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Erfolgreicher Sommer für Heidelberger Sportler

Zahlreiche Titel bei Hochschulmeisterschaften – Petra Dallmann holt Gold bei Weltmeisterschaft und Universiade
"Wir sind im adh-Ranking wieder ganz vorne mit dabei und können mit den Leistungen unserer Athleten voll zufrieden sein". Volker Heindel, Hochschulsportbeauftragter der Universität Heidelberg, zog ein zufriedenes Fazit der Hochschulmeisterschaften des Sommersemesters 2001. Mehrere Titel und jede Menge gute Platzierungen konnten Heidelberger Sportler für sich verzeichnen.

Einmal mehr taten sich die Fechter hervor, die ohne Zweifel das Aushängeschild des hiesigen Hochschulsports sind. "Hier stimmt die Masse und die Qualität. In den letzten Jahren sind die Heidelberger immer auf den Plätzen eins bis drei vertreten gewesen und sind somit die erfolgreichste Hochschulmannschaft", kommentierte Michael Mahler, Disziplinchef Fechten im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband. Bei den diesjährigen Mannschaftshochschulmeisterschaften in Köln war man mit sieben Teams in allen Waffengattungen außer dem Säbel angetreten. Überraschend war, wer die Titel holte. Nach einem Rückstand von zehn Treffern im Finale gewann die Damendegenequipe, bestehend aus Diana Gellhausen, Friederike Dürr und Melanie Auracher, nach einer tollen Aufholjagd noch mit 44:42. Für den zweiten unerwarteten Titel sorgten die Florettfechter Stefan Jakobi, Sebastian Link und Jan d'Haese, die sich im mit Weltklassekämpfern besetzten Feld durchsetzten konnten. Das Herrendegenteam um Topathlet Daniel Strigel erfüllte dagegen die Siegeserwartungen nicht und belegte den dritten Platz.

Ruderer im Pech
Ruderer im Pech : Der deutsche Männerachter mit dem Heidelberger Studenten Dirk Marterer (4. von rechts) kam bei der U23-Weltmeisterschaft in Linz nur auf Platz fünf hinter Kanada, USA, Polen und Australien. Die Kanadier starteten blitzschnell, das Boot der USA machte sich sofort an die Verfolgung. Am Ende war ein Fotofinish nötig, die Deutschen retteten sich mit 4/100 Sekunden vor den Kroaten ins Ziel. Dirk Marterer ist einer der Heidelberger Studenten, die durch den neuen Kooperationsvertrag für Spitzensportler gefördert werden (siehe nächsten Artikel). Wenig später übrigens war der Erfolg wieder auf Marterers Seite : Bei der Sprint-Regatta im französischen Cannes gewann der Heidelberger im Mülheim-Achter den attraktiven 500m-Wettkampf vor ca. 10 000 Zuschauern.
MS / Foto : privat

Eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang den Handballherren in Bremen. Trotz des letztjährigen Sieges ging man jedoch ohne die ganz großen Ambitionen in das Turnier. "Für uns stand eigentlich der Spaß im Vordergrund. Dass wir dann alle Spiele so deutlich gewinnen", so Obmann Florian Schmitt, "hat diesen natürlich noch erhöht". Mit einem souveränen 35:16 wurden die Gastgeber im Finale abgefertigt.

Einen Erfolg auf ganzer Linie konnten auch die Triathleten bei ihrer Hochschulmeisterschaft, die in Verbund mit dem "Heidelberg Man" ausgetragen wurde, für sich verzeichnen. Timo Bracht holte sich den Einzeltitel, die beiden Heidelberger Mannschaften belegten die Plätze eins und zwei. Rundum glücklich konnte der Gewinner trotzdem nicht sein. Ein Fehler im Vorfeld verhinderte, dass Bracht auch in die Wertung des "Heidelberg Man" genommen wurde, den er ebenfalls gewonnen hätte. Somit blieben dem Toptriathleten der Ärger über das entgangene Preisgeld und der Trost, sich für die Studenten-WM im nächsten Jahr empfohlen zu haben.

Die Judodamen (Team) holten in Tübingen zwar nicht den Titel, dennoch war man über den zweiten Platz mehr als glücklich. "Alle sind über sich hinausgewachsen", freute sich Obfrau Sabine Zitzmann. Die meisten Gegner wurden mit 5:0 von der Matte gefegt, lediglich den Gastgebern aus Tübingen, die mit einem Kader aus National- und Bundesligakämpferinnen angetreten waren, mussten sich die Judokas geschlagen geben. Kleiner Wehrmutstropfen: das Fernbleiben der Herrenmannschaft, die an einem zeitgleich stattfindenden Verbandsligakampf teilnehmen musste.

Auch die Tenniscracks waren mit ihrem zweiten Platz beim Teamwettbewerb in Bochum durchaus zufrieden, trotzdem hätten die vier Herren und zwei Damen aus Heidelberg das Finale, das mit 3:6 verloren ging, gegen den Lokalrivalen aus Mannheim gerne gewonnen. Besonders ärgerte sich die Heidelberger Nr. 1 Marco Knobloch, der in seinem Match klar führte und es dennoch in 3 Sätzen abgeben musste. "Ein Sieg wäre im Bereich des Möglichen gewesen, aber nach dem unglücklichen 2:4 nach den Einzeln war die Sache gelaufen", so Obmann Marc Endres.

Mit einem gehörigen Handicap mussten die Hockeydamen ihren Wettbewerb in Frankfurt bestreiten. Sie waren ohne echte Torfrau angereist, zudem fehlten einige wichtige Feldspielerinnen. So ist denn auch der dritte Platz keine allzu große Enttäuschung gewesen. Ganz im Gegenteil zu den Basketballdamen, die als Favorit in ihre Hochschulmeisterschaften in Münster gegangen waren; jedoch hatten auch sie mit Personalmangel zu kämpfen. "Wir hätten gute Chancen gehabt", ärgerte sich Obfrau Stefanie Schenk, "aber in den letzten Partien haben wir aufgrund von Verletzungsproblemen vier gegen fünf spielen müssen". Die Rugby-Männermannschaft überzeugte bei dem in Heidelberg ausgetragenen Turnier und wurde Vizemeister nach einer Final-Niederlage gegen die FH Potsdam. Heidelbergs zweites Team wurde Neunter, die dritte Mannschaft belegte Platz 15.

Wohl für den größten Höhepunkt aber sorgte die Heidelberger Medizinstudentin Petra Dallmann. Zunächst holte sie sich bei der Schwimmweltmeisterschaft in Fukuoka (Japan) mit der deutschen Frauenstaffel über 4x100 Meter Freistil die Goldmedaille. Und im August schließlich sorgte sie noch für den größten Heidelberger Erfolg bei der Universiade in Peking. Dort ergatterte sie eine Goldmedaille im Einzelschwimmen.

Heiko Holzmann ende

 

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Updated: 18.10.2001