Begonnen: Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche wird vom Mannheimer ZI aus geleitet weiter
english
Begleitet: Mentoring-Programm von Heidelberg Alumni International steht auch Studierenden offen weiter
english
Beobachtet: Das HIIK verzeichnet im Konfliktbarometer für 2013 erneut einen Höchststand an Kriegen weiter
Kontakt & Kalender
Vom Akademischen Auslandsamt bis zur Zentralen Studienberatung weiter

 

Der Semesterkalender als PDF weiter

 

Karriere
Thema ist Synthetische Biologie weiter

 

Seminarprogramm der Graduiertenakademie (pdf) weiter

 

Angebote und Kurse des Career Service im Sommersemester (pdf) weiter

 

Das Expert Training weiter

 

Vorlesungsreihe im Technologiepark zum Biotechnologiesektor weiter

 

"Promotionsrecht für Fachhoch-schulen verwischt Profile" weiter

 

Unternehmen und ihre Erwartungen an Praktikanten weiter

 

Praktikum im Silicon Valley weiter

 

Hochschulwettbewerb 2014 weiter

 

"krebsinformationsdienst.med" weiter

 

Aus den Gremien
Ein kurzes Interview mit den beiden Vorsitzenden der VS weiter

 

Urnengang zum Semesterticket weiter

 

Semesterfahrschein wird fünf Jahre lang bezuschusst weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Das Zentrale Sprachlabor weiter

 

Writing Center des Anglistischen Seminars in der UB weiter

 

Veranstaltungsprogramm zum Jubiläum (pdf) weiter

 

Hans Ulrich Gumbrecht unterrichtet an der Ruperto Carola weiter

 

Vom Collegium Musicum weiter

 

Wer leidet an Computerspiel- und Internetsucht? (pdf) weiter

 

Studie zur Depression (pdf) weiter

 

Die Schmerzwahrnehmung wird im ZI erforscht (pdf) weiter

 

Videos
Porträt von Nachwuchsgruppenleiter Dr. Armin Volkmann weiter

 

Wissenschaftler und ihre Arbeit stellt "Asien & Europa" hier vor weiter

 

Die ungewöhnliche Karriere des Prof. Ernst Pernicka weiter

 

Campus-TV über die Mission der Weltraumsonde Gaia weiter

 

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit im Selbstporträt weiter

 

Vor einem halben Jahrhundert wurde das DKFZ gegründet weiter

 

Film des deutsch-taiwanesischen Konzerts in der Alten Aula weiter

 

Die Alfred-Weber-Lecture von Finanzexperte Prof. Axel Weber weiter

 

Entwicklung kognitiver Fähigkeiten in der Marsilius-Vorlesung weiter

 

BR-Gesprächsrunde mit der Historikerin Dr. Kerstin von Lingen weiter

 

Blick zurück
Pressekonferenz zum 50. des Krebsforschungszentrums weiter

 

Erster IBA-Summit mit internationalen Gästen (pdf) weiter

 

Deutsches Studentenwerk fordert rasche BAföG-Erhöhung weiter

 

Universität präsentiert sich mit neuem Orientierungskonzept weiter

 

Dietmar Hopp Stiftung finanzierte drei innovative Lasergeräte weiter

 

Geldspende von 10 000 Euro ging an Mannheimer Kinderklinik weiter

 

Studentisches Leben im Spiegel der vergangenen 60 Jahre weiter

 

Bunter "Tag der Archive" im Universitätsarchiv weiter

 

Eigene Homepages erstellt weiter

 

Eigenes Erbgut aus Zellen isoliert weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 3/14 vom 15. April 2014
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Mittwoch, 22.11.2017

07:00
Uhr

12:15
Uhr

Prof. Johannes Bergerhausen
Hochschule Mainz, Studiengang Kommunikationsdesign

18:00
Uhr

Prof. Dr. Andreas Schmidt-Colinet (Wien)
weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was gibt es heute zu essen ... weiter

 

