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Bereichsbild

Geographie

Studienabschluss: Bachelor of Science  
Bewerbungspflichtig: 100 %: Ja
50 %: Ja
25 %: Nein
 
Studienbeginn: WS  
Regelstudienzeit: 6  
Prozentstruktur: 100%; 50% (auch mit Lehramtsoption); 25%  
Studienform: Vollzeit / Teilzeit  
Sprachnachweise: keine  
Lehrsprache: Deutsch und Englisch  

Fakultät für Chemie und Geowissenschaften

Hinweis für Studieninteressierte für das Abschlussziel Lehramt an Gymnasien an der Universität Heidelberg:

Auf der Grundlage der gesetzlichen Vorgaben des Landes Baden-Württemberg erfolgen für das Abschlussziel Lehramt an Gymnasien ab dem Wintersemester 2015/2016 Einschreibungen ins erste Studiensemester grundsätzlich nur noch in gestufte Studiengänge mit einer Bachelor-/Master-Studienstruktur (polyvalenter Zweifach-50%-Bachelorstudiengang mit Lehramtsoption und Master of Education ab Wintersemester 2018/2019).

Dieses Studienfach können Sie ab Wintersemester 2015/2016 in einem polyvalenten Zweifach-50%-Bachelorstudiengang mit Lehramtsoption studieren. Die Kombination mit einem weiteren lehramtsrelevanten 50%-Fach ist entsprechend erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-heidelberg.de/studium/zlb/

Hinweis für Studierende, die bereits in ein Lehramtsstudium im Rahmen der Gymnasiallehrerprüfungsordnung I eingeschrieben sind:

Für Studierende, die am 31.07.2015 in einem Lehramtsstudiengang unter den Bedingungen der GymPO I (2009) eingeschrieben sind, gilt ab dem Wintersemester 2015/2016, dass ein Wechsel des Hauptfaches unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben auch weiterhin unter den Bedingungen der GymPO möglich ist.

Es gelten dabei die besondere Übergangsregelungen, die Sie hier nachlesen können.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-heidelberg.de/studium/zlb/

Inhalt des Studiums

Das Studium der Geographie kann an der Universität Heidelberg in mehreren Bachelor-Studiengängen und im Lehramtsstudiengang in einer Regelstudienzeit von 6 bzw. 10 Semestern absolviert werden:

Die Ausrichtung der neu eingeführten Bachelor-Studiengänge orientiert sich in ihren Kombinationsmöglichkeiten und Schwerpunktsetzungen an den bisher bestehenden Diplom- und Magisterstudiengängen:

  • Im Bachelor „Geographie“ (100%), der in seiner Ausrichtung an den früheren Diplomstudiengang anschließt, liegt der überwiegende Fokus auf geographischen Inhalten, ca. 25% der Studienleistungen werden in angrenzenden Fächern erbracht (diese Studienanteile ersetzen die früheren Nebenfächer).
  • Der Bachelor „Geographie“ (50%) ersetzt den früheren Magisterstudiengang. Hier wird das Hauptfach Geographie in Verbindung mit einem weiteren Hauptfach studiert; in beiden Hauptfächern werden jeweils 50% der Studienleistungen erbracht.
  • Der Bachelor „Geographie“ (25%) kann von Studierenden anderer Hauptfächer als Begleitfach belegt werden und führt in unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen in die für das jeweilige Hauptfach relevanten geographischen Inhalte ein.

Ein besonderes Charakteristikum des Geographie-Studiums in Heidelberg wird auch in den neuen Hauptfach-Bachelorstudiengängen beibehalten: die gleichgewichtige Vermittlung physisch-geographischer und humangeographischer Inhalte. Darüber hinaus liegt in den Bachelorstudiengängen ein besonderer Fokus auf der Vermittlung fachrelevanter Methoden.

Auf die Bachelor-Studiengänge aufbauend wird seit dem Wintersemester 2010/2011 ein Masterstudiengang „Geographie“ angeboten, der die Geographie als Gesamtfach (Physische Geographie/Humangeographie/Mensch-Umwelt-Beziehungen) vertieft und den Studierenden sowohl eine Forschungs- als auch eine Praxis- und Methodenorientierung ermöglicht.

