Bereichsbild

Poppenberg

Romanisches Seminar

Seminarstrasse 3
D-69117 Heidelberg
Raum 309

Tel:  06221 / 54-2761
Fax: 06221 / 54-3468

E-Mail:  gerhard.poppenberg@rose.uni-heidelberg.de

Sekretariat:
Sandra Rudman vorzimmer.poppenberg@rose.uni-heidelberg.de

MitarbeiterInnen:
Dr. Giulia Agostini (zur Zeit vertreten durch Angela Calderón und Nataniel Christgau)
Dr. Herle-Christin Jessen

Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit:
05. März, 17. März um 16h

 

Prof. Dr. Gerhard Poppenberg

Prüfungsberechtigung 


Staatsexamen, Magister, Bachelor, Master (französische und spanische Literaturwissenschaft)

Lehrveranstaltungen


Französische, spanische und lateinamerikanische Literatur

siehe LSF

Vita


Ab 1976 Studium der Philosophie, Religionswissenschaft, Romanistik, Germanistik, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin

Studienaufenthalte in Paris, Madrid, Mexiko-Stadt

Tätigkeit als Autor für Rundfunk und Tagespresse sowie Übersetzer für verschiedene Verlage

Von 1986 bis 2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Romanische Philologie der Freien Universität Berlin

1991 Promotion zum Doktor der Philosophie durch den Fachbereich Neuere Fremdsprachliche Philologien der Freien Universität Berlin

SS 1998: Habilitation am Fachbereich Neuere Fremdsprachliche Philologien der Freien Universität Berlin

WS 1998/99: Lehrstuhlvertretung Romanische Philologie an der Universität zu Köln

WS 2000/2001 – WS 2001/02: Professur (C 3) für Romanistik/Hispanistik an der Universität Erfurt

Seit SS 2002: Professur (C 4) für Romanistik an der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg

 

    

Augusto Monterroso

El dinosaurio.

Cuando despertó, el dinosaurio todavía estaba allí.

    
    

Augusto Monterroso

Der Dinosaurier

Als er erwachte, war der Dinosaurier immer noch da.

             

 

    

José Lezama Lima


Es para mí el primer asombro de la poesía, que sumergida en el mundo prelógico, no sea nunca ilógica. Como buscando la poesía una nueva causalidad, se aferra enloquecedoramente a esa causalidad. [...] Si divididos por el espíritu de las nieblas o un sueño inconcluso, tratamos de precisar cuando asumimos la poesía, su primer peldaño, se nos regalaría la imagen de una primera irrupción en la otra causalidad, la de la poesía, la cual puede ser brusca y ondulante, o persuasiva y terrible, pero ya una vez en esa región, la de la otra causalidad, se gana después una prolongada duración que va creando sus nudos o metáforas causales. Si decimos, por ejemplo, el cangrejo usa lazo azul y lo guarda en la maleta, lo primero, lo más difícil es, pudiéramos decir, subir a esa frase, trepar al momentáneo y candoroso asombro que nos produce. Si el fulminante del asombro restalla y lejos de ser rechazados en nuestro afán de cabalgar esa frase, la podemos mantener cubierta con la presión de nuestras rodillas, comienza entonces a trascender, a evaporar otra consecuencia o duración del tiempo del poema. El asombro, primero, de poder ascender a otra región. Después, de mantenernos en esa región, donde vamos ya de asombro en asombro, pero como de natural respiración, a una causalidad que es un continuo de incorporar y devolver, de poder estar en el espacio que se contrae y se expande, separados tan solo por esa delicadeza que separa a la anémona de la marina. [...] Así, la poesía queda como la duración entre la progresión de la causalidad metafórica y el continuo de la imagen. Aunque la poesía sobre su causalidad metafórica, se integra y se destruye, y apenas arribada a la fuente del sentido, el contrasentido golpea al caudal en su progresión. Si la causalidad al llegar a su final no se rinde al continuo de la imagen, aquella fantasía en el sentido platónico no puede realizar la permanencia de sus fiestas.
(Aus: A partir de la poesía)

           
    

