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Slavische und Osteuropäische Studien

Inhalt des Studiums
Aufbau des Studiums
Formalia
Fachstudienberatung
Kontakt

Studienabschluss: Master of Arts
Bewerbungspflichtig: Zugangsbeschränkt
Studienbeginn: WS u. SS
Regelstudienzeit: 4
Studienform: Vollzeitstudium/Teilzeitstudium
Sprachnachweise: Eine der Sprachen Russisch, Tschechisch, Polnisch, Kroatisch, Serbisch, Bulgarisch (zur Bewerbung)
Lehrsprache: deutsch

Neuphilologische Fakultät

 

Inhalt des Studiums  

Gegenstand des Master-Studienganges sind die slavischen Sprachen, Literaturen, Kulturen und Gesellschaften in ihrer gegenwärtigen und historischen Entwicklung. Der Studiengang Slavische und Osteuropäische Studien kann in Heidelberg mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung studiert werden. Zur Auswahl stehen die Schwerpunkte Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Osteuro­päische Geschichte oder eine Kombination von zwei dieser Schwerpunkte. Es werden dabei jeweils zwei slavische Sprachen in freier Kombination studiert. Folgende Sprachen aus den Bereichen Ost-, West- und Südslavistik stehen zur Wahl: Russisch, Polnisch, Tschechisch, Serbisch/ Kroatisch und Bulgarisch. Eine Ausnahme zur freien Kombinierbarkeit der Sprachen bildet der Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte. Wird dieser Schwerpunkt gewählt, muss eine der belegten slavischen Sprachen in jedem Fall Russisch sein muss.

Die Vielfalt der inhaltlichen wie sprachlichen Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten des Studiengangs Slavische und Osteuropäische Studien erlaubt den Studierenden eine möglichst passgenaue Ausrichtung ihres Master-Studiums an ihren fachlichen Interessen. Die integrale Kooperation mit dem Seminar für Osteuropäische Geschichte, das am Slavischen Institut herrschende Prinzip der Voll-Slavistik, eine stark komparatistische Ausrichtung sowie die Möglichkeit auch die kleineren Slavinen – insbesondere die an deutschen Universitäten nur selten angebotene bulgarische Sprache und Literatur – als einen fachlichen Schwerpunkt zu wählen, geben dem Master-Studiengang Slavische und Osteuropäische Studien in Heidelberg sein ganz besonderes Profil.

Aufbau des Studiums

Schwerpunkt Literaturwissenschaft: Im Schwerpunkt Literaturwissenschaft wird die gesamte Breite der slavischen Literaturwissenschaft in den gewählten zwei slavischen Sprachen bis hin zu kulturwissenschaftlichen und komparatistischen Fragestellungen abge­bildet. Zugleich bietet diese Schwerpunktbildung die Möglichkeit zur Vertiefung einzel­ner Bereiche nach eigener Wahl. Die Ausrichtung auf die Forschung wird im gesamten Lehr­an­gebot gewährleistet.

Schwerpunkt Sprachwissenschaft: Im Schwerpunkt Sprachwissenschaft stehen die sprach­wissenschaftlichen Forschungsmethoden und ihre Anwendung im Bereich der slavischen Sprachen in Gegenwart und Vergangenheit im Mittelpunkt. Das Anwendungsgebiet des Master-Studiengangs bilden zwei der folgenden Bereiche: sprachwissenschaftliche Russistik, Polonistik, Bohemistik, Bulgaristik, Kroatistik (oder alternativ zu letzterer) Serbistik, unter Einbeziehung der relevanten soziokulturellen Gegebenheiten der slavischen Sprachge­mein­schaften. Dieser Schwerpunkt beinhaltet sowohl theoretische als auch anwendungsorientierte Bereiche der sprachwissenschaftlichen Slavistik.

Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte: Gegenstand des Schwerpunktes Osteuropäische Geschichte ist im Kern die Geschichte des slavischen Sprachraumes unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte des russischen bzw. sowjetischen Imperiums. Nah an der Forschung werden in Fallstudien Methoden und Theorien der Geschichtswissenschaften erprobt und diskutiert. Der Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte kann nur mit der Sprache Russisch und einer weiteren slavischen Sprache (Bulgarisch, Kroatisch, Polnisch, Serbisch oder Tschechisch) gewählt werden.

Zwei Schwerpunkte nach Wahl: In dieser Variante sind in freier Wahl zwei der drei Schwer­punkte Literaturwissenschaft oder Sprachwissenschaft oder Osteuropäische Geschichte zu belegen. Außerdem werden Grundkenntnisse in einer weiteren slavischen Sprache vermittelt oder es werden die in einem vorherigen Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse in einer zweiten Slavine vertieft. Diese Variante kann belegt werden, wenn im Bachelorstudiengang nur eine slavische Sprache erlernt wurde, oder wenn eine Kombination zweier Schwerpunkte angestrebt wird.

