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Bereichsbild

Höheres Semester

Hochschulortswechsel
Studienfachwechsel
Studienunterbrechung
Quereinstieg
Umschreibung
Studienplatztausch
Vergabekriterien für höhere Semester
Zweitstudium

Hochschulortswechsel

Wenn Sie den bisher an einer anderen deutschen Hochschule studierten Studiengang an der Universität Heidelberg fortsetzen wollen, so können Sie sich als Hochschulortswechsler, bzw. -wechslerin in das nächsthöhere Semester immatrikulieren. Sollte in dem entsprechenden Studienfach eine Zulassungsbeschränkung auch in höheren Semestern bestehen, so müssen Sie sich fristgerecht (15.7. und 15.1.) bewerben. Für die Zulassung in höheren Semestern gelten besondere Vergabekriterien.
Eine Immatrikulation in das 4. oder höhere Semester ist jedoch nur mit dem Nachweis der Orientierungsprüfung oder einer Äquivalenzbescheinigung aufgrund der bisherigen Studienleistungen möglich. In das 7. oder höhere Semester wird nur immatrikuliert, wer den Nachweis der Zwischenprüfung, bzw. des Vordiploms oder eine Äquivalenzbescheinigung erbringt. Erste Anlaufstelle für die Äquivalenzbescheinigungen sind die Fachstudienberatungen des entsprechenden Studienfachs.
Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, müssen in jedem Fall auf das entsprechende Fach angerechnet werden, sofern ein Weiterstudium an der Universität Heidelberg angestrebt wird. Zuständig für die Anrechnungsbescheinigung sind die entsprechenden Prüfungsausschüsse bzw.-ämter. Als erste Anlaufstelle können auch die jeweiligen Fachstudienberatungen in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen zu Sonderanträgen bei einem Hochschulortswechsel erhalten Sie auf der Seite "Was muss ich bei der Online-Bewerbung beachten?" Dort finden Sie ein Merkblatt zu Sonderanträgen.

Studienfachwechsel

Wer in seinem Studium ein Fach oder mehrere Fächer wechseln möchte, gilt in dem neuen Fach/den neuen Fächern als Studienanfänger und muss sich je nach Zulassungsbedingungen gegebenenfalls für das neue Fach oder den gesamten Studiengang neu bewerben. In zulassungsbeschränkten Fächern kann eine Umschreibung erst nach Erhalt des angestrebten Studienplatzes erfolgen. In nicht zulassungsbeschränkten Fächern ist eine Umschreibung (Antrag auf Umschreibung) ab Beginn der Rückmeldung bis zum (siehe Termine und Fristen) des folgenden Semesters möglich. Bei einer Umschreibung im dritten oder höheren Hochschulsemester verlangt das Hochschulgesetz, dass der Nachweis einer Fachstudienberatung des neuen Fachs erbracht wird. Bei einer Fächerkombination, die vollständig gewechselt wird, ist nur eine Fachstudienberatung erforderlich.
Sollten Leistungen aus dem bisherigen Studium auf die neue Richtung anerkannt und auf Semester angerechnet werden können, so ist eine Einstufung und damit Immatrikulation in ein höheres Semester möglich (Quereinstieg). Besteht eine Zulassungsbeschränkung auch in höheren Semestern, so muss man sich für das entsprechende Semester fristgerecht (15.7./15.1.) bewerben.
Internationalen Studierenden, die ihr Studienfach wechseln wollen, wird dringend geraten, sich vorher bei der Studienberatung für internationale Studierende beraten lassen.
Ebenso sollten BaföG-Empfänger die Folgen eines Studienfachwechsels bedenken; näheres finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Beruf: Förderungsvoraussetzungen in besonderen Fällen.

Studienunterbrechung

Wer in dem jetzt angestrebten Studium bereits einmal an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war, das Studium jedoch unterbrochen hat und es nun wieder aufnehmen möchte, gilt als Studienunterbrecher, bzw. –unterbrecherin. Sofern in dem entsprechend höheren Semester keine Zulassungsbeschränkung besteht, ist für deutsche Staatsangehörige eine Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung zu den allgemeinen Einschreibfristen möglich. Handelt es sich um ein Fach mit Zulassungsbeschränkung auch in höheren Semestern, so ist eine fristgerechte Bewerbung (15.7./15.1.) erforderlich. Internationale Studienbewerber/innen müssen sich grundsätzlich um einen Studienplatz bewerben.
Für einen Studienplatz im höheren Semester in Fächern, die eine bundesweite Zulassungsbeschränkung haben, ist eine Bewerbung sowohl für das höhere Fachsemester bei der Universität Heidelberg direkt (Antrag als Hochschulortswechsler/in / Studienunterbrecher/in) als auch für das erste Fachsemester bei hochschulstart.de möglich. Dies erhöht die Chance auf einen Studienplatz. Im Falle der Zulassung über hochschulstart.de zum 1. Fachsemester werden die an einer deutschen Hochschule bereits absolvierten Semester angerechnet und eine Hochstufung auf Antrag ermöglicht.
Die Kriterien für die Studienplatz-Vergabe finden Sie weiter unten.

