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Termine für Lehramtsstudierende
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LEHRAMTSSTUDIUM: ALLGEMEINES

Externer Inhalt Vorbereitungsdienst (Referendariat): Wichtige Links und Informationen
 
  Betriebs- oder Sozialpraktikum (erforderlich für die Meldung zum Vorbereitungsdienst)

 

LEHRAMTSSTUDIUM NACH WPO 2001

Externer InhaltWissenschaftliche Prüfungsordnung (2001) (Text der Verordnung)
 
Studienaufbau (Übersichtsgrafik)
 
Externer Inhalt Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Wiss. Prüfung für das Lehramt an Gymnasien
 
Externer Inhalt Formular für die Anmeldung der Wiss. Arbeit
 
Externer Inhalt Formular für die Abgabe der Wiss. Arbeit
 
Externer Inhalt (zip-Archiv) Formulare für die Meldung der Prüfungsgebiete (mündlicher Teil der Wiss. Prüfung)

 

INFORMATION UND BERATUNG ZUM LEHRAMT

Lehramtsstudium allgemein

Informationsquellen und Beratungsstellen zur Lehramtsausbildung an der Universität Heidelberg (Übersicht)

Studienaufbau und -organisation

Lehramt an allgemein bildenden Gymnasien:
Zentrale Studienberatung/
Career Service

(Carolinum, Seminarstr. 2)
Tel. +49 6221 54 5454
studium@uni-heidelberg.de

Lehramt an Beruflichen Schulen (Fachrichtung Care):
Institut für Gerontologie / Fachstudienberatung (Bergheimer Str. 20, 1. OG Raum 145)
Studentische Studienberatung

Einzelbereiche des Lehramtsstudiums

Fachstudienberatungen

Pädagogische Studien (WPO 2001) bzw. Bildungswiss. Begleitstudium (GymPO I 2009)

Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium (EPG) (WPO 2001 / GymPO I 2009)

Module Personale Kompetenz (MPK) (GymPO I 2009)

Prüfungsberatung und -verwaltung

(z. B. Orientierungspraktikum, Schulpraxissemester, Meldung zur Staatsprüfung)
Lehramtsprüfungsverwaltung (Voßstr. 2, Geb. 37, 1. OG Raum 108c)

Wiss. Prüfungsordnung (2001): Hinweis zur Übergangsfrist bis 2016

Die Wissenschaftliche Prüfungsordnung (WPO) vom 13.03.2001 ist am 31.08.2010 außer Kraft getreten.

Die letzten Staatsexamensprüfungen unter den Bedingungen der WPO 2001 finden auf der Grundlage von § 31 Abs. 2 GymPO I (2009) (Regelung der Übergangsfrist von sechs Jahren) im Jahre 2016 statt, danach nur noch unter den Bedingungen der GymPO I (2009).

Adobe Informationsblatt für Lehramtsstudierende unter den Bedingungen von WPO 2001, KPO 2001 und WPrO Pflege 2004

 
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Studienziel Lehramt an allgemein bildenden Gymnasien - Wissenschaftliche Prüfungsordnung von 2001: Basisinformationen

1. Einleitung
2. Fächerwahl
3. Studienverlauf
4. Erweiterungsprüfung

Wichtiger Hinweis:
 
Die Wissenschaftliche Prüfungsordnung vom 13.03.2001 ist am 31.08.2010 außer Kraft getreten. Beachten Sie bitte die Hinweise zur Übergangsfrist bis 2016 in der rechten Spalte!
 
Adobe Informationsblatt für Lehramtsstudierende unter den Bedingungen von WPO 2001, KPO 2001 und WPrO Pflege 2004

 

1. Einleitung

Ihre Lehramtsausbildung besteht aus zwei Phasen:

  1. der universitären Phase, in der Sie wissenschaftliches Arbeiten lernen und in die Tiefen der von Ihnen gewählten Fächer vordringen werden;
  2. dem Vorbereitungsdienst (Referendariat) am Staatl. Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien), der Sie auf Ihre Tätigkeit an der Schule vorbereitet und wissenschaftliche Inhalte der Universität mit der unterrichtlichen Praxis verknüpft.