José Lezama Lima


Es ist für mich das erste Erstaunen über die Dichtung, dass sie, eingetaucht in die prälogische Welt, niemals  unlogisch ist. Da die Dichtung auf der Suche nach einer neuen Kausalität ist, hält sie sich wahnsinnig an diese Kausalität. […] Wenn wir, gespalten durch den Geist des Nebels oder einen unabgeschlossenen Traum, versuchen, die Dichtung zu erfassen und auf ihre erste Stufe zu gelangen, würde sich uns das Bild eines ersten Einbruchs in eine andere Kausalität schenken: die der Dichtung; der kann jäh und wogend oder überzeugend und schrecklich sein, aber ist man einmal in dieser Gegend der anderen Kausalität, dann gewinnt man eine verlängerte Dauer, die ihre kausalen Knoten oder Metaphern schafft. Wenn wir zum Beispiel sagen, der Krebs trägt eine blaue Krawatte und bewahrt sie im Koffer auf, dann ist das Erste, das Leichteste, so könnten wir sagen, auf diesen Satz zu steigen, auf das augenblickliche und arglose Staunen zu klettern, das er in uns erzeugt. Wenn wir vor dem Blitzen und Knallen erstaunen und wir, weit entfernt davon, zurückgestoßen zu werden in unserem Eifer, diesen Satz zu reiten, uns mit dem Druck unserer Knie auf ihm halten können, beginnt er zu wirken, eine andere Folgerichtigkeit oder Dauer der Zeit des Gedichts auszuströmen. Das Erstaunen zunächst, zu einer anderen Gegend aufzusteigen. Dann, uns in dieser Gegend zu halten, wo wir bereits von Erstaunen zu Erstaunen gehen, aber wie mit ganz natürlicher Atmung, zu einer Kausalität, die ein unaufhörliches Einverleiben und Ausscheiden ist; ein Erstaunen, sich in dem Raum aufzuhalten, der sich zusammenzieht und sich ausdehnt, getrennt nur durch diese feine Linie zwischen der Seeanemone und dem Felsen. […] So wird die Poesie zur Dauer zwischen dem Fortschreiten der metaphorischen Kausalität und dem zusammenhängenden Bild. Auch wenn die Dichtung metaphorische Kausalität im Übermaß hat, bildet sie sich und zerstört sich, und kaum ist sie an die Quelle des Sinns gelangt, schlägt der Gegensinn ihr fortschreitendes Strömen. Wenn die Kausalität sich am Ende nicht dem zusammenhängenden Bild ergibt, kann die Phantasie – im platonischen Sinn – nicht ihr anhaltendes Fest verwirklichen.

 

 

    

Charles Baudelaire

Mes chers frères, n’oubliez jamais, quand vous entendrez vanter le progrès des lumières, que la plus belle des ruses du diable est de vous persuader qu’il n’existe pas!

(Aus: Le joueur généreux)

       
    

Charles Baudelaire

Meine lieben Brüder, vergesst niemals, wenn ihr den Fortschritt der Aufklärung rühmen hört, dass die schönste der Listen des Teufels darin besteht, uns davon zu überzeugen, nicht mehr an ihn zu glauben.

 

 

 

    

Maurice Blanchot

(Une scène primitive?) Vous qui vivez plus tard, proches d’un cœur qui ne bat plus, supposez, supposez-le: l’enfant – a-t-il sept ans, huit ans peut-être? – debout, écartant le Rideau et, à travers la vitre, regardant. Ce qu’il voit, le jardin, les arbres d’hiver, le mur d’une maison: tandis qu’il voit, sans doute à la manière d’un enfant, son espace de jeu, il se lasse et lentement regarde en haut vers le ciel ordinaire, avec les nuages, la lumière grise, le jour terne et sans lointain.

