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Katharsis, Trickster, Reißverschlüsse

Filippo Borella, Stefania Grazioli, Les Trixteurs im Romanischen Keller
Einen Abend "fernab jeder Konvention" verspricht das Theater im Romanischen Keller am 15. Dezember 2001 ab 21 Uhr. Kunst, Musik und Performance werden zu einer Einheit unter dem Motto der Katharsis und der mythischen Figur des Tricksters verschmelzen. Künstlerisch umsetzen wird das Thema Filippo Borella zusammen mit Stefania Grazioli (Performance) und der Gruppe "Les Trixteurs" (Musik).
Filippo Borella

Der 1973 in Cantú bei Mailand geborene Borella erhielt 1997 ein Erasmus-Stipendium für Malerei in Utrecht. 1998 machte er nach einem Kurs zur künstlerischen Bearbeitung von Metallen bei Arnaldo Pomodoro in Pietra Rubbia eine Ausstellung im Museum "Tam Metalli artistici". Nach weiteren Ausstellungen im "Esposizione Cascina Granda" in Rozzano belegte er 1999 unter dem weltweit bekannten Künstler Pistoletto einen Kurs für Bildhauerei in Biella. Ein Jahr später kreierte er die Performance "Grashalme" in der "Villa Comunale San Giuseppe a Crevenna" in Erba. Filippo Borella ist zudem Mitbegründer der italienischen Künstlergruppe "Trickster". Immer auf der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen und Materialien, die den klassischen Pinsel ersetzen, beschäftigt sich Borella seit einiger Zeit mit dem Thema Reißverschlüsse (siehe Bild) – eine Antwort auf Lucio Fontanas Riss in der Leinwand. Die Reißverschlüsse, so der Künstler, bieten die Möglichkeit, Fontanas Schnitte wieder zu schließen.

Stefania Grazioli studierte an der Hochschule für Kunst, Musik und Theater in Bologna (DAMS). Neben verschiedenen Auftritten und Projekten ist sie mit ihrer eigenen Theatergruppe "Casa di pittori" unterwegs. "Les Trixteurs" hat sich zum Beispiel mit der Vertonung des Theaterstücks "Lederfresse" von Helmut Krausser einen Namen gemacht und ist bekannt für ihr Konzept "Konzert mit offener Lesung".

Tobias Kropatsch Endpunkt

 

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Updated: 15.12.2001