Jetzt geöffnet: Eltern-Kind-Café für Studierende im Triplex-Gebäude am Universitätsplatz weiter
Gerade aufgebaut: Forschungs-projekt zu rechtlichen und ethischen Aspekten von Biopatenten weiter
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Erstmals gezeigt: Detaillierte Aufnahmen der Eiweißhülle innerhalb realer intakter HI-Viren weiter
Bildwörterbuch für Studierende
300 Begriffe auf Deutsch, Englisch, Chinesisch und Arabisch (pdf) weiter

 

Internationales
Die Angebote der Ruperto Carola fürs Auslandsstudium weiter

 

Flyer des Studierendenwerks (pdf) weiter

 

Brexit lässt Einbürgerungszahl in Heidelberg ansteigen weiter

 

DAAD-Außenstelle New York zur Lage in den getrumpten USA weiter

 

Erasmus-Programm hat nach 30 Jahren allen Grund zu feiern weiter

 

HRK betont die Bedeutung der Bildung für Europa weiter

 

Aktueller Beitrag des WZB zur Studierendenmobilität (pdf) weiter

 

Internationale Stipendien der Humboldt-Stiftung weiter

 

Stipendienprogramm der Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung weiter

 

Iberoamerikanisches Theaterfestival mit 21 Gastspielen weiter

 

Filmkiste
Interview mit Heidelbergs Rathauschef Eckart Würzner weiter

 

150 Jahre Klassische Archäologie an der Ruperto Carola weiter

 

Raumsonde Gaia begeistert Forscher mit neuen Erkenntnissen weiter

 

Campus-TV im Schlierbacher Querschnittzentrum weiter

 

Blick ins Tumorzentrum der Universitätsmedizin Mannheim weiter

 

HCE-Nachwuchsgruppe untersucht frühneuzeitliche Nahrungskrisen weiter

 

Breite Förderung für Verbünde in der Wasserforschung weiter

 

Heidelberger Poetikdozentur mit Felicitas Hoppe Teil eins weiter

 

Heidelberger Poetikdozentur mit Felicitas Hoppe Teil zwei weiter

 

Heidelberger Poetikdozentur mit Felicitas Hoppe Teil drei weiter

 

Personalia
Axel Michaels forscht weiter als Seniorprofessor weiter

 

Professorium in der Alten Universität mit Geschichtsausflug weiter

 

Ruperto Carola bekommt die meisten ERC Consolidator Grants weiter

 

Thomas Greb untersucht Wachstumsprozesse an Pflanzen weiter

 

Prof. Till Bärnighausen baut Institut für Globale Gesundheit auf weiter

 

Die Sternentstehung beschäftigt Prof. Javier Ballesteros-Paredes weiter

 

Die Neurologische Klinik der UMM leitet jetzt Prof. Michael Platten weiter

 

Prof. Svenja Taubner Direktorin in der Psychosozialen Prävention weiter

 

Martina Pötschke-Langer übergab Krebsprävention an Ute Mons weiter

 

Prof. Lucas M. Wessel bildet Kinderchirurgen in Äthiopien aus weiter

 

Podcasts
Dann kann das studentische Zuhör-Telefon Nightline helfen (mp3) weiter

 

Besuch bei der Damenverbindung Alt-Heidelbergerinnen (mp3) weiter

 

Den ersten UNESCO-Lehrstuhl im Land gibt es in Heidelberg (mp3) weiter

 

Die Ruperto Carola unterstützt das Interkulturelle Zentrum (mp3) weiter

 

Campus-Report hat Prof. Joachim Funke interviewt (mp3) weiter

 

Heidelbergs Hebammenschule leitet Cordula Fischer (mp3) weiter

 

Prof. Sabina Pauen spricht im SWR2 über Selbstregulierung weiter

 

Theresia Bauer und Stefan Treue bei „Leibniz debattiert“ weiter

 

Deutschlandfunk-Interview mit Prof. Monica Juneja weiter

 

Takuma Melber vom Cluster „Asia and Europe“ im WDR weiter

 

In Zahlen
Befragung des Stifterverbands zur Hochschul-Governance (pdf) weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 1/17 vom 27. Januar 2017
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Donnerstag, 30.03.2017