Beide Phasen haben ihre rechtlichen Grundlagen:

Die Wissenschaftliche Prüfungsordnung (WPO) vom 13. März 2001 besteht aus mehreren Teilen, mit denen Sie sich frühzeitig vertraut machen sollten, damit Sie wissen, wo Sie nachsehen müssen, wenn Sie grundsätzliche Fragen zu Ihrem Lehramtsstudium und zur Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien haben:

Die WPO bietet Ihnen die Grundlage für eine solide Planung Ihres Studiums und verhindert, dass Sie später einmal von Regelungen überrascht werden, über die Sie niemand informiert hat. Sie studieren ruhiger, wenn Sie sich nicht auf immer wieder kursierende Gerüchte verlassen müssen, sondern wissen, wo Sie Antworten auf Ihre Fragen finden können.

Die Beratungseinrichtungen der Universität Heidelberg begleiten Sie mit Informations- und Beratungsangeboten in Ihrem Studium. Nutzen Sie diese und andere Möglichkeiten, sich wirklich fundiert zu informieren! Bereiten Sie sich z. B. mit Hilfe des Angebots des Career Service optimal auf Ihre künftige berufliche Entwicklung vor, nutzen Sie das Kursangebot des Universitätsrechenzentrums, wenn Sie Ihre Computerkenntnisse für Hausarbeiten, Präsentationen etc. erweitern wollen.

Und möglicherweise ist die Begabtenförderung für Lehramtsstudierende, das Studienkolleg der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, für Sie eine Möglichkeit der persönlichen und finanziellen Förderung. Informieren Sie sich frühzeitig!


2. Fächerwahl

Prüfen Sie bitte frühzeitig, ob die von Ihnen gewählte Fächerkombination tatsächlich den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg entspricht:

Fächerkombinationen, die für die Einstellung in den Schuldienst an allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg zugelassen sind (pdf-Dokument)

 

Im Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien werden zwei schulische Fächer als Hauptfächer miteinander kombiniert. In manchen Fällen ist das Studium eines dritten Fachs (Erweiterungsprüfung) für die spätere Tätigkeit an einem allgemein bildenden Gymnasium in Baden-Württemberg erforderlich.

Die Wissenschaftliche Prüfung kann in mindestens zwei der folgenden Fächer mit Hauptfachanforderungen abgelegt werden:

Gruppe I: Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik

Gruppe II: Biologie, Chemie, Evangelische Theologie, Geographie, Geschichte, Italienisch, Jüdische Religionslehre, Katholische Theologie, Latein, Philosophie/Ethik, Physik, Politikwissenschaft, Spanisch, Sport

Gruppe III: Erziehungswissenschaft, Griechisch, Informatik, Russisch

Mindestens zwei der aufgeführten Fächer müssen als Hauptfächer gewählt werden.

  • Die Fächer der Gruppe I können in beliebiger Verbindung untereinander gewählt werden.
  • Ein Fach der Gruppe II kann in Verbindung mit einem Fach der Gruppe I oder mit zwei weiteren Fächern der Gruppe II gewählt werden, nicht miteinander kombinierbar sind Evangelische Theologie, Jüdische Religionslehre und Katholische Theologie.
  • Ein Fach der Gruppe III kann nur in Verbindung mit zwei Fächern der Gruppe I oder einem Fach der Gruppe I und einem weiteren Fach der Gruppe II gewählt werden.

Ausnahmen:

  • Die Fächer Evangelische Theologie, Jüdische Religionslehre und Katholische Theologie können mit jedem Fach der Gruppe II, ausgenommen das Fach Philosophie/Ethik, als Zwei-Fächer-Verbindung gewählt werden.
  • Latein kann mit Geschichte als Zwei-Fächer-Verbindung gewählt werden.
  • Mathematik kann mit Informatik als Zwei-Fächer-Verbindung gewählt werden.
  • Die Fächer Biologie, Chemie und Physik können beliebig miteinander kombiniert als Zwei-Fächer-Verbindung gewählt werden.
  • Geographie kann mit Chemie oder Physik als Zwei-Fächer-Verbindung gewählt werden.


