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Eingereicht: Antragsskizzen für die erste Stufe des neuen Exzellenzwettbewerbs weiter
Eingeworben: Über zwei Millionen Euro für Geräteentwicklungen in Physik und Astronomie weiter
Eingerichtet: Zentrum der Universitätsklinika zur Untersuchung komplementärer Therapien weiter
Anlaufstellen
Verwaltung und Beratung für Studierende an einem Platz weiter

 

Der Semesterkalender als PDF weiter

 

Die wichtigsten Services des URZ weiter

 

Karriere
Semesterprogramm des Career Service der Universität (pdf) weiter

 

Seminare der Graduiertenakademie im Sommersemester (pdf) weiter

 

Die Veranstaltungen und Angebote des Hochschulteams (pdf) weiter

 

Ausschreibung des Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramms weiter

 

Das Professorinnenprogramm soll fortgeführt werden (pdf) weiter

 

Eine aktuelle Analyse der Promotionsnoten in Deutschland weiter

 

Zahlen der Bundesregierung zum wissenschaftlichen Personal (pdf) weiter

 

Umfrage zu Veränderungen in der Arbeitswelt des BMBF weiter

 

Keine institutionalisierte Programmförderung für die Lehre weiter

 

Für Arbeiten auf dem Gebiet des Strahlenschutzes (pdf) weiter

 

Podcasts
Stefan Grob vom DSW über Studienkredite weiter

 

SWR hat eine Schreibwerkstatt an der Ruperto Carola besucht weiter

 

Kunsthistoriker Prof. Henry Keazor kennt spektakuläre Fälle weiter

 

Dieser ist auch Ägyptologe Prof. Joachim Friedrich Quack erlegen weiter

 

Prof. Tanja Penter zu den Auswirkungen auf die Ukraine weiter

 

In Alkoholersatzstoffen sieht Prof. Rainer Spanagel eine Utopie weiter

 

WDR 5 hat Dr. Ute Mons von der Krebsprävention interviewt weiter

 

Gesprächsrunde mit Prof. Karl Mann im Deutschlandfunk weiter

 

Prof. Svenja Taubner über Mentalisierung (mp3) weiter

 

Campus-Report war bei Prof. Andreas Kulozik (mp3) weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Kunstgeschichte-Seminar mit handgemalten Kinoplakaten weiter

 

QS-Fächerrankings bewerteten erstmals die Theologie weiter

 

Struktur des PJ nach dem Vorbild des „MaReCuM“-Modells weiter

 

Breites Angebot beim Heidelberger Hochschulsport weiter

 

Vortragsreihe des Instituts für Public Health im Juni (pdf) weiter

 

Neuer MA-Studiengang Cultural Heritage und Kulturgüterschutz weiter

 

Campusweiter Zugriff auf den „beck-online.Grosskommentar“ weiter

 

Newsletter des Romanischen Seminars (pdf) weiter

 

Mit Einstellungen zu Depressionen beschäftigt sich das ZPP (pdf) weiter

 

Bei Verhaltensstudie am ZI wird um Geld gespielt (pdf) weiter

 

Filmkiste
Die Vortragsvideos der Veranstaltungsreihe weiter

 

Sehenswerte Filme aus dem SFB „Materiale Textkulturen“ weiter

 

Porträt des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie weiter

 

HCE-Forum forscht zu technischen Eingriffen ins Klimasystem weiter

 

Wie Prof. Ralf Bartenschlager das Virus besiegt hat weiter

 

Campus-TV hat sich die Zukunft der Medizin angesehen weiter

 

Studie der UMM untersucht Wirkung von Tanzen und Sport weiter

 

Prof. Michael Schredl über Ursachen und Wege der Abhilfe weiter

 

Studienfinanzierung
Alternativer BAföG-Bericht bemängelt Förderquoten (pdf) weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 3/17 vom 5. Mai 2017
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Dienstag, 27.06.2017

14:00
Uhr

Dr. Oliver Nelle, Denkmalamt, Hemmenhofen

14:15
Uhr

Prof. Dr. Rolena Adorno, Yale University

15:15
Uhr

Dr. Lisa Wilhelmi, Universität Heidelberg, Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Assyriologie
weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was es heute zu essen gibt ... weiter

 

Termine & Tipps
Das Kursprogramm der Zentralen Studienberatung (pdf) weiter

 