Im Lehramtsstudiengang ist das Studium der Geographie als Hauptfach in Verbindung mit einem weiteren Hauptfach vorgesehen. Die Ausbildung erfolgt hier in einem viersemestrigen Grundstudium, das mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen wird. Im Hauptstudium kann mit der Themenwahl für die Staatsexamensarbeit in der Regel eine Spezialisierung im Bereich der Physio- oder der Anthropogeographie erfolgen.

Die Ausbildungsinhalte sind in allen Studiengängen weitgehend identisch und durch die verpflichtende Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen der Physio- und Anthropogeographie festgelegt. Detailliertere Informationen können dem Studienplan und den betreffenden Prüfungsordnungen entnommen werden, die in der Fachstudienberatung des Geographischen Instituts erhältlich sind.

Aufgaben der Geographie

Die Geographie befasst sich mit räumlich differenzierten naturbezogenen wie auch wirtschaftlichen und sozialen Prozessen, mit ihren wechselseitigen Zusammenhängen und ihren räumlichen Auswirkungen. Geographische Problemstellungen liegen damit sowohl auf naturwissenschaftlichem wie auf geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichem Gebiet. In ihrer Eigenschaft als angewandte Wissenschaft unterliegt auch die Geographie dem Wandel gesellschaftlicher Bewertung und gesellschaftlichen Interesses. Entsprechend haben die Physische Geographie wie auch die Anthropogeographie/Wirtschafts- und Sozialgeographie in jüngerer Zeit verstärkt praxisbezogene Fragestellungen aufgegriffen (vgl. unten). Dabei ist die Geographie aufgrund ihrer Stellung am Schnittpunkt von Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften – unbeschadet ihrer fachspezifischen Fragestellungen – in besonderem Maße auf interdisziplinäre Zusammenarbeit ausgerichtet.

Studienziele

Im Studium sollen sich die Studierenden Fähigkeiten, Methoden und Kenntnisse aneignen, die sie in die Lage versetzen, die Interaktion räumlich wirksamer Faktoren auf der Erdoberfläche zu analysieren und darzustellen. Geographische Erkenntnisse werden sowohl mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden (z.B. Laboranalysen) als auch mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden (z.B. Befragungen) gewonnen.
Die besondere Vielseitigkeit der wissenschaftlichen Ausbildung – die im Rahmen von Exkursionen und Geländepraktika auch außerhalb des Institutsgebäudes stattfindet – ergibt sich aus der Vielfalt der in der Disziplin eingesetzten Techniken: Geographische Informationssysteme (GIS), Fernerkundung (Satelliten- und Luftbildauswertung), Karteninterpretation, Labormethoden, statistische Analysen, Archivforschung, Interviewtechniken sowie Text- und Medienanalysen werden unter Einsatz von EDV sinnvoll umgesetzt.

Die Physische Geographie untersucht mit naturwissenschaftlichen Methoden die Geofaktoren (u.a. Relief/Gestaltung der Erdoberfläche, Klima, Boden, Wasser, Vegetation) von Landschaften, erfasst ihr erdgeschichtliches und historisches Erbe (Faktor Zeit) und beschreibt/modelliert die in ihnen gegenwärtig wirkenden ökosystemaren Zusammenhänge. Die Anthropogeographie/Wirtschafts- und Sozialgeographie befasst sich demgegenüber mit räumlichen Aspekten menschlicher Aktivitäten (Produktion und Versorgung, Siedlung, Bildung, Erholung, Verkehr etc.). Während früher noch eine großräumige Betrachtungsweise dominierte, stehen heute enger begrenzte Landschaftsräume und Regionen verschiedener Größenordnungen im Vordergrund der Forschung. Studierende der Geographie lernen, auf Ausschnitten der Erdoberfläche eine komplexe Wirklichkeit zu erfassen und Systemzusammenhänge zwischen den für die Lebensverhältnisse maßgeblichen Geofaktoren zu verstehen. Dabei rücken immer stärker anwendungsbezogene Themen in den Mittelpunkt der Untersuchungen, wie z.B. Erhaltung von Ressourcen und Naturraumpotentialen, Global Change, Stadtklima und Bodenversiegelung, Wasser- und Luftbelastung, Abfallentsorgung. Weitere Forschungszweige liegen in den Bereichen Einzelhandelsforschung, geographische Kommunalforschung, Flächennutzungsplanung, Städtetourismus, regionale Arbeitsmarktforschung, raumbezogene Bildungsforschung oder Entwicklungsländerforschung.

