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Die Nummer 1249: Neuer Sonderforschungsbereich in der Chemie nimmt seine Arbeit auf weiter
Seit 630 Jahren: Ruperto Carola präsentierte an ihrem Jahrestag eine stolze Bilanz weiter
Zwei Stunden weniger: Heidelbergs Stadtverwaltung will die Sperrzeiten deutlich ausdehnen weiter
Hochschule in Zahlen
Gutachten fordert bessere Betreuung und Einbindung (pdf) weiter

 

Laut Umfrage logisches Denken und diszipliniertes Lernen (pdf) weiter

 

Absolventen fünf Jahre nach dem Studienabschluss befragt (pdf) weiter

 

Chancengleichheit in der Wissenschaft nimmt zu (pdf) weiter

 

Karriere
Angebote des Career Service weiter

 

Kooperatives Promotionskolleg zur Gewebeanalytik in Mannheim weiter

 

Ausbildung zum Psychotherapeut für Jugendliche am ZPP (pdf) weiter

 

UB-Kurs zur Plagiatserkennung weiter

 

German U15: Dissertation in der Medizin nach Studienabschluss weiter

 

HRK, KMK und VG Wort entwickeln gemeinsame Lösung weiter

 

Entwicklungsstudie zur Promotionsphase (pdf) weiter

 

Studie vergleicht Lebensentgelt von Akademiker- und Helferjobs (pdf) weiter

 

Wettbewerb Berlin Startup Calling für Studierende aller Fächer (pdf) weiter

 

DKFZ-Ausgründung wird mit 40 Millionen Euro finanziert weiter

 

Videobox
Filme aus den Graduiertenschulen der Ruperto Carola weiter

 

Prof. Ralf Bartenschlager gewährte dem SWR private Einblicke weiter

 

Videos aus dem Exzellenzcluster „CellNetworks“ weiter

 

Das Heidelberg Center for the Environment stellt sich vor weiter

 

HCE-Nachwuchsgruppe „Umwelt und Gesundheit“ weiter

 

Das Heidelberg Laureate Forum weiter

 

Kombination aus MRT und CT in einem Mannheimer OP weiter

 

Mamas Stimme auf der Frühchenstation weiter

 

DKFZ macht gegen die Tabakwerbung mobil weiter

 

Veranstaltungen des „Netzwerks AlternsfoRschung“ im Film weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Übergabe des neuen ELKA-Gebäudes INF 275 weiter

 

Spitzenergebnisse beim zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung weiter

 

Festliches Weihnachtskonzert des Anglistenchors weiter

 

Sanierung des alten Zoologischen Instituts aufwändiger als erhofft weiter

 

Erforschung von Borderline- und Belastungsstörung (pdf) weiter

 

Zum Rapport
Jahresbericht der Universität Heidelberg (pdf) weiter

 

Geschäftsbericht des Heidelberger Universitätsklinikums (pdf) weiter

 

Jahresbericht der UMM (pdf) weiter

 

Geschäftsbericht des Heidelberger Studierendenwerks (pdf) weiter

 

Jahresbericht des DSW (pdf) weiter

 

Jahresbericht des DAAD (pdf) weiter

 

Podcasts
Deshalb helfen Jura-Studierende des Vereins Pro Bono (mp3) weiter

 

Campus-Report hat mit Prof. Joachim Funke gesprochen (mp3) weiter

 

Dr. Ulrich Bastian über die visionäre Satelliten-Mission Gaia (mp3) weiter

 

Routenplaner für Hilfsteams erstellt Prof. Alex. Zipfs Gruppe (mp3) weiter

 

Campus-Report hat bei Prof. Kathrin Yen nachgefragt (mp3) weiter

 

Prof. Edgar Wolfrum im Deutsch-landfunk zur Wiedervereinigung weiter

 

Interview mit Prof. Manfred Berg weiter

 

Die Amtszeit von Barack Obama weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 8/16 vom 25. November 2016
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Sonntag, 11.12.2016

15:00
Uhr

Mitwirkende: Prof. Dr. Christian Enss und Dr. Angela Halfar

17:00
Uhr

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Angerichtet
Was es heute zu essen gibt ... weiter

 