Ce qui se passe ensuite: le ciel, le ciel, soudain ouvert, noir absolument et vide absolument, révélant (comme par la vitre brisée) une telle absence que tout s’y est depuis toujours et à jamais perdu, au point que s’y affirme et s’y dissipe le savoir vertigineux que rien est ce qu’il y a, et d’abord rien au-delà. L’inattendu de cette scène (son trait interminable), c’est le sentiment de bonheur qui aussitôt submerge l’enfant, la joie ravageante dont il ne pourra témoigner que par les larmes, un ruissellement sans fin de larmes. On croit à un chagrin d’enfant, on cherche à le consoler. Il ne dit rien. Il vivra désormais dans le secret. Il ne pleurera plus.

(Aus: L’écriture du désastre)

                                                                                                                                 
     

Maurice Blanchot

(Eine Urszene?) Ihr, die ihr später lebt, Nahestehende eines Herzens, das nicht mehr schlägt, stellt euch vor, stellt es euch vor: das Kind – ist es sieben, vielleicht acht Jahre alt? –, stehend, es schiebt den Vorhang beiseite und schaut durch die Fensterscheibe. Es sieht den Garten, die winterlichen Bäume, die Wand eines Hauses: während es, zweifellos in der Art eines Kindes, seinen Spielbereich sieht, wird es der Sache überdrüssig und schaut langsam hoch zum gewöhnlichen Himmel, mit den Wolken, dem grauen Licht, dem trüben Tag ohne Weite.

Was dann geschieht: der Himmel, derselbe Himmel, plötzlich offen, absolut schwarz und absolut leer, enthüllt (wie durch die zerbrochene Fensterscheibe) eine solche Abwesenheit, dass alles darin seit je und für immer verloren gegangen ist, so sehr, dass sich darin das schwindelerregende Wissen bestätigt und zerstreut, dass nichts ist, was es gibt, und vor allem nichts darüber hinaus. Das Unerwartete dieser Szene (ihr Unabschließbares) ist das Glücksgefühl, das sogleich das Kind überschwemmt, die verheerende Freude, die es nur mit Tränen bezeugen kann, mit einem endlosen Tränenfluss. Man glaubt an einen Kinderkummer, man versucht es zu trösten. Es sagt nichts. Es lebt fortan im Geheimnis. Es wird nicht mehr weinen.

 

 

  

Forschungsschwerpunkte


Französische Literatur

Rousseau und die französische Aufklärung

Lyrik des 19. Jahrhunderts

Georges Bataille

Maurice Blanchot

Spanische Literatur

Theater des 16./17. Jahrhunderts

Spanischer Konzeptismus: Góngora, Gracián

Cervantes

Lateinamerikanischer Roman des 20. Jh.

Literaturtheorie

Hermeneutik und Dekonstruktion:

Heidegger – Gadamer – Derrida – Paul de Man

Grenzgänge zwischen Literatur und Philosophie:

Benjamin – Adorno – Heidegger – Blanchot – Lezama Lima

Psychoanalyse und Literatur:

Freud – Lacan – Klein – Bion – Meltzer

Figurative Erkenntnis

Aktuelle Projekte


Buchpublikation zur Theorie figurativer Erkenntnis

Edition der Gesammelten Werke von Juan Carlos Onetti im Suhrkamp Verlag (zusammen mit Jürgen Dormagen)

Funktionen in der Universität


Geschäftsführender Direktor des Romanischen Seminars

ERASMUS-Stipendien: Nizza, Lyon, Paris

Publikationen


Bücher

Als Autor:

Ins Ungebundene. Über Literatur nach Blanchot, Tübingen, Niemeyer, 1993.

Psyche und Allegorie. Studien zum spanischen auto sacramental von den Anfängen bis zu Calderón, Paderborn, Fink, 2003.

Psique y alegoría. Estudios del auto sacramental desde sus comienzos hasta Calderón, Übersetzung von Elvira Gómez, Kassel / Pamplona, Reichenberger / Universidad de Pamplona, 2009.

Die Antinomie des Gesetzes. Der Orestmythos in der Antike und der Moderne, Berlin, Matthes & Seitz, 2013.
 

Als Herausgeber:

Pedro Calderón de la Barca, El gran teatro del mundo / Das große Welttheater, Stuttgart, Reclam, 1988.

María de Zayas y Sotomayor, Exemplarische Liebesnovellen, übersetzt von Clemens Brentano, Frankfurt a.M., Insel, 1991.