 

Mit Blick auf die Einstellung in den gymnasialen Schuldienst in Baden-Württemberg sollte bei der Fächerwahl folgendes beachtet werden:

Zwar können die drei genannten Fächer an der Universität mit dem Studienziel Staatsexamen studiert und mit der Wissenschaftlichen Prüfung abgeschlossen werden (vgl. http://www.musikwissenschaft.uni-hd.de/studium/anforderungenlg.shtml), berechtigen aber nicht zum Schuldienst an den allgemein bildenden Gymnasien des Landes Baden-Württemberg. Daher kann in diesen Fächern in Baden-Württemberg auch keine Zulassung zum Vorbereitungsdienst (d. h. keine Ausbildung zur Lehrerin/zum Lehrer) erfolgen.

 

Ein Vorbereitungsdienst in Musik und Kunst (und die entsprechende Lehrbefähigung für allgemein bildende Gymnasien in Baden-Württemberg) ist nur für Bewerberinnen und Bewerber möglich, die an einer Kunst- oder Musikhochschule studiert und einen entsprechenden Abschluss nach der Künstlerischen Prüfungsordnung (KPO) erworben haben.

 

Bei der Fächerwahl sollte also darauf geachtet werden, dass auf jeden Fall eine für das Lehramt an allgemein bildenden Gymnasien gültige Fächerkombination entsprechend der o.g. Übersicht über die Fächerkombinationen zustande kommt, damit es nicht bei der Meldung zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) zu Problemen kommt und evtl. die Zulassung verweigert wird.

Beispiel: Die Fächerkombination Englisch (Hauptfach) / Erziehungswissenschaft (Hauptfach) ist keine gültige Fächerkombination, die zum Eintritt in den gymnasialen Schuldienst in Baden-Württemberg berechtigt.

Das Studium der Erziehungswissenschaft mit dem Ziel Staatsexamen ist nur als Hauptfach und nur in Verbindung mit zwei weiteren Fächern möglich, und zwar in folgenden Kombinationen:

  • Erziehungswissenschaft (Hauptfach) + 2 Fächer aus der Fächergruppe I
  • Erziehungswissenschaft (Hauptfach) + 1 Fach aus der Fächergruppe I + 1 Fach aus der Fächergruppe II.

Merkblatt: Überblick über mögliche Fächerkombinationen mit Erziehungswissenschaft (pdf-Dokument, ca. 50 KB)

 

Wichtiger Hinweis für die Wahl des Faches Erziehungswissenschaft (Lehramt an allgemein bildenden Gymnasien) als Studienfach:

Lehramtsstudierende können an den baden-württembergischen Universitäten (z. B. an der Universität Heidelberg) das Fach Erziehungswissenschaft studieren. Es wird in einer Drei-Fächer-Kombination gewählt - entweder als 1. oder 2. Hauptfach der Wissenschaftlichen Prüfung oder als Erweiterungsprüfung (also ein drittes Fach).
 
Dabei wird Erziehungswissenschaft immer auf Hauptfachniveau studiert.
 
Bitte beachten Sie:

In Baden-Württemberg ist Erziehungswissenschaft kein Schulfach am Gymnasium und kann somit dort nicht unterrichtet werden (möglich ist dies aber beispielsweise in Nordrhein-Westfalen).

Mit dem Fach Erziehungswissenschaft ist es außerdem nicht möglich, an einem sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Baden-Württemberg zu unterrichten.

Wenn Sie Sozialpädagogik/Pädagogik am beruflichen Gymnasium unterrichten möchten, so informieren Sie sich bitte über den Staatsexamensstudiengang Sozialpädagogik/Pädagogik und allgemein bildendes Fach (Höheres Lehramt an beruflichen Schulen), der in Baden-Württemberg ausschließlich an der Universität Tübingen angeboten wird. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf folgender Seite im Internet:

http://www.erziehungswissenschaft.uni-tuebingen.de/studium/studiengaenge/berufliches-lehramt.html

Studierende mit Staatsexamen Erziehungswissenschaft können folglich in Baden-Württemberg weder im Schulpraxissemester noch im Referendariat Erfahrungen in diesem Fach machen und auch später das Fach am Gymnasium in Baden-Württemberg nicht unterrichten. Sie nehmen am Schulpraxissemester und am Referendariat lediglich mit ihren anderen Fächern teil.
 