Begleitfach

Slavische und Osteuropäische Studien kann auch als Master-Begleitfach studiert werden. Dafür ist kein vorhergehendes Bachelor-Studium der Slavistik oder eines osteuropa­bezogenen Studiengangs notwendig. Gegenstand des Begleitfachs ist je nach Vorkenntnissen eine einführende (Variante 2) oder vertiefende (Variante 1) Beschäftigung mit einer slavischen Sprache sowie ein allgemeiner Überblick über den Gesamtbestand der Slavia in ihrer gegenwärtigen und historischen Dimension. Der Masterstudiengang Slavistik wird als Begleitfach im Umfang von 20 LP studiert.

In diesem Studiengang werden 20 Leistungspunkte in einem Begleitfach erworben. Hier finden Sie eine Liste aller angebotenen Begleitfächer.

Formalia

Zulassung

Es besteht eine hochschuleigene Zugangsbeschränkung; hier finden Sie die geltende Zulassungssatzung.

Deutsche Studieninteressierte

Deutsche Studieninteressierte können sich ohne vorherige Bewerbung bei der Zentralen Universitätsverwaltung bis Vorlesungsbeginn immatrikulieren. Erforderlich für die Immatrikulation ist eine Zugangsbescheinigung des Vertreters des gewünschten Masterstudiengangs, die bestätigt, dass die Zugangsvoraussetzungen gemäß der jeweiligen Zulassungsordnung erfüllt sind. Bitte informieren Sie sich beim Slavischen Institut über das weitere Vorgehen.

Internationale Studieninteressierte

Internationale Studieninteressierte müssen sich aufgrund der in der Regel aufwendigen Prüfung der Vorbildungsnachweise schriftlich bewerben. Die Bewerbungsfrist für internationale Studieninteressierte ist der 15. Juni für das Wintersemester und der 15. November für das Sommersemester. Die Bewerbung erfolgt direkt an das Dezernat Internationale Beziehungen. Bitte nutzen Sie bei Ihrer Bewerbung folgenden Antrag auf Zulassung zum Masterstudium und fügen Sie die nötigen Unterlagen bei.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zum Verfahren

Prüfungsordnung

Slavische und Osteuropäische Studien: Prüfungsordnung Master (vom 14.03.2016)

Slavistik: Prüfungsordnung Master (vom 21.07.2011, letzte Änderung 18.04.2012)

Slavistik: Prüfungsordnung Master (vom 06.02.2009)

Prüfungsordnung für die Masterstudiengänge - Allgemeiner Teil (vom 21.04.2010)

Modulhandbuch

Das aktuelle Modulhandbuch finden Sie hier.

Prüfungsausschuss

Zuständig für Anrechnungs-, Anerkennungs- und Prüfungsfragen ist der jeweilige Prüfungsausschuss, bzw. das Prüfungsamt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der betreffenden Fachstudienberatung.

Gebühren

Für ein Studium an der Universität Heidelberg fallen zu Beginn jedes Semesters Gebühren an.

 

Fachstudienberatung

Allgemeine Beratung

Marlene Bainczyk-Crescentini
Kontaktdaten, Adresse und Sprechzeiten entnehmen Sie bitte den Seiten des Slavischen Instituts.

Beratung im Master-Studium und Hauptstudium Magister und Lehramt

Prof. Dr. Urs Heftrich (Literaturwissenschaft)
Kontaktdaten, Adresse und Sprechzeiten entnehmen Sie bitte den Seiten des Slavischen Instituts.

Prof. Dr. Jadranka Gvozdanovic (Sprachwissenschaft)
Kontaktdaten, Adresse und Sprechzeiten entnehmen Sie bitte den Seiten des Slavischen Instituts.

Prof. Dr. Tanja Penter (Osteuropäische Geschichte)
Historisches Seminar, Grabengasse 3-5
3. Obergeschoß, Raum 305
Tel.: +49 (0)6221-54 2476
E-Mail: tanja.penter@zegk.uni-heidelberg.de
Die Sprechzeiten können hier nachgelesen werden.

Studentische Stdienberatung

Matthias Puchta, B.A.
Kontaktdaten, Adresse und Sprechzeiten entnehmen Sie bitte den Seiten des Slavischen Instituts.

Kontakt

Slavisches Institut
Schulgasse 6
D-69117 Heidelberg

Sekretariat

Zi. 222
Tel.: +49 (0)6221-54-2636
Fax: +49 (0)6221-54-3105
E-Mail: gabriele.meier@slav.uni-heidelberg.de
Internet: http://www.slav.uni-heidelberg.de/
Lageplan

Fachschaft

Zentrales Fachschaftsbüro
Albrecht-Überle Str. 3-5
D-69117 Heidelberg
E-Mail: fs_slavistik@urz.uni-heidelberg.de

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 15.12.2016
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