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Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Christian Herfarth

Für seine herausragende wissenschaftliche Lebensleistung wurde dem Heidelberger Chirurgen Prof. Dr. Christian Herfarth vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Der baden-württembergische Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Klaus von Trotha, überreichte ihm die hohe Auszeichnung im Rektorat der Universität Heidelberg. "Die Ehrung soll den Dank und die Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Baden-Württemberg für die herausragende wissenschaftliche Lebensleis- tung von Prof. Herfarth ausdrücken", erklärte der Minister. "Er hat auf seinem Gebiet die Wissenschaft im Lande vorangebracht und ihr zu internationalem Rang verholfen."

Christian Herfarth wurde 1933 in Breslau geboren. Das Studium der Medizin führte ihn in den Jahren 1952 bis 1957 an die Universitäten Tübingen, Wien, Hamburg und Heidelberg, wo er auch promovierte. 1967 habilitierte er sich in Marburg für das Fach Chirurgie, es folgten Professorenstellen in Freiburg, Ulm und Heidelberg, wo er als Direktor der Abteilung für Allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie und Poliklinik tätig war. Zu seinen Verdiensten zählt u.a., das Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim zu einem Transplantationszentrum und zu einem Referenzzentrum in der chirurgischen Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen gemacht zu haben. In Anerkennung seines Werkes auf den unterschiedlichen Gebieten der Chirurgie und seiner Forscherpersönlichkeit wurden Prof. Herfarth viele bedeutende Ehrungen zuteil. So war er zum Beispiel von 1995 bis 1997 Präsident der European Conference on Clinical Oncology (ECCO) und zwischen 1997 und 1998 Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft und der deutschen Gesellschaft für Chirurgie.

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Updated: 12.12.2000