Wenn Sie also Erziehungswissenschaft entweder als erstes oder als zweites Hauptfach studieren (vgl. Fall 2 in der Übersichtsgrafik), benötigen Sie zwingend ein drittes Fach, um eine Lehrbefähigung für allgemein bildende Gymnasien in Baden-Württemberg bekommen zu können. Da Sie dieses dritte Fach in der Regel erst nach der Zwischenprüfung (und dem Schulpraxissemester) beginnen, werden Sie Ihr Schulpraxissemester unter diesen Umständen nur in einem einzigen Fach absolvieren können, was Ihre Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Praktikumsschulen unter Umständen deutlich einschränken bzw. sogar unmöglich machen kann.

 

Bezogen auf die Anmeldung zum Schulpraxissemester bedeutet dies (entsprechend einer Auskunft des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Abt. 7 Schule und Bildung) konkret:

 

Weil Erziehungswissenschaft (Lehramt) kein anerkanntes Hauptfach im baden-württembergischen Vorbereitungsdienst ist, lässt das Anmeldesystem für das Schulpraxissemester für das ganze Land Baden-Württemberg auch keine Bewerberinnen und Bewerber im Praxissemester mit dem 1. oder 2. Fach Erziehungswissenschaft zu.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen zwei Fächer aus dem vorgegebenen Fächerkanon bei der Anmeldung zum Praxissemester auswählen!

Die Studienordnung sieht Ausnahmen in nur wenigen Fächern (Fach Musik an der Musikhochschule/Fach Bildende Kunst an der Kunsthochschule) vor. In diesen beiden Fällen genügt die Anmeldung im Fach Bildende Kunst oder Musik.

Wenn Erziehungswissenschaft also erstes oder zweites Hauptfach ist, muss die Eingabe des Erweiterungsfaches zwingend erfolgen, um die Meldung zum Schulpraxissemester zu ermöglichen. Ansonsten ist eine Anmeldung zum Schulpraxissemester nicht möglich!

Bei der Wahl eines Erweiterungsfaches ist folgendes zu beachten:

Die Vorschriften zum Praxissemester sehen keine Aufteilung der zu erbringenden Stunden nach Fächern vor. Natürlich sollten die künftigen Unterrichtsfächer eindeutiger Schwerpunkt sein, aber viele Studierende im 3.Semester sind sich über das Erweiterungsfach (also das zweite lehramtsrelevante Fach für das Schulpraxissemester) noch nicht im Klaren und hospitieren in den für sie zur Wahl stehenden Fächern. Dies ist auch im Sinne des Praxissemesters.

 

Bezogen auf den Vorbereitungsdienst (Referendariat) und die Möglichkeiten einer Einstellung in den Schuldienst bedeutet dies laut Auskunft des Regierungspräsidiums Karlsruhe (Abt. 7 Schule und Bildung) konkret:

 

Von der Wahl des Faches Erziehungswissenschaft (Lehramt) als erstes oder zweites Hauptfach ist abzuraten, wenn das 3. Fach (Erweiterungsfach) nur unter Beifachbedingungen studiert wird und deshalb keine zwei Hauptfächer nach den baden-württembergischen Einstellungsmodalitäten vorgewiesen werden können.

Wenn Erziehungswissenschaft (Lehramt) als 1. oder 2. Hauptfach studiert wird und das Erweiterungsfach lediglich unter Beifachbedingungen studiert wird, ist eine Zulassung zum Vorbereitungsdienst ist nur in einem sehr eingeschränkten Rahmen möglich.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe (Abt. 7 Schule und Bildung) empfiehlt in solchen Fällen eine Einzelfallprüfung. Herr Ehret vom Landeslehrerprüfungsamt (Außenstelle beim Regierungspräsidium Karlsruhe) kann die Studierenden in diesen Fällen im Rahmen seiner Beratungszeiten an der Universität Heidelberg kompetent über die aktuellen Einstellungsbedingungen informieren.

 


 


3. Studienverlauf

Überblick über den Verlauf eines Studiums mit dem Ziel des höheren Lehramts an allgemein bildenden Gymnasien (pdf-Dokument)

 

Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich der Prüfungszeit zehn Semester. Die Akademische Zwischenprüfung ist in den ersten beiden Hauptfächern bis zum Ende des vierten Semesters abzulegen.