Beeinträchtigungen in der UB-Zweigstelle im Feld weiter

 

Auch für veraltete Betriebssysteme gibt es jetzt Patches weiter

 

Bekanntgabe der Wahl zum „StudierendenRat“ (pdf) weiter

 

Wahl-O-Mat für die „StuRa“-Wahl weiter

 

Universitätsmuseum thematisiert Alltag im früharabischen Ägypten weiter

 

Vorträge zur Kulturtheorie weiter

 

Akademisch-musikalische Mittagspause in der Peterskirche weiter

 

Uniarchiv wirkte an Ausstellung im Kurpfälzischen Museum mit weiter

 

Kabinettausstellung des „Welschen Gastes” in der UB weiter

 

Internationales
Die Angebote der Ruperto Carola fürs Auslandsstudium weiter

 

Ebert-Haus zeigt jüdische Schicksale aus Budapest weiter

 

Vortragsreihe „Baden-Württemberg Seminar“ am HCA weiter

 

DAAD hat Kampagne für ein geeintes Europa gestartet weiter

 

Zehn Studierende nahmen an der „Harvard WorldMUN“ teil (pdf) weiter

 

Der DAAD hält seine Jahrestagung Anfang Juni in Heidelberg ab weiter

 

Projekt soll Internationalisierung der Hochschulen fördern weiter

 

Was bedeutet der Brexit für die Hochschulzusammenarbeit? (pdf) weiter

 

Zumindest 2018 vollständig im „Erasmus+ Programm“ weiter

 

U15 zu den Brexit-Verhandlungen weiter

 

Aus der Forschung
DFG fördert zwei neue Gruppen in den Biowissenschaften weiter

 

„Baden-Württemberg Stiftung“ unterstützt Forschungsvorhaben weiter

 

Verbund will Behandlung seltener Erkrankungen strukturieren weiter

 

Gründliche Überarbeitung der Plattform für Forschungsdaten weiter

 

Fachzeitschrift IJC ist Vorreiter bei der Qualitätssicherung weiter

 

Neues Projekt an der Akademie der Wissenschaften (pdf) weiter

 

Molekulare Grundlage wurde entschlüsselt weiter

 

Biologischer Schalter reguliert Abwehr des Immunsystems weiter

 

Kohlenstoff-Nanoröhrchen koppeln Licht und Materie weiter

 

Subatomare Teilchen eignen sich als Sonde zur Erforschung weiter

 

Blick zurück
Ruperto Carola wird erneut von „berufundfamilie“ zertifiziert weiter

 

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Heidelberg weiter

 

Alberto Mancarella spielte den Flügel mit Funkbeißschiene weiter

 

„Masterplan Medizinstudium 2020“ ist beschlossene Sache weiter

 

Verfasste Studierendenschaft schränkt jetzt Bearbeitung ein weiter

 

Forschungsdatenmanagement war Thema der E-Science-Tage weiter

 

KLIWA-Monitoringbericht (pdf) weiter

 

Jahresbericht der studentischen Radreparaturwerkstatt (pdf) weiter

 

Leistung:

Ticket für Olympia gelöst

Von Ute von Figura

Fabienne Amrhein

Schp, schp, schp – mit einem dumpfen, leicht schmatzenden Geräusch trommeln die Turnschuhe über die blaue Tartanbahn. Mehrere Dutzend Sportler trainieren an diesem Abend in der Leichtathletikhalle des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar im Mannheimer Stadtteil Wohlgelegen. Die einen üben sich in Sprints, andere absolvieren 200-, 400- und 800-Meter-Läufe, wieder andere perfektionieren in der Hallenmitte ihre Technik im Stabhochsprung und im Hürdenlauf. Unter den Athleten, die auf der Außenbahn ihre Runden drehen, ist auch Fabienne Amrhein (Foto: Frederic Giloy), die sich jüngst als deutsche Hochschulmeisterin im Halbmarathon für die „Universiade“ kommenden August in Taiwan qualifiziert hat.