José Lezama Lima, Die amerikanische Ausdruckswelt, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1991.

Juan Carlos Onetti, Willkommen, Bob. Gesammelte Erzählungen, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1999 (zusammen mit Jürgen Dormagen).

Juan Carlos Onetti, Gesammelte Werke, 5 Bände, 2005ff. (zusammen mit Jürgen Dormagen).
Bereits erschienen:
Band I: Der Schacht. Niemandsland. Für diese Nacht, Frankfurt a. M., Suhrkamp, 2009.
Band II: Das kurze Leben. Abschiede. Für ein namenloses Grab, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2007.
Band III: Leichensammler. Die Werft, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2005.
Band IV und V: in Vorbereitung

Cervantes’ Novelas ejemplares im Streitfeld der Interpretationen, Berlin, Tranvía, 2006 (zusammen mit Hanno Ehrlicher).

Arkadien in den romanischen Literaturen. Zu Ehren von Sebastian Neumeister zum 70. Geburtstag, Heidelberg, Winter, 2008 (zusammen mit Roger Friedlein und Annett Vollmer).

Luis Buñuel – una vista hispanoalemana, Berlin, Tranvía, 2011 (zusammen mit Patricia Cavielles)

Begriff und Darstellung der Natur in der spanischen Literatur der frühen Neuzeit, München, Fink, 2012 (zusammen mit Wolfgang Matzat).

Paul de Man: Allegorien des Lesens II. Die Rousseau-Aufsätze, übers. von Sylvia Rexing-Lieber­wirth, hg. und mit einem Nachwort von Gerhard Poppenberg, Berlin, Matthes & Seitz, 2012.

Pedro Calderón de la Barca, El gran teatro del mundo / Das große Welttheater, übersetzt und herausgegeben von Gerhard Poppenberg in Zusammenarbeit mit Herle-Christin Jessen und Angela Calderón Villarino, Stuttgart, Reclam, 2012 (Neubearbeitung der Ausgabe von 1988).

Planète Rousseau. Zur heteronomen Genese der Moderne, München, Fink, 2014 (zusammen mit Stephan Leopold; in Vorbereitung).

Jean-Baptiste Cousin de Grainville: Le dernier homme (1805), dt. Übersetzung mit einer Studie über den Mythos des letzten Menschen in der Moderne, Berlin, Matthes & Seitz, 2015 (in Vorbereitung).

Aufsätze

"Gedanken in Weiß. Zu einigen Texten von Octavio Paz", in: die horen 136 (1984), S. 101-118.

Kommentar und Nachwort zu Calderón, El gran teatro del mundo / Das große Welttheater, Stuttgart, Reclam, 1988, S. 105-167.

"Ganz verteufelt human. Gracián als Moralist", in: (Hgg.) D. Brie­semeister / S. Neumeister, El mundo de Gracián. Actas del coloquio internacional Berlin 1988, Berlin, Colloquium, 1991, S. 170-200.

"Prefacio al inicio. El pensamiento auroral de María Zambrano", in: (Ed.) Juan Fernando Ortega Muñoz, Actas del I Congreso internacional sobre la vida y obra de María Zambrano de Velez-Málaga 1990, in: Philosophica Malacitana IV 1991, S. 215-230. Gekürzte deutsche Fassung unter dem Titel "Die zögernde Stunde. María Zambrano als Denkerin", in: Tranvía 24 (1992), S. 9-13.

"Psicología tradicional cristiana en los autos sacramentales de Calderón (I): el tema de la memoria", in: (Hg.) Hans Flasche, Archivum Calderonianum. IX Coloquio Anglojermano Liverpool 1990, Wiesbaden, Steiner, 1991, S. 75-80.

"Neuzeit oder Renovatio? Überlegungen beim Lesen von Joachim Küppers Diskursrenovatio bei Lope de Vega und Calderón", in: Germanisch-Romanische Monatsschrift NF 41 (1991) 4, S. 443-456.

"Eine kleine Liebesschule", Nachwort zur deutschen Ausgabe der Exemplarischen Liebesnovellen von María de Zayas y Sotomayor in der Übersetzung von Clemens Brentano, Frankfurt a.M., Insel, 1991, S. 313-330.

