SUCHE

Studienort Heidelberg

Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Die zwölf Fakultäten
Wahl des Studienfachs
Aufbau des Studiums
Unterrichtssprache/ Deutschkenntnisse
Ehemalige Austauschteilnehmer kommen zu Wort

Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Universität Heidelberg wurde 1386 gegründet. Benannt nach ihrem Gründer Kurfürst Ruprecht I und ihrem Erneuerer Karl Friedrich von Baden blickt die älteste Universität Deutschlands auf eine über 600jährige, wechselvolle Geschichte zurück.

Heute ist die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg eine klassische, forschungsorientierte Volluniversität, die eine breite Auswahl an Fächern und Studienmöglichkeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften und der Medizin bietet.
Institute und Forschungseinrichtungen mit weltweiter Reputation, eine große Zahl von Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs sowie zahlreiche Auszeichnungen – darunter acht Nobelpreise – zeugen von der hohen wissenschaftlichen Qualität der Universität Heidelberg. Im Oktober 2007 gelang der Universität Heidelberg der Sprung in die Gruppe jener neun Universitäten, die im Zuge der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern besonders gefördert werden.
http://www.uni-heidelberg.de/excellence/index_de.html

Etwa 27.600 Studierenden aus dem In- und Ausland sind an den insgesamt zwölf Fakultäten eingeschrieben. Knapp 20 Prozent ausländische Studierende aus 130 Ländern und eine große Zahl ausländischer Wissenschaftler tragen zur weltoffenen, internationalen Atmosphäre der Universität und der ganzen Stadt Heidelberg bei.

Die hohe Qualität der universitären und außeruniversitären Forschung – am Ort befinden sich auch das European Molecular Biology Laboratory (EMBL), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vier Max-Planck-Institute – macht Heidelberg für Studierende und Wissenschaftler besonders attraktiv. Darüber hinaus tragen auch die malerische Lage am Neckar, zu Füssen des Königsstuhls, und historische Sehenswürdigkeiten wie das Schloss, der Philosophenweg oder die verwinkelten Gassen der Altstadt zu Heidelbergs großer Anziehungskraft bei.
Weitere Informationen über Geschichte, Struktur und Organisation der Universität finden Sie unter:
http://www.uni-heidelberg.de/univ/willkommen/index.html

Style Topicon

 

 

 

Die zwölf Fakultäten

Eine Vorstellung der zwölf Fakultäten und der angebotenen Studienfächer finden Sie unter:
http://www.uni-heidelberg.de/studium/interesse/faecher/fakultaeten.html

Style Topicon 

 

 

 

Wahl des Studienfachs

Austauschstudierende werden als Kurzzeitstudierende zugelassen und können somit keinen Abschluss an der Universität Heidelberg erwerben.

Die Zulassung erfolgt in der Regel für ein Studienfach, in manchen Fällen auch für zwei Fächer, die Sie bereits an Ihrer Heimathochschule seit mindestens einem Jahr studiert haben sollten und die Sie bei Ihrer Bewerbung auf dem „Antrag auf Zulassung für Programmstudierende“ angegeben haben.
Bitte beachten Sie, dass nur bestimmte Fächerkombinationen möglich sind. Sie sollten sich deshalb über mögliche Kombinationen vor Ihrer Bewerbung informieren.
Zusätzlich ist es für Austauschstudierende in der Regel möglich, Lehrveranstaltungen in Fächern zu besuchen, für die Sie nicht zugelassen und eingeschrieben sind, wenn Sie die erforderlichen Kenntnisse mitbringen und der zuständige Dozent damit einverstanden ist.

Bitte setzen Sie sich mit ihrem/r Koordinator/in im Akademischen Auslandsamt in Verbindung, wenn Sie Fragen zur Fächerwahl oder zu den angebotenen Lehrveranstaltungen haben.


