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Ob ein Tag oder zweieinhalb Jahre Aufenthalt

Seit zehn Jahren betreut die Initiative PFIF Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler
PFIF, "Partner für internationale Freundschaft", kann diesen Herbst auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Jeden Mittwoch, außer in den Schulferien und an Feiertagen, werden Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler mit ihren Familien zu Kaffee und Kuchen in das Gästehaus der Universität im Neuenheimer Feld eingeladen. Neben Alltagsproblemen geht es bei den Treffen darum, andere Gäste kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schließen. Die zehn ehrenamtlichen Frauen von PFIF wurden für ihre außergewöhnliche Arbeit vom Rektorat bereits anerkennend gelobt.

500 Gastwissenschaftler arbeiten Jahr für Jahr allein an der Universität Heidelberg. Hinzu kommen zahlreiche auswärtige Forscher, die am Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie sowie den Max-Planck-Instituten in Projekte eingebunden und neu in Heidelberg sind. Nicht immer fällt die Eingliederung leicht und die deutsche Lebensweise und Bürokratie sind gewöhnungsbedürftig. PFIF, ein Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamtes und das Team der beiden Gästehäuser Rombachweg und Neuenheimer Feld helfen, diese Hürden zu überwinden. "Wir sind immer für unsere Gäste erreichbar", sagt Gabi Thiekötter, Leiterin der beiden Häuser mit insgesamt 125 Wohnungen. Diese beherbergen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus mehr als 22 Ländern, wobei zur Zeit viele Asiaten zu Gast sind – Japaner und Chinesen machen zu gleichen Teilen insgesamt 20 Prozent der momentanen Belegung aus.

Gästehäuser der Universität im Neuenheimer Feld
"Gut aufgehoben" – Blick auf die Gästehäuser der Universität (Vordergrund) im Neuenheimer Feld
Foto : Schwarz

In den Gästehäusern sollen nur ausländische Gastwissenschaftler und deren Familien wohnen dürfen, die an Instituten der Universität beschäftigt sind. Ausnahmen werden für kurzzeitig Neuberufene gemacht, die ihre erste Zeit in Heidelberg nicht mit der lästigen Wohnungssuche belasten sollen. Wenn Not am Mann ist, haben die anderen ansässigen Institute jedoch auch die Möglichkeit, Gäste kurzfristig unterzubringen. "Wir können sofort sehen, ob und wo eine Wohnung frei ist", erklärt Thiekötter. "Die Entscheidungswege sind kurz und wir haben eine permanente Belegung von 90 Prozent." Der Gästehausbetrieb läuft reibungslos.

Die Lösung der täglichen kleinen Probleme, angefangen bei der Frage, wo der nächste Supermarkt ist, bis hin zum Wunsch einer Konzertmusikerin, die ein Orchester zum Mitspielen sucht, verleiht der Arbeit einen zusätzlichen Reiz. Vielleicht auch wegen den unvorhersehbaren Dingen: "Am Abend nie zu wissen, was einen am nächsten Tag erwartet", lächelt Thiekötter. Sie selbst blickt auf eine wissenschaftliche Laufbahn am Krebsforschungszentrum zurück und weiß um die Ansprüche und Probleme der Wissenschaftler. "Es ist auch ganz hilfreich zu wissen, wo Trockeneis aufzutreiben ist", verrät sie.

Die Mitarbeiter der Gästehäuser, des Akademischen Auslandsamtes und von PFIF sorgen dafür, dass Gastwissenschaftler – ob sie einen Tag oder zweieinhalb Jahre verweilen, sie 25 oder 80 Jahre alt sind – immer gerne an ihren Aufenthalt in der Neckarstadt zurückblicken werden.

Georg Sposny ende

 

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Updated: 18.10.2001