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Deutsch-Französischer Masterstudiengang in Geschichtswissenschaften mit Doktorandenprogramm-Option

Inhalt des Studiums
Aufbau des Studiums
Formalia
Fachstudienberatung
Kontakt

 GeschichtswissDt Frz Master
Das ehemalige deutsch-französische Koordinatorenteam: Franziska Heimburger MA, Dr. Simona Boscani-Leoni, Prof. Dr. Stéphane Audoin-Rouzeau, Johan Lange M.A., Prof. Dr. Thomas Maissen, Prof. Vincent DuclertDt Frz Master

 

Studienabschluss: Master of Arts
Bewerbungspflichtig: Zugangsbeschränkt
Studienbeginn: WS
Regelstudienzeit: 4 (2 Semester in Heidelberg, 2 Semester in Paris)
Studienform: Vollzeitstudium
Sprachnachweise: Deutsch, Französisch (zur Bewerbung);
Englisch oder andere moderne Fremdsprache (zum Ende des Studiums);
weitere Sprachnachweise abhängig vom Schwerpunkt (zum Ende des Studiums)
Lehrsprache: Deutsch, Französisch
Sonstiges: Postgradualer Studiengang (konsekutiv)

Historisches Seminar der Universität Heidelberg – École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris

Philosophische Fakultät

 

 

Die Preisverleihung am 18. November 2011: Marc Mudrak mit Prof. Dr. Gerd Fußmann (Emeritus) vom Rotary Club Berlin (Foto: Iris Maurer / UFA-DFH).

Die Preisverleihung am 18. November 2011: Marc Mudrak mit Prof. Dr. Gerd Fußmann (Emeritus) vom Rotary Club Berlin (Foto: Iris Maurer / UFA-DFH).

Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule für Marc Mudrak
Auszeichnung für Absolventen des ersten deutsch-französischen Masterstudiengangs

Der Heidelberger Absolvent des deutsch-französische Masterstudiengang in Geschichtswissenschaften Marc Mudrak erhielt 2011 den Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule in der Kategorie Sozial- und Geisteswissenschaften / Jura. Ausgezeichnet wurde er für seine im Sommer 2011 abgeschlossene Masterarbeit, die sich mit der frühen Reformation als Zeit der Gesellschaftsspaltungen in Deutschland befasste und die Selbstkonstruktion der „ersten Katholiken“ sowie das Wirken von Religion als Sozialfaktor untersucht. Die Verleihung des Preises fand am 18. November 2011 im Rahmen des Deutsch-Französischen Forums in Straßburg statt. Die Exzellenzpreise der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) werden seit 2002 jährlich in drei Fachgruppen an die Absolventen von DFH-geförderten integrierten Studiengängen vergeben, die ihre „fachliche und interkulturelle Exzellenz durch hervorragende Studienabschlüsse oder durch besondere Verdienste unter Beweis gestellt haben“. Marc Mudrak gehörte zum ersten Jahrgang unseres integrierten binationalen Studiengangs und ist derzeit Doktorand an der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS). Seine Dissertation zum Thema „Religion und Gesellschaftsspaltungen. Die Entstehung kirchentreuer Lager in und zwischen Deutschland und Frankreich während der frühen Reformation“ wird gemeinsam von Prof. Dr. Thomas Maissen von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Christophe Duhamelle von der EHESS betreut.

http://www.dfh-ufa.org/de/aktuelles/verleihung-der-exzellenzpreise-2011/mark-mudrak/
 

 

 

Video DFG Exzellenzinitiative

VIDEO: UFA-DFH: Master d'histoire/ Master in Geschichte

Mit diesem Video erhalten Sie Einblicke in das Studium des

Deutsch-Französischen Masterstudiengangs in Geschichtswissenschaften.

