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Häufig gestellte Fragen zum Studium 2012

Mit welchen Maßnahmen in Studium und Lehre bereitet sich die Universität Heidelberg auf die steigenden Bewerberzahlen vor?

Die Universität Heidelberg hat die Zahl ihrer Studienplätze erhöht und richtetete im Rahmen des Programms „Hochschule 2012“ auch zusätzliche Professuren ein. Dabei wurden einerseits bestehende Studiengänge ausgebaut, es wurden aber auch neue Studiengänge eingerichtet, wie etwa die Bachelor-Studiengänge American Studies oder Biochemie. Seit dem Wintersemester 2007/2008 hat das Land Baden-Württemberg in drei Ausbaustufen 736 neue Studienplätze an der Ruperto Carola im Rahmen des Ausbauprogramms genehmigt. 256 dieser Plätze wurden als temporäre Überlast eingerichtet, um Studienfächer zu stärken, die sehr hoch ausgelastet sind oder absehbar eine Überlast aufweisen werden. (ist das noch aktuell? umd sagte etwas von anderen Zahlen)

 

In welchen Fächern wurden die Studienplätze ausgebaut, welche Studiengänge wurden neu eingerichtet?

In folgenden Studiengängen wurden zusätzliche Studienplätze geschaffen:

  • Alte Geschichte (Bachelor)
  • Bildungswissenschaften (Bachelor)
  • Biowissenschaften (Bachelor)
  • Chemie (Bachelor)
  • Christentum und Kultur (Bachelor)
  • Computerlinguistik (Bachelor)
  • Deutsch (Lehramt)
  • Economics (Politische Ökonomik) (Bachelor)
  • Erziehungswissenschaften (Lehramt)
  • Ethnologie (Bachelor)
  • Europäische Kunstgeschichte (Bachelor)
  • Geographie (Bachelor, Lehramt)
  • Geschichte (Bachelor, Lehramt)
  • Latein (Lehramt)
  • Medizin (Staatsexamen)
  • Molekulare Biotechnologie (Bachelor)
  • Musikwissenschaft (Bachelor)
  • Ostasienwissenschaften (Bachelor)
  • Philosophie (Bachelor, Lehramt)
  • Physik (Bachelor, Lehramt)
  • Politische Wissenschaft (Bachelor, Lehramt)
  • Rechtswissenschaft (Staatsexamen)
  • Romanistik (Lehramt)
  • Sport (Bachelor, Lehramt)
  • Übersetzungswissenschaften Englisch (Bachelor)
  • Übersetzungswissenschaften Spanisch (Bachelor)

Folgende Studiengänge wurden neu eingerichtet:

  • American Studies (Bachelor)
  • zum WS 2011/12: Interprofessionelle Gesundheitsversorgung (Bachelor)
  • zum WS 2012/13: Biochemie (Bachelor)

 

Was hat die Universität Heidelberg im Hinblick auf den steigenden Raumbedarf getan?

Neben einer weiter optimierten Ausnutzung vorhandener Hörsäle und Seminarräume sind im Rahmen des Programms „Hochschule 2012“ zusätzliche Raumkapazitäten geschaffen worden, dazu wurden gesondert Mittel für Baumaßnahmen oder Anmietungen zur Verfügung gestellt. (Beispiele?) Für zusätzliche Seminarflächen oder die Modernisierung bestehender Flächen wurden der Universität Heidelberg Landesmittel in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro bewilligt.

 

Wie fängt die Universität Heidelberg die aufgrund der ausgesetzten Wehrpflicht steigenden Bewerberzahlen auf?

Die Maßnahmen des Aufbauprogramms „Hochschule 2012“ greifen auch hier. Dennoch hat die Aussetzung der Wehrpflicht die Situation weiter verschärft. Hier sieht die Universität Heidelberg die Politik in der Pflicht, die Hochschulen mit zusätzlichen Mitteln zu unterstützen.

 

Wie wird sich die Situation in den nächsten Jahren entwickeln?

Die Entwicklungen sind schwer vorauszusagen. Durch das Aussetzen der Wehrpflicht und den Wegfall des Ersatzdienstes ist bis 2014 mit deutlich höheren Studienfängerzahlen zu rechnen (hier Zahlen vom WS 2012/2913 nennen?) Das bedeutet zudem, dass in der Folge die Zahl der Bewerber für Masterstudiengänge ansteigen wird. Auch dieser Anstieg ist nur zu bewältigen, wenn die Universitäten mit den dafür notwendigen Ressourcen ausgestattet werden.

 

Welche Tipps gibt es für Abiturientinnen und Abiturienten, die in den nächsten Jahren ein Studium aufnehmen wollen?

Studieninteressierten sollten das große und sehr breite Angebot an Studienmöglichkeiten nutzen: Vielfach konzentrieren sie sich auf die bekannten „großen“ Fächer wie Rechtswissenschaft, Medizin oder Geschichte und lassen dabei außer Acht, wie viele andere spannende Disziplinen es gibt, so zum Beispiel Ostasienwissenschaften oder Computerlinguistik. In diesen weniger bekannten Bereichen gibt es an allen Hochschulen eine Reihe von Studiengängen, die nicht voll ausgelastet sind, aber interessante Perspektiven bieten. Darüber hinaus sollten Abiturientinnen und Abiturienten durchaus Alternativen im Blick haben – zum Beispiel eine Berufsausbildung oder einen Auslandsaufenthalt.

 

Gibt es ausreichende Wohnheimplätze und räumliche Kapazitäten in den Mensen? Wie wirkt sich der Anstieg der Studierendenzahlen auf "soziale Faktoren" aus?

Auch das Studentenwerk Heidelberg gewährleistet den doppelten Abiturjahrgängen die bestmögliche Unterstützung. Im Hinblick auf Unterkünfte für Studierende plant das Studentenwerk, zusätzlich zur Sanierung der Wohnheime auch weiteren Wohnraum anzumieten, um so die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen. Das Studentenwerk hat bereits vom Bund frei werdende Kasernen der US-Amerikaner zunächst auf zehn Jahre angemietet, so dass zusätzlich 600 Wohnheimplätze geschaffen wurden. (Ist das noch aktuell? Evtl. beim SW nachfragen) Zudem sollen mit der Aktion „Student sucht Zimmer“ potenzielle Vermieter gewonnen werden, damit den Studierenden auch auf dem privaten Wohnungsmarkt bald möglichst viele Türen offen stehen. (gibt es die Aktion noch? SW fragen)
Die Kapazitäten der Mensen sind auch einem größeren Andrang als bisher gewachsen, sodass im Hinblick auf die studentische Verpflegung nicht mit Engpässen zu rechnen ist.
Darüber hinaus hat das Studentenwerk seine sozial- und psychothera­peutische Beratung aufgestockt: Ratsuchende können hier weiterhin auf ein offenes Ohr und Fachkompetenz vertrauen.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 21.01.2013
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