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Schöne Bescherung

Korea-Foundation spendet wertvolle Bücher
Von einem "stolzen Moment" sprach Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff bei der feierlichen Übergabe einer Bücherspende der Korea Foundation und bedankte sich dafür herzlich. Das wertvolle Bücherpaket dient der Stärkung und dem Ausbau koreanischer Studien am Sinologischen Seminar und am Kunsthistorischen Institut der Universität.
Korea-Foundation spendet Bücher
Gruppenbild mit Büchern – der koreanische Generalkonsul Chun-Seun Lee (3.v.r.) mit dem Sinologen Prof. Dr. Rudolf G. Wagner, dahinter: Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff
Foto : Alex

Die Korea Foundation (gegründet 1991, Jahresbudget: 30 Mio. Euro) gehört mit der Japan Foundation und der Chiang Ching-kuo Foundation (Taiwan) zu den drei wichtigsten Stiftungen in Ostasien. Ziel ist es, die ostasienwissenschaftliche Forschung im Ausland zu unterstützen. Gerade aufgrund der Mittel- und Stellenkürzungen in hiesigen Universitäten kommt diesen Stiftungen inzwischen eine Schlüsselstellung in der Wissenschaftsfinanzierung zu.

Ihr Programm umfasst Anstoßfinanzierungen für neue Universitätspositionen im Bereich Forschung und Lehre, die Unterstützung für den wissenschaftlichen Austausch mit Korea, die Hilfe bei der institutionellen Entwicklung von Korea-Studien – etwa durch Bücherspenden – sowie die finanzielle Unterstützung von Ausstellungen koreanischer Kunst. Die aus Regierungsmitteln finanzierte, jedoch von einem eigenen Beirat geleitete Stiftung hat seit ihrem Bestehen erhebliche und erfolgreiche Anstrengungen unternommen, eine an wissenschaftlichen Kriterien orientierte Förderungspolitik zu verfolgen.

Obwohl es in Heidelberg das Fach Koreanistik trotz der sehr engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Südkorea und einem erheblichen Interesse seitens der Studierenden nicht gibt, ist koreanische Kunst ein wichtiger Bestandteil in Forschung und Lehre der Abteilung für Ostasiatische Kunstgeschichte des Kunsthistorischen Instituts. Außerdem bietet das Sinologische Seminar seit Jahren einen koreanischen Sprachunterricht sowie koreanische Landeskunde an.

Die Korea-Sammlung des Sinologischen Seminars ist momentan mit etwa 8 000 Bänden vor allem im modernen Bereich nicht sehr gut entwickelt, so dass die Bücherspende der Korea-Foundation besonders willkommen ist. Ein hoffnungsvolles Zeichen, zumal der Koreanische Generalkonsul, Chun-Seun Lee, der die Bücherspende in der Bel Etage der Alten Universität übergab, davon sprach, dass dies erst der "Anfang" sei bei der Förderung koreanischer Studien an der Ruperto Carola.

Oliver Fink Endpunkt

 

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Updated: 15.12.2001