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Stellungnahme des Rektorats zu den Folgen der Terroranschläge

Aus der Überzeugung heraus, dass eine wichtige Aufgabe einer modernen Universität auch darin besteht, sich mit aktuellen Problemen zu konfrontieren und sich an der öffentlichen Debatte zu beteiligen, hatte das Rektorat der Universität Heidelberg die Initiative ergriffen und eine Podiumsdiskussion über die Terroranschläge vom 11. September veranstaltet, auf der Politikwissenschaftler, Soziologen, Juristen, Islamwissenschaftler, Historiker, Vertreter der Studierenden, des Akademischen Auslandsamtes und der Polizei diskutierten – ein Bericht darüber findet sich im Internet unter www.uni-heidelberg.de/presse/news/ 2111pod.html. Im Folgenden geben wir eine Stellungnahme des Rektorats zu den Anschlägen und ihren Auswirkungen wieder.

"Mit großer Besorgnis beobachtet das Rektorat die Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September auf das akademische Leben in Deutschland und die in der Öffentlichkeit geführte Diskussion über deutsche Hochschulen als potenzielle Ausgangspunkte terroristischer Aktivitäten. Die Universität Heidelberg wird stets in Zusammenarbeit mit den Behörden gegen jegliche verbrecherische Handlung vorgehen. Ebenso entschlossen lehnt die Universität, als Stätte des freien Denkens, jede Form von Diskriminierung ab, insbesondere die Diskriminierung ausländischer Studierender aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit. Als akademische Institution und Ort exzellenter Lehre und Forschung kann die Universität Heidelberg keine ethnische, kulturelle, religiöse, geschlechts- oder altersspezifische Abgrenzung hinnehmen. Das Rektorat teilt die Trauer der Angehörigen von Opfern der Terroranschläge und wirkt darauf hin, dass pauschales und unbegründetes Misstrauen und Vorurteile gegenüber Universitätsangehörigen und Mitbürgern islamischen Glaubens oder arabischer Herkunft abgebaut werden."

Endpunkt

 

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Updated: 15.12.2001