18:00
Uhr

Prof. Michael Gertz, Universität Heidelberg, Institut für Informatik

18:30
Uhr

Prof. Dr. Matthias Steinbach, Technische Universität Braunschweig, Historisches Seminar
weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was es heute zu essen gibt ... weiter

 

Von PETA als „vegan-freundlichste Mensa 2016“ ausgezeichnet (pdf) weiter

 

Drei-Gänge-Valentins-Dinner des Studierendenwerks (pdf) weiter

 

Anlaufstelle
Information, Beratung und Verwaltung für die Studierenden weiter

 

Termine & Tipps
Zentrale Studienberatung jetzt auch im Neuenheimer Feld weiter

 

UB räumt nach einer Stunde belegte aber nicht besetzte Plätze weiter

 

Viel los im Botanischen Garten weiter

 

Hochschule für Jüdische Studien zeigt Fotografien (pdf) weiter

 

Universitätsarchiv erinnert an Walter Georg Waffenschmidt weiter

 

20 Mal Kunst in allen Formen erfüllt 2017 das Rhein-Neckar-Delta weiter

 

Chansonfest in Heidelberg weiter

 

Die Vortragsreihe des Heidelberger Life-Science Lab weiter

 

Informationsveranstaltungen zur Borderline-Störung (pdf) weiter

 

Finanzielle Änderungen für Hochschüler in diesem Jahr weiter

 

Karriere
Veranstaltungsprogramm des Career Service weiter

 

Informationsveranstaltung zum Arbeitsrecht (pdf) weiter

 

Studie taxiert Kosten für Tenure-Track-Professuren (pdf) weiter

 

... und Personalpolitik an Hochschulen in Deutschland (pdf) weiter

 

Befragung des wissenschaftlichen Nachwuchses (pdf) weiter

 

Berufsbezogene Auswertung des „ifo Bildungsbarometers“ (pdf) weiter

 

Der Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft weiter

 

Deutscher Studienpreis (pdf) weiter

 

BUND-Forschungspreis ausgelobt weiter

 

Die besten studentischen Experimente fliegen mit zur ISS weiter

 

Blick zurück
Jahresrückblick auf 20 Seiten im Amtsblatt der Stadt (pdf) weiter

 

Dietmar Hopp Stiftung unterstützt eine Genexpressionsplattform weiter

 

Sie spielten beim Benefizkonzert 30 000 Euro für die Forschung ein weiter

 

Krebsinformationsdienst konnte 30. Geburtstag feiern weiter

 

Sammlung Prinzhorn erwirbt das Werk von Erich Spiessbach (pdf) weiter

 

Vorschlag der Studentenwerke auf ihrer Jahresversammlung weiter

 

Heidelberger Klinikum zufrieden mit Entwicklung des Campus weiter

 

Zahl der Hochschüler unter 18 Jahren hat zugenommen weiter

 

HRK fordert Verstetigung des Hochschulpakts nach 2020 weiter

 

Studentenwerke plädieren für einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt weiter

 

Hochschule digital
Aktuelle Strategie der Kultusministerkonferenz (pdf) weiter

 

Studie zur Organisation digitaler Hochschullehre (pdf) weiter

 

Exemplarische Analyse (pdf) weiter

 

Digitalisierung kann laut Erhebung Auslandsmobilität fördern (pdf) weiter

 

Hochschulforum Digitalisierung legt Abschlussbericht vor (pdf) weiter

 

Freie Einwahl:

WLAN 4.0

WLAN-Symbol

Zum Ausbau eines kostenlosen WLAN-Netzes im öffentlichen Raum tun sich Universität und Stadt Heidelberg zusammen und verbinden ihre bestehenden Netze miteinander. Eine entsprechende Vereinbarung haben Universitätsrektor Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel und Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner am 23. Januar unterzeichnet. Durch den Zusammenschluss von „Heidelberg4you“, dem Netz der Stadt, mit den WLAN-Standorten der Ruperto Carola können die Nutzer ab sofort an rund 160 Orten im gesamten Stadtgebiet einfach und kostenfrei im Internet surfen. Damit entsteht eines der größten öffentlichen WLAN-Netze in Deutschland.