Weihnachtsbrunch am 11.12. (pdf) weiter

 

Anlaufstelle
Information, Beratung und Verwaltung für die Studierenden weiter

 

Termine & Tipps
Die Angebote der Zentralen Studienberatung weiter

 

Vorweihnachtliches Konzert der Capella Carolina weiter

 

U15-Dialog zu Studium und Lehre in den Kleinen Fächern (pdf) weiter

 

Studium Generale im Winter weiter

 

Fotoausstellung über ökologischen Landbau in den Tropen weiter

 

Muslimische Kulturtage (pdf) weiter

 

Heidelberger Vorträge zur Kulturtheorie (pdf) weiter

 

Ringvorlesung: Erleben wir das Ende der Globalisierung? weiter

 

Kolloquium „Heidelberger Brücke“ weiter

 

Deshalb ist am 14.12. früher zu weiter

 

Internationales
Informative Uni-Broschüre (pdf) weiter

 

Fahiya Rashid studiert jetzt am Südasien-Institut weiter

 

LERU-Rektoren trafen sich zum Austausch in Heidelberg weiter

 

„Gemeinsame Arbeit an Zukunfts-fragen ist nun wichtiger denn je“ weiter

 

HRK zur Lage in der Türkei weiter

 

Änderungen beim Heidelberger Ausländer-/Migrationsrat weiter

 

Studienförderung in Europa (pdf) weiter

 

Weltweite Forschungspraktika weiter

 

Vollstipendien für Japan (pdf) weiter

 

Wissenschaftsrats-Empfehlungen zu internationalen Studierenden weiter

 

Ausgezeichnet
Hengstberger-Preise für hervorragenden Nachwuchs weiter

 

Rektor Prof. Bernhard Eitel mit Farouk El-Baz Award bedacht weiter

 

Georg-Kerschensteiner-Preis für Prof. Joachim Wambsganß weiter

 

Ruprecht-Karls-Preise vergeben weiter

 

Ehrensenator Dr. Henry Jarecki bekam das Bundesverdienstkreuz weiter

 

Dr. Faith H. A. Osier erhält Sofja-Kovalevskaja-Preis weiter

 

Landesforschungspreis geht an den Praktiker Dr. Georg Gdynia weiter

 

Dr. Theresa Bunse durfte sich über Bayer-Nachwuchspreis freuen weiter

 

Lohfert Stiftung zeichnete Prof. Eva Winkler vom NCT Heidelberg aus weiter

 

Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil an Edgar Hilsenrath verliehen weiter

 

Im Rückblick
... zum Studieninformationstag weiter

 

Fahrrad-Codieraktion mit Check weiter

 

Neues Labor in der Umweltphysik weiter

 

Persönliche Abschlusserklärung der Vorsitzenden der VS weiter

 

Klausur des ZKI-Arbeitskreises Softwarelizenzen am URZ weiter

 

Heidelberg hat „Runden Tisch Sexuelle Vielfalt“ gegründet weiter

 

Verfassungsgerichtshof kassiert Landeshochschulgesetz weiter

 

Frisch aufgelegt
Hochschulen investieren stärker in die Personalentwicklung (pdf) weiter

 

Im Interview:

„Für die Zukunft unserer Gesellschaft existenziell“

Prof. Beatrix Busse und Prof. Gerhard Härle

Als gemeinsames Projekt der Universität und der Pädagogischen Hochschule hat „heiEDUCATION“ das Ziel, Heidelberg zu einem Ort exzellenter Lehrerbildung auszubauen, an dem alle lokalen und regionalen Partner nachhaltig zusammenwirken. Dazu gehört auch der Aufbau der Heidelberg School of Education (HSE), die im Juni vergangenen Jahres als Ort für Vernetzung, für Lehre und für Forschung mit fünf thematisch fokussierten Clustern gegründet wurde. Und vor allem als Ort für die Studierenden: Zu den Arbeitsschwerpunkten der HSE zählen die Betreuung der Hochschüler, die einen Master of Education oder Bachelor mit Lehramtsbezug absolvieren wollen, die Bereitstellung von studienbegleitenden und beratenden Assessment-Offerten in der Lehrerbildung, die Koordination der Praktika, das Qualitätsmanagement sowie die Entwicklung von Konzepten für die Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Oliver Fink sprach mit Prof. Dr. Beatrix Busse und Prof. Dr. Gerhard Härle (Foto: Benjamin), den beiden geschäftsführenden Direktoren der HSE, über Aufgaben und Angebote der Einrichtung.