Die 24-Jährige zählt zur erweiterten deutschen Spitze auf den Mittel- und Langstrecken sowie im Crosslauf. Bei nationalen Meisterschaften konnte sie bereits mehrere Medaillen gewinnen, zudem ist sie mehrfache deutsche Hochschulmeisterin in den Disziplinen Crosslauf (2014 und 2015) sowie 3000 Meter (2015) und zehn Kilometer (2016). Arbeitet sie nicht an Kondition und Schnelligkeit, studiert Fabienne an der Universität Heidelberg. Vergangenes Jahr hat sie ihren Biochemie-Bachelor abgeschlossen – mit Top-Noten. Jetzt studiert sie den englischsprachigen Masterstudiengang „Molecular Biosciences“ mit Schwerpunkt „Cancer Biology“. weiter


Anregung:

„Wir müssen an der EU arbeiten“

Europateam des FiS

Was tun gegen die Politikverdrossenheit und den Euroskeptizismus der letzten Jahre? Nur über die Politik in Brüssel zu meckern, ist keine Antwort. Selbst anzupacken, gemeinsam konstruktiv zu diskutieren, was besser geht in der Europäischen Union – das war die Idee von fünf Studierenden aus dem Organisationsteam des Forums für internationale Sicherheit Heidelberg, kurz FiS (Foto: privat). Schnell wurde klar, dass das Spektrum an Themen, die derzeit die europapolitische Debatte prägen, weit mehr füllt als nur einen Abend. So entstand das Konzept des „Europamonats“: Während vier aufeinanderfolgender Wochen im Mai und Juni dieses Jahres sollen Heidelberger Bürgerinnen und Bürger, Studentinnen und Studenten durch Podiumsdiskussionen mit namhaften Referenten aus Wissenschaft und Politik dazu angeregt werden, über ein Thema zu diskutieren, das alle angeht – die Zukunft der Europäischen Union.

Europa und die EU sehen sich aktuell einer Reihe schwerer Herausforderungen gegenüber; noch nie wurden der europäischen Idee und ihrem Fortbestehen so viele Zweifel entgegengebracht wie in Zeiten von Brexit, Trump und PEGIDA. Nach dem Brexit-Votum im Juni 2016 wurde innerhalb der EU mit dem Bratislava-Prozess eine neue Phase der Reflexion über den Sinn und die Funktionsweise der Union angestoßen. Im März 2017 feierten die nunmehr 27 europäischen Staats- und Regierungschefs den 60. Jahrestag der Römischen Verträge und berieten über die Zukunft der EU. weiter


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Förderung:

Hier sollen Computer das Denken lernen

Neuromorphe Computer

„Heute ist ein Tag, an dem Zukunft greifbar wird.“ Mit diesen Worten wandte sich der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel, an die Festgäste, die zum traditionellen Spatenstich ins Neuenheimer Feld gekommen waren. Der Spatenstich markierte den symbolischen Baubeginn für das European Institute for Neuromorphic Computing (EINC), das den im Human Brain Project engagierten Heidelberger Wissenschaftlern einen Forschungsneubau mit rund 2200 Quadratmetern Nutzfläche bescheren wird. Das Human Brain Project – ein Großvorhaben der Europäischen Kommission – hat nichts weniger als das menschliche Gehirn zum Vorbild und zielt darauf ab, ein integriertes Verständnis der Hirnstrukturen und -funktionen mit Hilfe neuartiger Informations- und Kommunikationstechnologien zu erlangen (Foto: Philipp Rothe).

Beim Spatenstich waren neben Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Gisela Splett, der Staatssekretärin im Finanzministerium, die drei privaten Förderer vertreten, die mit sechs Millionen Euro die Finanzierung des künftigen EINC-Gebäudes sichern. Für diese großherzige Unterstützung brachte der Rektor seinen Dank gegenüber Dr. Hans-Peter Wild sowie Beate Spiegel, Geschäftsführerin der „Klaus Tschira Stiftung“, und Katrin Tönshoff, Leiterin der „Dietmar Hopp Stiftung“, ausführlich zum Ausdruck. weiter


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Forschung:

Schaltplan des Gehirns

Schaltplan eines Fliegenhirns

Eine genaue Kenntnis der Verknüpfungen im Gehirn – der Verbindungen zwischen allen Nervenzellen – gilt als Voraussetzung für ein besseres Verständnis dieses komplexesten aller Organe. Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben jetzt einen neuen Algorithmus entwickelt, sprich ein neues Rechenverfahren, das mit weitaus größerer Genauigkeit als bisher in der Lage ist, aus mikroskopischen Bildern des Gehirns auf dessen Verknüpfungsstruktur zu schließen (Abbildung: Thorsten Beier, IWR).