„Universität und Stadt gehen mit diesem Projekt – wie in vielen anderen Bereichen auch – eine sinnvolle Partnerschaft ein, von der die Mitglieder der Ruperto Carola ebenso profitieren wie auch die Bürger und alle Besucher der Stadt. Gemeinsam schaffen wir einen Mehrwert für viele und stärken damit die Attraktivität unseres Wissenschaftsstandortes Heidelberg“, betonte Universitätsrektor Eitel. „Die Bereitstellung von flächendeckendem Internet im öffentlichen Raum ist ein wichtiger Baustein für Städte, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können und attraktiv zu bleiben“, ergänzte Rathauschef Würzner. weiter


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Freie Strecken:

Routenplaner für jede Lebenslage

Von Mirjam Mohr

Mobiltelefon

Als im Frühjahr 2015 das verheerende Erdbeben Nepal erschütterte, machten sich die Geoinformatiker der Ruperto Carola umgehend ans Werk: Wie bereits 2010 nach dem Erdbeben in Haiti richteten Wissenschaftler und Studierende einen Notfall-Routenplaner im Internet ein. Damit konnten sich Katastrophenhelfer informieren, welche Straßen noch befahrbar waren, um so die schnellste Wegstrecke durch das von Zerstörungen betroffene Gebiet zu ermitteln. Außerdem erhielten sie Informationen über wichtige Anlaufstellen wie Krankenhäuser, Rettungsstationen oder Notfallcamps. Diese Unterstützung humanitärer Aktivitäten durch die Entwicklung von Technologien für das sogenannte Disaster Mapping ist nur ein Beispiel für die praxisbezogenen Projekte der Heidelberger Geoinformatiker (Bild: Geographisches Institut).

Grundlage ihrer Arbeit sind geographische Daten aus verschiedenen Quellen, die von den Wissenschaftlern nach unterschiedlichen Aspekten ausgewertet werden. „Wir untersuchen Geodaten, also digitale Informationen, denen auf der Erdoberfläche eine bestimmte räumliche Lage zugewiesen werden kann“, beschreibt Prof. Dr. Alexander Zipf, der den Bereich leitet, sein Arbeitsgebiet: „Diese Daten werden im Social Web und von Freiwilligen aufgenommen, beispielsweise im Projekt ‚OpenStreetMap‘, der oft auch als ‚Wikipedia der Kartographie‘ bezeichneten freien Weltkarte. Wir analysieren sie hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Nutzungspotenzials und entwickeln für diese Analysen neue Methoden.“ weiter


Freie Natur:

In dünner Luft

Von Ute von Figura

Prof. Martina Muckenthaler

Jeder Schritt ist eine Qual, die Lunge schreit nach Sauerstoff, der Puls rast. Um zwei Uhr morgens, ausgerüstet mit Eispickeln und Steigeisen, sind die sieben Bergsteiger aufgebrochen, um die letzte Etappe zur Spitze des Stok Kangri zurückzulegen, einer der imposanten 6000er des Himalaya-Gebirges in der indischen Region Ladakh. Unter ihnen: Martina Muckenthaler (Foto: privat), Professorin für Molekulare Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg und am Exzellenzcluster „Cellular Networks“ der Ruperto Carola. Wenn andere Erholungsurlaub am Meer machen, zieht es die Wissenschaftlerin in die Berge – am liebsten gemeinsam mit ihrem Mann und den drei Töchtern.

In heimischen Gefilden wäre die Tour ein Leichtes für Martina Muckenthaler. Lediglich ein paar Hundert Höhenmeter fehlen ihr noch bis zum Gipfel des Stok Kangri, auch technisch stehen keine besonderen Herausforderungen an. In der dünnen Luft des Hochgebirges aber scheinen an jedem Bein schwere Gewichte zu hängen, das Luftholen wird zu einem mühsamen Japsen. Schweigend kämpft sie sich an diesem winterlichen Septembermorgen hinter ihrem Bergführer den Abhang hinauf. weiter


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Freie Wildbahn:

Jagdverhalten unter Jägern

Jäger mit erlegtem Hirsch

Wildtierbestände werden aus Mangel an natürlichen Feinden bekanntlich häufig durch die Jagd dezimiert. Ob ein Jäger auf ein Tier schießt, hängt dabei nicht nur von jagdspezifischen Kriterien ab sondern wird auch maßgeblich von sozialen Faktoren beeinflusst – etwa der Konkurrenz zu Mit-Jägern. Das ergab eine Studie unter der Federführung von Prof. Dr. Florian Diekert, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Heidelberg. Diekert und seine Kollegen haben im Zuge ihrer Untersuchungen am Beispiel der Rothirschjagd in Norwegen (Foto: privat) ein Verhaltensmodell entwickelt, mit dem sich diese „individuellen“ Entscheidungen unter bestimmten Bedingungen voraussagen lassen. Die Erkenntnisse können den Forschern zufolge für ein nachhaltiges Wildtiermanagement nutzbar gemacht werden und wurden in „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht.

