des Instituts für Übersetzen und Dolmetschen.

Die Aufgabe klingt zunächst einfach: „Sie sehen Wörter, die in verschiedenen Farben geschrieben sind. Benennen Sie so schnell wie möglich bei jedem Wort die Schriftfarbe!“ Man liest das in grüner Farbe geschriebene Wort „schwarz“ und schon liegt einem „schwarz“ auf der Zunge, erst nach kurzem Stocken folgt die richtige Antwort „grün“. Das Gleiche passiert bei den übrigen Wörtern, denn bei allen handelt es sich um Farbbezeichnungen, die fast immer in einer anderen Farbe geschrieben sind – und jedes Mal muss man sich konzentrieren, um die vermeintlich so simple Aufgabe richtig zu lösen (Bild: HULC Lab). weiter


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Im Verbund:

Vier Zusagen und 40 Millionen Euro

Forscher

Gleich mit vier Anträgen für die Förderung großer Forschungsverbünde ist die Universität Heidelberg in der aktuellen Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich gewesen (Symbolbild: Universität). Danach erhält die Ruperto Carola in der Heidelberger Medizin zwei neue Sonderforschungsbereiche, die sich den Themen „Reaktive Metabolite als Ursache diabetischer Folgeschäden“ (SFB 1118) und „Integrative Analyse der Replikation und Ausbreitung pathogener Erreger“ (SFB 1129) widmen.

In einer zweiten Förderperiode wird der bestehende Sonderforschungsbereich „Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen“ (SFB 873) seine Arbeit fortsetzen. Ebenfalls verlängert wird der Sonderforschungsbereich/Transregio „Das Dunkle Universum“ (SFB/TRR 33), in dem Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg, Bonn und München zusammenarbeiten; mit der jetzt bewilligten dritten Förderperiode wird er die Höchstdauer von zwölf Jahren erreichen. Für alle vier Verbünde stellt die DFG Fördermittel von mehr als 40 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus sind Wissenschaftler der Ruperto Carola an zwei weiteren Forschungsverbünden beteiligt – einer wurde neu bewilligt, der andere verlängert. weiter


Im Gedenken:

Von den Nazis enthauptet: Der aufrechte Philipp Schaeffer

Von Till Seemann

Uni-Abgangs-Zeugnis Philipp Schaeffers

Seit mehr als 60 Jahren trägt eine städtische Bibliothek in der Berliner Brunnenstraße den Namen Philipp Schaeffer. Das Leben ihres Namensgebers währte nur 48 Jahre. Von den Nationalsozialisten wegen Hochverrats verurteilt, starb der Heidelberger Alumnus Philipp Schaeffer 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee durch das Fallbeil. Er gilt als der erste Doktorand des Sinologischen Instituts der Ruperto Carola (Repro: Universitätsarchiv/Robert Herbst).

Geboren wird Philipp Schaeffer 1894 in Königsberg. Kurz darauf zieht die deutsche Offiziersfamilie nach St. Petersburg, wo Schaeffer 1913 ein Studium der Orientalistik aufnimmt. Der Kriegsbeginn macht den Studienplänen einen Strich durch die Rechnung: Als „feindliche Ausländer“ werden Vater und Sohn im nordrussischen Archangelsk interniert. Nach dem Krieg schließt sich Philipp Schaeffer den Freikorpskämpfern im Baltikum an. Als die Sache der „Weißen“ verloren ist, geht Schaeffer nach Deutschland, wo er sein Studium ab 1920 in Heidelberg fortsetzt. Promoviert wird er 1923 mit einer Arbeit über den Buddhisten Nagarjunas und dessen „60 Sätze des Negativismus“. Zu seinen Heidelberger Bekanntschaften zählt auch Netty Reiling, die später als Schriftstellerin Anna Seghers Berühmtheit erlangt. weiter