Verlängerung: Der Gemeinderat will die kürzeren Sperrzeiten weitere zwei Jahre beibehalten weiter
Verringerung: Heidelberger Biologen suchen mit Erfolg nach Alternativen für Tierversuche weiter
english
Verkleinerung: Am Ende bleibt von den hüllenlosen Gasplaneten nur ein entblößter Kern zurück weiter
Anlaufstellen
Von den Beauftragten für Behinderte bis zur Zentralen Studienberatung weiter

 

Der Semesterkalender als PDF weiter

 

Karriere
Semesterprogramm des Career Service der Universität (pdf) weiter

 

Die Veranstaltungen des Hochschulteams im Sommer (pdf) weiter

 

Kurse der Graduiertenakademie weiter

 

Interdisziplinär studieren weiter

 

Fünf Wissenschaftler-Teams erhalten eine EXIST-Förderung weiter

 

Informationen zum neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetz weiter

 

Positionspapier des DHV (pdf) weiter

 

Handbuch der Stadt Heidelberg weiter

 

BAföG und Deutschlandstipendium nicht gegeneinander ausspielen weiter

 

Beim Hochschulwettbewerb winken Preise von 10 000 Euro weiter

 

Videobox
Suche nach einer zweiten Erde weiter

 

Digitalisierte Kunstschätze weiter

 

Campus-TV zum Schlaganfall weiter

 

Reportage der SWR-Landesschau weiter

 

Der HR hat im DKFZ nachgefragt weiter

 

Dazu hat der SWR Prof. Derik Hermann interviewt weiter

 

Diskussionsrunde mit Prof. Michael Schredl vom ZI weiter

 

Brigitte Fassbaender im Gespräch mit Gero von Boehm weiter

 

Prof. Peter Meusburger erklärt das Projekt Patton Barracks weiter

 

Die Wissenschaftsministerin des Jahres Theresia Bauer weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Geisteswissenschaftliche Fächer mit internationalen Spitzenplätzen weiter

 

Der Hochschulsport bewegt weiter

 

Das Zentrale Sprachlabor weiter

 

Preis der Dr. Bertold Moos-Stiftung ging an Arbeitsbereich weiter

 

Montagskonferenz des IÜD (pdf) weiter

 

Online-Angebot für Romanisten weiter

 

Wanderausstellung des Landespsychiatrietages (pdf) weiter

 

Gedächtnis und Stress bei Patienten mit Rückenschmerzen (pdf) weiter

 

„Neuroplastizität von Regelkreisen des Frontalhirns“ (pdf) weiter

 

Tele-Akademie mit Vorträgen des ZI und des Studium Generale weiter

 

Podcasts
Prof. Klaus Roth und Markus Schmid im Interview (mp3) weiter

 

Die Ballschule von Klaus Roth sorgt für Bewegung (mp3) weiter

 

Prof. Karlheinz Meier baut an einem Neuro-Computer (mp3) weiter

 

Glas verstehen wir nicht genau, weiß Prof. Christian Enss (mp3) weiter

 

Prof. Axel Michaels über das CATS im Herzen Bergheims (mp3) weiter

 

Campus-Report hat das Dr. Ute Mons gefragt (mp3) weiter

 

Prof. Hans Jörg Staehle zu Formen sanfteren Zahnerhalts (mp3) weiter

 

Gespräch mit Kinder-Nephrologe Prof. Franz Schäfer (mp3) weiter

 

Das Heidelberger System „BrainScaleS“ im Deutschlandfunk weiter

 

Wohnraum & Hochschulbau
Statistische Übersicht des Deutschen Studentenwerks (pdf) weiter

 

Mietpreisindex für studentisches Wohnen vom IW Köln (pdf) weiter

 

HIS-HE hat den Finanzbedarf für den Hochschulbau ermittelt (pdf) weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 3/16 vom 22. April 2016
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Montag, 30.05.2016

14:00
Uhr

Dr.-Ing. Tessio Novack / Technische Universität München, Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt, Fachgebiet Photogrammetrie + Fernerkundung

16:00
Uhr

Carolin Rethorn und Dario Kaidel, Universität Heidelberg, Heidelberg Center for the Environment (HCE)

