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Studentische Jugend trainiert für Olympia

Leistungssport und Studium: Universität und PH Heidelberg werden Partnerhochschulen des Spitzensports
Universität und Pädagogische Hochschule Heidelberg, Studentenwerk, Olympiastützpunkt Rhein-Neckar und eine Reihe von Spitzensportverbänden haben eine in dieser Form in den alten Bundesländern einzigartige Kooperationsvereinbarung zur Unterstützung studierender Leistungssportlerinnen und Leistungssportler abgeschlossen.

Karrieren im Leistungssport und akademische Ausbildungen summieren sich in Deutschland für viele junge Spitzensportler zu einem kaum erfolgreich zu bewältigenden Hindernislauf. "Trainingsumfänge von 20 Stunden und mehr pro Woche sind" – so Prof. Dr. Klaus Roth, Direktor des Sportinstituts der Universität Heidelberg – "heute eher die Regel als die Ausnahme und verhindern zusammen mit fest vorgegebenen nationalen und internationalen Wettkampfkalendern, dass sich der ,Start für Deutschland' mit der erforderlichen Grundsteinlegung für spätere berufliche Tätigkeiten vereinbaren lässt."

Die Partner des neuen Kooperationsabkommens sehen sich daher in der gesellschaftlichen Verantwortung, den Athleten beim durchaus schwierigen Spagat zwischen sportlichem Engagement und gleichzeitigem Erfolg im Studium zu helfen. Ziel ist es, die Studien- und die Prüfungspläne dahingehend zu flexibilisieren, dass die Sportler, ohne Abstriche bei den inhaltlichen Qualifikationen, ihren angestrebten Abschluss in einem angemessenen Zeitrahmen erreichen können.

In den USA schon längst selbstverständlich

Derartige Partnerschaften zwischen dem Leistungssport und den Hochschulen sind an vielen ausländischen Einrichtungen – besonders in den USA – seit langem eine Selbstverständlichkeit. Der Leistungssport ist dort traditionell ein wichtiger Bestandteil des Profils renommierter Ausbildungsinstitutionen, die mit den sportlichen Erfolgen ihrer Athleten und Teams werben.

Mit dem Kooperationsvertrag sind die Heidelberger Hochschulen einer Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes gefolgt. Der Vereinbarung können Kaderathletinnen und -athleten beitreten, die vom Olympiastützpunkt Rhein-Neckar oder direkt von den Sportverbänden benannt werden.

Für die Sportler werden persönliche Betreuer bereitgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem Laufbahnberater des OSP Christoph Steinbach eine optimale individuelle Studienberatung gewährleisten sollen. Weitere Leistungen der Universität beziehen sich unter anderem auf Bemühungen um flexible Anwesenheitszeiten und Prüfungstermine, auf die Gewährung von Urlaubssemestern sowie auf Zusagen einer entgeltfreien Nutzung von Sportanlagen und einer qualifizierten sportwissenschaftlichen Beratung. Das Studentenwerk Heidelberg hilft bei der Wohnraumbeschaffung und dem Angebot einer bedarfsgerechten Verpflegung.

Michael Schwarz ende

 

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Updated: 18.10.2001