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Höher dotiert als der Nobelpreis

Auszeichnung der Humboldt-Stiftung geht zweimal nach Heidelberg
Die Alexander von Humboldt-Stiftung verlieh jüngst mit dem Wolfgang Paul-Preis die höchst dotierte Auszeichnung der deutschen Wissenschaftsgeschichte.

Größten Grund zur Freude hat die Universität Heidelberg. Mit 3,5 Mio. Mark ausgezeichnet wird Dr. Hilmar Bading, der in diesen Tagen einen Ruf an das hiesige Interdisziplinäre Zentrum für Neurowissenschaften angenommen hat. Prof. Dr. Joachim Herz aus den USA, mit 2,8 Mio. Mark ausgezeichnet, soll in Kürze ebenfalls in Heidelberg forschen und lehren – am Zentrum für Molekulare Biologie. "Wir freuen uns außergewöhnlich, Spitzenforscher an die Universität zu holen, denen die Humboldt-Stiftung soeben höchste Exzellenz im internationalen Vergleich bescheinigte", kommentiert Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff.

Während die Nobel-Stiftung den zurzeit bekanntesten Wissenschaftspreis der Welt mit zwei Millionen Mark dotiert, vergibt die Alexander von Humboldt-Stiftung den Wolfgang Paul-Preis mit einer höheren Dotierung. In diesem Jahr erhielten 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Spitzenklasse aus dem Ausland einmalig bis zu jeweils 4,5 Millionen Mark. Gestiftet wurde die Auszeichnung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel ist es, den Preisträgern die bestmöglichen Arbeitsbedingungen an einer Forschungseinrichtung in Deutschland zu bieten.

Dr. Hilmar Bading Prof. Dr. med. Joachim Herz
Dr. Hilmar Bading (links) und Prof. Dr. med. Joachim Herz (rechts)
Fotos : privat

Dr. Hilmar Bading, 42 Jahre alt, war zuletzt am Medical Research Council des Laboratory of Molecular Biology in Cambridge (Großbritannien) tätig. Der Molekularbiologe wird nun am Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften der Universität Heidelberg forschen und lehren. Studiert hat er an der Universität Heidelberg und wurde dort 1984 promoviert. Hilmar Bading beschäftigt sich mit der Erforschung der molekularen Grundlagen von Lern- und Gedächtnisvorgängen.

Prof. Dr. med. Joachim Herz, 43 Jahre alt, wird zukünftig am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) arbeiten. Herz studierte an der Ruprecht-Karls-Universität und wurde dort 1983 in Pharmakologie und 1985 in Medizin promoviert. Seitdem arbeitete er am European Molecular Laboratory in Heidelberg und später an der University of Texas, Department of Molecular Genetics (USA). Als Molekularmediziner erforscht Joachim Herz eine Familie von Oberflächenmolekülen auf Nervenzellen, die sowohl bei der Entwicklung des Gehirns als auch beim Entstehen der Alzheimer-Krankheit eine zentrale Rolle spielen.

Benannt ist der Preis nach dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Paul (1913 – 1993). Nähere Informationen findet man unter www.humboldt-foundation.de.

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Updated: 15.12.2001