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Beste Platzierung: Universität Heidelberg mit neun „Highly Cited Researchers“ ganz oben weiter
Große Anerkennung: Gerda Tschira auf der Jahresfeier der Ruperto Carola zur Ehrensenatorin ernannt weiter
Riesiges Faultier: Deutsch-mexikanisches Forscherteam beschreibt eine neue Gattung weiter
Wohnungsnot im Brennpunkt
Kampagne der Studentenwerke weiter

 

DSW fordert Hochschulsozialpakt weiter

 

Statistische Übersicht 2017 (pdf) weiter

 

Essay von DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde (pdf) weiter

 

Heidelberger Studierendenwerk warb wieder um Unterkünfte (pdf) weiter

 

Erklärung der Bundesstudierenden-vertretung fzs weiter

 

Der Heidelberger Mietspiegel weiter

 

Bautätigkeitsbericht der Stadtverwaltung Heidelbergs weiter

 

Marktbericht der Immobilien-wirtschaft für Heidelberg (pdf) weiter

 

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex der Universitätsstädte (pdf) weiter

 

Karriere
Career Service mit breitem Veranstaltungsangebot weiter

 

Newsletter des AK Lehramt weiter

 

Stipendien für lehramtsaffine Studierende an der HSE (pdf) weiter

 

Der Dr. Bertold Moos Preis ist mit 10 000 Euro dotiert weiter

 

Forschungspreis der Walter Schulz Stiftung ausgeschrieben weiter

 

GWK mit neuen Zahlen zur Chancengleichheit (pdf) weiter

 

CHE-Numerus-Clausus-Check weiter

 

Förderung für Gründungsvorhaben am Mannheimer Klinikum weiter

 

Biotech-Unternehmen aus dem Institut für Neurobiologie weiter

 

Ausgründung am IPMB weiter

 

Filmkiste
Auch Hochschulgruppen der Ruperto Carola waren vertreten weiter

 

Delegation aus Heidelberg stattete Cambridge einen Besuch ab weiter

 

Teil eins der Heidelberger Poetikdozentur mit Frank Witzel weiter

 

Teil zwei der Heidelberger Poetikdozentur mit Frank Witzel weiter

 

Teil drei der Heidelberger Poetikdozentur mit Frank Witzel weiter

 

EMBL Imaging Technology Centre weiter

 

Interview mit NCT-Direktor Prof. Dr. Christof von Kalle weiter

 

Sanfte Behandlung von Prostatakrebs mit Ultraschall weiter

 

Personalisierte Immuntherapien mit spektakulären Ergebnissen weiter

 

Äußerst bewegender SWR-Beitrag über das Kinder-Palliativ-Team weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Bestnoten beim zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung weiter

 

Ruperto Carola glänzt im Best Global Universities Ranking weiter

 

Chinesische Delegation interessierte sich für Schauspielpatienten weiter

 

Weltberühmter Unterkiefer an Ausstellung ausgeliehen weiter

 

Anglistenchor gibt Konzert weiter

 

Ehrendoktorwürde für Hans Petter Graver und Lajos Vékás weiter

 

Prof. Dr. Eckart Förster erhält den Kuno Fischer-Preis weiter

 

Online-Umfrage des ZI (pdf) weiter

 

Workshop zu C.G. Jung im Institut für Medizinische Psychologie (pdf) weiter

 

Auf Zahl und Cent
Der Jahresbericht der Universität Heidelberg (pdf) weiter

 

Tätigkeitsbericht der Gleich-stellungsbeauftragten (pdf) weiter

 

Jahresbericht des IWH (pdf) weiter

 

Geschäftsbericht des Heidelberger Universitätsklinikums (pdf) weiter

 

Jahresbericht der UMM (pdf) weiter

 

Geschäftsbericht des Heidelberger Studierendenwerks (pdf) weiter

 

DSW-Jahresbericht (pdf) weiter

 

Jahresbericht des DAAD (pdf) weiter

 

Markenzeichen für Research made in Germany (pdf) weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 7/17 vom 3. November 2017
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Sonntag, 17.12.2017

10:00
Uhr

Predigt: Prof. Dr. Matthias Konradt
Liturgie: Carolin Ziethe

15:00
Uhr

Mitwirkende: Prof. Dr. Christian Enss und Dr. Angela Halfar

19:00
Uhr

weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was es heute zu essen gibt ... weiter