Von dieser automatischen Auswertung der Bilddaten erwartet Prof. Dr. Fred Hamprecht, Leiter der Arbeitsgruppe „Bildanalyse und Lernen“ am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen, wichtige Fortschritte für die Neurowissenschaften: Sie soll zu einem Schaltplan des Gehirns führen. Denn die Funktionsweise des Zentralnervensystems zu verstehen ist eines der großen ungelösten Probleme der Wissenschaft. „Bis heute ist, von einem einfachen Fadenwurm einmal abgesehen, noch nicht einmal der Schaltplan eines kompletten tierischen Gehirns verfügbar, nicht zu reden vom Hirn des Menschen“, erklärt Hamprecht. weiter


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Auszeichnung:

Fünf Forscher, zehn Millionen Euro

Prof. Selim Jochim mit Gruppe

Herausragend: Gleich fünf bewilligte Förderanträge kann die Ruperto Carola bei der diesjährigen Ausschreibungsrunde für den ERC Consolidator Grant verbuchen und ist damit die erfolgreichste Universität im deutschlandweiten Vergleich. Zehn Millionen Euro Fördermittel von Seiten des Europäischen Forschungsrats (ERC) bedeutet dieser Erfolg in finanzieller Hinsicht. Der Consolidator Grant ist für vielversprechende junge Forscherinnen und Forscher gedacht, deren eigene unabhängige Arbeitsgruppe sich in der Festigungs- und Vertiefungsphase befindet – zentrales Förderkriterium ist die wissenschaftliche Exzellenz. Zusätzlich kann sich die Universität über drei ERC Starting Grants für Prof. Dr. Florian Diekert, Dr. Diederik Kruijssen und Prof. Dr. Yana Vaynzof freuen; die Heidelberger Wissenschaftler Prof. Dr. Bernd Bukau und Prof. Dr. Ed Hurt sicherten sich überdies zwei der begehrten ERC Advanced Grants für europäische Spitzenforscher (wir werden noch berichten).

Die ERC Consolidator Grants gehen in den als Physical Sciences bezeichneten Naturwissenschaften an Dr. Frank Bigiel vom Institut für Theoretische Astrophysik, der 1,7 Millionen Euro erhält, sowie an Prof. Dr. Selim Jochim vom Physikalischen Institut (Foto: Schwerdt), Prof. Dr. Michael Mastalerz vom Organisch-Chemischen Institut und an Privatdozent Dr. Frank Postberg vom Institut für Geowissenschaften, die mit jeweils zwei Millionen Euro unterstützt werden. In den Lebenswissenschaften war Dr. Annika Guse vom Centre for Organismal Studies mit ihrem Antrag erfolgreich – ihre Förderung von 2,3 Millionen Euro umfasst auch die Anschaffung eines speziellen Forschungsgerätes. weiter


Verbindung:

Jahrhunderte der Dynastien

Von Mirjam Mohr

Alfred Weber

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägte ein Brüderpaar das akademische Leben in Heidelberg: Alfred und Max Weber, die kurz nacheinander als Professoren an der Ruperto Carola lehrten. Max Weber, nach dem das heutige Institut für Soziologie benannt ist, übernahm 1897 das Ordinariat für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft, das er 1903 wegen einer Nervenerkrankung aufgab. Von da an war er als Privatgelehrter tätig, der von 1911 bis 1919 mit einem Gesprächskreis den intellektuellen Diskurs in Heidelberg maßgeblich mitbestimmte.

Sein Bruder Alfred Weber (Foto: Universitätsarchiv), dessen Namen das heutige Institut für Wirtschaftswissenschaften trägt und der 1948 die Ehrensenatorenwürde der Universität erhielt, wurde 1907 an die Ruperto Carola berufen, an der er – unterbrochen vom Ersten Weltkrieg und der NS-Diktatur – bis 1955 Nationalökonomie und Kultursoziologie unterrichtete. Was weitaus weniger bekannt ist: Vor den beiden Brüdern lehrte bereits ihr Onkel an der Universität Heidelberg. Adolf Hausrath, der Schwager der Mutter, war von 1867 bis 1906 Professor an der Theologischen Fakultät in den Bereichen Kirchengeschichte und Neutestamentliche Exegese. Die drei Männer sind nur ein prominentes Beispiel für Alumni-Familien unter den Lehrenden der Heidelberger Universität. weiter