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Bereichsbild

Health and Society in South Asia

Studienabschluss: Master of Arts
Bewerbungspflichtig: Zugangsbeschränkt
Studienbeginn: WS
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienform: Vollzeitstudium
Sprachnachweise: Englisch
Sonstiges: Postgradualer Studiengang (konsekutiv)
Lehrsprache: Englisch

Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften

 

Inhalt des Studiums

Wie gehen die Menschen Südasiens (Indien, Pakistan, Bangladesh, Nepal, Sri Lanka) mit Gesundheit und Krankheit um? Auf welche Theorien gründen sich die indigenen Medizinsysteme Südasiens wie zum Beispiel Ayurveda, Siddha, Yoga oder Unani und wie werden sie praktiziert? Was sind heutzutage die wichtigsten und dringlichsten Gesundheitsprobleme in Südasien und wie reagieren die unterschiedlichen Gesundheitssysteme, die schulmedizinischen und die indigenen, darauf? Welchen Einfluss haben die Umweltveränderungen auf die medizinische Situation in Südasien? Solche und ähnliche Fragen sollen in dem neuen Master of Health and Society in South Asia interdisziplinär untersucht werden.

Dieser zweijährige englischsprachige Masterstudiengang beschäftigt sich mit Medizinethnologie in Kombination mit Südasienstudien. Er richtet sich an zwei Interessentengruppen: zum einen an Studierende, die vorhaben, im Bereich der medizinischen Entwicklungshilfe zu arbeiten, oder dort bereits Berufserfahrung gesammelt haben; zum anderen an Studierende, die eine wissenschaftliche Laufbahn in Ethnologie oder einer der Nachbarwissenschaften anstreben. Wir möchten darüber hinaus südasiatische Studierende und andere internationale Studierende für diesen Studiengang gewinnen.

Das Südasien-Institut mit seinen acht Abteilungen, (Ethnologie, Geographie, Geschichte, Internationale Entwicklungspolitik, Klassische Indologie, Moderne Indologie, Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften) und den Außenstellen in Delhi und Katmandu bietet für diesen Studiengang exzellente Voraussetzungen.
Für Lehre und Forschung bietet das Südasien-Institut in Heidelberg einen europaweit einmaligen Zugang zu Quellen- und Forschungsliteratur: Die Bibliothek des Südasien-Instituts beherbergt über 260 000 Bände und eine umfangreiche Zeitschriftensammlung sowie eine Mediensammlung.
Internationales Lehrpersonal, Konferenzen und Vortragsreihen ermöglichen den Studierenden, einen praxisnahen und lebendigen Zugang in kontemporäre Forschungsfelder und Forschungsfragen zu gewinnen.
Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Tropenhygiene und dem Institut für Ethnologie verstärken das Lehr- und Betreuungsangebot.

Der Masterstudiengang besteht aus den folgenden Pflichtmodulen:

  • Introduction to Medical Anthropology
  • Healing in South Asia
  • Health and Environment in South Asia
  • Methods in Medical Anthropology

Die Studierenden können zwischen einer Anzahl optionaler Kurse im Bereich Südasienstudien und Medizinethnologie wählen. Ferner ist über die Dauer von zwei Semestern eine südasiatische Sprache zu erlernen. Lehrangebote in Präsentationstechniken und akademischem Englisch unterstützen die Studierenden während des Studiums und bereiten auf den Beruf vor. Die Abschlussarbeit sollte aus einer kleiner Forschung oder einem Praktikum in Südasien hervorgehen; sie kann aber auch als reine Literaturarbeit angefertigt werden.

 

Aufbau des Studiums

Das erste Semester führt in die Medizinethnologie im Allgemeinen und die Medizinethnologie Südasiens im Speziellen durch die zwei Pflichtmodule Medical Anthropology und Systems of Healing in South Asia ein. Zusätzlich müssen zwei optionale Module aus den Bereichen Medizinethnologie / regionale Südasienstudien besucht werden. Diese optionalen Module variieren von Jahr zu Jahr, geplante Kurse im thematischen und regionalen Bereich sind:

  • Medical History of South Asia
  • South Asian Indigenous Knowledge Systems
  • Medical Anthropology and Public Health of South Asia
  • Health Policy in South Asia
  • Health and Ethnicity
  • Anthropology of the body
  • HIV/Aids – a challenge for Medical Anthropology


Im zweiten Semester liegt der Fokus auf medizin-ethnologischen Forschungsmethoden und auf Umwelt und Gesundheit, die Studierenden besuchen die zwei Pflichtmodule Methods in Medical Anthropology und Health and Environment. Gleichzeitig beginnen die Studierenden eine südasiatische Sprache zu erlernen und wählen ein weiteres Modul aus dem optionalen regionalen und thematischen Angebot.

