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Vom digitalen Skript zur virtuellen Vorlesung

Ausstellung "Neue Medien in der Lehre" eröffnet
Durch eine Vernissage wurde jetzt eine Präsentation eröffnet, die sich dem Thema "Neue Medien in der Lehre" widmet. Zum Anschauen, Anklicken und Surfen wird ausdrücklich eingeladen.

Seit dem Siegeszug des Internet im letzten Jahrzehnt sind die neuen, d.h. digitalen Medien in aller Munde. Welche grundlegenden Veränderungen sie in nächster Zukunft auch für den Bereich Universität noch bewirken werden, ist eine Angelegenheit für Visionäre, wie Prorektor Prof. Dr. Heinz Horner – Vorsitzender der Senatskommission Neue Medien – in seiner Begrüßungsansprache durchblicken ließ. Wichtig sei jetzt erst einmal eine Bestandsaufnahme der bisherigen Angebote. Zwei Projekte wurden ausführlicher präsentiert.

Prorektorin Susanne Weigelin-Schwiedrzik stellte in ihrer Eigenschaft als Professorin für Sinologie zusammen mit ihrem Mitarbeiter Martin Gieselmann eine internetbasierte "Einführung in die chinesische Geschichte des 20. Jahrhunderts" vor, die möglicherweise – so die längerfristige Perspektive – einmal das gleichnamige Proseminar ersetzen soll. Der schon zu 30 % fertig gestellte Kurs (siehe www.lcsc.edu/modchin) entsteht in Zusammenarbeit mit ihrer amerikanischen Kollegin Prof. Marylin A. Levine vom Lewis-Clark State College (Idaho). Die interaktiven Möglichkeiten des Internet vereinfachen nebenbei auch die erstrebte Internationalisierung des Studiums schon in einem sehr frühen Stadium. Denn natürlich sollen sich die beteiligten Studenten aus Idaho mit denen aus Heidelberg via E-Mail oder Chat austauschen.

Sowohl Prof. Weigelin-Schwiedrzik wie Prof. Dr. Karlheinz Meier, der seine CD-ROM "Physik I" vorstellte, betonten, dass bei ihren Projekten die technischen Aspekte eher in den Hintergrund treten. Vielmehr stünden didaktische Ziele und Inhalte im Vordergrund.

Anschauen, Anklicken, Surfen

Eine der Überlegungen Meiers war es, dass in einem vollbesetzten Hörsaal nur wenige Physikstudenten in den Genuss kämen, die vorgeführten Experimente richtig zu erkennen. Die meisten haben wohl nur einen ungefähren Eindruck, was ihnen da vorne gezeigt werde – auch wenn in der Physik schon seit längerem mit Videoprojektionen gearbeitet werde. In der virtuellen Vorlesung dagegen habe man nicht nur den Vorteil, Experimente überhaupt adäquat wahrzunehmen, sondern kann sie beliebig oft wiederholen und weitergehend Querverweise herstellen.

Die Präsentation ist noch bis zum 22. Dezember zu sehen. Entweder: Mo – Fr 8.30-22.00, Sa 9.00-19.00 in der Universitätsbibliothek (Plöck 107-109) im Informationszentrum, 1. OG (IZA-OG). Oder: Mo – Fr 8.30-20.00, Sa 11.00-15.00 in der Zweigstelle der Universitätsbibliothek (Neuenheimer Feld, INF 368) im Informationszentrum (IZN). Auf der Homepage der Universität kann man einen Teil der Projekte unter der Web-Adresse www.neuemedien.uni-hd.de einsehen. Erschienen ist außerdem eine Begleitbroschüre.

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Updated: 13.12.2000