Quereinstieg

Quereinsteiger sind Studienbewerber/innen, die bisher in einem anderen Studiengang ein Studium durchgeführt haben, das für das neue, angestrebte Studium förderlich und gleichwertig ist und für das das zuständige Prüfungsamt eine entsprechende Anrechnungsbescheinigung ausgestellt hat sowie diejenigen Studienbewerber/innen, die das gleiche Fach bereits in einem Land außerhalb der EU studiert haben.

Quereinsteiger ist auch, wer im gewünschten Studiengang vorläufig, z.B. durch Gerichtsbeschluss zugelassen ist. Ebenso diejenigen Studienbewerber/innen, die zwar endgültig, aber nur für einen bestimmten Studienabschnitt, z.B. die Vorklinik im Humanmedizinstudium, ohne Fortsetzungsgarantie zugelassen wurden.

Sofern in höheren Semestern eine Zulassungsbeschränkung besteht, ist eine fristgerechte Bewerbung als Quereinsteiger  erforderlich. Der Antrag auf Quereinstieg erfolgt über die entsprechende Online-Bewerbung. Der unterschriebene Ausdruck des am Ende der Online-Bewerbung generierten PDF-Dokuments muss außerdem mit allen erforderlichen Unterlagen fristgerecht bis zum 15. Januar für das folgende Sommersemester und bis zum 15. Juli für das folgende Wintersemester bei der Universität Heidelberg eingegangen sein.

Voraussetzung für eine Bewerbung als Quereinsteiger im höheren Fachsemester ist der schriftliche Bescheid über die Anerkennung von Studienleistungen. Eine Anrechnung von Studienleistungen kann beim zuständigen Prüfungsamt des jeweiligen Studienfaches (Zentrales Landesprüfungsamt oder Prüfungsamt der Universität Heidelberg) beantragt werden wenn bereits fachfremde Studienleistungen oder Studienleistungen in dem gleichen Studienfach an einer Hochschule außerhalb der EU oder Studienleistungen in einem anderen, verwandten Studienfach an einer deutschen oder ausländischen Hochschule erworben wurden.

Für eine Bewerbung im Quereinstiegsverfahren muss der Bewerbung in jedem Fall eine Anrechnungsbescheinigung beigelegt bzw. kann bei einer Bewerbung zum Wintersemestersemester bis zum 15.08., bei einer Bewerbung zum Sommersemester bis zum 15.02. nachgereicht werden. Ohne Vorlage einer Anrechnungsbescheinigung erfolgt der Ausschluss aus dem Zulassungsverfahren für Quereinsteiger.

Quereinstieg in Studienfächer mit Zulassungsbeschränkung im höheren Fachsemester

Studienplätze können in Studienfächern, die einer Zulassungsbeschränkung im höheren Fachsemester unterliegen, grundsätzlich nur dann vergeben werden, wenn entsprechende Kapazitäten im gewünschten Studienfach frei sind. Erst nach Abschluss des ordentlichen Vergabeverfahrens für Hochschulortswechsler werden möglicherweise frei bleibende Studienplätze an Quereinsteiger vergeben. Die Vergabe erfolgt aufgrund bisher erbrachter Studienleistungen.

Internationale Bewerber/innen: Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist eine fristgerechte und ordnungsgemäße schriftliche Antragstellung beim Dezernat Internationale Beziehungen der Universität Heidelberg bis zum 15. Januar für das folgende Sommersemester und bis zum 15. Juli für das folgende Wintersemester erforderlich.

Umschreibung

Um eine Umschreibung handelt es sich immer dann, wenn eine Änderung an dem zunächst aufgenommenen Studiengang vorgenommen wird. Dies kann der Wechsel eines oder mehrerer Studienfächer sein (Studienfachwechsel) und/oder die Änderung des Abschlussziels. Aber auch die Hinzunahme eines Erweiterungsfachs im Lehramt oder die Aufnahme eines Parallelstudiums machen eine Umschreibung erforderlich.
Dabei ist zu beachten, dass bei einem Studienfachwechsel im dritten oder höheren Semester der schriftliche Nachweis einer Fachstudienberatung des neuen angestrebten Studienfachs vorgelegt werden muss. Weitere Informationen sowie den Antrag finden Sie im Merkblatt und Antrag auf Umschreibung.
Ist mit einem Hochschulortswechsel nach dem zweiten Semester auch ein Studienfachwechsel verbunden, so verlangt die Universität Heidelberg auch in diesem Fall den Nachweis der entsprechenden Fachstudienberatung für die Immatrikulation.
Internationalen Studierenden, die ihr Studienfach wechseln wollen, wird dringend geraten, sich vorher beim Akademischen Auslandsamt beraten lassen.
Ebenso sollten BaföG-Empfänger sich Gewissheit verschaffen über die förderungsrechtlichen Folgen einer Umschreibung. Näheres finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Beruf: Förderungsvoraussetzungen in besonderen Fällen.

