Interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft
Kultursensibles Auftreten - Selbstsicher auf internationalem Parkett
Inhalt
Die Fähigkeit, kultursensibel aufzutreten und zu verhandeln, wird in der Wirtschaft und öffentlichen Institutionen immer stärker nachgefragt beziehungsweise vorausgesetzt. „Interkulturelle Kompetenz“ ist in einer globalisierten Welt zu einem wichtigen Einstellungskriterium geworden. Der Kurs bietet einen Einstieg in das Erlernen dieser Interkulturellen Kompetenz.
Ziele und Methoden
Der erste Schritt zur „Kultur-Sensibilität“ ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur. Darauf aufbauend beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit „fremden“ Kulturen. Damit soll eine Sensibilisierung stattfinden, die der Schlüssel zum erfolgreichen Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen ist. Gemeinsam wird analysiert, wie sich Menschen aus verschiedenen kulturellen Hintergründen ähnlich oder unterschiedlich in „Kulturdimensionen“ bewegen.
Themen, die unter dem Aspekt der kulturellen Prägung behandelt werden, sind unter anderem:
1. Die Art zu kommunizieren
Die TeilnehmerInnen stellen sich zum Beispiel folgende Fragen: Kommunizieren wir direkt oder indirekt? Wie wirkt das? Wie kommuniziert mein (vielleicht aus einer anderen Kultur stammender) Kollege? Warum kommunizieren wir so? Was können wir tun, um so zu kommunizieren, dass keine Missverständnisse entstehen, bzw. wie gehen wir mit auftretenden Missverständnissen um und nutzen diese als Möglichkeit zur Verbesserung des Arbeitsverhältnisses anstatt diese als Barriere zu sehen?
2. Der Umgang mit Zeit
3. Die Akzeptanz von hierarchischen Strukturen
Bei der Behandlung dieser Themen greift die Dozentin auf ihren Erfahrungsschatz aus ihrer Berater-Tätigkeit zurück. Es geht nicht um tradierte Stereotype, und sie liefert keine „Do’s & Don’ts“-Listen oder „(Koch-) Rezepte“.
Ein Planspiel rundet den Kurs praktisch ab und versetzt die TeilnehmerInnen in eine Situation, in der zwei „fremde“ Kulturen aufeinander treffen. Anhand des Planspiels werden die Schwierigkeiten der interkulturellen Kommunikation anschließend diskutiert und analysiert. Im Rahmen des Trainings kommt ein Methodenmix aus Lehrdialog, Übungen und Planspiel zum Einsatz.
Dozentin
Nina Frauenfeld, M. A. Internationales Informationsmanagement, Geschichte und Politik. Fünf Jahre Business Development Manager beim amerikanischen Softwareunternehmen SAS Institute GmbH. Gründerin des Unternehmens SUCCESS ACROSS, welches auf Interkulturalität (Diversity Management) spezialisiert ist.
Termine & Entgelt
Kosten:
Für immatrikulierte Studierende, DoktorandInnen, AbsolventInnen und Alumni (bis 2 Jahre nach Abschluss): 145€
Für wissenschaftliche MitarbeiterInnen (Nachwuchs): 220€
Dauer: Zwei-Tage-Seminar (16 Stunden)
Termin: Sa./So., 01.–02.06.2013, 9–17 Uhr s.t.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich spätestens 10 Werktage vor Kursbeginn an. Eine spätere Aufnahme in die Kurse ist bei frei gebliebenen Kursplätzen möglich.
Bitte melden Sie sich per Online-Formular bei uns an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