 

Heidelberger Mensen setzen auf Schalen aus Bagasse (pdf) weiter

 

Anlaufstelle
Verwaltung und Beratung für Studierende an einem Ort weiter

 

Termine & Tipps
Kursprogramm der Zentralen Studienberatung weiter

 

VPN macht WLAN sicherer weiter

 

Der Adventskalender der UB weiter

 

Ausstellung der UB zum 100. Todestag von Wilhelm Trübner weiter

 

Studium Generale im Winter weiter

 

Informativer Blog der Heidelberg School of Education weiter

 

Die VS sucht Mitstreiter weiter

 

Crowdfunding-Aktion für ein innovatives Museumscafé weiter

 

Jetzt engagierte Kommilitonen vorschlagen (pdf) weiter

 

Stricktreff „Hello Knitty“ im Lesecafé des Marstalls (pdf) weiter

 

Internationales
Stipendium für US-Psychologie-Studentin Annika Flynn weiter

 

Förderung der Humboldt-Stiftung für Heidelberger Alumni-Arbeit weiter

 

Die Angebote der Ruperto Carola fürs Auslandsstudium weiter

 

Stipendien für Forschungspraktika auf allen Kontinenten (pdf) weiter

 

Der Brexit und die Folgen weiter

 

Zuwächse im EU-Haushalt freuen die Hochschulrektorenkonferenz weiter

 

25 Jahre Zentren für Deutschland- und Europastudien (Flipbook) weiter

 

DUZ-SPECIAL: Transnationale Bildung made in Germany (pdf) weiter

 

Bundesbericht Internationale Kooperation weiter

 

GATE-Länderprofil Südkorea (pdf) weiter

 

Aus der Forschung
Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen weiter

 

Briefwechsel der Mommsens und von Wilamowitz-Moellendorffs weiter

 

Publikation zur PISA-Studie weiter

 

Zentrales Molekül für die Zellmechanik identifiziert weiter

 

Neue Methode erlaubt Analyse funktionaler Proteinkomplexe weiter

 

DFG fördert Forschergruppe am DKFZ mit 4,2 Millionen Euro weiter

 

Hinweise auf organische Chemie aus der Frühzeit der Erde weiter

 

Elektrisch gepumpte Laser rücken in realistische Reichweite weiter

 

Neuartige Vermessung von Vielteilchen-Quantensystemen weiter

 

Komplexe Gasbewegung im Zentrum der Milchstraße weiter

 

Blick zurück
Mäzene tragen die Sanierung der Heidelberger Stadthalle weiter

 

Ehrenamtliches Engagement an der Ruperto Carola weiter

 

20 Jahre Klinik-Begleitdienst weiter

 

Das ZPM öffnete seine Türen weiter

 

Wissenschaftler legen Herausgeber-schaft von Zeitschriften nieder weiter

 

Studieninformationstag im Feld weiter

 

Studentische Forschung:

Auf Plancks und Einsteins Spuren

Von Jana Gutendorf

David Fischer

Bereits während des Studiums aktiv in der Forschung mitzuwirken – diesen Anspruch verfolgt der Heidelberger Physikstudent David Fischer (Foto: Fink). Unter Anleitung von Prof. Dr. Sandro Wimberger stellte er am Institut für Theoretische Physik auf der Grundlage seiner Bachelorarbeit erste Forschungsprojekte auf die Beine und veröffentlichte zwei Aufsätze, darunter einen in der Fachzeitschrift „Annalen der Physik“. In der haben seinerzeit schon Albert Einstein und Max Planck publiziert. Doch auch außerhalb von Hörsaal und Forschungslabor hat der Student vielseitige Interessen.