Im Juni 2015 wurde die Heidelberg School of Education gegründet. Worin besteht ihre Aufgabe? weiter


Im Gespräch:

Von West nach Ost

Das Collegium Musicum

Mit dem Wintersemester hat auch eine neue Spielzeit des Collegium Musicum (Foto: Rothe) begonnen – des Orchesters und Chors der Universität Heidelberg. In beiden Ensembles wirken vor allem Studierende aus allen Fakultäten, aber auch Universitätsmitarbeiter, Wissenschaftler und Externe mit; gute Instrumentalisten und Stimmen sind übrigens stets willkommen. Zusätzlich zu den festen Ensembles haben sich kleinere Gruppen wie das Blechbläserensemble „UniBrass“ herausgebildet, das seit drei Jahren das Repertoire bereichert. Seit dem Sommersemester 2012 liegt die Leitung des Collegium Musicum in den Händen von Universitätsmusikdirektor Michael Sekulla. Am Wochenende des 11. und 12. Februar kommenden Jahres werden Orchester und Chor zum Abschluss des Semesters Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, Alexander Borodins „Polowetzer Tänze“ aus seiner Oper „Fürst Igor“ und russisch-orthodoxe Gesänge von Sergei Rachmaninow und Peter Tschaikowski in der Aula der Neuen Universität zur Aufführung bringen.

Im Gespräch mit Jana Gutendorf und Oliver Fink geben Dirigent Michael Sekulla sowie die Chor- und Orchestermitglieder Ksenija Fedosenko, Melanie Lorenz und Robert Wiegand Einblicke in das Innenleben des großen Klangkörpers: weiter


Im Porträt:

Fluchterfahrung verarbeitet

Von Jana Gutendorf

Saša Stanišić

Schon als Kind träumte Saša Stanišić (Foto: Katja Sämann) davon, als Schriftsteller zu arbeiten und mit seinen Worten Welten zu erschaffen. Als Erwachsener gelingt ihm diese Kunst in Perfektion. Stanišićs Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt. Sein Weg zum Bestsellerautor führte ihn auch über die Universität Heidelberg, an der er von 1997 bis 2004 Deutsch als Fremdsprachenphilologie und Slavische Philologie studierte.

„Ich wollte Schriftsteller werden, seit ich zehn bin“, betont Saša Stanišić, „aber es gab auch einen zweiten Plan, einen sicheren, so glaubte ich.“ Dieser Plan sah vor, Lehrer für Deutsch als Fremdsprache zu werden. Das Berufsziel des Deutschlehrers vor Augen immatrikulierte sich Saša Stanišić nach dem Abitur an der Ruperto Carola. Der Wunsch, damit Fremden im Land und Geflüchteten bei der Integration zu helfen, basierte auf seiner eigenen, bewegten Lebensgeschichte: Im Alter von 14 Jahren floh der in Bosnien-Herzegowina geborene Stanišić zusammen mit seiner Mutter vor den Auswirkungen des Bosnienkriegs nach Heidelberg. Hier lernte er Deutsch an der Internationalen Gesamtschule und wurde von seinem Lehrer ermuntert, seine Erlebnisse in der für ihn zunächst noch fremden Sprache zu Papier zu bringen und auf diese Weise zu verarbeiten. weiter


Im Aufbau:

Mit dem „KiTZ“ gegen den Killer Nummer zwei

Pressekonferenz zum KiTZ

Neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten schaffen, um krebskranken Kindern gezielter helfen zu können – mit diesem Ziel haben das Universitätsklinikum Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) das „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg“ (kurz: „KiTZ“) gegründet, eine Therapie- und Forschungseinrichtung für pädiatrische Onkologie und Hämatologie. Die Dietmar Hopp Stiftung wird das Vorhaben mit 20 Millionen Euro für den Neubau des Zentrums unterstützen, wie SAP-Gründer und Mäzen Dietmar Hopp auf einer Pressekonferenz Ende November bekannt gab (Foto: Universitätsklinikum Heidelberg).

