Studierende des IÜD haben den „Wissenschaftsatlas“ der Ruperto Carola übersetzt weiter
Vier Medizinphysiker haben ihren Master in modernen Methoden der Strahlentherapie gemacht weiter
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An Proteine gebundene Zuckermoleküle sind für Bildung von Zell-Zell-Kontakten entscheidend weiter
Jahresrückblick
Das Stadtblatt als Flipbook weiter

 

2013 im Heidelberger Klinikum weiter

 

Karriere
Veranstaltungsprogramm des Career Service der Uni weiter

 

Aktuelle Informationen zur Forschungsförderung (pdf) weiter

 

Im Zuge der Exzellenzinitiative weiter

 

Bei der Studienstiftung des deutschen Volkes (pdf) weiter

 

Am CSI Heidelberg weiter

 

Der Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft weiter

 

Erstes GEO-Stipendium weiter

 

"Best Student Challenge" (pdf) weiter

 

Die Bundesagentur warnt (pdf) weiter

 

Ingenieurwissenschaften und Orchideen-Fächer beliebter weiter

 

Podcasts
Studien dazu sind widersprüchlich, weiß Prof. Dieter Hermann (mp3) weiter

 

Prof. Katja Mombaur vom IWR arbeitet an Orthesen (mp3) weiter

 

Campus-Report-Interview mit Prof. Christian Enss (mp3) weiter

 

Uniklinikum entwickelt Lernspiele für nierenkranke Kinder (mp3) weiter

 

Wissenschaftler des Mannheimer ZI im WDR5-Tiefenblick weiter

 

Von den Instituten & Fakultäten
Ausstellung der SAI-Bibliothek weiter

 

Historisches Archiv der Psychiatrie ist "Sammlung des Monats" weiter

 

Prof. Florian Pop kehrt mit Humboldt-Preis zurück weiter

 

Förderpreis der Philologie für Dr. Sebastian Matzner aus Oxford weiter

 

Ergebnisse der Studie im Internet weiter

 

Aus der Forschung
Landesministerien in der Zeit des Nationalsozialismus weiter

 

Bibliographie zum NS-Kunsthandel komplett und online weiter

 

Religions- und rechtsgeschichtliche Quellen des vormodernen Nepal weiter

 

Bei der Montage eines Ribosoms weiter

 

Wie diese in den Prozess der Genregulation eingreifen weiter

 

Erstmals Absolutkonfiguration einer chiralen Verbindung abgebildet weiter

 

Überraschende Bindungsknüpfung des Elements Bor weiter

 

Im Experiment Entstehung eines Vielteilchensystems beobachtet weiter

 

Zwölf Millionen Euro für Erforschung seltener Nierenerkrankungen weiter

 

Zielgerichtete Behandlung von Gastrointestinalen Stromatumoren weiter

 

Bildung in Zahlen
Das Jahresgutachten der Expertenkommission (pdf) weiter

 

Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich (pdf) weiter

 

"Bildung auf einen Blick" in der Zusammenfassung (pdf) weiter

 

Statistik-Broschüre "Hochschulen auf einen Blick" (pdf) weiter

 

Wirtschaftsfaktor Hochschule (pdf) weiter

 

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung (pdf) weiter

 

CEWS-Hochschulranking (pdf) weiter

 

Diskriminierung im Bildungsbereich und Arbeitsleben (pdf) weiter

 

Ergebnisse von PIAAC (pdf) weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 1/14 vom 14. Januar 2014
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Montag, 20.11.2017

16:15
Uhr

Claudio Timpano, SAP, Walldorf

17:00
Uhr

Prof. Dr. Alexander Proelß, Universität Trier, Institut für Rechtspolitik

18:15
Uhr

Dr. Philipp Löffler, Universität Heidelberg, Anglistisches Seminar
weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was gibt es heute zu essen ... weiter

 

"VeggieDay" in den Heidelberger Mensen und Cafés weiter

 

