Konzept

Was sind Schlüsselkompetenzen?

Schlüsselkompetenzen sind fachübergreifende, persönlichkeitsnahe Fähigkeiten, die über das Wissen hinaus auch Werthaltungen und Handlungsfähigkeit umfassen. In einer sich zunehmend schneller wandelnden (Berufs-)Welt sehen wir diese als "Schlüssel" zum erfolgreichen Umgang mit immer neuen Anforderungen und Wissensbereichen.

Als Orientierungsrahmen für unsere Angebote dient das Heidelberger Modell, das vier grundlegende Bereiche von Schlüsselkompetenzen benennt:

  • Aktive Orientierung bedeutet, sich der eigenen Werthaltungen bewusst zu sein und sich gegenüber Herausforderungen handlungsfähig zu positionieren. – Wer bin ich, und was will ich?
  • Zielbewusstes Handeln bedeutet, Projekt- und Lebensziele zu formulieren und flexibel zu verfolgen.
    – Wie erreiche ich meine Ziele?
  • Selbstgesteuertes Lernen ist eine Voraussetzung, um Kenntnisse und Fähigkeiten lebenslang zu erweitern. – Wie kann ich mich beständig weiterentwickeln?
  • Soziale Kompetenz beinhaltet die Fähigkeit, sich mit anderen über Ziele und Werthaltungen zu verständigen sowie kooperativ und sozial verantwortlich zu handeln. – Wie spreche ich mit anderen und wie arbeite ich mit ihnen zusammen?

In unseren Trainingsangeboten werden diese vier Kompetenzbereiche in konkrete Einzelfähigkeiten übersetzt, z.B. Teamarbeit, Gesprächsführung, Selbstpräsentation, Projektarbeit, Zeitmanagement.

Eine andere Form übergreifender Kompetenzen sind das transdisziplinäre Wissen und Erkennen von Zusammenhängen, also kognitive Fähigkeiten im Sinn eines Studium generale. Entsprechende Veranstaltungen werden nicht von der Abteilung Schlüsselkompetenzen und Hochschuldidaktik, sondern von den Fakultäten oder von speziellen Einrichtungen der Universität (z.B. Marsilius-Kolleg) angeboten.

Sachbearbeiter: Redaktion SLK
Letzte Änderung: 27.11.2012
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