Die Nachricht, dass ihre zweijährige Tochter Annika an einer Leukämie leidet, traf Familie Obieglo wie ein Schlag. Doch heute, vier Jahre später, kann die Familie aufatmen: Annika gilt als geheilt. Dank einer intensiven Therapie konnte die Leukämie vollständig zurückgedrängt werden und die kleine Patientin auf der Pressekonferenz in die Kamera lächeln. „Der Kampf gegen den Krebs ist eine wichtige Motivation in meiner Stiftungsarbeit. Die Vorstellung, meine Söhne könnten an Krebs erkranken, war für mich schon als junger Vater unerträglich. Wir waren und sind zwar nicht betroffen, aber ich möchte Familien helfen, deren Kinder eine Krebserkrankung durchmachen müssen“, betonte Dietmar Hopp: „Es bewegt mich, dass ich die Errichtung eines hochspezialisierten Zentrums mit auf den Weg bringen kann.“ weiter


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Im Labor:

Gehirn tastet Wahrscheinlichkeitsverteilung ab

BrainScaleS

Bei Beobachtungen, die auf sogenannten Sinnesdaten beruhen, muss das menschliche Gehirn ständig überprüfen, welche „Version“ von Realität dieser Wahrnehmung zugrunde liegt. Dabei gewinnt es seine Antwort aus sogenannten Wahrscheinlichkeits-verteilungen, die im Netzwerk der Nervenzellen selbst gespeichert sind – die Neurone können darin Muster erkennen, die erlerntes Wissen widerspiegeln. Das belegen Untersuchungen auf Basis mathematischer Methoden, die Physiker der Ruperto Carola gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Graz vorgenommen haben. Die aktuellen Forschungsergebnisse sind von großer Bedeutung für die Entwicklung neuartiger Computersysteme (Foto BrainScaleS: Kirchhoff-Institut für Physik) und wurden in der Fachzeitschrift „Physical Review“ veröffentlicht.

Eine der wichtigsten Funktionen unseres Gehirns ist es, ein internes Modell unserer Umgebung zu erschaffen. Dazu stehen ihm zwei Kategorien von Information zur Verfügung: das erlernte Wissen über bekannte Objekte sowie ein stetiger Strom von Sinnesdaten, die mit dem bereits vorhandenen Wissen abgeglichen werden und dieses kontinuierlich ergänzen. Diese Sinnesdaten sind die einfachsten Bausteine der Wahrnehmung, die damit „unmittelbar“ vorliegen. weiter


Im Institut:

Schwer aufzuhellendes Dunkelfeld

Von Mirjam Mohr

Kriminologen V Neu

Als die an der Juristischen Fakultät angesiedelte Einrichtung 1962 gegründet wurde, war sie die überhaupt erst zweite ihrer Art in Deutschland nach dem nur wenige Monate älteren Tübinger Institut. Und so feierte das Institut für Kriminologie an der Ruperto Carola im Jahr 2012 bereits sein 50. Jubiläum. Seither befassen sich hier Wissenschaftler aus der Rechtswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Pädagogik mit verschiedenen Aspekten des Verbrechens und der Verbrechenskontrolle. „Wir untersuchen, welche Straftaten begangen werden, welche Folgen diese Straftaten haben, welche Ursachen vorliegen und was man tun kann, um die Kriminalität einzudämmen“, erklärt Institutsdirektor Prof. Dr. Dieter Dölling.

Da die Kriminologie ein großes Gebiet umfasst, konzentrieren sich die Heidelberger auf definierte Forschungsschwerpunkte: Jugenddelinquenz, empirische Strafverfahrensforschung, die ermittelt, wie Verfahren tatsächlich ablaufen, und empirische Sanktionsforschung, die untersucht, aus welchen Gründen welche Sanktionen verhängt und vollzogen werden und welche Wirkung diese haben. In der letzten Zeit hat sich zudem die Opferforschung als ein neuer Schwerpunkt des Instituts herauskristallisiert – gerade auch im Bereich des sexuellen Missbrauchs (Symbolbild: Universitätsklinikum Heidelberg). weiter