16:15
Uhr

Cecilia Laca-Sánchez, Casa del Sol e.V., Heidelberg
weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was gibt es heute zu essen ... weiter

 

Termine & Tipps
Akademische Mittagspause (pdf) weiter

 

Das Kursprogramm der Zentralen Studienberatung (pdf) weiter

 

Verfasste Studierendenschaft kooperiert mit Anwaltsverein (pdf) weiter

 

Reservierte aber leere Arbeitsplätze in der UB verfallen jetzt weiter

 

Wie fassen junge Erwachsene wirtschaftlich Fuß weiter

 

Sommer-Workshops des Studierendenwerks (pdf) weiter

 

„Fälschungen, wie sie im Buche stehen“ zu sehen weiter

 

Ausstellung „Ossip Mandelstam. Wort und Schicksal“ weiter

 

Wer nicht weiß, was das ist, sollte ebenso hingehen weiter

 

28. Heidelberger Symposium weiter

 

Internationales
Baden-Württemberg Seminar im HCA mit profilierten Referenten weiter

 

Auch Auslandspraktika gefördert weiter

 

Informationsseite des DAAD weiter

 

Weniger Hindernisse für internationale Wissenschaftler weiter

 

Forscher anderer Länder fühlen sich hier laut Studie wohl (pdf) weiter

 

Internationalität an den deutschen Hochschulen (pdf) weiter

 

Die Programme der Ruperto Carola fürs Auslandsstudium weiter

 

In der Neuen Uni geht's um Vorhaben im In- und Ausland weiter

 

Deutsch-israelische Kooperation in der Krebsforschung weiter

 

German U15 und USPC-Konsortium besiegelten Kooperation weiter

 

Personalia
DAAD hat den Medizinstudenten Nino Fejzibegović porträtiert weiter

 

Unterstützt wird Dr. Sylvia Erhardts Arbeit über Zentromeren weiter

 

Für Dr. Elena-Sophie Prigge, die zu den „30 under 30 Europe“ zählt weiter

 

Prof. Bernhard Eitel stellvertretender Vorsitzender der LRK weiter

 

Dr. Ayala Shiber aus Israel hat ein Stipendium der Humboldt-Stiftung weiter

 

Humboldt-Preis bringt Prof. Sumathi Ramaswamy ans HCTS weiter

 

Dr. Anne Pfeiffer und Dr. Maria Vittoria Barbarossa erfolgreich weiter

 

„Highly Cited Researchers“ der Heidelberger Universität weiter

 

Neue Fellows am Marsilius-Kolleg weiter

 

Prof. Michael Neumaier steht den europäischen Laborärzten vor weiter

 

Im Rückblick
Spatenstich für ein neues Parkhaus im Neuenheimer Feld weiter

 

Heidelberger Volksbank unterstützt Kinderhaus der Universität weiter

 

Oberstufenschüler begleiten Studie zu Depressionen weiter

 

„URRmEL“ hat ein finanziell schwieriges Jahr hinter sich (pdf) weiter

 

Die Ergebnisse der Heidelberg-Studie 2015 liegen vor weiter

 

GWK bringt neue Bund-Länder-Vereinbarung auf den Weg (pdf) weiter

 

HRK lobt Empfehlungen des Stifterverbands zur Transparenz weiter

 

Europäischer Stammzell-Tag auf dem Heidelberger Campus weiter

 

Richtfest für Neubau der Chirurgie weiter

 

Ausbildung für Geflüchtete:

Nicht mehr Flüchtling sondern Student

Von Oliver Fink

Internationales Studienzentrum

Abdulhamid Alsalhani, der aus Damaskus stammt, haderte ein wenig mit seinem Status: „Ich bin ja jetzt Student und kein Flüchtling mehr.“ Wie auch Sarah Shammaa aus Aleppo arbeitet er nach der Ankunft in Deutschland gerade an seiner Zukunft. Gemeinsam mit acht weiteren Stipendiaten des Landes Baden-Württemberg werden die beiden derzeit am Internationalen Studienzentrum (ISZ, Foto: Universität) der Universität Heidelberg sprachlich und fachlich auf ein Studium hierzulande vorbereitet.