 

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Inhalt des Studiums

Ziel des Studienganges

Der deutsch-französische Masterstudiengang in Geschichtswissenschaften ist ein forschungsorientierter Studiengang, der den Studierenden die Möglichkeit eröffnet, an zwei der renommiertesten Forschungsinstitutionen Frankreichs und Deutschlands eine Ausbildung zu erhalten, die

  • auf die Forschung und den Forscherberuf in der Geschichtswissenschaft ausgerichtet ist und es erlaubt, sich in einem internationalen Rahmen schon im Studium auf eine mögliche Promotion vorzubereiten,
  • auf einem interdisziplinären Verständnis der Geschichtswissenschaft gründet,
  • die vertiefte Kenntnis der wissenschaftlichen und kulturellen Traditionen in Frankreich und Deutschland zum Ziel hat und
  • zu diesem Zweck die charakteristischen Lehrtraditionen der beiden Länder in einem gemeinsamen Masterstudiengang verbindet. 

Das Historische Seminar der Universität Heidelberg und die École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) unterstützen damit den internationalen Austausch von Studierenden und fördern die Mobilität von Studierenden und Forschern im europäischen Raum.

 

Aufbau des Studiums

Der deutsch-französische Masterstudiengang in Geschichtswissenschaften bietet den Studierenden grundsätzlich zwei Möglichkeiten, ihren Kursus zu gestalten. Entweder verbringen sie das erste Jahr (M1) in Paris und das zweite Jahr (M2) in Heidelberg oder sie entscheiden sich für das umgekehrte Modell. Im Regelfall halten sich die Studierenden dabei im M1 an der jeweiligen Partnerhochschule auf, um im M2 an ihrer Heimatinstitution (d.h. derjenigen Hochschule, bei der sie sich um Aufnahme in den Master beworben haben) die abschließenden Semester zu absolvieren.

Der Studienablauf vollzieht sich im Rahmen von sich überkreuzenden Flüssen (sogenannte „flux croisés“) der französischen und deutschen Studierenden, die eine große Wahlfreiheit zulassen. Die Kohäsion der Gruppe wird dadurch gewährleistet, dass alle Studierenden an einem Ort an den obligatorischen deutsch-französischen Master-Kolloquien teilnehmen sowie an gemeinsamen Workshops, die einmal pro Semester abwechselnd in Paris und in Heidelberg stattfinden und sich speziell mit den wissenschaftlichen Traditionen in Frankreich und Deutschland und deren vergleichender Analyse beschäftigen.

Die beiden Optionen führen dazu, dass die beiden Curricula nicht ganz identisch sind, da sie das jeweils landes- und institutionsspezifische Angebot eines jeden Studienjahrs widerspiegeln. Eigens für diesen Master konzipiert wurde das „Deutsch-französische Master-Kolloquium“ als spezifische Lehrveranstaltung in Heidelberg sowie an der EHESS.

Das unterschiedliche Vorgehen bei der Modularisierung an der EHESS und in Heidelberg lässt die tabellarische Darstellung der zwei Optionen des Curriculums abweichend erscheinen. Die einzelnen Lehreinheiten sind aber ähnlich konzipiert, und gleiche Leistungen werden mit der gleichen Zahl an Leistungspunkten honoriert.

Eine Übersicht über die Option M1 an der EHESS in Paris / M2 am Historischen Seminar in Heidelberg und die Option M1 am Historischen Seminar in Heidelberg / M2 an der EHESS in Paris finden Sie hier. Wie aus dem Studienplan ersichtlich wird, genießen die Studierenden im Deutsch-Französischen Master durch den überwiegenden Anteil individuell zu wählender Veranstaltungen die Freiheit, aus dem Bildungsangebot der EHESS und des Historischen Seminars Heidelberg selbst die eigenen Studienschwerpunkte zu bestimmen.

 

Finanzielle Förderung von Studierenden durch die DFH/UFA

Der deutsch-französische Masterstudiengang in Geschichtswissenschaften wird von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH/UFA) finanziell unterstützt. Angenommene Studierende können von der DFH/UFA während ihres Aufenthalts an der Partnerinstitution eine Mobilitätsbeihilfe in Höhe von ca. 270€/Monat erhalten. Zusätzlich fördert die DFH/UFA die Teilnahme an Sprachkursen in der Partnersprache während der Auslandsphase.