"Guillermo Cabrera Infante - Tres tristes tigres", in: (Hgg.) Volker Roloff und Harald Wentz­laff-Eggebert, Der hispanoamerikanische Roman, Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1992, S. 91-103.

"Ausdruckswelt und Weltalter". Nachwort zur Übersetzung von Lezama Lima, La expresión americana / Die amerikanische Ausdruckswelt, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1992, S. 153-162.

"Schatten ohne Körper. Über Adelaida García Morales", in: Christine Bierbach und Andrea Rössler (Hgg.), Nicht Muse, nicht Heldin. Schriftstellerinnen in Spanien seit 1975, Berlin, Tranvía, 1992, S. 110-128.

"Die Sprache in der Fremde. Was heißt eigentlich übersetzen?" in: (Hrsg.) Ludwig Schrader, Von Góngora bis Nicolás Guillén. Spanische und lateinamerikanische Literatur in deutscher Übersetzung - Erfahrungen und Perspektiven. (Akten des internationalen Kolloquiums Düsseldorf vom 21.-22.5.1992), Tübingen, Narr, 1993, S. 137-149.

"Nicht versöhnt. Luis Martín Santos - Tiempo de silencio / Schweigen über Madrid", in: Tranvía Nr. 34 (1994) S. 66-70.

"Martyrio de la copela: zur Vorgeschichte des Diccionario de Autoridades", in: Axel Schönberger und Klaus Zimmermann (Hgg.), De orbis Hispani linguis litteris historia moribus. Festschrift für Dietrich Briesemeister zum 60. Geburtstag, Frankfurt a.M., Domus Editoria Europaea, 1994, S. 815-821.

"Juan Luis Vives De anima et vita im Kontext des spanischen 16. Jahrhunderts", in: Christoph Strosetzki (Hg.), Juan Luis Vives. Sein Werk und seine Bedeutung für Spanien und Deutschland. Akten der internationalen Tagung vom 14.-15. Dezember 1992 in Münster, Frankfurt a. M., Vervuert, 1995 (Studia Hispanica 1), S. 97-115.

"Der Spielraum der Wahrheit. Überlegungen beim Lesen von Mercedes Blanco Les Rhétoriques de la Pointe. Baltasar Gracián et le Conceptisme en Europe, Paris, Champion, 1992 (Bibliothèque littéraire de la Renaissance, Série 3 - Tome XXVII)", in: Germanisch Romanische Monatsschrift NF 45 (1995) 2, S. 221-232.

"Espacio gnóstico. El concepto del Nuevo Mundo como forma de pensamiento y forma de vivencia a partir de La expresión americana de José Lezama Lima", in: Phaf, Ineke (Hrsg.), Presencia criolla en el Caribe y América Latina - Creole Presence in the Carribean and Latin America, Frankfurt a.M., Vervuert, 1996, S. 57-79.

"Siglo de Oro – Einleitung", in: Neuschäfer, Hans-Jörg (Hrsg.), Spanische Literaturgeschichte, Stuttgart-Weimar, Metzler, 1996, S. 69-81.

"Siglo de Oro - Neue Welt", in: Neuschäfer, Hans-Jörg (Hrsg.), Spanische Literaturgeschichte, Stuttgart-Weimar, Metzler, 1996, S. 82-87.

"Siglo de Oro - Religion und Spiritualität", in: Neuschäfer, Hans-Jörg (Hrsg.), Spanische Literaturgeschichte, Stuttgart-Weimar, Metzler, 1996, S. 87-93.

"Siglo de Oro – Moralistik", in: Neuschäfer, Hans-Jörg (Hrsg.), Spanische Literaturgeschichte, Stuttgart-Weimar, Metzler, 1996, S. 93-102.

"Quo tendas. Hacia los autos poetológicos de Calderón", in: Manfred Tietz (Hg.), Archivum Calderonianum. XI Coloquio Anglogermano St. Andrews 1996, Wiesbaden, Steiner, 1998, S. 202-207.

