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Neue Vize-Kanzlerin: Senni Hundt

Senni Hundt, die seit Januar letzten Jahres für Personalangelegenheiten und Berufungen zuständige Dezernentin der Universität Heidelberg, wurde vom Wissenschaftsministerium zur neuen stellvertretenden Kanzlerin ernannt. Der Senat hatte sie im Mai diesen Jahres nahezu einstimmig für diese Funktion vorgeschlagen. Frau Hundt folgt damit der Kanzlerin Romana Gräfin vom Hagen nach.
Vizekanzlerin Senni Hundt

Ihre neue Aufgabe und die damit gewachsene Verantwortung für den Universitätsbetrieb sieht die 44-jährige Juristin als eine große Herausforderung an. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften hatte sie zunächst bei der Stadtverwaltung Heidelberg gearbeitet, seit 1990 als stellvertretende Leiterin des Rechtsamtes. Im Januar 1999 wechselte sie an die Ruperto Carola und übernahm die Leitung des Personaldezernats. Seither, so Frau Hundt, habe sie die Universität als einen überaus lebendigen Betrieb, aber auch als sehr komplexes Gebilde kennen gelernt. Die Arbeit jedenfalls mache ihr viel Spaß.

Als besonders spannend empfindet Senni Hundt vor allem die anstehenden strukturellen Veränderungen, die das neue Universitätsgesetz mit sich bringt, und das weitere Streben der Universität nach mehr Wirtschaftlichkeit, wesentlich verkörpert durch das Projekt Impulse. Dabei gehe es freilich nicht einfach darum, dass sich die Universität zu einem Wirtschaftsbetrieb mit dem Ziel der Gewinnmaximierung entwickele. Vielmehr solle – so die stellvertretende Kanzlerin – Forschung und Lehre, Ausbildung und Wissenstransfer durch den effektiven Einsatz der vorhandenen Ressourcen bestmöglich gesichert werden, ohne dass die Identität der Universität verloren gehe.

Angesprochen auf die rechtlichen, insbesondere haushaltsrechtlichen Vorgaben, die die Universität oft in ihrer Handlungsfreiheit einschränken, verweist die Personalchefin und stellvertretende Kanzlerin auf den Solidarpakt. Dieser habe an der Universität Heidelberg zu schmerzhaften Einschnitten geführt und werde dies auch noch weiterhin tun. Notwendige Personaleinstellungen müssten somit leider unterbleiben, weil kaum noch Spielräume vorhanden seien.

Und was wünscht sich die neue stellvertretende Kanzlerin für die Zukunft? "Für die künftige Weiterentwicklung der Universität Heidelberg wird sicherlich die Verteilung der Personal- und Sachressourcen eine wichtige Rolle spielen. Dass wir dies harmonisch, d.h. möglichst einvernehmlich mit allen Beteiligten hinbekommen, wünsche ich mir. Als Personalchefin würde ich gerne die Bindung an Stellenpläne abschütteln können. Außerdem muss meiner Meinung nach der in vielen Teilen nicht mehr zeitgemäße Bundesangestelltentarifvertrag dringend geändert werden. Dann wäre es in Zukunft einfacher, auch im öffentlichen Dienst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistungsgerechter bezahlen zu können." magenta

 

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Updated: 16.10.2000