Insgesamt 50 dieser Stipendien für syrische Flüchtlinge wurden im vergangenen Jahr vom Land in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) vergeben. Die zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten unter ihnen, die am ISZ ausgebildet werden und gleichzeitig als Studierende an der Ruperto Carola eingeschrieben sind, profitieren dabei von der breiten Ausrichtung des Heidelberger Kollegs: „Viele vergleichbare Einrichtungen in Deutschland sind reine Studienkollegs – das ISZ aber verfügt außerdem über das Kolleg für deutsche Sprache und Kultur und bietet nicht nur die klassischen Schwerpunktkurse des Studienkollegs an sondern auch propädeutische Vorsemester und eben auch Deutschkurse“, betont Monika Gardt, die Kommissarische Direktorin. Und dafür werden am ISZ und anderswo bald noch mehr Plätze zur Verfügung stehen, denn das Bundesministerium für Bildung und Forschung möchte mit einer entsprechenden Fördermaßnahme Flüchtlingen den Zugang zum Studium erleichtern. weiter


Hilfe für Geflüchtete:

Die Integrationsbereitschaft ist viel stärker

Von Ute von Figura (Text und Bild)

Sissy Geider

„Ich hoffe, dass die Kosten-Nutzen-Rechnungen endlich aufhören, dass wir die einzelnen Menschen hinter den Flüchtlingen wahrnehmen, ihnen mit mehr Offenheit und Verständnis begegnen.“ Sissy Geider, Lehramtsstudentin in Heidelberg, ist Mitglied der „Offenen Uni“ – einer Initiative, deren Ziel es ist, Geflüchteten den Hochschulzugang zu erleichtern. Die 28-Jährige zählt zu den vielen Angehörigen der Ruperto Carola, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren: sei es, um Sprachkurse zu geben, Asylbewerbern als Mentoren zur Seite zu stehen, sie bei juristischen Fragestellungen zu beraten oder die Kinderbetreuung in den Flüchtlingswohnheimen zu unterstützen.

Die „Offene Uni“, die von Studierenden im vergangenen Herbst ins Leben gerufen wurde, setzt sich für diejenigen Flüchtlinge ein, die ein Studium in Deutschland beginnen oder fortsetzen wollen. „Diese Menschen, die fast alles zurücklassen mussten, sollen auch hier ihre Ziele weiter verfolgen können“, erklärt Sissy Geider. Die größte Hürde sei dabei zunächst die Sprachbarriere. Probleme bereiteten darüber hinaus die geringen finanziellen Mittel, manches Mal auch fehlende Zeugnisse und Bescheinigungen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums benötigt werden. weiter


Forum für Geflüchtete:

Kluges, solidarisches, vorausschauendes Tun

Von Mirjam Mohr

Podiumsdiskussion

„Danke Deutschland für alles!“ Den jungen Syrern Jan Mustafa und Mohammed Alibrahim war es offensichtlich ein großes Anliegen, den Anwesenden in der voll besetzten Aula der Neuen Universität der Ruperto Carola stellvertretend dafür zu danken, das sie aufgenommen wurden. Immer wieder wiesen die beiden Kriegsflüchtlinge darauf hin, wie dankbar sie für die Hilfe und den Respekt seien, die sie in Deutschland erführen.

Die Podiumsdiskussion (Foto: Harmeet Dawan), auf der die beiden über ihre Erfahrungen sprachen, war Teil des „Offenen Forums: Flüchtlinge und Integration“, in dessen Rahmen sich auch Initiativen der Flüchtlingshilfe vorstellten und zur Mitarbeit einluden. Die Organisatoren der Veranstaltung – Studierende und Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), die vom Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg unterstützt wurden – wollten damit einen „nachhaltigen Beitrag“ zu der Herausforderung leisten, vor der Deutschland steht: der erfolgreichen Integration einer großen Zahl von Geflohenen. weiter


Curriculum für Mediziner:

Ärzte lernen sprechen

Gespräch

Von einem gelungenen Gespräch zwischen Arzt und Patient hängt es ab, wie gut sich ein Patient behandelt fühlt und ob er den ärztlichen Empfehlungen folgt. Gerade bei niederschmetternden Diagnosen wie einer Krebserkrankung benötigen Ärzte nicht nur Fingerspitzengefühl sondern kommunikative Kompetenz. Der erste Kommunikationslehrplan für das Medizinstudium soll künftig deutschlandweit angehende Ärzte umfassend auf diese Aufgabe vorbereiten (Foto: Universitätsklinikum Heidelberg).