Bitte beachten Sie unbedingt:
Eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen in der Medizin und der Zahnmedizin ist für Austauschstudierende generell nicht möglich. Einschränkungen bestehen darüber hinaus vor allem auch in den Bio- und den Rechtswissenschaften.

Style Topicon 

 

 

 

Aufbau des Studiums

An der Universität Heidelberg findet mit der Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen zur Zeit eine tiefgreifende Umstrukturierung der Studiengänge statt.

Bachelorstudiengänge sind in der Regel dreijährig, sie sind stark strukturiert und bestehen aus einzelnen Modulen. Neben den fachwissenschaftlichen Anteilen kommen berufsqualifizierende Elemente, d.h. so genannte Schlüsselqualifikationen hinzu, zusätzlich kann das Studium auch Praxisanteile enthalten.

In den Masterstudiengängen beträgt die Studiendauer in der Regel zwei Jahre. Dabei unterscheidet man zwischen konsekutiven Studiengängen, nicht-konsekutiven und weiterbildenden Masterstudiengängen. Konsekutive Studiengänge sind der Regelfall. Dies sind Studiengänge, bei denen Bachelor- und Masterstudiengänge unmittelbar aufeinander aufbauen. Nicht-konsekutive Masterstudiengänge sind solche, für die es an der Universität Heidelberg keinen entsprechenden Bachelorstudiengang gibt. Weiterbildende Masterstudiengänge setzen eine mindestens einjährige Berufspraxis voraus.

Die Umstellung auf die neuen Studiengänge erfolgte im Wintersemester 2007/08. Bis die traditionellen Studiengänge (Diplom/Magister) vollständig ausgelaufen sind, werden parallel Lehrveranstaltungen in den Magister- und Diplomstudiengängen und in den BA- BSc- und Master-Studiengängen angeboten.
Die traditionellen Studiengänge sind unterteilt in ein viersemestriges Grundstudium und ein ebenfalls mindestens viersemestriges Hauptstudium, die Regelstudienzeit bis zum ersten Abschluss beträgt daher mindestens acht bis neun Semester, häufig auch mehr.
Ähnlich aufgebaut sind Studiengänge, die mit dem Staatsexamen abschließen (z.B. Jura, Medizin, Pharmazie, und alle Lehramtsstudiengänge). Hier wurde die Umstellung auf das neue, zweigliedrige System noch nicht vollzogen.

http://www.uni-heidelberg.de/studium/interesse/abschluesse/ba_ma.html

Style Topicon 

 

 

 

Unterrichtssprache/ Deutschkenntnisse

In den meisten Fächern wird ein Großteil der Lehrveranstaltungen und Prüfungen auf Deutsch durchgeführt (Ausnahme: v.a. die Philologien), daher sollten Sie gute Deutschkenntnisse mitbringen, um den Lehrveranstaltungen angemessen folgen zu können.

Die Universität Heidelberg bietet Austauschstudierenden allerdings auch zahlreiche Möglichkeiten, ihre Deutschkenntnisse während des Aufenthalts in Heidelberg zu verbessern:

So finden Sie am Internationalen Studienzentrum der Universität Heidelberg ein umfangreiches Angebot an unterschiedlichen Sprachkursen. Neben einem vierwöchigen Intensivkurs vor Semesterbeginn zur Vorbereitung auf das Studium werden auch während der Vorlesungszeit studienbegleitende Deutschkurse auf verschiedenen Niveaus angeboten (vier-/achtstündig). Fachspezifische Sprachkurse für fortgeschrittene Studierende ergänzen dieses Angebot. Eine Übersicht über alle Kurse finden Sie hier: http://www.uni-heidelberg.de/zentral/isz/index.html

Das Akademische Auslandsamt organisiert verschiedene Sprachtutorien für internationale Studierende und bietet ein Sprachpartnerprogramm an (Tandem), mit dessen Hilfe Sie besonders Ihr gesprochenes Deutsch verbessern können.