Im dritten Semester beginnen die Studierenden mit der Vorbereitung der Forschung bzw. des Praktikums; neben einer intensiven Literaturrecherche werden in Zusammenarbeit mit dem Betreuer/der Betreuerin ein Arbeitsplan und ein Entwurf der Abschlussarbeit erstellt. Zusätzlich besuchen die Studierenden ein weiteres regionales oder thematisches Modul und fahren mit dem Spracherwerb fort.

Bereits in der vorlesungsfreien Zeit zum vierten Semester beginnen die Studierenden mit der Forschung oder dem Praktikum, in der Vorlesungszeit arbeiten die Studierenden, begleitet von einem wöchentlichen Kolloquium, ihre Arbeit aus.

Innerhalb der ersten drei Semester wählen die Studierenden optional innerhalb des Moduls Präsentationstechniken zwischen verschiedenen Angeboten wie z.B. Academic English oder Oral Presentation Skills.

Detaillierte Informationen zu den Anforderungen und der Struktur dieses Masterkurse finden Sie in der Prüfungsordnung, dem Modulhandbuch und der Zulassungsordnung sowie auf der Homepage des Südasieninstituts.

Forschungsschwerpunkte

  • Rituelles Heilen
  • Traditionelle Medizinsysteme Südasiens (Ayurveda, Tibetische Medizin, Volksmedizin)
  • Gesundheit und Umwelt
  • Gesundheit und Ethik
  • Reproduktive Gesundheit
  • Kultur und Medikamente

 

Formalia

Zulassung

Es besteht eine hochschuleigene Zugangsbeschränkung; hier finden Sie die geltende Zulassungssatzung.

Deutsche Studieninteressierte

Deutsche Studieninteressierte können sich ohne vorherige Bewerbung bei der Zentralen Universitätsverwaltung bis Vorlesungsbeginn immatrikulieren. Erforderlich für die Immatrikulation ist eine Zugangsbescheinigung des Vertreters des gewünschten Masterstudiengangs, die bestätigt, dass die Zugangsvoraussetzungen gemäß der jeweiligen Zulassungsordnung erfüllt sind. Bitte informieren Sie sich bei der Fachstudienberatung über das weitere Vorgehen.

Internationale Studieninteressierte

Internationale Studieninteressierte müssen sich aufgrund der in der Regel aufwendigen Prüfung der Vorbildungsnachweise schriftlich bewerben. Die Bewerbungsfrist für internationale Studieninteressierte ist der 15. Juni. Die Bewerbung erfolgt direkt an das Akademische Auslandsamt. Bitte nutzen Sie bei Ihrer Bewerbung folgenden Antrag auf Zulassung zum Masterstudium und fügen Sie die nötigen Unterlagen bei.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zum Verfahren

Studien- und Prüfungsordung

Prüfungsordnung Master (vom 14.06.2007, letzte Änderung 24.06.2011)

Prüfungsausschuss

Zuständig für Anrechnungs-, Anerkennungs- und Prüfungsfragen ist der jeweilige Prüfungsausschuss, bzw. das Prüfungsamt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der betreffenden Fachstudienberatung.

Gebühren

Für ein Studium an der Universität Heidelberg fallen zu Beginn jedes Semesters Gebühren an.

 

Fachstudienberatung

Eva Ambos
Südasien Institut
Abteilung Ethnologie
Im Neuenheimer Feld 330, Zi. 510
Mo. 9:00-11:00 Uhr, während der vorlesungsfreien Zeit bitte per E-Mail anmelden
Tel.: +49 (0)6221-54-8798
E-Mail: mahassa@uni-heidelberg.de

 

Kontakt

Master of Health and Society in South Asia
Südasien-Institut
Im Neuenheimer Feld 330
D-69120 Heidelberg

Sekretariat:
Abteilung Ethnologie
Tel.: +49 (0)6221- 54-8931 oder -8798
Fax: +49 (0)6221-54-54-8898
E-Mail: mahassa@uni-heidelberg.de
Internet: www.sai.uni-heidelberg.de/ethno/mahassa

 

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 02.04.2013