Anlaufstellen
Vom Akademischen Auslandsamt bis zur Zentralen Studienberatung weiter

 

Termine & Tipps
Rückmeldung nicht vergessen weiter

 

Studierendenrat hat Beitrag für die VS festgelegt weiter

 

Gefälschte UB-Mails in Umlauf weiter

 

Auch Studierende profitieren von Landesvertrag weiter

 

"Hello Knitty" im Marstall weiter

 

Kursprogramm der Zentralen Studienberatung weiter

 

Beim Zentrum für Lehrerbildung weiter

 

Kabarett- und Comedyfestival "Carambolage" weiter

 

Ausstellung im Forum für Kunst weiter

 

Mediziner-Faschings-Party in der Zentralmensa (pdf) weiter

 

Internationales
Internetseite der Ruperto Carola zum Auslandsstudium weiter

 

Japanologie erhielt Spende weiter

 

Stadt richtet Welcome-Center im Landfriedkomplex ein weiter

 

Mehr als 200 000 ausländische Hochschüler (pdf) weiter

 

Griechische und deutsche Rektorenkonferenz trafen sich weiter

 

"European Citizen Campus" (pdf) weiter

 

Stipendien für Freiwilligendienste weiter

 

Filmkiste
Heidelberger verfolgten Gaia-Start weiter

 

Prof. Falk Kiefer vom ZI im ZDF weiter

 

Das Erste zu Besuch im HIT weiter

 

Campus-TV beim Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften weiter

 

Eine muntere Reportage aus dem InnovationLab weiter

 

"Destruction of Heidelberg Castle" weiter

 

Personalia
Zum Tode von Professor Dr. iur. Dr. h.c. Adolf Laufs weiter

 

Prof. Dr. Hans Maier erhält den Karl Jaspers-Preis weiter

 

Neuer Sprecher des SFB ist Prof. Dr. Ludger Lieb weiter

 

Wissenschaftler stellten sich beim Professorium vor weiter

 

Neue Forschungsprofessur mit Christian Schmahl besetzt (pdf) weiter

 

Prof. Dr. Kathleen Vohs bekommt Anneliese Maier-Forschungspreis weiter

 

Präsident der Fachgesellschaft ist Prof. Dr. Michael Neumaier weiter

 

Unterstützung für die Arbeit der Gruppe von Dr. Thomas Jahn weiter

 

Interventionspreis der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie weiter

 

... im BioRN Network ist Prof. Dr. Dr. h.c. Otmar Wiestler weiter

 

Herausforderung:

„Unsere Grundfinanzierung stagniert seit 1998“

Rektor Bernhard Eitel

„Für die Bewältigung unserer Aufgaben brauchen wir das Vertrauen der Politik und der Gesellschaft. Autonomie und akademische Freiheit sind abgeleitet von Zutrauen und Vertrauen. Unsere Resultate müssen dann immer wieder aufs Neue dieses Vertrauen rechtfertigen, an ihnen müssen wir uns messen lassen! Um nur eine Kohorte Studierender durch das Bachelor-Master-Programm zu bringen, benötigen wir zehn bis zwölf Semester, also bis zu sechs Jahre Zeit. Wann endlich wird man zur Kenntnis nehmen, dass eine Universität nicht alle paar Jahre ,reformiert‘ werden will und kann? Die Universität braucht jetzt erst einmal Zeit und verlässliche finanzielle, politische und legislative Rahmenbedingungen, um die Veränderungen der vergangenen Jahre auch wirksam werden zu lassen. Eine große Universität wie die Ruperto Carola ist mit fast 14 000 Mitarbeitern und über 31 000 Studierenden wie ein Tanker: Steuert man hektisch um, dann kommt das Ganze bestenfalls ins Schlingern, ein vernünftiger Kurs ist schwer erkennbar.“ Das sagt Prof. Dr. Bernhard Eitel (Foto: Philipp Benjamin), dessen zweite Amtszeit als Rektor der Ruperto Carola vergangenen Oktober begonnen hat, hier im Interview:

Herr Eitel, worin werden aus heutiger Perspektive die größten Herausforderungen in Ihrer zweiten Amtszeit liegen? weiter


Verhandlung:

Menschenrechte hautnah

Von Ramona Fehringer

ELSA

Khadim Resaan Hassan war während des Irakkriegs 2003 ein hochrangiges Mitglied der regierenden Ba’ath Party und General in der Privatarmee der Partei. Am 23. April stürmte eine britische Einheit sein Haus, um Hassan zu arrestieren. Dabei fanden die Soldaten jedoch seinen bewaffneten Bruder Tarek Hassan vor, den sie nach Camp Bucca brachten. Vier Monate nach dessen Freilassung – vermutlich um den 2. Mai – wurde Tarek tot aufgefunden. Acht Kugeln einer Kalaschnikow hatten ihn getroffen, Spuren von Folter und einer Hinrichtung zeichneten seinen Leichnam.

Khadim Resaan Hassan klagt deswegen in Straßburg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen das Vereinigte Königreich. Und zum Jahresabschluss hatte ELSA Heidelberg unter dem Aspekt des Europarechts eine Fahrt zu der öffentlichen Verhandlung der Großen Kammer organisiert (Foto: privat). Die European Law Students’ Association hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Besuche bei in- und ausländischen Institutionen und Kanzleien sowie durch Vorträge und Seminare einen praktischen Bezug zum vermittelten Vorlesungsstoff herzustellen. weiter


Auszeichnung:

Studieren ohne Geldsorgen

Von Mirjam Mohr

Calista Randazzo

Die erste Stipendiatin des Scholarships von Heidelberg Alumni U.S. (HAUS) hat ein positives Fazit ihrer Studienzeit an der Universität Heidelberg gezogen. „Es war eine schöne neue Erfahrung, und ich möchte nach Beendigung meines Studiums gerne wieder nach Deutschland zurück, entweder für ein Masterstudium oder eine Promotion“, sagte Calista Randazzo (Foto: Universität). Sie fühle sich sehr geehrt, dass sie das HAUS-Stipendium für ein Semester in Heidelberg bekommen habe, betonte sie: „Dadurch konnte ich mich ohne Geldsorgen auf mein Studium konzentrieren.“

Randazzo studiert an der California Polytechnic State University in San Luis Obispo Animal Science und German. Während des Semesters in Heidelberg besuchte sie Veranstaltungen des Bachelorstudiengangs „Germanistik im Kulturvergleich“. Für den Rest ihres Auslandsjahrs wechselte Randazzo zum Sommersemester 2013 an die Universität Hohenheim, um dort ihr Hauptfach Tierwissenschaft zu studieren, was an der Ruperto Carola nicht möglich ist. Nach ihrer Rückkehr in die USA steht nun nach einem letzten Studiensemester das Examen an. weiter


Forschung:

Mit verstümmeltem Erbgut gegen die stille Seuche

Von Ute von Figura

Prof. Ralf Bartenschlager

„Vorsicht! Biogefährdung“ steht in fetten schwarzen Lettern auf einem signalgelben Schild, das an der Glastür zu den Labors in Heidelberg hängt. Hinter dieser Tür forschen Prof. Dr. Ralf Bartenschlager (Foto: Philipp Benjamin) und seine rund 60 Mitarbeiter an den Funktionsmechanismen gefährlicher Viren, insbesondere des Hepatitis-C-Virus, kurz HCV. Vor rund 15 Jahren gelang Bartenschlager sein erster großer Durchbruch: Er züchtete ein sogenanntes Mini-Genom des HCV, an dem erstmals antivirale Therapien erprobt werden konnten. Wenige Jahre später dann sein zweiter Coup: die Entwicklung eines Zellsystems, in dem sich der vollständige Lebenszyklus des Virus nachvollziehen ließ. Beide Entdeckungen waren Meilensteine. Dafür wurde der Wissenschaftler jetzt mit dem Lautenschläger-Forschungspreis ausgezeichnet.