Das Schulpraxissemester umfasst dreizehn Wochen im Schuljahr; es kann in Blockform (von September bis Weihnachten) oder in zwei Modulen (September bis Mitte Oktober sechs Wochen und Frühjahr sieben Wochen) absolviert werden. Eine vergleichbare sonstige Schulpraxis kann anerkannt werden, zum Beispiel »assistent teacher«. In der Regel wird das Praxissemester nach der Zwischenprüfung abgeleistet. Die Anmeldung zum Schulpraxissemester erfolgt online jeweils in einem Zeitraum vom 15.02. bis 15.05.

Nachweise über den erfolgreichen Abschluss in den Pädagogischen Studien (pädagogische/schulpädagogische und pädagogisch-psychologische Grundlagen im Umfang von insgesamt acht Semesterwochenstunden) und dem Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudium EPG (von insgesamt vier Semesterwochenstunden) müssen erbracht werden. Zusätzlich zu den pädagogischen Anforderungen müssen zwei fachdidaktische Scheine in den beiden Hauptfächern nachgewiesen werden.

Zeitpunkt der Wissenschaftlichen Prüfung: Bei einer Meldung zur Prüfung bis spätestens im 10. Fachsemester kann die Prüfung nach Fächern sowie schriftlichen und mündlichen Prüfungsteilen in aufeinander folgende Termine aufgeteilt werden. Bei einer Meldung nach dem 10. Fachsemester wird die Wissenschaftliche Prüfung in allen Prüfungsteilen in einem Termin abgelegt. (Ausnahmen sind unter bestimmten Bedingungen möglich.)

Wissenschaftliche Arbeit: In der Wissenschaftlichen Arbeit wird nachgewiesen, dass ein Thema mit den Methoden und Hilfsmitteln dieses Faches sachgerecht bearbeitet werden kann. Die Wissenschaftliche Arbeit kann in einem der gewählten Hauptfächer oder im Bereich der Pädagogischen Studien angefertigt werden. Das Thema muss auf die in Anlagen A oder B genannten Fachinhalte bezogen sein. Bei einer Wissenschaftlichen Arbeit im Bereich der Pädagogischen Studien oder im Fach Erziehungswissenschaft muss das Thema einen schulischen Bezug aufweisen. Die Darstellung einer Unterrichtseinheit ist nicht zulässig. Gemeinschaftsarbeiten sind nicht zulässig.
Das Prüfungsamt gibt das Thema vor Beginn der mündlichen Prüfung dem Studierenden bekannt.
Das Thema ist so zu stellen, dass vier Monate, in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik sechs Monate, zur Ausarbeitung genügen. Das Thema wird frühestens nach dem Bestehen der Akademischen Zwischenprüfung durch einen vom Bewerber gewählten und zur Vergabe berechtigten Prüfer (§ 3 Abs. 1 Satz 2) vergeben.
In den Fächern Biologie, Chemie, Geographie und Physik kann auf Vorschlag der für das Fach zuständigen Einrichtung der Universität die Anfertigung auch nach der mündlichen Prüfung, spätestens jedoch im Anschluss an die mündliche Prüfung im zweiten Fach gestattet werden.
Der Prüfer, der das Thema vergeben hat, teilt dieses und den Tag der Vergabe auf einem von ihm unterschriebenen Formblatt unverzüglich dem Prüfungsamt mit. Wurde in den Fächern gemäß Absatz 3 die Anfertigung der Arbeit nach der mündlichen Prüfung gestattet, muss diese Meldung innerhalb eines Monats nach der mündlichen Prüfung im zweiten Fach beim Prüfungsamt eingegangen sein.

Ein Freiversuch ist dann möglich, wenn die Prüfung innerhalb bestimmter Fristen abgelegt wurde. Eine Notenverbesserung kann versucht werden.

