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Klassische Philologie: Versuch einer Standortbestimmung

Ab diesem Wintersemester beginnt im Seminar für Klassische Philologie der Universität Heidelberg eine Reihe interdisziplinärer Kolloquia. Das erste Kolloquium "Klassische Philologie und Literaturwissenschaft. Aktuelle Konzepte zu Gegenstand und Methode eines Grundlagenfaches" hat orientierenden Charakter.

Es geht um den Versuch einer aktuellen Standortbestimmung der Klassischen Philologie, die ihre prägende Rolle im Diskurs der geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächer – jedenfalls nach landläufiger Meinung – längst verloren hat. Exponierte Altertumswissenschaftler der jüngeren Generation entwickeln in vierzehntäglicher Folge in exemplarischen textnahen Analysen ihre Vorstellungen von der weiteren Entwicklung und Reprofilierung des Fachs. Die Vorträge und Diskussionen des Wintersemesters gelten Themen der Literatur- und Sprachgeschichte, der Literatur- und Kulturtheorie, der Philosophie, Patristik und Anthropologie.

Die innerphilologische Perspektive wird im Sommersemester 2002 ergänzt um die Ansicht des Fachs von außen. Namhafte Vertreter der Literatur-, Kunst- und Gesellschaftswissenschaften werden Einstellungen und Erwartungen, die Rolle der Klassischen Philologie im Kanon der modernen Wissenschaften betreffend, formulieren. In weiteren Folgen sollen Fachreferenten aus Wissenschaftspublizistik und Verlagswesen sowie Nachwuchswissenschaftler das Wort erhalten.

Die Reihe hat bereits begonnen. Im laufenden Wintersemester werden im Großen Übungsraum des Seminars für Klassische Philologie (jeweils um 18 Uhr c.t.) noch folgende Vorträge zu hören sein: Am 18. Dezember referiert Prof. Dr. Gregor Vogt-Spira aus Greifswald über das Thema "Loquens pictura – tacitum poema. Visualität und Sprache im Horizont antiker Wahrnehmungstheorie", am 8. Januar 2002 hält Dr. Arnd Kerkhecker aus Oxford einen Vortrag mit dem Titel "Literaturwissenschaft und Rhetorik. Zu Ciceros Pro Marcello". Prof. Dr. Thomas A. Schmitz (Frankfurt) beschäftigt sich am 22. Januar mit "Sapphos Abschiedsliedern frgn. 94 u. 96 und der "pragmatischen" Deutung der archaischen Lyrik". Abgeschlossen wird die Reihe im Wintersemester am 7. Februar mit dem Vortrag "Sokrates contra Odysseus. Philosophische Opposition gegen das Reisen." Es referiert Prof. Dr. Renate Schlesier aus Paderborn.

Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Paul Schwindt, Geschäftsführender Direktor des Seminars für Klassische Philologie, Tel. 06221 542263 /-55/-65, E-Mail: Juergen.Schwindt@urz.uni-heidelberg.de.

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Updated: 15.12.2001