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Bereichsbild

Kunstgeschichte Ostasiens (East Asian Art History)

Studienabschluss: Master of Arts
Bewerbungspflichtig: Zugangsbeschränkt
Studienbeginn: WS
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienform: Vollzeitstudium
Sprachnachweise: Englisch, eine zweite moderne Sprache (zur Bewerbung);
Chinesisch oder Japanisch (zur Bewerbung)
Lehrsprache: Deutsch, teilweise auch Englisch, Französisch, Chinesisch oder Japanisch
Sonstiges: Postgradualer Studiengang (konsekutiv)

Philosophische Fakultät

 

Inhalt des Studiums

Das Fach Kunstgeschichte Ostasiens behandelt die Kunst, Archäologie und materielle Kultur Chinas und Japans und zu einem geringeren Teil Koreas. Sämtlichen Gattungen von der Malerei und Architektur bis zu sogenanntem „Kunsthandwerk“ und alle Epochen vom Neolithikum bis zur Gegenwart werden behandelt. Heidelberg ist neben Berlin die einzige Universität in Deutschland, an der die Kunstgeschichte Ostasiens umfassend und vertieft studiert werden kann.

Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen und konkreter Anwendungsbeispiele in Seminaren wird durch ein abwechslungsreiches Angebot an Lehraufträgen auch praxisbezogenes Wissen vermittelt. Zu aktuellen Ausstellungen und Tagungen finden Exkursionen statt. Darüber hinaus werden Wissenschaftler/Innen zu Gastvorträgen außerhalb des Lehrplans eingeladen.

Jedes Semester werden eine, oft mehrere GastprofessorInnen mit internationalem Renommee eingeladen. Hier wird den Studierenden in kleinen, engagierten Kursen die seltene Gelegenheit zur intensiven Diskussion mit den führenden Spezialisten unterschiedlichster Felder gegeben, was nebenbei auch Einblicke in ausländische Universitäts- und Wissenschaftstraditionen erlaubt. Die Gastprofessoren unterrichten häufig in Englisch oder in asiatischen Sprachen, die für Studierende im Nebenfach oft erläuternd simultan übersetzt werden.
Im Master-Studiengang Kunstgeschichte Ostasiens werden fortgeschrittene wissenschaftliche Methoden und Inhalte erlernt und entsprechend der akademischen und außeruniversitären Praxis eingeübt. Ziel ist dabei der Aufbau einer fachlichen Kompetenz, die hoher Professionalität und internationaler Wettbewerbsfähigkeit der Absolventen verpflichtet ist.

 

Aufbau des Studiums

Aufgebaut wird auf einem breiten Grundlagenwissen zur Kunst und Kultur Ostasiens, das die Studierenden idealerweise im Bachelor Ostasienwissenschaften an der Universität Heidelberg erworben haben, jedoch ist bei Vorlage eines Bachelor-Abschlusses in einem anderen Fach und dem Nachweis entsprechend geforderter Leistungen ein Quereinstieg möglich.
Der Masterstudiengang Kunstgeschichte Ostasiens kann als Hauptfach mit Masterarbeit und einem Begleitfach oder als Begleitfach zusammen mit einem anderen Master-Hauptfach studiert werden. Als Begleitfach kann grundsätzlich jedes Fach gewählt werden, für das ein entsprechendes Studienangebot im Masterbereich besteht.

Das Master-Studium ist in Modulen aufgebaut, die ohne festgelegten Zeitplan abgeleistet werden können. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Die Module setzen sich aus jeweils verschiedenen Kurstypen zusammen, darunter Oberseminar, Vorlesung und Exkursion. Genaueres ist der detaillierten Modulaufstellung in der Prüfungsordnung (Anlage 1c) zu entnehmen.

Zum frühzeitigen Aufbau von Auslandserfahrung wird empfohlen, die geforderten Leistungen eines der Semester 1 bis 3 im Ausland zu erbringen.

Zur optimalen Entwicklung der Sprachkenntnisse und der geforderten Studienziele ist ein längerer Aufenthalt im jeweiligen ostasiatischen Schwerpunktland dringend angeraten, jedoch nicht obligatorisch. Viele Studierende legen zwischen dem Bachelor-Abschluss und dem Beginn des Master-Studiums einen ein- oder zweijährigen Auslandsaufenthalt ein, jedoch bedeutet dies normalerweise einen erheblichen finanziellen Aufwand. Zur Finanzierung ist ein Stipendium oft unerlässlich, nähere Auskünfte erteilen das Akademische Auslandsamt und die Fachstudienberater.

Teil des Master-Studiengangs ist ein Praktikum im Umfang von etwa drei Semesterwochenstunden bei einer üblicherweise nicht-universitären Einrichtung mit Asien- oder Kunstbezug. Am Institut werden häufig Projekte zu verschiedenen Forschungsschwerpunkten durchgeführt, die traditionell den Studierenden noch während deren Ausbildung die Möglichkeit zur Mitarbeit bieten. In Absprache mit dem Prüfungsausschuss kann auch derartige Projektarbeit auf die geforderte Praktikumsleistung angerechnet werden.