Die Zahl der durch die DFH/UFA geförderten Studienplätze ist begrenzt. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Bewerbung für den deutsch-französischen Master vor dem 15. Juli eines Jahres einreichen müssen und sich im Falle der Aufnahme in den Studiengang auch online bei der DFH/UFA vor dem 30. September einschreiben müssen, um durch die DFH/UFA gefördert werden zu können. Eine Rückmeldung bei der DFH ist vor Beginn des zweiten Studienjahres erforderlich.

Erste Berichte von Studierenden

 

Formalia

Bewerbung und Zulassung

Es besteht eine hochschuleigene Zugangsbeschränkung; hier finden Sie die geltende Zulassungssatzung.

Deutsche Studieninteressierte

Studieninteressierte mit deutscher Staatsangehörigkeit können sich bei der Zentralen Universitätsverwaltung bis Vorlesungsbeginn immatrikulieren. Erforderlich für die Immatrikulation ist eine Zugangsbescheinigung des Vertreters des gewünschten Masterstudiengangs, die bestätigt, dass die Zugangsvoraussetzungen gemäß der jeweiligen Zulassungsordnung erfüllt sind. Für den Erhalt der Zugangsbescheinigung richten Sie bitte Ihre Bewerbung schriftlich oder per eMail an:

Prof. Dr. Nikolas Jaspert
Historisches Seminar - ZEGK
Grabengasse 3-5
69117 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221-54-2270
Fax.: +49 (0)6221-54-2438
E-Mail: nikolas.jaspert@zegk.uni-heidelberg.de

Zur Bewerbung gehören (Dokumente in Kopie):

Bewerbungs- und Motivationsschreiben

Lebenslauf

Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (oder äquivalent)
Nachweis sehr guter Deutsch- und Französischkenntnisse (Abiturzeugnis bzw. Ergänzungsprüfung oder andere Sprachnachweise)

Bei einem Schwerpunkt in alter, mittelalterlicher oder osteuropäischer Geschichte: Nachweis der zusätzlich geforderten Sprachkenntnisse

B.A.-Zeugnis (sofern vorhanden) bzw. Ausweis der erbrachten Studienleistungen (z.B. Transcript of records); ggf. sind B.A.-Zeugnisse nach Erhalt nachzureichen

Erklärung, dass der Studienbewerber nicht an einer in- oder ausländischen Hochschule im Studiengang Geschichte oder in Studiengängen mit im Wesentlichen gleichem Inhalt den Prüfungsanspruch verloren hat oder sich in einem laufenden Prüfungsverfahren in diesen Studiengängen befindet.

Bei Nachfragen bezüglich des Bewerbungsverfahrens wenden Sie sich bitte an: sebastian.kolditz@zegk.uni-heidelberg.de
 

Internationale Studieninteressierte

Internationale Studieninteressierte müssen sich aufgrund der notwendigen Prüfung der Vorbildungsnachweise zentral an der Universität Heidelberg bewerben. Die Bewerbungsfrist für internationale Studieninteressierte ist der 15. Juni. Die Bewerbung erfolgt direkt an das Dezernat Internationale Beziehungen. Bitte nutzen Sie bei Ihrer Bewerbung folgenden Antrag auf Zulassung zum Masterstudium und fügen Sie die nötigen Unterlagen bei.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zum Verfahren

 

Studien- und Prüfungsordnung:

Prüfungsordnung Master (vom 03.02.2016)
Prüfungsordnung Master (vom 05.03.2009)
Studienplan (SoSe2016)
Studienplan (PO 2009)
Tabellarische Darstellung

Modulhandbuch

Das aktuelle Modulhandbuch finden Sie hier.

Modulhandbuch (PO 2009)
Modulhandbuch (SoSe2016)

Zeugnis

Der integrierte Studiengang führt zum Erwerb des Diplôme franco-allemand de master en sciences sociales, mention histoire (Université de Heidelberg-EHESS) an der EHESS und des Mastergrades im Deutsch-französischen Masterstudiengang in Geschichtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Studierenden, die alle Anforderungen des Masters erfüllt haben, erhalten damit neben der Urkunde ihrer Hochschule ein Zeugnis der Partnerinstitutionen sowie ein Zertifikat der Deutsch-Französischen Hochschule.
Die verliehenen Urkunden enthalten einen Hinweis darauf, dass es sich um ein gemeinsam durchgeführtes Studienprogramm der École des Hautes Études en Sciences Sociales und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg handelt.