Termine & Tipps
"Behandlung, Forschung und Innovation" (pdf) weiter

 

Das Kursprogramm der Zentralen Studienberatung (pdf) weiter

 

UB senkt Gebührenlimit weiter

 

In der Sozialberatung (pdf) weiter

 

Aufwerter für Campus-Cards weiter

 

Neue Ausleihe in der UB weiter

 

Vorträge und Workshops weiter

 

Workshops im Marstall weiter

 

Studie am Universitätsklinikum weiter

 

Ausstellung in der Bibliothek weiter

 

Internationales
Santander International Summer School in Heidelberg weiter

 

Aktuelle Ausschreibungen und Infos zum Auslandsstudium weiter

 

"Asien & Europa" richtet Sommerschule aus weiter

 

Erasmus-Programm boomt weiter

 

Bei ausländischen Hochschülern weiter

 

Studie zur Studienfinanzierung weiter

 

Die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland weiter

 

Appell der HRK an die EU weiter

 

DAAD erprobt neues Konzept weiter

 

Ziel ist Internationalisierung weiter

 

Podcasts
Wir brauchen neue Strategien, findet Prof. Joachim Funke (mp3) weiter

 

Prof. Hilmar Bading erklärt, wie man seine Nervenzellen schützt (mp3) weiter

 

Prof. Johannes Eurich beim Campus-Report (mp3) weiter

 

Interview mit Dr. Martin Nissen zu Open Access (mp3) weiter

 

Warum die "Simpsons" Kult sind, sagt Prof. Henry Keazor im SWR weiter

 

DKFZ-Vorstand Prof. Otmar Wiestler im Deutschlandradio weiter

 

ZI sucht neue Wege zur Behandlung der Borderline-Störung weiter

 

Dr. Michael Kaess versucht eine neue Kurzzeittherapie (mp3) weiter

 

Aus der Forschung
CSI koordiniert europäisches Forschungsprojekt weiter

 

Fruchtfliege diente Genforschern als Modellorganismus weiter

 

Bildanalyseverfahren zum Partikel Tracking entwickelt weiter

 

Künstliche Nervenzellen können komplexe Aufgaben übernehmen weiter

 

Erschließung von Handschriften der Bibliotheca Palatina in Rom weiter

 

Studie beleuchtet die Förderung kreativer Prozesse weiter

 

Bürgerschaftliches Engagement von Hochbetagten untersucht weiter

 

Blick auf die internationale Stiftungsarbeit im Bildungsbereich weiter

 

Forschungsbibliographie zum Thema "Fälschung" weiter

 

ZI steuert zwei mit sechs Millionen Euro geförderte Verbundprojekte weiter

 

Arbeitspapier
Chancen und Risiken der Digitalisierung der Lehre (pdf) weiter

 

Im Fokus:

Eine der ganz großen Doktorandenschmieden

Von Ute Müller-Detert und Oliver Fink

Tafel

Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Promotionsverfahren sind ein zentrales Thema des neuen Landeshochschulgesetzes (LHG), das Ende März vom baden-württembergischen Landtag verabschiedet wurde. An der Ruperto Carola haben Qualitätssicherung und -entwicklung in der Doktorandenausbildung schon länger einen hohen Stellenwert (Foto: Roodini/photocase.com). Und im Zuge des universitätsweiten Qualitätsmanagementsystems „heiQUALITY“ wird das Thema Nachwuchsförderung in den kommenden Monaten in den Mittelpunkt rücken und damit nochmals an Bedeutung gewinnen. Für Kritik an der LHG-Novelle sorgen neue Regelungen, mit denen das alleinige Promotionsrecht der Universitäten zugunsten einer Experimentierklausel für die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften aufgehoben wurde.