Als „stille Seuche“ bezeichnet Ralf Bartenschlager das Virus, denn oft bemerken die Betroffenen viele Jahre nichts von ihrer Erkrankung. Die Symptome sind – sofern sie überhaupt auftreten – unspezifisch. Bleibt der Erreger in den ersten sechs Monaten nach der Infektion unerkannt und gelingt es dem körpereigenen Immunsystem nicht, ihn zu eliminieren, wird die Krankheit chronisch. Weltweit tragen rund 170 Millionen Menschen das Virus in sich, allein in Deutschland etwa 800 000. Mit der Zeit kann Hepatitis C zu schwerwiegenden Leberschäden führen, die im schlimmsten Fall Nährboden für ein Leberzellkarzinom werden und tödlich enden. weiter


Wundheilung:

Erstaunliche Entfernungen von einigen Millimetern

Hautwunde

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben den Grundmechanismus aufgeklärt, wie die Haut Wunden verschließt. Dank modernster, hochauflösender Mikroskopie-Technik beobachteten sie die Zellbewegungen in einem im Labor gezüchteten Gewebe, das der menschlichen Haut sehr nahe kommt, und entwickelten ein dreidimensionales Modell des Heilungsprozesses.

Das Team um Privatdozent Dr. Niels Grabe sowie Mitarbeiter Dr. Kai Safferling und Thomas Sütterlin zeigte: Die in die Wunde einwandernden Zellen selbst tragen – anders als bisher angenommen – nur wenig zur neuen Zellmasse bei, welche die Wunde verschließt. Stattdessen bilden die umliegenden Hautareale massiv neue Zellen und schieben diese unter der intakten Haut hindurch in die Wunde (Bild: Hamamatsu TIGA Center/Universitätsklinikum). Dabei legen die neuen Zellen für ihre Größenverhältnisse erstaunliche Entfernungen von einigen Millimetern zurück. Die wegweisende Heidelberger Arbeit widerlegt bisherige Theorien zum Wundverschluss und unterstützt künftige Forschungsarbeiten zu chronischen Wunden. Sie ist online im Journal of Cell Biology erschienen. weiter


Ausstellung:

Grundlage eines eigenen geistig-kulturellen Zentrums

Von Oliver Fink

Mons quatuor fluvialium arborum

Mit der Herrscherdynastie der Wittelsbacher und ihrem jahrhundertelangen Wirken in der Kurpfalz beschäftigt sich derzeit eine große Ausstellung in Mannheim (Abbildung: Biblioteca Apostolica Vaticana, „Mons quatuor fluvialium arborum“). Die Universität Heidelberg ist daran gleich in mehrfacher Hinsicht beteiligt: Als wissenschaftliche Koordinatoren fungieren die beiden Historiker Prof. Dr. Bernd Schneidmüller und Prof. Dr. Stefan Weinfurter, die Ruperto Carola hat zahlreiche Exponate beigesteuert und nicht zuletzt spielt die Geschichte der Universität als Thema eine tragende Rolle.

Von der Verleihung der Pfalzgrafenwürde an Herzog Ludwig I. von Wittelsbach im Jahr 1214 bis zur Auflösung der Kurpfalz 1803 reicht der Bogen, den die Ausstellung in chronologischer Abfolge spannt. Im Mittelpunkt steht zunächst der bemerkenswerte Aufstieg der Pfälzer Wittelsbacher und ihres Territoriums zu einer festen und mächtigen Größe im damaligen deutschen Reich. Davon profitierte gerade auch die Stadt Heidelberg, die zur Residenzstadt ausgebaut und 1386 zudem zur Universitätsstadt wurde. Wie zuvor schon die Habsburger und die Luxemburger – die beiden anderen großen Dynastien im damaligen Reich – mit ihren Universitätsgründungen in Wien und Prag schufen die Wittelsbacher mit der Hochschulgründung in Heidelberg die Grundlage eines eigenen geistig-kulturellen Zentrums. weiter