Das Master-Studium wird mit einer mündlichen Abschlussprüfung und der Master-Arbeit abgeschlossen, einer selbständig verfassten wissenschaftlichen Arbeit von etwa 60 Seiten Fließtext.

An den Master-Studiengang kann sich bei besonderer Befähigung eine Promotion anschließen, eine Qualifikation, die für manche Tätigkeiten unerlässlich ist. Klassische Berufsfelder finden sich an den Universitäten, in Museen, Kunsthandel und Galerien. Alternativen bieten sich im journalistischen Bereich, Tourismus und Verlagswesen.

Begleitfach

In diesem Studiengang werden 20 Leistungspunkte in einem Begleitfach erworben. Hier finden Sie eine Liste aller angebotenen Begleitfächer.

Der Masterstudiengang Kunstgeschichte Ostasiens (East Asian Art History) kann als Begleitfach im Umfang von 20 LP studiert werden.

Forschungsressourcen und -schwerpunkte

Das Institut für Kunstgeschichte Ostasiens der Universität Heidelberg verfügt über eine im internationalen Vergleich hervorragend ausgestattete Bibliothek und Diathek mit über 100.000 Dias. Eine digitale Bilddatenbank, angeschlossen an das von der Universitätsbibliothek betriebene „HeidIcon“ befindet sich im Aufbau, ist jedoch bereits voll in die Arbeit von Dozenten und Studierenden integriert.

Traditionelle Forschungsschwerpunkte sind Buddhistische Kunst, Chinesische Malerei und Kalligraphie sowie Japanische Malerei der Frühen Neuzeit. In der letzten Zeit waren aber auch moderne und zeitgenössische Themenstellungen vermehrt vertreten. Forschungsprojekte der vergangenen Jahre, die zum Teil noch fortlaufend betrieben werden, widmeten sich der Konzeption und wissenschaftlichen Bearbeitung von internationalen Ausstellungsprojekten, der Erfassung von japanischen Kulturgütern in deutschen Sammlungen und der Erschließung buddhistischer Steininschriften in China. Das Institut beteiligt sich auch an einigen Projekten und Aktivitäten des Exzellenzclusters „Asia and Europe in a Global Context“.

Seit 2006 finden alle zwei Jahre die „Heidelberg Colloquies for East Asian Art History“ statt, ein internationales Doktorandentreffen, das durch Mittel der Internationalen Balzan Foundation ermöglicht wird.

Formalia

Zulassung

Es besteht eine hochschuleigene Zugangsbeschränkung; hier finden Sie die geltende Zulassungssatzung.

Deutsche Studieninteressierte

Deutsche Studieninteressierte können sich ohne vorherige Bewerbung bei der Zentralen Universitätsverwaltung bis Vorlesungsbeginn immatrikulieren. Erforderlich für die Immatrikulation ist eine Zugangsbescheinigung des Vertreters des gewünschten Masterstudiengangs, die bestätigt, dass die Zugangsvoraussetzungen gemäß der jeweiligen Zulassungsordnung erfüllt sind. Bitte informieren Sie sich beim Institut für Kunstgeschichte Ostasiens über das weitere Vorgehen.

Internationale Studieninteressierte

Internationale Studieninteressierte müssen sich aufgrund der in der Regel aufwendigen Prüfung der Vorbildungsnachweise schriftlich bewerben. Die Bewerbungsfrist für internationale Studieninteressierte ist der 15. Juni. Die Bewerbung erfolgt direkt an das Dezernat Internationale Beziehungen. Bitte nutzen Sie bei Ihrer Bewerbung folgenden Antrag auf Zulassung zum Masterstudium und fügen Sie die nötigen Unterlagen bei.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zum Verfahren

Studien- und Prüfungsordung

Prüfungsordnung Master (vom 14.06.2007)

Modulhandbuch

Das aktuelle Modulhandbuch finden Sie hier.

Prüfungsausschuss

Zuständig für Anrechnungs-, Anerkennungs- und Prüfungsfragen ist der jeweilige Prüfungsausschuss, bzw. das Prüfungsamt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Fachstudienberatung.

Gebühren

Für ein Studium an der Universität Heidelberg fallen zu Beginn jedes Semesters Gebühren an.

Fachstudienberatung

Lianming Wang
Seminarstr. 4, Zi. 307
Di. 10.00-12.00 Uhr
Tel.: +49 (0)6221-54-3387
E-Mail: lianming.wang@zo.uni-heidelberg.de

Kontakt

Institut für Kunstgeschichte Ostasiens
Seminarstr. 4
D-69117 Heidelberg

Sekretariat:

Tel.: +49 (0)6221-54-2352
Fax: +49 (0)6221-54-3384
E-Mail: sekretariat-iko[at]zo.uni-heidelberg.de

Internet:

http://iko.uni-hd.de/


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Letzte Änderung: 29.06.2016
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