Zu einem Kommunikationssymposium begrüßte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe daher jüngst Vertreter der 37 deutschen Medizinischen Fakultäten und medizinischer Fachgesellschaften in Heidelberg. Das Ministerium förderte die Erarbeitung des ersten Mustercurriculums für Arzt-Patient-Kommunikation sowie das Symposium unter Federführung des Universitätsklinikums Heidelberg unter dem Dach des Nationalen Krebsplans. Vertreter der Institutionen, die an der ärztlichen Aus-, Weiter- und Fortbildung teilhaben, verabschiedeten im Zuge der Veranstaltung die „Heidelberger Erklärung“. Sie bekunden damit ihre Absicht, sich bundesweit für eine Förderung der kommunikativen Kompetenzen in der ärztlichen Ausbildung einzusetzen. weiter


english
Erfolg für Geowissenschaftler:

Eine Million Megatonnen TNT

Tektit

Vor rund 790 000 Jahren gab es auf der Erde mehrere kosmische Einschläge mit globalen Auswirkungen. Diesen Schluss ziehen Geowissenschaftler der Universität Heidelberg, nachdem sie Altersbestimmungen an sogenannten Tektiten aus verschiedenen Erdteilen vorgenommen haben. Die Forschergruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Mario Trieloff untersuchte mehrere solcher Gesteinsgläser, die bei Einschlägen von Asteroiden oder Kometen entstanden. Mit ihrer Datierungsmethode auf der Basis natürlich vorkommender Isotope gelang den Wissenschaftlern die bislang präziseste Datierung dieser Tektite (Foto: Institut für Geowissenschaften).

Die Untersuchungen zeigen, dass die Proben aus Asien, Australien, Kanada und Zentralamerika ein fast identisches Alter aufweisen, sich aber chemisch zum Teil deutlich unterscheiden. Dies deutet auf separate Einschläge hin, die etwa zur gleichen Zeit stattgefunden haben. Die Folgen waren katastrophal: Feuer und Erdbeben im Umkreis Hunderter Kilometer um die Einschlagsorte sowie Hunderte Meter hohe Tsunamis, wenn der Ozean getroffen wurde. Gleichwohl verursachte der Impact kein globales Massenaussterben wie das der Saurier vor rund 65 Millionen Jahren. Die Ergebnisse der von der Klaus Tschira Stiftung geförderten Arbeiten wurden im Fachjournal „Geochimica et Cosmochimica Acta“ veröffentlicht. weiter


Apparate für Physiologen:

Muskelzucken für die Forschung

Von Oliver Fink

Schlitteninduktorium

Aufwändige technische Geräte, um die Funktionsweise des menschlichen Körpers zu ergründen, um Knochen, Muskeln, Haut, Organe und Nerven zu untersuchen, gab es bereits im 19. und 20. Jahrhundert. Davon zeugen rund 100 Apparaturen und Modelle aus der Sammlung des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie der Ruperto Carola. Sie gewähren spannende Einblicke in die Geschichte der medizinischen Forschung.

Mit Hilfe dieser Geräte wurden die Grundlagen für die spätere Entwicklung heute weitverbreiteter klinischer Messmethoden wie EKG (Elektrokardiogramm) oder EEG (Elektroenzephalogramm) geschaffen. Geräte, die beispielsweise elektrische Reize zur Stimulation von Nerven- und Muskelzellen erzeugen konnten, um Vorgänge wie Muskelkontraktionen mit dem sogenannten Schlitteninduktorium (Foto: Institut für Physiologie und Pathophysiologie) oder Prinzipien der Nervenleitung zu untersuchen. Wichtige Impulse ergaben sich dabei immer wieder aus dem Zusammenspiel verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. In der Sammlung finden sich auch mehrere Instrumente, die auf Hermann von Helmholtz zurückgehen, der von 1858 bis 1870 eine Professur für Physiologie an der Universität Heidelberg innehatte, sich aber vor allem als Physiker einen Namen gemacht hat. weiter