Studienplatztausch

Neben der Möglichkeit, sich als Hochschulortswechsler/in um einen Studienplatz zu bewerben, können Sie auch einen Studienplatztausch anstreben (nur in zulassungsbeschränkten Fächern. Auch hierzu hält die Studierendenadministration einen Antrag und ein Merkblatt für den Studienplatztausch bereit. Ein Anspruch auf Tausch des Studienplatzes besteht nicht.

Weitere Informationen zum Studienplatztausch

Vergabekriterien für höhere Semester

Nach § 19 Abs. 2 der Hochschulvergabeverordnung Baden-Württemberg (HVVO) werden bei der Zulassung von Hochschulortswechslern und Studienunterbrecher (§ 19 Abs. 1 HVVO) 50 % der Studienplätze aufgrund bisher erbrachter Studienleistungen vergeben. Da es an dieser Stelle nicht möglich ist, für jeden Einzelfall eine genaue Aussage über die geforderten Studienleistungen zu machen, bitten wir Sie, Ihrem Zulassungsantrag bei Hochschulortswechsel / Studienunterbrechung einen ausführlichen Studienverlauf (inkl. Scheine, Prüfungen und Transcript of Records) beizufügen. Diese Regelung gilt auch für den Quereinstieg. Hier werden alle verfügbaren Plätze aufgrund bisher erbrachter Studienleistungen vergeben. Die Auswahlsatzung für höhere Fachsemester finden Sie hier.

Die übriggebliebenen 50 % der Studienplätze werden  nach sozialen, insbesondere familiären und wirtschaftlichen sowie wissenschaftlichen Gründen in nachstehender Rangfolge vergeben:

  1. Nachgewiesene Eigenschaft als Schwerbehinderte/r oder einem/r Schwerbehinderten Gleichgestellte/r im Sinne des Schwerbehindertengesetzes.
  2. Einzige Wohnung oder Hauptwohnung des Bewerbers/der Bewerberin mit seinem/ihrem Ehegatten oder seinen/
    ihren Kindern in den dem Studienort zugeordneten Kreisen und kreisfreien Städten.
  3. Anerkennung des ersten Studienortswunsches bei besonders schwerwiegenden gesundheitlichen, familiären oder
    wirtschaftlichen Umständen sowie wissenschaftlichen Gründen des Bewerbers/der Bewerberin.
  4. Einzige Wohnung oder Hauptwohnung des Bewerbers/der Bewerberin bei den Eltern in den dem Studienort zugeordneten Kreisen und kreisfreien Städten.
  5. Keiner der vorgenannten Gründe.

Weitere Informationen zu Sonderanträgen bei einem Hochschulortswechsel erhalten Sie auf der Seite "Was muss ich bei der Online-Bewerbung beachten?" Dort finden Sie ein Merkblatt zu Sonderanträgen.

Zweitstudium 

Um ein Zweitstudium handelt sich dann, wenn zum Bewerbungsschluss bereits ein Studium in einem anderen Studiengang an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes abgeschlossen wurde und ein weiteres Studium in einem zulassungsbeschränktem Studiengang beabsichtigt wird.
Hochschulen sind z.B. Universitäten, Gesamthochschulen, Pädagogische Hochschulen, Musik-, Kunst-, Sport-, Bundeswehrhochschulen, kirchliche Hochschulen, Fachhochschulen einschließlich der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung. Nicht dazu zählen jedoch Berufsakademien sowie die Vorgängereinrichtungen der Fachhochschulen wie z.B. Höhere Fachschulen und Ingenieurschulen.
Die Studienplätze werden nach eigenen Auswahlkriterien vergeben. Über die Zulassung entscheiden sowohl das Ergebnis, mit dem das Erststudium abgeschlossen wurde, als auch die Gründe für das angestrebte Zweitstudium.. Dies können berufliche, wissenschaftliche, aber auch andere Gründe sein. Weitere Informationen finden Sie in dem Merkblatt für Zweitstudienbewerbungen.

Gebühren

Das Zweitstudium ist ab Wintersemester 2017/18 gebührenpflichtig. Die Kosten für ein Zweitstudium betragen 650 € im Semester. Bereits eingeschriebene Studierende können ihren Studiengang zu den geltenden Bedingungen abschließen. Der Bestandschutz erlischt mit der Umschreibung in einen anderen Studiengang.

Das Erststudium einschließlich eines Bachelor- und eines Masterabschlusses ist weiterhin gebührenfrei. Wer für seinen Berufswunsch zwingend zwei Fächer studieren muss - wie beispielsweise für die Kieferchirurgie - muss auch weiterhin keine Gebühren bezahlen. Auch bei besonderen Konstellationen in der Lehrerausbildung, die ein Erweiterungsstudium erfordern, werden keine Gebühren erhoben. Die Promotion ist gebührenfrei.

Weitere Informationen

Merkblatt für Zweitstudienbewerbungen.

 

 

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Letzte Änderung: 23.06.2017