Berufsfelder für Geographen

Das Betätigungsfeld von Geographinnen und Geographen ist weit gefächert. Neben Tätigkeiten im Schuldienst und in der Wissenschaft liegen u. a. vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in Ebenen der öffentlichen und privatwirtschaftlichen Planung, im Immobiliengeschäft, der Unternehmensberatung, im Stadtmarketing oder der Wirtschaftsförderung, in Bereichen des Umweltschutzes, des Fremdenverkehrs, der Öffentlichkeitsarbeit, der Marktforschung, bei internationalen Organisationen oder in Diensleistungs- und Industriebetrieben.

Besondere Studienmöglichkeiten

An der Universität Heidelberg bestehen für das Studium der Geographie besonders gute Möglichkeiten. Ergänzend zu den Veranstaltungen am Geographischen Institut selbst kann auch das Lehrangebot der Geographischen Abteilung des benachbarten Südasien-Instituts wahrgenommen werden. Darüber hinaus unterhält das Geographische Institut enge Beziehungen zu ausländischen Partnerinstituten, die im Rahmen von Austauschprogrammen auch zum ein- oder zweisemestrigen Studium im Ausland genutzt werden können. Kooperationen bestehen im Rahmen des ERASMUS-Programms mit den Universitäten Bukarest, Budapest, Salamanca, Paris, Montpellier, Stockholm, Bergen, Perpignan, Barcelona, Prag und Loughborough. Ergänzend zum Fachstudium können an der Universität Heidelberg Sprachkurse am Zentralen Sprachlabor und EDV-Kurse am Universitätsrechenzentrum besucht werden.

Das Geographische Institut bietet mit den Abteilungen »Physische Geographie«, »Anthropogeographie«, »Wirtschafts- und Sozialgeographie«, »Geographie Nordamerikas« sowie »Geoinformatik« ein breites Angebot in Forschung und Lehre. Für die Studierenden steht neben der Institutsbibliothek auch ein gut ausgestatteter PC-Pool bereit. Besondere Studienmöglichkeiten bestehen außerdem durch durch die enge Kooperation mit dem heidelberg Center for American Studies (HCA), dem Heidelberg Center for the Environment (HCE) sowie dem Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA).

Einen besonderen Service bieten sowohl die Praktikumsinitiative Geographie mit der Vermittlung von Adressen für Berufspraktika als auch die studentischen Tutoren der Zentralen Studienberatung mit der Betreuung von Geographiestudierenden vom Studienbeginn bis zur Examensphase.

 

Aufbau des Studiums

Forschungsschwerpunkte

Zu den Forschungsschwerpunkten am Institut zählen u.a. die Bereiche Umweltforschung, Geomorphologie und Bodengeographie, Hydrologie, Landschaftsentwicklung, Klimaforschung, Trockengebietsforschung und Geoarchäologie sowie sozial- und wirtschaftsgeographische Struktur-, Prozess- und Handlungsforschung: Bereiche geographische Stadtforschung, Einzelhandel, Tourismus, Wirtschaftsgeographie (Geographie der Dienstleistungen, Geographie des Wissens sowie Organisation und soziale Netzwerke), Politische Geographie und Neue Kulturgeographie, Gesellschafts-Umwelt-Forschung sowie Entwicklungsforschung. Geographie Nordamerikas: Entwicklung von Stadt, Bevölkerung und Wirtschaft in den USA und Kanada. Geoinformatik: Entwicklung neuer i.d.R. web-gestützter geographischer Informationsdienste (Katastrophenmanagement, EHumanities, Landwirtschaft bis Verkehr, Energie und Umwelt), 3D-Datenverarbeitung und -analyse.