Wie Florian Diekert erläutert, ist die Populationsgröße und Verbreitung von Rothirschen in Norwegen in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Daraus resultiert eine deutlich höhere Jagdquote. Doch dieser von Menschenhand gesteuerte Eingriff hat langfristige Auswirkungen auf ein sozio-ökologisches System, das sich an der Schnittstelle von Mensch und Natur befindet. Diekert: „Um ein nachhaltiges Wildtiermanagement zu ermöglichen, müssen Verantwortliche daher nicht nur wissen, welche Tiere letztlich aus dem jeweiligen Gesamtbestand entfernt werden, sondern auch, wie Jäger ihre Entscheidungen treffen.“ weiter


Freie Entscheidungen:

Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit

Von Rachel Blinn (Text und Foto)

Ulrike Beck

16 Jahre lang war Ulrike Beck Ansprechpartnerin an der Universität Heidelberg für die Belange der Frauen aus den Bereichen Verwaltung, Bibliothek, Labor und Technik. Als Beauftragte für Chancengleichheit setzte sie sich insbesondere für deren gezielte Förderung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Beck war von 1997 an zunächst Stellvertreterin und seit Oktober 2000 hauptamtliche Frauenvertreterin der Ruperto Carola. Mehrmals wurde sie in diese Position – zwischenzeitlich in Beauftragte für Chancengleichheit umbenannt – wiedergewählt. Zu ihrem Tätigkeitsspektrum gehörten die Unterstützung der Universitätsleitung bei der Umsetzung von Gleichstellungsstrukturen sowie die Einzelberatung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Am 1. November vergangenen Jahres hat Beck das Amt an ihre Nachfolgerin und vormalige Stellvertreterin Sandra Suhm vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie übergeben; neue Stellvertreterin ist Imke Veit-Schirmer vom Institut für Japanologie. Im Interview zieht Ulrike Beck eine Bilanz ihrer Zeit als Beauftragte für Chancengleichheit:

Welche Themen haben Sie als Beauftragte für Chancengleichheit in den vergangenen Jahren besonders beschäftigt? weiter


Freie Gedanken:

Hilferuf an den Studienfreund

Von Mirjam Mohr

Otto Frank

Weltberühmt wurden Anne Frank und ihr Schicksal durch ihr Tagebuch, das sie während der NS-Zeit und in ihrem Versteck verfasste. Weniger bekannt dürfte sein, dass Anne Franks Vater Otto an der Ruperto Carola studierte. Am 9. Mai 1908 wurde der junge Otto Frank drei Tage vor seinem 19. Geburtstag an der „Grossherzoglich Badischen Universität Heidelberg“ immatrikuliert. Er schrieb sich für Kunstgeschichte ein, exmatrikulierte sich aber bereits zum Ende des Semesters wieder. Während seiner kurzen Zeit an der Ruperto Carola freundete er sich mit dem gleichaltrigen Amerikaner Nathan Straus Jr. an, mit dem er ein Studentenzimmer teilte.

33 Jahre später wandte sich Otto Frank (Bild: Photo Collections Anne Frank House) verzweifelt an den Freund aus Heidelberger Zeiten, der inzwischen ein einflussreicher Mann war, um US-Visa für sich und seine Familie zu erhalten. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos – was für seine Frau und die beiden Töchter das Todesurteil bedeutete. Edith Frank-Holländer kam Anfang 1945 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau um, ihre Töchter Margot und Anne zwei Monate später im KZ Bergen-Belsen. Jüngst veröffentlichte die Stiftung, die das Anne-Frank-Haus verwaltet, eine Untersuchung, der zufolge Aktionen des Widerstandes und Schwarzhandel mit Rationierungsmarken eine Rolle bei der Hausdurchsuchung geführt haben könnten, die zur Entdeckung, Verhaftung und dem schrecklichen Tod Anne Franks und der Menschen um sie führte. weiter