Dass er in seinem Studium nicht nur theoretische Konzepte erlernen sondern auch selbst forschen wollte, war David Fischer früh klar. „Als Student kann man sich nur schwer vorstellen, wie der Arbeitsalltag eines Wissenschaftlers aussieht“, erzählt der Physiker. „Zum Abschluss meines Bachelorstudiums eine reine Literaturarbeit zu schreiben kam für mich nie infrage.“ Die Möglichkeit, ein erstes eigenes Forschungsprojekt anzugehen, fand er über eine öffentliche Ausschreibung bei Sandro Wimberger. Der Wissenschaftler, der an der Ruperto Carola und zugleich an der Universität Parma in der Quantenphysik forscht, betreute nicht nur Fischers Bachelorarbeit sondern bot ihm auch die Möglichkeit, ein Projektpraktikum in Parma zu absolvieren – ein echter Glücksfall für den Studenten. Sechs Wochen wirkte er in der italienischen Arbeitsgruppe von Wimberger mit und arbeitete sich in das Thema seiner Abschlussarbeit ein: die Bewegung und Verteilung von Quanten auf Gittern. weiter


Spezifische Unterstützung:

Zweifelnde Erstsemester

Von Oliver Fink (Text und Foto)

Das Heistart-Team

Studierende in der Studieneingangsphase noch besser zu unterstützen, ist das Bestreben des Projekts „heiSTART“ an der Universität Heidelberg. Gefördert vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium, steht den Studentinnen und Studenten unter dem Dach des Projekts eine Vielzahl an Angeboten offen. Das Ziel: Die Hochschüler sollen besser informiert ins Studium starten, sich im Fach und an der Universität aktiv orientieren und grundlegendes Handwerkszeug für nachhaltiges und erfolgreiches Studieren erwerben. Wie das konkret ausgestaltet wird, darüber geben Dr. Verena Schultz-Coulon (Bildmitte), die Leiterin des Dezernats Studium und Lehre an der Ruperto Carola, sowie die beiden Studienberaterinnen Hedi Blumer (links) und Anna Sandmeir (rechts) im Interview Auskunft:

Unterstützungsangebote für neue Studierende gibt es bereits seit langer Zeit. Was war der Grund für die Einführung von „heiSTART“? weiter


Medizinische Ausbildung:

Alle sind ganz HIPSTA

Visite

Operationswunden versorgen, Werte überprüfen, Untersuchungen anordnen, Medikamente einstellen, Angehörige informieren – auf der neuen „Heidelberger Interprofessionellen Ausbildungsstation“, kurz HIPSTA, an der Chirurgischen Universitätsklinik geht es zu wie auf anderen chirurgischen Stationen. Mit einem entscheidenden Unterschied: Die Versorgung der frisch operierten Patienten liegt in der Hand von Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJ-ler) und Schülerinnen und Schülern der Gesundheits- und Krankenpflege im dritten Ausbildungsjahr (Foto: Universitätsklinikum Heidelberg).

Betreut werden sie von Lehrbeauftragen der Chirurgie und Praxisanleitern der Pflege. Das Ziel des innovativen Lehrkonzepts, das in dieser Art deutschlandweit bislang einmalig ist: Gemeinsam lernen angehende Ärzte und Gesundheits- und Krankenpfleger die Herausforderungen des Klinikalltags kennen und entwickeln dabei auch ein besseres Verständnis für die jeweils andere Berufsgruppe. „Wir sind alle begeistert, wie gut HIPSTA funktioniert, was unsere Studierenden, Pflegeschülerinnen und -schüler alles können, mit wie viel Eigeninitiative und Engagement sie sich dieser Aufgabe stellen und wie gut sie zusammenarbeiten“, verleiht Privatdozent Dr. André Mihaljevic, Lehrbeauftragter an der Chirurgischen Universitätsklinik, seiner Freude Ausdruck. Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung aus Mitteln des Programms „Operation Team – Interprofessionelle Fortbildungen in den Gesundheitsberufen“ zwei Jahre lang mit gut 80 000 Euro gefördert. weiter


Organisatorische Herausforderung:

Variable WG-Wände

Von Oliver Fink

CA-Gruppe im Kreis

Günstigen Wohnraum soll es bieten, selbstverwaltet sein – und zugleich ein kulturelles Zentrum werden: Seit 2013 arbeitet eine 20-köpfige Projektgruppe ehrenamtlich daran, in Heidelberg auf dem Gelände des früheren US-Hospitals im Stadtteil Rohrbach ein neues Studierendenwohnheim mit Modellcharakter zu schaffen. Wenn alles gut läuft, werden demnächst dort mehr als 200 junge Menschen Raum zum Leben und Lernen finden.