„An der Universität Heidelberg sind Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung permanente Bestandteile des Wissenschaftsprozesses; sie wurden nicht erst mit ihrer Verankerung im Landeshochschulgesetz oder mit der Bologna-Reform eingeführt“, sagt Prof. Dr. Óscar Loureda, der als Prorektor für diesen Bereich in der Universitätsleitung verantwortlich ist. In „heiQUALITY“, das für alle universitären Leistungsbereiche implementiert wird, stellt das Thema Nachwuchsförderung neben Studium und Lehre, Forschung und Administration ein eigenes Aufgabengebiet dar. Gemeinsam mit dem Council for Graduate Studies sollen im Zusammenwirken mit den Fakultäten und der Graduiertenakademie die hohen Standards der Doktorandenausbildung und die Bedingungen für die Doktoranden weiter verbessert werden. weiter


Im Studium:

Ballonflug mit Biomodulen

Von Till Seemann

Flash-Team

Im Nirgendwo des skandinavischen Nordens erhob sich Anfang Oktober vergangenen Jahres ein Stratosphären-Ballon in den Himmel. Mit an Bord: „FLASH – Fluid Lab in the Stratosphere“, ein Forschungsprojekt aus Heidelberg, in das eine Gruppe Physikstudierender (Foto: privat) nicht nur menschliche Zellen sondern auch viel Zeit gesteckt hatte. Der Ballonflug zählte zum „REXUS/BEXUS“-Programm, das unter anderem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der Europäischen Weltraumbehörde ESA organisiert wird. Es bietet Studierenden die Möglichkeit, wissenschaftliche und technische Experimente auf Raketen und Ballonen unter speziellen Bedingungen umzusetzen, zum Beispiel unter dem Einfluss von Weltraumstrahlung oder in reduzierter Schwerkraft.

Die Studierenden sollen dabei den Ablauf eines Raumfahrtprojekts kennenlernen, das mit der Idee und Planung beginnt und mit der Veröffentlichung der Ergebnisse endet. Dazwischen entwerfen, bauen und testen sie ihre Experimentausrüstung, begleiten aktiv die Startkampagne im schwedischen Esrange, nehmen Versuche während des Flugs vor und werten die gewonnenen Daten aus. Der Fortschritt des „Balloon Experiment for University Students“ BEXUS wird regelmäßig in Projekt-Reviews überprüft. weiter


Im Interview:

„Werbeträger für die Idee der Volluniversität“

Von Oliver Fink

Modell Marsilius-Kolleg

Zum begonnenen Sommersemester wurde die Leitung des Marsilius-Kollegs (Grafik: Designbüro Waldpark) in neue Hände gelegt: Auf die beiden Gründungsdirektoren, den Soziologen Wolfgang Schluchter und den Virologen Hans-Georg Kräusslich, folgen der Biologe Thomas Rausch und der Historiker Bernd Schneidmüller. Prof. Dr. Thomas Rausch (Jahrgang 1953) lehrt und forscht am Centre for Organismal Studies Heidelberg; zwischen 2010 und 2013 wirkte er an der Ruperto Carola als Prorektor für Forschung. Der Mediävist Prof. Dr. Bernd Schneidmüller (Jahrgang 1954) war als Fellow bereits 2009/2010 Teil des Marsilius-Kollegs. Was in den kommenden Monaten zu tun sein wird und wie es nach 2017 mit diesem „Institute of Advanced Study“ weitergehen könnte, erklären die beiden Wissenschaftler hier im Interview:

Worin bestehen die Aufgaben der Direktoren am Marsilius-Kolleg? weiter


Im Porträt:

Mit dem Paketdienst in der Zelle zum Leibniz-Preis

Von Mirjam Mohr

Prof. Irmgard Sinning

Sie wuchs mit zwei älteren Brüdern auf einem bayerischen Bauernhof auf, besuchte ein katholisches Mädchengymnasium mit musischem Schwerpunkt, hätte nach dem Abitur auch ein Sinologie-Studium spannend gefunden und entschied sich dann doch für Lebensmittelchemie. Heute gehört Irmgard Sinning (Foto: DFG), Professorin am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH), zu den Besten ihres Fachs. Im März erhielt sie in Berlin den Leibniz-Preis 2014 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und damit den wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands.