"La licitud del teatro. Los argumentos del debate y el argumento del drama. A partir de Lo fingido verdadero de Lope de Vega", in: Christoph Strosetzki (Hg.), Teatro español del Siglo de Oro. Teoría y Práctica, Frankfurt, Vervuert, 1998, S. 283-304.

"Dramatikerinnen des Siglo de Oro", in: Ute Frackowiak (Hg.), Ein Raum zum Schreiben. Schreibende Frauen in Spanien vom 16. bis ins 20. Jahrhundert, Berlin, edition tranvía, 1998, S. 75-91.

Nachwort zu Juan Carlos Onetti: Willkommen Bob. Gesammelte Erzählungen, Frankfurt, Suhrkamp, 1999, S. 441-451. (Zusammen mit Jürgen Dormagen)

"Religión y política en algunos auto sacramentales de Calderón", in: Kurt Reichenberger (ed.), Calderón – protagonista eminente del barroco europeo, Kassel, Reichenberger, 2000, pp. 87-116.

"Antiperistasis. Zur Dynamik der Subjektkonstitution in der spanischen Spiritualität der frühen Neuzeit". In: Matzat, Wolgang / Teuber, Bernhard (Hg.), Welterfahrung - Selbsterfahrung. Konstitution und Verhandlung von Subjektivität in der spanischen Literatur der frühen Neuzeit, Tübingen, Niemeyer, 2000, pp. 151-177.

"Sebastian oder das andere Reich. Überlegungen zu Abilio Estévez Tuyo es el reino / Dein ist das Reich", in: Tranvía 59 (2000), pp. 64-67.

"Kommentare", in: von Eichendorff, Joseph, Sämtliche Werke. Band XV/1 Übersetzungen I: Der Graf von Lucanor von Don Juan Manuel und Geistliche Schauspiele von Don Pedro Calderón de la Barca, hrsg. von Harry Fröhlich mit Kommentaren von Johannes Kabatek und Gerhard Poppenberg, Tübingen, Niemeyer, 2003, pp. 790-856.

"Empleo de querubines. El arte de ingenio y algunos problemas del conocimiento", in: Aurora Egido (ed.), Baltasar Gracián. Pensamiento y erudición. Actas del congreso internacional, Huesca 23-26 de mayo de 2001, Zaragoza, Diputación, 2003, pp. 277-287.

"Pasto del alma – alimento del espíritu. Acercamiento al sistema de la Agudeza", in: Sebastian Neumeister (ed.), Baltasar Gracián – Antropología y estética. Actas del II Coloquio Internacional (Berlin, 4 – 7 de octubre de 2001), Berlin, Tranvía, 2004, pp. 63-76.

“Das Buch der Bücher. Zum metapoetischen Diskurs des Don Quijote”, in: Strosetzki, Christoph (Hg.): Miguel de Cervantes’ Don Quijote. Explizite und implizite Diskurse im Don Quijote, Berlin, Erich Schmidt, 2005, S. 195-204.

Nachwort zur Übersetzung von Maurice Blanchot: Die Schrift des Desasters, Paderborn, Fink, 2005, S. 178-195.

Editorischer Anhang (Anmerkungen, Kommentar) zu Juan Carlos Onetti: Gesammelte Werke, Band 3: Die Werft – Leichensammler, Frankfurt, Suhrkamp, 2005, S. 485-519.

Nachwort zu Juan Carlos Onetti: Gesammelte Werke, Band 3: Die Werft – Leichensammler, Frankfurt, Suhrkamp, 2005, S. 520-548.

„Zum Spurlosen hin verdichten“. Überlegungen beim Lesen der Gedichte von Martin Ziegler“, in: Akzente 2 (2005), S. 165-170.

„’La poesía es una bellísima doncella’ – Zur Bedeutung der Dichtung bei Cervantes. Eine hermeneutische Lektüre von La gitanilla“, in: Ehrlicher, Hanno / Poppenberg, Gerhard (Hg.): Cervantes’ Novelas ejemplares im Streitfeld der Interpretationen, Berlin, Tranvía, 2006, S. 109-138.