 

 

Informationen über die einzelnen Etappen Ihres Lehramtsstudiums finden Sie auch an folgenden Stellen:

Betriebs- oder Sozialpraktikum als Voraussetzung für die Meldung zum Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Nach der Wissenschaftlichen Prüfung (1. Staatsexamen):


4. Erweiterungsprüfung

Zusätzlich zu den beiden Hauptfächern kann, bzw. muss (in verpflichtenden Drei-Fach-Kombinationen, vgl. Übersicht der Fachkombinationen) ein drittes Fach studiert werden, in dem eine so genannte Erweiterungsprüfung abgelegt wird.

Seit dem Inkrafttreten der neuen Gymnasiallehrerprüfungsordnung (GymPO I 2009) zum Wintersemester 2010/2011 werden allerdings aus Ressourcengründen manche Erweiterungsfächer nur noch unter den Bedingungen der GymPO I 2009 angeboten:

Liste möglicher Erweiterungsfächer mit Information, unter welcher Prüfungsordnung das jeweilige Fach studierbar ist

Wichtiger Hinweis:
 
Die Prüfungsordnung, unter der das Erweiterungsfach studiert wird, ist unabhängig von der Prüfungsordnung zu sehen, unter der die beiden Hauptfächer studiert werden. Folgender Fall ist also durchaus möglich und vollkommen unproblematisch:
 
Hauptfach 1: Wiss. Prüfungsordnung (2001)
Hauptfach 2: Wiss. Prüfungsordnung (2001)
Erweiterungsfach: Gymnasiallehrerprüfungsordnung I (2009)
 
Entscheidend ist, dass die beiden Hauptfächer hinsichtlich der Prüfungsordnung konsistent sind, d.h. beide entweder nach WPO 2001 oder beide nach GymPO I 2009 - ein "Mix" in den Prüfungsordnungen ist bei den Hauptfächern keinesfalls möglich.

4.1. Erweiterungsprüfung in Fächern, in denen sie unter den Bedingungen der Gymnasiallehrerprüfungsordnung I (2009) abgelegt wird

Die Informationen zur Erweiterungsprüfung unter den Bedingungen der GymPO I 2009 finden Sie auf der Seite Studienziel Lehramt an allgemein bildenden Gymnasien - Gymnasiallehrerprüfungsordnung I von 2009 (GymPO I): Basisinformationen

4.2. Erweiterungsprüfung in Fächern, in denen sie unter den Bedingungen der Wiss. Prüfungsordnung (2001) abgelegt wird

Eine Erweiterungsprüfung kann in allen Fächern der Gruppe I, II und III (s. o.) mit den Anforderungen eines Haupt- oder Beifaches abgelegt werden mit Ausnahme von Erziehungswissenschaft und Philosophie, die nur als Hauptfächer studiert werden können.

Das Studium eines Erweiterungsfaches führt auf folgende Lehrbefähigungen am allgemein bildenden Gymnasium in Baden-Württemberg:

 

Studium eines Erweiterungsfaches Regelstudienzeit

Lehrbefähigung
am allgemein bildenden Gymn.

Hauptfach 4 Semester alle Stufen des Gymn.
Beifach 3 Semester nur Sekundarstufe I (Unter- und Mittelstufe)

 

Eine Erweiterungsprüfung mit Beifachanforderungen kann auch abgelegt werden in: anderen lebenden Fremdsprachen, Archäologie, Astronomie, Geologie mit Mineralogie, Hebräisch, Kunstgeschichte, Mittellatein, Musikwissenschaft, Psychologie, Ur- und Frühgeschichte. Dabei ist zu beachten, dass ein Studium der Fächer Kunstgeschichte und Musikwissenschaft mit dem Ziel des Lehramts an Gymnasien nicht zu einer Lehrbefugnis an einem baden-württembergischen allgemein bildenden Gymnasium führt (s.o.).

Eine Erweiterungsprüfung kann auch ablegen, wer außerhalb Baden-Württembergs das Staatsexamen gemacht hat.

In der Regel wird das Erweiterungsfach erst nach der Zwischenprüfung in den beiden Hauptfächern dazu genommen. Orientierungs- und Zwischenprüfung brauchen im Erweiterungsfach nicht abgelegt zu werden. Die Erweiterungsprüfung selbst kann abgelegt werden nach Bestehen der Wissenschaftlichen Prüfung in den ersten beiden Hauptfächern oder zum Termin der Prüfung im zweiten Hauptfach.

 

 

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 14.04.2014
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