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Student sucht Zimmer

Plakataktion des Studentenwerks
Welcher Studierende kennt das nicht: die Suche nach dem geeigneten Dach über dem Kopf. Schon in den 80ern war dieses Thema ein leidiges Problem. Damals gab es sogar Fälle, in denen ein Studienanwärter einen Studienplatz ablehnen musste, da er kein Zimmer in Heidelberg und Umgebung fand.

Aus diesem Grund rief der damalige Rektor der Universität Heidelberg Prof. Dr. Adolf Laufs in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk im Wintersemester 1980/81 die Aktion "Student sucht Zimmer" ins Leben. Zum ersten Mal baten bedruckte Bierdeckel und von der Heidelberger Grafikerin Marie Marcks gestaltete Plakate um die Mithilfe der Bevölkerung.

Vorstellung des Plakats

Fast 20 Jahre später muss zwar kein Studierender mehr wegen Zimmernot seinen Studienplatz ablehnen, dennoch ist die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt immer noch größer als das Angebot – insbesondere bei Zimmern und Wohnungen in einer angemessenen Preislage. Auch wer sich als Kurzzeitstipendiat in der Neckarstadt niederlassen möchte und keinen Platz mehr in den Wohnheimen des Studentenwerks findet, wird erst einmal Schwierigkeiten haben, ein Zimmer zu finden: Hohe Mieterfluktuation versuchen die meisten Vermieter zu umgehen.

Um den Studierenden ihren Hochschulstart leichter zu machen, führt das Studentenwerk auch in diesem Jahr die Student sucht Zimmer Aktion durch. Das Plakat hierfür wurde dieses Mal jedoch nicht von einem Heidelberger Künstler, sondern einer Studentin der Pädagogischen Hochschule gestaltet, die in einem Wettbewerb unter 12 Teilnehmern als Siegerin hervorging. Als Anreiz dotierte das Studentenwerk den ersten Preis mit 1000 DM. Betreut wurden die interessierten Studierenden von Prof. Dr. Hartter, der an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Fachbereich Kunst unterrichtet.

Die Vielfalt der eingereichten Plakate machte es der Jury nicht gerade leicht, einen geeigneten Entwurf herauszusuchen. Ob mit Acrylfarben, dem PC, als Collagen oder als Aquarell angefertigt: Jeder Entwurf ist ein Unikat. Schließlich konnte Susanne Scheid die Jury überzeugen. Ihr Motiv: Studierende, die am Neckarufer in Zelten campen. "Ich hatte wirklich nie damit gerechnet, dass ich gewinne! Aber da ich vier Monate lang mit einer Freundin auf Wohnungssuche war, interessierte mich der Wettbewerb natürlich sehr!", freute sich Susanne Scheid.

Wer sich übrigens für die anderen Plakate interessiert kann diese ab dem 20. Oktober im Lesecafé des Studihauses bewundern. Bleibt zu hoffen, dass alle Zimmersuchenden eine Bleibe finden.

A. Baumann / J. Saroos magenta

 

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Updated: 16.10.2000