„El libro de los libros. Prolegómenos a una lectura del Quijote, in: Strosetzki, Christoph (Hg.): Discursos explícitos e implícitos en el Quijote, Pamplona, EUNSA, 2006, S. 221-240.

Editorischer Anhang (Anmerkungen, Kommentar) zu Juan Carlos Onetti: Gesammelte Werke, Band 2: Das kurze Leben. Abschiede. Für ein namenloses Grab, Frankfurt, Suhrkamp, 2007, S. 541-583.

Nachwort zu Juan Carlos Onetti: Gesammelte Werke, Band 2: Das kurze Leben. Abschiede. Für ein namenloses Grab, Frankfurt, Suhrkamp, 2007, S. 584-633.

"Vaga Clicie del viento. La poesía de Góngora y la colonización de los nuevos mundos", in: Ingrid Simson (Hg.), América en España – influencias, intereses, imágenes, Frankfurt a.M., Vervuert, 2007, S. 285-293.

“Concepción inmaculada. La maravilla de la creación artística a partir de El santo rey don Fernando de Calderón”, in: Ignacio Arellano / Dominique Reyre (eds.): El mundo maravilloso de los autos de Calderón, Pamplona / Kassel, Reichenberger, 2007, S. 163-176.

“Der Schatten Gottes. Überlegungen beim Lesen von María Zambrano: Der Mensch und das Göttliche, aus dem Spanischen von Charlotte Frei, Wien, Turia + Kant, 2005, in: Aufgang. Jahrbuch für Denken, Dichten, Musik Bd. 5, hg. von José Sánchez Murillo und Martin Thurner, Stuttgart, Kohlhammer, 2008, S. 437-450.

Pro fano. Zu El pintor de su deshonra von Calderón (comedia und auto) sowie zu Las meninas und Las hilanderas von Velázquez”, in: Nitsch, Wolfram / Teuber, Bernhard (Hg.):  Zwischen dem Heiligen und dem Profanen. Religion, Mythologie, Weltlichkeit in der spanischen Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit, München, Fink, 2008, S. 413-455.

„Góngoras Version Arkadiens in der Fábula de Polifemo y Galatea“, in: Friedlein, Roger / Poppenberg, Gerhard / Vollmer, Annett (Hg.): Arkadien in den romanischen Literaturen. Zu Ehren von Sebastian Neumeister zum 70. Geburtstag, Heidelberg, Winter, 2008, S. 295-321.

„Traumleben – Traumpolitik. Calderóns Konzept des Traums in La vida es sueño“, Schmidt, Peer / Weber, Gregor (Hg.): Traum und res publica. Traumkulturen und Deutungen sozialer Wirklichkeit im Europa von Renaissance und Barock, Berlin, Akademie, 2008, S. 147-164.

„Vom Pathos zum Logos. Überlegungen zu einer Theorie figurativer Erkenntnis“, in: Schwindt, Jürgen Paul (Hg.): Was ist eine philologische Frage?, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2009, S. 160-191.

Editorischer Anhang (Anmerkungen, Kommentar) zu Juan Carlos Onetti: Gesammelte Werke, Band 1: Der Schacht. Niemandsland. Für diese Nacht, Frankfurt, Suhrkamp, 2009, S. 513-563.

Nachwort zu Juan Carlos Onetti: Gesammelte Werke, Band 1: Der Schacht. Niemandsland. Für diese Nacht, Frankfurt, Suhrkamp, 2009, S. 564-608.

„Zurücknehmen. Lo fáustico en el Doktor Faustus de Thomas Mann y la revocación de lo fáustico en Los pasos perdidos de Alejo Carpentier“, in: Rohland de Langbehn, Regula / Vedda, Miguel / Garnica de Bertona, Claudia (Hg.): 200O Aniversario del Fausto I de J. W. von Goethe. Actas de las XV Jornadas de la Asociación Argentina de Germanistas, in: Anuario Argentino de Germanística, V (2009), S. 207-220.