Prüfungsausschuss

Zuständig für Anrechnungs-, Anerkennungs- und Prüfungsfragen ist der jeweilige Prüfungsausschuss, bzw. das Prüfungsamt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der betreffenden Fachstudienberatung.

Gebühren

Option 1: Studierende, die ihre Masterarbeit - im Normalfall auf Deutsch -  in Heidelberg einreichen werden, schreiben sich für den deutsch-französischen Masterstudiengang in Geschichtswissenschaften an der Universität Heidelberg ein und entrichten die hier anfallenden Gebühren.
Auch für die Dauer des einjährigen Aufenthalts an der EHESS müssen die Studierenden des deutsch-französischen Masterstudienganges in Geschichtswissenschaften ordnungsgemäß an der Universität Heidelberg immatrikuliert sein.

Option 2: Studierende, die ihre Masterarbeit - im Normalfall auf Französisch - in Paris einreichen, schreiben sich an der EHESS ein und entrichten die dort anfallende Verwaltungs- und Allgemeine Studiengebühren.
Auch für die Dauer des einjährigen Aufenthalts an der Universität Heidelberg müssen die Studierende des deutsch-französischen Masterstudienganges in Geschichtswissenschaften ordnungsgemäß an der EHESS immatrikuliert sein.

 

Deutsch-Französisches Doktorandenprogramm

Das auf den Masterstudiengang aufbauende Deutsch-Französische Doktorandenprogramm ist als PhD-Track-Programm organisiert. Dies bedeutet, erfolgreiche Studierende im Masterstudiengang können sich bereits nach Abschluss des ersten Jahres M1 für die Aufnahme in das Doktorandenprogramm bewerben. Vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses des Masterstudiengangs im darauffolgenden Jahr können Sie so direkt in die Promotionsphase wechseln und von einer institutionalisierten Cotutelle-de-Thèse-Betreuung profitieren. Das erleichtert Ihnen den Übergang zur Promotion und eröffnet zusätzliche Chancen bei der Bewerbung um Promotionsstipendien. Auch das Deutsch-Französische Doktorandenprogramm wird von der DFH/UFA gefördert, so dass die Teilnehmer/innen während der Auslandsaufenthalte eine monatliche Mobilitätshilfe von 600€ erhalten. Das Deutsch-Französische Doktorandenprogramm steht auch qualifizierten Quereinsteiger/innen von auswärts offen. Alle Informationen zum Programm, zu den Zulassungsvoraussetzungen und zu Ihrer Bewerbung finden Sie unter: http://dfmdp.hypotheses.org/

 

Fachstudienberatung

Für das Doktorandenprogramm:
Dr. Sebastian Kolditz
Sprechstunde: dienstags, 12.00-13.00 Uhr oder nach Vereinbarung per E-Mail
Raum 411
Marstallstraße 6
69117 Heidelberg
Tel: 49 (0)6221-54-7859
E-Mail: sebastian.kolditz@zegk.uni-heidelberg.de

 

Für das Masterstudienprogramm:
Aaron Jochim, M.A.
Sprechstunde: mittwochs, 11.00-12.00 Uhr oder nach Vereinbarung per E-Mail
Raum 221
Historisches Seminar - ZEGK Grabengasse 3-5
69117 Heidelberg
Tel: +49 (0)6221 54-2294
Email: aaron.jochim@zegk.uni-heidelberg.de

Kontakt

Programmbeauftragter

Prof. Dr. Nikolas Jaspert
Historisches Seminar - ZEGK
Grabengasse 3-5
69117 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221-54-2270
Fax.: +49 (0)6221-54-2438
E-Mail: nikolas.jaspert@zegk.uni-heidelberg.de

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Sebastian Kolditz: sebastian.kolditz@zegk.uni-heidelberg.de

Lageplan

Internet: www.historisches-seminar.uni-hd.de

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 22.06.2016
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