„Unsere Tür steht allen offen.“ Mit diesem Satz wirbt die Projektgruppe, der vor allem Studierende und Doktoranden der Universität Heidelberg angehören, für ihr Vorhaben (Foto: Linnenschmidt). Mit dem geplanten Wohnheim wollen sie Studentinnen und Studenten nicht nur ein bezahlbares Dach über dem Kopf bieten. Der Name „Collegium Academicum“ verweist auch auf den Anspruch, zugleich einen Ort der Bildung zu etablieren. Denn zum Konzept des selbstverwalteten Wohnheims gehören Themen wie selbstbestimmtes Lernen und interdisziplinärer Austausch. Veranstaltungen und Seminare sind vorgesehen, ebenso eine Orientierungsphase, in der jährlich etwa 50 junge Menschen zwischen Schule und Studium ein fächerübergreifendes Vorbereitungsstudium durchlaufen. Kunst und Kultur stehen ebenfalls weit oben auf der Agenda. weiter


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Metallurgische Untersuchung:

Hausbrand statt Erzverhüttung

Kupferperle

Wann und wo haben Menschen die Metallverarbeitung erfunden? Eine Antwort auf diese lange diskutierte Frage der Technikgeschichte haben jetzt Wissenschaftler der Universität Heidelberg gemeinsam mit Kollegen aus London und Cambridge (Großbritannien) gefunden: Demnach hat die Metallurgie keineswegs nur einen Ursprung sondern sie hat sich vermutlich an verschiedenen Orten etwa gleichzeitig entwickelt. Zu dieser Einschätzung kommen die Experten, nachdem sie einen 8500 Jahre alten Fund von Kupferschlacke aus der steinzeitlichen Siedlung Çatalhöyük in Vorderasien erneut untersucht und dabei auch die chemische Zusammensetzung anderer Artefakte aus Kupfer analysiert haben (Bild: M. Radivojević).

Die Kulturgeschichte der Menschheit wird allgemein grob in Stein-, Bronze- und Eisenzeit eingeteilt. Wenig bekannt ist jedoch, dass bereits zu Beginn der sogenannten Jungsteinzeit vor rund 10 000 Jahren im Fruchtbaren Halbmond von der Levante über Ostanatolien bis in das Zāgros-Gebirge im Iran Kupfermetall verarbeitet wurde. „Dennoch können wir nicht von einer richtigen Metallurgie sprechen, weil es sich durchweg um gediegen Kupfer, also Naturkupfer handelt“, erläutert Prof. Dr. Ernst Pernicka, wissenschaftlicher Direktor des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie an der Universität Heidelberg mit Sitz in Mannheim. Kupfer kommt in der Natur als Metall vor und wurde wohl nur, so der Wissenschaftler, als besondere Art von Stein angesehen. Weil aber die Produktion von Metallen aus Erzen eine neue Epoche in der Menschheitsgeschichte einläutet, ist es eine wichtige Frage, wann und wo dies erstmals geschah und ob die Metallverarbeitung tatsächlich nur einen einzigen Ursprung hat. weiter


Musikalische Entwicklung:

Ein Requiem zum Jubiläum

Collegium Musicum

Im Februar 2012 trat er sein Amt als neuer Universitätsmusikdirektor der Ruperto Carola an: Zu den Hauptaufgaben Michael Sekullas gehört seither die Leitung des Universitätsorchesters und des Universitätschors – des Collegium Musicum (Foto: Rothe). Sekulla, geboren 1971, genoss bereits als Schüler eine breite musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier, Posaune, Gesang und Komposition. Auf das Studium der Klavierpädagogik und Schulmusik an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim folgte ein Diplomstudiengang Dirigieren an der Musikhochschule Karlsruhe. Als Dirigent im Konzert- und Musiktheaterbereich arbeitete er mit zahlreichen Chören und Orchestern und lenkte dabei sein besonderes Augenmerk auf Aufführungen musikalischer Raritäten. Seit über fünfeinhalb Jahren ist Michael Sekulla nun Universitätsmusikdirektor in Heidelberg. Gelegenheit, im Gespräch mit Oliver Fink ein Zwischenresümee zu ziehen sowie einen Blick auf das aktuelle Programm und künftige Projekte zu werfen:

Herr Sekulla, was waren die Glanzlichter in den vergangenen fünf Jahren? weiter