“Europas Weg nach Westen. Zu Góngoras Aufnahme des Europamythos in den Soledades“, in: Renger, Almut-Barbara / Ißler, Roland Alexander (Hg.): Europa – Stier und Sternenkranz. Von der Union mit Zeus zum Staatenverbund, Göttingen, V&Runipress, 2009, S. 183-196.

„Juan Benet: Volverás a Región (1967)“, in: Junkerjürgen, Ralf (Hg.): Spanische Romane des 20. Jahrhunderts in Einzeldarstellungen, Berlin, Erich Schmidt, 2010, S. 144-169.

„…une irréalisable envie d’une volupté plus haute… Madame Bovary und die Moderne, in: PhiN – Philologie im Netz, 53 (2010), S. 33-61.

„Die geheime Macht der Gesetzwidrigkeit“. Nachwort zur deutschen Übersetzung von Maurice Blanchot: Die Freundschaft, Berlin, Matthes & Seitz, 2011, S. 377-404.

ins Freie — Probleme figurativer Sprache nach Rousseau und de Man“, in: de Man, Paul: Allegorien des Lesens II. Die Rousseau-Aufsätze, übersetzt von Sylvia Rexing-Lieberwirth, hg. und mit einem Nachwort von Gerhard Poppenberg, Berlin, Matthes & Seitz, 2012, S. 271-346.

„Antike oder Moderne?“ Altes und Neues zum freien Willen“, in: Philosophische Rundschau 58 (2012), S. 259-273.

„Rolle und Freiheit im Welttheater“, in: Pedro Calderón de la Barca: El gran teatro del mundo / Das große Welttheater, übersetzt und herausgegeben von Gerhard Poppenberg in Zusammenarbeit mit Herle-Christin Jessen und Angela Calderón Villarino, Stuttgart, Reclam, 2012, S. 142-181.

„Role and Freedom in Calderón’s The Great Theater of the World, in: Comparative Drama 47 (2013), S. 309-342.

Grenzenlos frei. Die Literatur gegen ihre Liebhaber verteidigt“, in: Macedonio Fernández: Das Mu­seum von Eternas Roman, übers. von Petra Strien, Berlin, Die Andere Bibliothek, 2014, S. 373-421.

quería…, no sabía qué…, a qué tenía derecho.... Das Gesetz des Begehrens in Claríns La Regen­ta“, in: Schneider, Lars / Xuan, Jing (Hg.): Anfänge vom Ende. Schreibweisen des Naturalismus in der Romania, München, Fink, 2014 (im Druck).

„Exemplarisch individuell. Rousseaus autobiographische Schriften“, in: Leopold, Stephan / Pop­penberg, Gerhard (Hg.): Planète Rousseau. Zur heteronomen Genese der Moderne, München, Fink, 2014 (in Vorbereitung).

„Figuren des Endes. Der letzte Mensch – ein Mythos der Moderne“, in: Jean-Baptiste Cousin de Grainville: Le dernier homme (1805), Nachwort zur dt. Übersetzung, Berlin, Matthes & Seitz, 2015 (in Vorbereitung).

Übersetzungen

Juan Benet, Rostige Lanzen, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1986.

Pedro Calderón de la Barca, El gran teatro del mundo / Das große Welttheater, Stuttgart, Reclam, 1988.

Juan Benet, Ein Grabmal / Numa. Eine Sage, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1989.

Juan Benet, Im Halbschatten, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1991.

Juan Benet, Du wirst es zu nichts bringen, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1992

María Zambrano, Waldlichtungen, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1992.

José Lezama Lima, Die amerikanische Ausdruckswelt, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1992.

Juan Benet, Der Turmbau zu Babel, Frankfurt a. M., Suhrkamp, 1994.

Juan Carlos Onetti, Erzählungen, Frankfurt a. M., Suhrkamp, 1999 (zusammen mit Wilhelm Muster und Jürgen Dormagen).

Guillermo Cabrera Infante, Nichts als Kino, Frankfurt a. M., Suhrkamp, 2001 (zusammen mit Claudia Hammerschmidt).

Maurice Blanchot, Die Schrift des Desasters, Paderborn, Fink, 2005 (zusammen mit Hinrich Weidemann).

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 01.05.2014
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