Austauschstudierende, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um an den regulären Lehrveranstaltungen erfolgreich teilzunehmen, haben auch im Semester die Möglichkeit, nach Rücksprache mit ihren Koordinatoren an einem Intensivsprachkurs des Internationalen Studienzentrums teilzunehmen (20 Stunden Deutschunterricht/Woche).

Style Topicon 

 

 

 

Ehemalige Austauschteilnehmer kommen zu Wort

 

Dieses Jahr verging viel zu schnell und ich wünschte ich hätte mehr Zeit, um noch mehr in Deutschland und Europa zu unternehmen. Viele sagen, dass das Studium in Deutschland nicht strukturiert ist und deswegen schwerer sei. Das mag sein, aber so wird man selbständiger und unabhängiger. Meine Freunde und ich nennen Heidelberg eine „Chocolate-box city“, weil es alles hat, was eine typische romantische Stadt besitzen soll: eine Altstadt, einen Fluss, ein Schloss und unzählige alte Gebäude – man hat von jedem etwas, genauso, wie wenn man eine Pralinenschachtel aufmacht. Zum Abschluss würde ich noch sagen, dass es sich alles gelohnt hat und ich es jederzeit noch mal machen würde.

Zhong Zhong Chen, Ontario, Kanada
2006-2007


Ich hatte die Chance an der ältesten Universität Deutschlands zu studieren und konnte beobachten, wie sich die Mischung aus Tradition und Bildung in der Universität und der Stadt Heidelberg widerspiegeln. Wo sonst erlebt man einen Philosophie-Professor, der in der Vorlesung von persönlichen Kaffee-Treffen mit einigen der wichtigsten Philosophen der Neuzeit erzählt!

Susann Arjang, University of Ottawa, Kanada
2006-2007

Ich wohnte in einem Studentenwohnheim und lernte deshalb, wie es ist, ein Student in einem deutschen Universitätssystem zu sein. Was ich anderen Studenten empfehlen würde ist, dass sie versuchen sollten, so viel Kontakt wie möglich mit anderen Studenten in ihrem Wohnheim zu haben, weil es eine wunderbare Möglichkeit ist, direkt mit jemandem in deinem Alter zu kommunizieren und ihre Erfahrungen in der Universität und im Leben generell zu teilen.

Priscilla de San Juan Olle, Bucknell University, USA
2006-2007

Dank des Baden-Württemberg-Stipendiums hatte ich auch die Gelegenheit, weit in Deutschland zu reisen und dadurch mit meinem Gastland bekannt zu werden. Einer meiner interessantesten und aufschlussreichsten Trips war die Exkursion nach Berlin, an der ich durch das Akademische Auslandsamt teilnahm. Es war erstaunlich, solche historischen Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, den Reichstag und die Berliner Mauer zu sehen, und ich gewann Einblick in den Einfluss, den solche Gegenstände immer noch auf unsere Erinnerung an die Vergangenheit und unsere Auffassung von der gegenwärtigen Welt haben.

Kent Nevalesi, University of New Mexico, USA
2006-2007

Mit melancholischer Euphorie kam ich her
Mit euphorischer Melancholie gehe ich fort
Das ist mein Austauschjahr in Deutschland.
Aus Liebe kam ich her
Aus Liebe geh ich fort
Wie nehme ich nun Abschied von Heidelberg?
(…)
Vermisse!: Über dem Neckar der dichte Nebel blühte
In Morgenwolken waren das Schloss und die Alte Brücke gehüllt
Unterm bunten Abendleuchten mich im Philosophenweg verirrte
(…)
Mit melancholischer Euphorie kam ich her
Mit euphorischer Melancholie gehe ich fort
Das ist mein liebliches Jahr in Heidelberg.
Aus Liebe kam ich her
Aus Liebe geh ich fort
Ach, wie widerstrebt mir der Abschied
Vom unsterblichen Heidelberg!

Qingzhen Wu, Tsinghua University, Peking, China
2006-2007

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 01.11.2012