„Ich arbeite problemorientiert: Ich habe eine Fragestellung, die mich interessiert – und dann eigne ich mir entweder die Techniken, die ich zur Problemlösung brauche, selbst an, oder ich arbeite mit Leuten zusammen, die das besser oder schneller können.“ So pragmatisch und teamorientiert beschreibt Irmgard Sinning ihre Arbeitsweise, die sie in die erste Liga der deutschen Wissenschaftler geführt hat. In ihrem Büro hängt das bekannte „We Can Do It!“-Poster aus den 1940er-Jahren, das eine entschlossen blickende Frau mit hochgekrempelten Ärmeln unter dem Slogan zeigt – die Forscherin hat es vor Jahren von einem ihrer Postdocs geschenkt bekommen, der fand, dass es sehr gut zu ihr und ihrem Team passe. weiter


english
Im Kosmos:

50 Billionen Jahre lang aufgetaut

Prof. Christof Wetterich

Hat das Universum als heißer Urknall begonnen oder taut es aus einem extrem kalten und fast statischen Zustand langsam auf? Prof. Dr. Christof Wetterich (Foto: privat), Physiker an der Universität Heidelberg, hat einen theoretischen Ansatz entwickelt, der das seit fast 100 Jahren gängige Standardmodell der kosmischen Expansion durch ein alternatives Bild ergänzt. Die Urexplosion hat demnach nicht vor 13,8 Milliarden Jahren stattgefunden – der „Beginn des Universums“ dehnt sich vielmehr über einen unendlich langen Zeitraum in der Vergangenheit aus. Dabei nimmt die Masse aller Teilchen stetig zu. Statt zu expandieren, schrumpft das Universum über ausgedehnte Zeitabschnitte, wie der Heidelberger Wissenschaftler erklärt.

Den „Beginn des Universums“ beschreiben Kosmologen zumeist als Urknall. Je näher man zeitlich an den Urknall heranrückt, desto stärker krümmt sich die Geometrie von Raum und Zeit. Physiker nennen dies eine Singularität – der Begriff bezeichnet Gegebenheiten, deren physikalische Gesetze nicht definiert sind. Im Fall des Urknalls wird die Krümmung der Raumzeit unendlich groß. Kurz nach dem Urknall war das Universum extrem heiß und dicht. weiter


Im Museum:

„Blauer Heinrich“ in vielen Farben

Von Tina Schäfer

"Blauer" Heinrich

Umfassende Einblicke in alle Aspekte der Krankheit bietet das Museum des Deutschen Tuberkulose-Archivs. Die dazugehörige Sammlung, die seit 2011 an der Ruperto Carola angesiedelt ist, gehört zur Thoraxklinik des Universitätsklinikums (Foto: Fink). Zurzeit, im April, präsentiert sich die Schau als „Sammlung des Monats“ im Foyer der Universitätsbibliothek. Die „Sammlung des Monats“ ist ein Ausstellungsformat, das seit Januar vergangenen Jahres in zwei Vitrinen im Bibliotheksfoyer die Museen und Sammlungen der Ruperto Carola im monatlichen Wechsel durch ausgewählte Objekte vorstellt – und so auf die Vielfalt der Exponate an der Universität aufmerksam machen und Neugier auf weitere Einblicke wecken will. Organisiert wird die Reihe vom Arbeitskreis der Museen und Sammlungen.

Im Zentrum der Ausstellung des Museums des Deutschen Tuberkulose-Archivs stehen die Entstehung, Verbreitung und Bekämpfung der Erkrankung von früher bis heute. Präparate und Moulagen (Wachsnachbildungen) menschlicher und tierischer Organe verdeutlichen Formen der Tuberkulose, etliche Exponate stellen therapeutische Ansätze auf dem Weg zur modernen Behandlung mit Antibiotika vor, darunter chirurgische Instrumente, Apparate zur künstlichen Herstellung eines Lungenkollaps in der Pneumothoraxtherapie oder Lampen zur Bestrahlung von Hauttuberkulosen. weiter