Räumliche Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten besitzt das Institut nahezu in allen Großregionen der Erde. Näheres dazu auf den Internet-Seiten der Lehrstühle unter dem Link ‚Forschung’.

 

Formalia

Zulassung

Bachelor 100 %, 50 %

Es besteht eine hochschuleigene Zulassungsbeschränkung (Zeugnisnoten und Auswahlgespräche). Hier finden Sie die geltende Auswahlsatzung. Die Bewerbung erfolgt online.

Bachelor 25 %

Informationen zur Immatrikulation finden Sie hier.

Erweiterungsprüfung Lehramt

Die Aufnahme des Erweiterungsfaches ist bei Nachweis mindestens der Orientierungsprüfung in den beiden Hauptfächern möglich.

Beifachanforderungen: Es besteht eine universitätsinterne Zulassungsbeschränkung.

Hauptfachanforderungen: Es besteht eine universitätsinterne Zulassungsbeschränkung.

Ausländische Studienbewerber

Für ausländische Studienbewerber gelten besondere Regelungen. Informationen erhalten Sie beim Akademischen Auslandsamt der Universität Heidelberg (Seminarstraße 2). Jeweils im Sommersemester wird für ausländische Studienbewerber ein Propädeutisches Vorsemester angeboten.

 

Fächerkombinationen

In den Studiengängen Lehramt und Bachelor "Geographie" (50%) ergeben sich die möglichen Fächerkombinationen aus dem Fächerkatalog der Universität Heidelberg.

Der Studiengang Bachelor "Geographie" (100%-Bachelor) bietet die Möglichkeit, Module aus anderen Fachbereichen zu absolvieren. Vorgesehen dafür sind die Fächer Chemie, Ethnologie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Mittlere und Neue Geschichte, Öffentliches Recht, Physik, Politische Ökonomik, Politische Wissenschaft, Soziologie sowie Ur- und Frühgeschichte.

Studien- und Prüfungsordnungen

Prüfungsordnung: Bachelor (100/50/25%, vom 14.06.2010, letzte Änderung 29.07.2015)
Prüfungsordnung: Bachelor (100/50/25%, vom 14.06.2010)
Prüfungsordnung: Bachelor (100%, vom 28.03.2007)
Prüfungsordnung: Bachelor (50/25%, vom 28.03.2007)

Zwischenprüfungs- und Studienordnung Lehramt für Staatsexamen (vom 29.04.2010)
Zwischenprüfungsordnung: Lehramt für Staatsexamen(vom 28.09.1983)
Lehramtsprüfungsordnung für Staatsexamen (GymPo)

Modulhandbuch

Das aktuelle Modulhandbuch finden Sie hier.

Prüfungsausschuss

Zuständig für Anrechnungs-, Anerkennungs- und Prüfungsfragen ist der jeweilige Prüfungsausschuss, bzw. das Prüfungsamt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der betreffenden Fachstudienberatung.

Gebühren

Für ein Studium an der Universität Heidelberg fallen zu Beginn jedes Semesters Gebühren an.

Masterstudiengang

Die Universität Heidelberg bietet den konsekutiven Masterstudiengang Geographie an. 

Fachstudienberatung

Dr. Stefan Hecht
Im Neuenheimer Feld 348, Raum 006
Mi. 9.00 -12.00 Uhr
Tel.: +49 (0)6221-54-4593
Fax +49 (0)6221-54-4479
E-Mail: studium@geog.uni-heidelberg.de

 

Kontakt

Geographisches Institut
Im Neuenheimer Feld 348 und Berliner Str. 48
D-69120 Heidelberg

Prüfungs- und Studiensekretariat

Sona Sykorova
Im Neuenheimer Feld 348
Zimmer 120
D-69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 54-4472 / Fax: -4997
E-Mail: sona.sykorova@geog.uni-heidelberg.de
Internet: www.geog.uni-heidelberg.de
Lageplan

Fachschaft

Berliner Straße 48, Zi. 102
Tel.: +49 (0)6221-54-5564
E-Mail: fsgeog@uni-hd.de
Internet: http://www.fsgeog.uni-hd.de/

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 23.06.2016
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