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Interview mit Nina Frauenfeld und Sisi Gu

Foto FrauenfeldInterkulturelle Kompetenzen gewinnen in der heutigen Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Verhandlungen mit internationalen Geschäftspartnern erfordern eine Sensibilisierung in Hinblick auf Umgangsformen, Sprache und Gestik. Genau hier knüpft der Workshop "Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft" an, der im Rahmen des Kursprogramms Berufliches Know-how angeboten wird. Der Career Service sprach mit der Dozentin des Kurses Nina Frauenfeld sowie mit der Teilnehmerin Sisi Gu über die Kursinhalte, das Feedback von Studierenden und über das Berufsfeld der Interkulturellen Kommunikation.

 

  • Was war Ihre Motivation als Dozentin den Kurs „Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft" beim Career Service der Universität Heidelberg zu halten?

Ich selbst habe früher an verschiedenen Kursen des Career Service der Uni Heidelberg teilgenommen. Ich bin Fan des „practitioner“-Ansatzes – das heißt, ich glaube fest daran, dass man am besten von denjenigen lernt, die das, was sie lehren auch im täglichen Leben tun. Wie wichtig interkulturelle Kommunikation ist, habe ich selbst während meiner Zeit im EMEA-Headquarter von SAS Institute immer wieder am eigenen Leibe erfahren und freue mich deshalb, dass seit 2003 zweimal pro Jahr erfolgreich der Kurs zum Thema Interkulturelle Kommunikation stattfindet.

 

  • Welche Fragen der Studierenden und Erfahrungen generell fanden Sie dabei besonders interessant?

Das größte Interesse haben die Studenten an der Anwendbarkeit der interkulturellen Kompetenz in der Wirtschaft. Viele Studenten finden außerdem das Gebiet an sich sehr interessant, suchen aber (vergeblich – bis sie in den Kurs kommen) nach Möglichkeiten sich dieses interessante Feld zum Beruf/Job zu machen. Auch hier zeigt der Kurs verschiedene Möglichkeiten auf.

 

  • Welchen „ heißen Tipp" würden Sie Studierenden und Absolventen bezüglich des Berufeinstieges im Bereich der interkulturellen Kommunikation geben?

Habt Mut, die „interkulturelle Kompetenz Trumpf-Karte“ in jedem Vorstellungsgespräch zu spielen und als sogenannte „differentiator“-skill zu nutzen. Außerdem: Seid initiativ – wenn schon Initiativbewerbung, dann schafft euch damit eure eigene Position innerhalb des Unternehmens. Nur weil es auf dem Papier den Job (noch) nicht gibt, heißt das nicht, dass er nicht gebraucht wird.

 

FrauguAls Teilnehmerin berichtet Sisi Gu über ihre Eindrücke aus dem Workshop.

 

  • Was war Ihre Motivation am Kurs „Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft“ teilzunehmen?

Ich wollte vor allem meine Fähigkeiten und Kompetenzen weiterentwickeln, gerade auch im Hinblick auf meinen Einstieg in das Berufsleben. Außerdem war es eine Chance, um nette und interessante Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen.

 

  • Was hat Ihnen an diesem Kurs besonders gut gefallen?

Da gab es einiges: erfrischende Lehrmethoden, der rege Austausch von Ideen und Erfahrungen bei inspirierenden Diskussionen. Es herrschte eine offene Atmosphäre und die anderen Kursteilnehmer waren wirklich interessant und talentiert.

 

  • Ausgehend von Ihrer bisherigen Erfahrung – welche Tipps haben Sie für andere Studierende oder Absolventen bezüglich des Berufseinstieges im Bereich der interkulturellen Kommunikation?

Mit offenen Augen die Welt zu betrachten und mit offenen Ohren den anderen zuzuhören!

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 06.04.2017
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